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Effizienzindikatoren im Tourismusmarketing als Alternative beziehungsweise Ergänzung zur begrenzten Anwendbarkeit von Kennzahlen im Tourismus

Effizienzindikatoren im Tourismusmarketing als Alternative beziehungsweise Ergänzung zur begrenzten Anwendbarkeit von Kennzahlen im Tourismus
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ursula Scheubmayr
  • Abgabedatum: Juli 1996
  • Umfang: 239 Seiten
  • Dateigröße: 1,6 MB
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5130-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5130-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5130-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Scheubmayr, Ursula Juli 1996: Effizienzindikatoren im Tourismusmarketing als Alternative beziehungsweise Ergänzung zur begrenzten Anwendbarkeit von Kennzahlen im Tourismus, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Benchmarking, Effizienzindikatoren, Kennzahlen, Tourismusland-Österreich, Tourismusmarketing

Diplomarbeit von Ursula Scheubmayr

Einleitung:

Der Tourismusmarkt weltweit betrachtet befindet sich in einer Umstrukturierungsphase, die dem Trend hin zu einer weiteren Intensivierung des Wettbewerbs in dieser Branche unterliegt.

Tourismusmarketer stehen somit vor der verantwortungsvollen Aufgabe bzw. Herausforderung durch gezieltes, effizientes Marketing Vorteile für eigene Tourismusobjekte und -produkte gegenüber jenen konkurrierender Leistungsanbieter herauszuarbeiten.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie die Effizienz von Marketingaktivitäten im Fremdenverkehr - eine absolute Notwendigkeit in Zeiten finanzieller Ressourcenknappheit - evaluiert werden kann.

Die Diplomarbeit „Effizienzindikatoren im Tourismusmarketing als Alternative bzw. Ergänzung zur begrenzten Anwendbarkeit von Kennzahlen im Tourismus“ hat sich die Ergründung genau dieses Sachverhalts zum Ziel gesetzt.

Ausgehend von einer allgemeinen Gegenüberstellung von theoretischen Erkenntnissen hinsichtlich des Einsatzes von Kennzahlen versus Indikatoren, wird die Problematik desselben im touristischen Umfeld analysiert.

Inhaltsverzeichnis:

Problemstellung 1
I. EINFÜHRUNG 2
1. Der internationale Tourismusmarkt 2
2. Der europäische Tourismusmarkt 2
3. Das Tourismusland Österreich 3
4. Die Krise im österreichischen Tourismus 4
II. KENNZAHLEN 8
1. Begriff 8
1.1 Informationscharakter 8
1.2 Quantifizierbarkeit 9
1.3 Spezifische Form der Information 9
2. Klassifikation 9
2.1 Klassifikation anhand der Informationsbasis 10
2.2 Klassifikation anhand der Zielorientierung 10
2.3 Klassifikation anhand des Objektbereichs 10
2.4 Klassifikation anhand des Handlungsbezugs 10
2.5 Klassifikation anhand der statistischen Form 11
2.5.1 Grundzahlen 12
2.5.2 Verhältniszahlen 12
3. Funktion 19
3.1 Verwendbarkeit von Kennzahlen und Kennzahlensystemen nach Küpper 22
3.1.1 Verwendung von Kennzahlen als Informationsinstrument 23
3.1.2 Verwendung von Kennzahlen als Steuerungsinstrument 25
3.2 Anwendungsbereiche 26
3.2.1 Analyse 26
3.2.2 Planung 27
3.2.3 Steuerung 27
3.2.4 Kontrolle 28
4. Grenzen 29
4.1 Grenzen einzelner Kennzahlen 29
4.2 Grenzen von Kennzahlen und Kennzahlensystemen 30
III. INDIKATOREN 32
1. Begriff 32
1.1 Konkretisierung des Indikatorbegriffs nach Oehler 33
1.2 Charakteristika von Indikatoren 34
2. Klassifikation 35
2.1 Klassifikation nach Funktionsbereichen 35
2.2 Klassifikation nach dem Einfluss auf Erfolgspotentiale 35
2.3 Klassifikation nach der Nähe zu den Betriebszielen 36
2.4 Klassifikation nach der Konstruktion von Indikatoren 36
3. Funktion 37
3.1 Instrumente zur Funktionsausübung in Frühwarnsystemen 37
3.1.1 Globalindikatoren 38
3.1.2 Einzelindikatoren 39
4. Frühwarnsysteme 41
4.1 Definition 41
4.2 Operative Frühwarnsysteme 42
4.2.1 Kennzahlen- / Hochrechnungsorientierte Frühwarnsysteme 42
4.2.2 Indikatororientierte Frühwarnsysteme 42
4.3 Schwache Signale 43
4.3.1 Definition 43
5. Grenzen und mögliche Weiterentwicklung des Indikatoransatzes 44
IV. KENNZAHLEN VERSUS INDIKATOREN 46
V. TOURISMUSMARKETING 47
1. Begriff 47
1.1 Tourismus 47
1.2 Marketing 48
1.3 Tourismusmarketing 49
2. Besonderheiten des touristischen Marketings 50
2.1 Das touristische Produkt 50
2.2 Die Nachfrager touristischer Leistungen 52
2.3 Die Anbieter touristischer Leistungen 53
3. Das System Tourismus 55
3.1 Phasen des Systemprozesses 57
4. Träger des Tourismusmarketings in Österreich 60
VI. KENNZAHLEN IM TOURISMUS 63
1. Produzenten und Konsumenten touristischer Kennzahlen in Österreich 63
2. Differenzierung der Kennzahlen 64
2.1 Kennzahlen differenziert nach Betrachtungsebenen 65
2.1.1 Kennzahlen auf Landes- und Regionalebene 65
2.1.1.1 Landesweite Kennzahlen von der Wirtschaftskammer Ö 66
2.1.2 Kennzahlen auf betriebswirtschaftlicher, individueller Ebene 70
2.1.2.1 Betriebswirtschaftliche Kennzahlen vom ÖGAF 70
2.1.2.2 Betriebswirtschaftliche Kennzahlen vom Wifi 71
2.1.2.3 Betriebswirtschaftliche Kennzahlen nach Smeral 72
2.1.2.4 Betriebswirtschaftliche Kennzahlen nach Scheffel 72
2.1.2.5 Betriebswirtschaftliche Kennzahlen nach Hell 73
2.1.3 Kennzahlen differenziert in harte und weiche Kennzahlen 75
2.1.3.1 Weiche Kennzahlen der < Gästebefragung Österreich >75
2.1.3.2 Kennzahlen, die das touristische Angebot hinsichtlich räumlich - funktionaler Aspekte bewerten, nach Scheffel 79
2.1.3.3 Kennzahlen, die die touristische Nachfrage ergründen, nach Scheffel 81
2.1.4 Kennzahlen differenziert nach Marketingschritten 83
2.1.4.1 Kennzahlen zur Analyse nach Roth und Schrand 83
2.1.4.2 Kennzahlen zur Kontrolle nach Roth und Schrand 90
3. Grenzen beim Einsatz von Kennzahlen im Tourismus 93
VII. EFFIZIENZINDIKATOREN 95
1. Effizienz im Marketing 95
2. Benchmarking zur Findung geeigneter Effizienzindikatoren im Tourismusmarketing 96
2.1 Benchmarking 96
2.1.1 Performance Measurement 99
2.1.2 Der Ablaufprozeß im Benchmarking 101
2.1.3 Gründe für Benchmarking 103
2.2 Entwicklung von erfolgreichen Effizienzindikatoren 104
3. Effizienzindikatoren im Tourismusmarketing 106
3.1 Effizienzindikator < Reaktion / Response > 109
3.1.1 Verfahren zur Analyse momentaner Reaktionen 112
3.1.2 Verfahren zur Analyse der dauerhaften Gedächtnisreaktionen 115
3.1.2.1 Verfahren zur Messung der Erinnerung und Wiedererkennung 115
3.1.2.2 Explorative und projektive Verfahren 116
3.1.2.3 Pre - Post - Choice – Verfahren 119
3.1.3 Verfahren zur Analyse des durch Werbung ausgelösten Verhaltens 121
3.1.3.1 Markttest und Testmarktersatzverfahren 122
3.1.3.2 Items zur Erstellung eines Responseindikators 122
3.2 Effizienzindikator < Informationsqualität > 127
3.3 Effizienzindikator < Positive Erfahrung > 131
3.4 Effizienzindikator < Kundenzufriedenheit > 132
3.4.1 Zufriedenheitsmessung vor Antritt eines Urlaubs bzw. vor Konsumtion einer touristischen Leistung 135
3.4.2 Zufriedenheitsmessung während eines Urlaubs bzw. bei Konsumtion einer touristischen Leistung 136
3.4.3 Zufriedenheitsmessung nach einem Urlaub bzw. nach Konsumtion einer touristischen Leistung 137
3.5 Effizienzindikator < Positive Mundpropaganda > 140
3.6 Effizienzindikator < Image und Bekanntheitsgrad > 141
3.7 Effizienzindikator < Beziehungsqualität > 146
3.8 Effizienzindikator < Kapazitätsauslastung > 150
3.9 Effizienzindikator < Angebots- / Produktpolitik > 152
3.10 Effizienzindikator < Kooperation > 156
3.11 Effizienzindikator < Tourismusgesinnung > 159
3.12 Effizienzindikator < Dienstleistungsqualität > 161
3.13 Effizienzindikator < Fragmentierungsüberwindung > 167
4. Einsatzgebiete von Effizienzindikatoren im Tourismusmarketing 170
5. Effizienzindikatoren im Überblick 173
VIII. EFFIZIENZINDIKATOREN IM TOURISMUSMARKETING: EINE ALTERNATIVE BZW. ERGÄNZUNG ZU KENNZAHLEN? 178
Abbildungsverzeichnis 180
Tabellenverzeichnis 182
Literaturverzeichnis 183
Anhang 192

Automatisiert erstellter Textauszug:

angeführten Bereichen, in denen Kennzahlen zur Analyse und Kontrolle des Tourismus-marketings ermittelt werden sollen, aufmerksam geworden sein. Der Bereich Tourismus stellt ein sehr komplexes Gebilde dar, welchem Kennzahlen und Kennzahlensysteme allein nicht gereichen. Dieser Nachteil von Kennzahlen und Kennzahlensystemen ist Anknüpfungspunkt für den Einsatz von Indikatoren. In jenen Bereichen, in denen Kennzahlen < versagen >, tritt der Vorteil der Verwendung von Indikatoren zutage. Wie bereits in Punkt 1 Begriff des Indikators zitiert und zur Verdeutlichung an dieser Stelle nochmals wiederholt wird, stellt ein Indikator "ein < Anzeichen > für die eigentlich interessierende Größe an. Letztere ist zum Betrachtungszeitpunkt nicht unmittelbar beobachtbar, weil sie entweder überhaupt nicht bzw. nur sehr schwer gemessen werden kann oder erst in Zukunft realisiert sein wird. Damit dient der Indikator zur näherungsweisen Abbildung nicht direkt meßbarer Tatbestände." (Küpper, 1995, S. 322) [...]

"Maße können entweder quantitativ (Zahlen) oder qualitativ (Wörter) sein. (...) Maße können sich über ein Kontinuum von sehr quantitativen und leicht faßbaren Merkmalen eines Produktes wie der Dicke einer Stahlplatte bis zu dem schwer faßbaren, qualitativen, aber entscheidenden Maß der Kundenzufriedenheit erstrecken. An jedem Punkt dieses Kontinuums ist Information zu gewinnen, aber ihre Natur und Implikationen verändern sich." (Leibfried, 1993, S. 200) Die Literatur spricht in diesem Zusammenhang von harten und weichen Faktoren bzw. Kennzahlen. Gerade im Bereich des Tourismusmarketings gibt es viele qualitative Merkmale, die soft facts darstellen. Da in den vorangegangenen Punkten bereits primär harte Kennzahlen vorgestellt wurden, sollen nun Beispiele für weiche Kennzahlen im Bereich des Tourismus angeführt werden. [...]

Erstes Teilmodell31 "Das erste Teilmodell stellt einen modifizierten Jahresabschluß dar; hier erfolgt ein Vergleich der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für drei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre." (Hell, 1990, S. 52) Zusätzlich zu einem Vergleich der Bilanzen und der Gewinn- und Verlustrechnungen ist auch eine Cash Flow Analyse enthalten, in welcher der Cash Flow vor Darlehenszinsen, der Brutto Cash Flow und der Netto Cash Flow errechnet werden können. Das Modell berücksichtigt insbesondere spezifische Verhältniszahlen der Fremdenverkehrsbranche. Zur Dokumentation der Unternehmensentwicklung dienen zwei multiple Diskriminanzanalysen. Die erstere, stark vereinfachte Methode arbeitet mit sechs ausgewählten Kennzahlen und weist eine starke Orientierung am Ertrag auf. Der Diskriminanzfunktion nach Lechleitner - eine speziell für Tourismusbetriebe entwickelte Methode - genügen drei Kennzahlen. Sie dient der Überprüfung der vorangegangenen Diskriminanzanalyse. "Zusätzlich können diese Diskriminanzanalysen für die Planung als Frühwarnsysteme verwendet werden, weil sie auf die mit den geplanten Sollwerten erzielbare Unternehmensentwicklung hinweisen." (Hell, 1990, S. 53) [...]

Arbeit zitieren:
Scheubmayr, Ursula Juli 1996: Effizienzindikatoren im Tourismusmarketing als Alternative beziehungsweise Ergänzung zur begrenzten Anwendbarkeit von Kennzahlen im Tourismus, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Benchmarking, Effizienzindikatoren, Kennzahlen, Tourismusland-Österreich, Tourismusmarketing

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