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Die Eignung von Dialoginseln für die Umsetzung des Wissensmanagements in der Praxis

Dargestellt am Beispiel der CeramTec AG

Die Eignung von Dialoginseln für die Umsetzung des Wissensmanagements in der Praxis
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Arne Heiland
  • Abgabedatum: August 1999
  • Umfang: 146 Seiten
  • Dateigröße: 8,5 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität Stuttgart Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1996-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1996-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1996-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Heiland, Arne August 1999: Die Eignung von Dialoginseln für die Umsetzung des Wissensmanagements in der Praxis, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Probst, Wissensmanagement, Dialoginseln, Knowledgemanagement, Kaffee-Ecken

Diplomarbeit von Arne Heiland

Einleitung:

Wissen ist der entscheidende Erfolgsfaktor der Zukunft. Es darf nicht dem Zufall überlassen werden. Ein gezieltes Management des Wissens erfordert ein systematisches Vorgehen. Die Mitarbeiter des Unternehmens stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtung. Der vorgestellte Ansatz der Geneva Knowledge Group ist praxisorientiert und gliedert den Prozeß des Wissensmanagements in einzelne Komponenten. Die Komplexität wird dadurch reduziert, Ansatzpunkte für die Analyse und Interventionen werden aufgezeigt.

Ein im Unternehmensalltag gerne vernachlässigter Aspekt des Wissensmanagements ist die Kommunikation und der Wissensfluß unter den Mitarbeitern. Dialoginseln tragen diesem Aspekt Rechnung, indem sie die Kommunikation und den Wissensaustausch zwischen den Mitarbeitern fördern.

Die auf den 8 Bausteinen des Konzeptes der GKG basierende Analyse des Instrumentariums führte zu dem Ergebnis, daß Dialoginseln alle Aspekte des Wissensmanagements unterstützen, der Hauptnutzen aber auf der Wissensidentifikation, Wissensentwicklung und Wissens(ver)teilung liegt.

Bezüglich der wesentlichen allgemeinen Erfolgsfaktoren des Wissensmanagements unterstützen die Dialoginseln vor allem die Unternehmenskultur und die Kommunikation. Für den Erfolg wesentlich entscheidend ist ferner eine vertrauensvolle Führung.

Daneben haben für die Dialoginseln spezielle Erfolgsfaktoren, wie die räumliche Nähe zum Arbeitsplatz, atmosphärische und inhaltliche Ausgestaltung der Dialoginseln, entscheidenden Einfluß auf den Erfolg des Instrumentariums.

Die Analyse wird mit Beispielen aus der Praxis, insbesondere der beiden Unternehmen CeramTec AG und Hewlett Packard GmbH, unterlegt.

Die bei der Hewlett Packard GmbH durchgeführte Analyse der Kaffee-Ecken, die eng mit den Dialoginseln verwandt sind, hat gezeigt, mit welch geringem Aufwand man den abteilungsübergreifenden Wissensaustausch fördern, die Mitarbeiter motivieren und damit die Wettbewerbsstärke des Unternehmens nachhaltig steigern kann.

Herr Görner, Marketing Manager der Hewlett Packard GmbH im Bereich E-Services, brachte dies treffend auf den Punkt: "Mit den Kaffee-Ecken besitzt HP einen Erfolgsfaktor, dessen wir uns gar nicht bewußt sind. Der Dialog innerhalb dieses Instrumentariums ist im Grunde die subtilste und raffinierteste Form der Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft", und mit einem Schmunzeln fügte er hinzu, "aber auch die angenehmste." Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2 Vorgehensweise 2
2. Definitorische Grundlagen 5
2.1 Abgrenzung von Zeichen, Daten, Information und Wissen 5
2.2 Relevante Wissenstypologien für das Wissensmanagement 7
2.2.1 Implizites und explizites Wissen 8
2.2.2 Individuelles und kollektives Wissen 10
2.2.3 Unternehmensinternes und -externes Wissen 11
2.2.4 Aktuelles und zukünftiges Wissen 11
2.3 Die organisationale Wissensbasis 12
3. Wettbewerbsrelevanz des Wissensmanagements 13
3.1 Steigende Bedeutung des Wissens 13
3.2 Ursachen der zunehmenden Wettbewerbsrelevanz des Wissens 14
3.3 Notwendigkeit eines Wissensmanagements 16
3.4 Wissensmanagement in der Praxis 17
4. Wesentliche Begriffe moderner IKT 19
4.1 Grundlagen des Internets 19
4.2 World Wide Web (WWW) 20
4.3 Kommunikation und Informationsaustausch im Internet 21
4.4 Intranet/Extranet 22
4.5 Vorteile der WWW-Technologien 22
5. Wissensmanagement 25
5.1 Abgrenzung zum Informationsmanagement 25
5.2 Dimensionen eines ganzheitlichen Wissensmanagements 25
5.3 Das Wissensmanagementkonzept der Geneva Knowledge Group 29
5.3.1 Wissensziele 30
5.3.1.1 Normative Wissensziele 31
5.3.1.2 Strategische Wissensziele 32
5.3.1.3 Operative Wissensziele 33
5.3.2 Wissensidentifikation 33
5.3.3 Wissenserwerb 36
5.3.4 Wissensentwicklung 37
5.3.5 Wissens(ver)teilung 40
5.3.6 Wissensnutzung 42
5.3.7 Wissensbewahrung 44
5.3.8 Wissensbewertung 45
5.4 Erfolgsfaktoren des Wissensmanagements 47
5.4.1 Unterstützende Unternehmenskultur 47
5.4.2 Kommunikation 48
5.4.3 Technologische Infrastruktur 48
5.4.4 Führung 49
6. Dialoginseln 51
6.1 Vorstellung der CeramTec AG 51
6.2 Die Idee der Dialoginseln 52
6.3 Inhaltliche Eingrenzung 53
6.4 Unterstützung des Wissensmanagements 55
6.4.1 Dialoginseln und Wissensziele 55
6.4.1.1 Potential zur Definition der Wissensziele 55
6.4.1.2 Wissensziele bei der CeramTec AG 58
6.4.2 Dialoginseln und Wissensidentifikation 62
6.4.2.1 Potential zur Wissensidentifikation 62
6.4.2.1.1 Wissens(land)karten 63
6.4.2.1.2 Gelbe Seiten 65
6.4.2.1.3 Schwarze Bretter/Newsgroups 66
6.4.2.1.4 Zugriff auf das elektronische Unternehmensgedächtnis 66
6.4.2.2 Wissensidentifikation bei der CeramTec AG 68
6.4.3 Dialoginseln und Wissenserwerb 72
6.4.3.1 Potential zum Wissenserwerb 72
6.4.3.2 Wissenserwerb bei der CeramTec AG 73
6.4.4 Dialoginseln und Wissensentwicklung 74
6.4.4.1 Potential zur Wissensentwicklung 74
6.4.4.1.1 Unterstützung der Theorie nach Nonaka und Takeuchi 74
6.4.4.1.2 Unterstützung des Vorschlagswesens 78
6.4.4.2 Wissensentwicklung bei der CeramTec AG 79
6.4.5 Dialoginseln und Wissens(ver)teilung 83
6.4.5.1 Potential zur Wissens(ver)teilung 83
6.4.5.2 Wissens(ver)teilung bei der CeramTec AG 89
6.4.6 Dialoginseln und Wissensnutzung 91
6.4.6.1 Potential zur Wissensnutzung 91
6.4.6.2 Wissensnutzung bei der CeramTec AG 94
6.4.7 Dialoginseln und Wissensbewahrung 96
6.4.7.1 Potential zur Wissensbewahrung 96
6.4.7.2 Wissensbewahrung bei der CeramTec AG 98
6.4.8 Dialoginseln und Wissensbewertung 99
6.4.8.1 Potential zur Wissensbewertung 99
6.4.8.2 Wissensbewertung bei der CeramTec AG 100
6.5 Erfolgsfaktoren 101
6.5.1 Unterstützung der allgemeinen Erfolgsfaktoren 101
6.5.2 Spezielle Erfolgsfaktoren der Dialoginseln am Beispiel der Kaffee-Ecken der Hewlett Packard GmbH 103
6.5.2.1 Die Kaffee-Ecken der Hewlett Packard GmbH 103
6.5.2.2 Erfolgsfaktoren der Kaffee-Ecken bei der Hewlett-Packard GmbH 104
6.5.2.3 Gegenwärtige Situation bei der CeramTec AG 108
7. Schlußbetrachtung 110
Anhang VII
Literaturverzeichnis XXI

Arbeit zitieren:
Heiland, Arne August 1999: Die Eignung von Dialoginseln für die Umsetzung des Wissensmanagements in der Praxis, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Probst, Wissensmanagement, Dialoginseln, Knowledgemanagement, Kaffee-Ecken

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