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Economic Value Added

Darstellung und Kritik

Economic Value Added
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Martin Kellmereit
  • Abgabedatum: Juni 1999
  • Umfang: 143 Seiten
  • Dateigröße: 7,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1812-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1812-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1812-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kellmereit, Martin Juni 1999: Economic Value Added, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Shareholder Value, Wertmanagement, EVA

Diplomarbeit von Martin Kellmereit

Einleitung:

Das Konzept des Economic Value Added (EVA), der New Yorker Unternehmensberatung Stern Stewart & Company ist ein integriertes Management- und Anreizsystem zur Steuerung und Führung eines Unternehmens. Im Zuge einer marktwertorientierten Unternehmensführung dient die Kennzahl EVA als entscheidende Meß- und Steuerungsgröße bei Investitionsentscheidungen, Erfolgsmessung und daran angeknüpft die Bezahlung der Mitarbeiter. Weltweit haben bis 1998 mehr als 300 Firmen das EVA-Konzept eingeführt (z.B. The Coca-Cola Company, Siemens AG, Metro AG). Die größte US-Pensionsfondsgesellschaft CalPERS sowie führende Investmentbanken wie z.B. Goldman Sachs, CS First Boston und Morgan Stanley Dean Witter nutzen das Konzept des EVA zur Bewertung von Unternehmen.

Gang der Untersuchung:

Zu Beginn der vorliegenden Diplomarbeit wird systematisch und ausführlich die Berechnung der Kennzahl EVA beschrieben und durch ein Zahlenbeispiel verdeutlicht. Danach werden die drei Hauptanwendungsbereiche des Economic Value Added: die Unternehmensbewertung, die Erfolgsmessung und die Entlohnung von Mitarbeitern dargestellt. Ein Zahlenbeispiel zur Unternehmensbewertung sowie zur Erfolgsmessung/Mitarbeiterentlohnung runden die Darstellung ab.

Im zweiten Teil der Arbeit wird das EVA-Konzept hinsichtlich der Berechnung sowie der Anwendungsbereiche kritisch untersucht. Da sich manche Firmen wie z.B. Monsanto oder AT&T zunehmend von EVA abwenden, werden die Gründe dafür untersucht. So treten z.B. Probleme auf, wenn strategische Investitionen (Unternehmensakquisitionen, F&E-Aufwendungen) nicht durchgeführt werden, da keine bzw. nur unzureichende Anpassungen bei der EVA-Berechnung vorgenommen werden. Weiterhin kann die Bestimmung eines Verrechnungspreissystems sowie der zu erreichenden EVA-Zielvorgaben zur Bezahlung der Mitarbeiter sehr komplex und ungenau werden. Aufgrund des uneinheitlichen Berechnungsschemas des EVA fehlt es an Transparenz und nachträgliche Änderungen in der Berechnung können zu Manipulationen führen.

Viele Zahlenbeispiele in der vorliegenden Arbeit verdeutlichen, welche Probleme im einzelnen auftreten können. Es wird aufgezeigt, ob Lösungsvorschläge existieren und wie diese umgesetzt werden können.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Einführung 1
1.2 Gang der Untersuchung 2
2. Darstellung des EVA 4
2.1 Marktwertorientierte Unternehmensführung 4
2.1.1 Grundlagen 4
2.1.2 Added Value Konzepte 5
2.2 Grundmodell EVA 6
2.2.1 Berechnungschema EVA 6
2.2.2 Konversion des Accounting Model in ein Economic Model 7
2.3 Berechnung der drei Basisgrößen 9
2.3.1 Eingesetzes Kapital (Capital) 9
2.3.2 Betrieblicher Gewinn nach Steuern (NOPAT) 13
2.3.3 Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten (WACC) 16
2.3.4 Beispielberechnung des EVA für Wal-Mart Stores Inc. 18
3. Anwendungsbereiche des EVA 23
3.1 EVA zur Unternehmensbewertung 23
3.1.1 Grundlagen 23
3.1.2 Beispielhafte Unternehmensbewertung anhand EVA 24
3.1.2.1 MVA Berechnung ex-ante über diskontierte EVAs 25
3.1.2.2 MVA Berechnung ex-post über die Marktkapitalisierung 26
3.1.2.3 Vergleich MVA ex-ante und ex-post 27
3.1.3 EVA versus Discounted Cash Flow Modell (DCF) 27
3.1.4 Werttreiber als Ansatzpunkte zur Unternehmenswertsteigerung 28
3.2 EVA als Erfolgsmaß 30
3.2.1 Grundlagen 30
3.2.2 Die Erfolgsmessung mit Kapitalmarktdaten (MVA) 30
3.2.2.1 Der MVA ex-post zur Erfolgsmessung 31
3.2.2.2 Die Stern Stewart Performance 1.000 31
3.2.2.3 XYZ Rangliste 32
3.2.2.4 Erklärung des Aktienkurses durch EVA/MVA 33
3.2.2.5 Regressionsmodell zur Erklärung des Aktienkurses 33
3.2.3 Die Erfolgsmessung ohne Kapitalmarktdaten 35
3.2.3.1 Dezentrale Unternehmensstruktur 35
3.2.3.2 Der absolute EVA 36
3.2.3.3 Die Veränderung des EVA 36
3.3 EVA als Entlohnungsinstrument 37
3.3.1 Grundlagen 37
3.3.2 EVA-Bonusplan 39
3.3.2.1 Festlegung der EVA-Zielvorgaben 40
3.3.2.2 Einführung einer Bonusbank 44
3.3.2.3 Entlohnung von Bereichsmanagern 46
3.3.3 EVA Leveraged Stock Options Plan 47
3.3.4 Beispiel: EVA-Bonusplan für The Gillette Company 49
3.4 Exkurs: EVA-Einführung bei Kreditinstituten 52
4. Kritik des EVA 55
4.1 Kritik an der Berechnung des EVA 55
4.1.1 Generelle Kritik an den Anpassungen zum NOPAT und Capital 55
4.1.2 Änderungen der Annahmen zur Berechnung des EVA 56
4.1.3 Berechnung des Capital und des NOPAT 58
4.1.4 Berechnung der Kapitalkosten WACC 58
4.2 Kritik des Anwendungsbereichs Unternehmensbewertung 60
4.2.1 Bewertung mit Hilfe des MVA ex-ante 60
4.2.2 EVA versus DCF bei der Unternehmensbewertung 61
4.2.3 Erklärung des Aktienkurses durch EVA 62
4.3 Kritik des Anwendungsbereichs Erfolgsmessung 63
4.3.1 Zielsetzung Shareholder-Value Steigerung 63
4.3.2 Kritik am MVA ex-post zur Erfolgsmessung 64
4.3.3 Problembereiche Abschreibungen und Inflation 66
4.3.4 Refined Economic Value Added versus EVA 70
4.3.5 Dezentrale Erfolgsmessung einzelner Geschäftsbereiche 71
4.3.6 EVA-Zielvorgaben für mittleres Management 74
4.3.7 EVA und die Behandlung von Unternehmensakquisitionen 75
4.3.8 Vergleichbarkeit von EVA und MVA 78
4.4 Kritik des Anwendungsbereichs Entlohnungsinstrument 79
4.4.1 Grundlagen 79
4.4.2 Interessenkonflikte zwischen Prinzipal und Agent 80
4.4.3 Generelle Anforderungen an Erfolgsbeteiligungen 82
4.4.4 Grundelemente des EVA-Bonussystems 83
4.4.5 Untersuchung des EVA-Bonussystems 86
4.4.6 Effizienzsteigerung und Desinvestitionen zur Erhöhung des EVA 93
4.4.7 Entlohnung von Bereichsmanagern 95
4.4.8 Verhandlung bei der Ausgestaltung 96
5. Zusammenfassung und Ausblick 98
6. Anhang I-XV 103
7. Literaturverzeichnis 121
8. Ehrenwörtliche Erklärung 133

Arbeit zitieren:
Kellmereit, Martin Juni 1999: Economic Value Added, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Shareholder Value, Wertmanagement, EVA

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