Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Der EG-Richtlinienvorschlag über den Verbrauchsgüterkauf und über Garantien für Verbrauchsgüter

Der EG-Richtlinienvorschlag über den Verbrauchsgüterkauf und über Garantien für Verbrauchsgüter
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Karen Pfeiffer
  • Abgabedatum: September 1998
  • Umfang: 149 Seiten
  • Dateigröße: 6,8 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Hof Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2199-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2199-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2199-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Pfeiffer, Karen September 1998: Der EG-Richtlinienvorschlag über den Verbrauchsgüterkauf und über Garantien für Verbrauchsgüter, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kommissionsentwurf der Schuldrechtskommission, Kaufrecht, Garantien, EG-Richtlinie, Verbrauchsgüterkauf

Diplomarbeit von Karen Pfeiffer

Einleitung:

Die heiligen Kühe des nationalen Rechts werden wohl auf dem Altar des modernen und inhaltlich fortschrittlicheren Europarechts geopfert werden müssen. Der Grund dafür kommt aus Brüssel:

Die Richtlinie 99/44/EG "zu bestimmten Aspekten des Verbrauchsgüterkaufs und der Garantien für Verbrauchsgüter" wurde am 25. Mai 1999 vom Europäischen Parlament und vom Rat der Europäischen Union verabschiedet. Der deutsche Gesetzgeber hat diesen für Verbraucher, Händler und Hersteller wichtigen Rechtsakt zum 1. Januar 2002 umzusetzen.

Die Umsetzung dieser Richtlinie wird ein "Erdbeben" auslösen.

Sie erfasst über die kaufrechtliche Gewährleistung der §§ 459 ff. BGB hinaus die Bestimmungen zum Werklieferungsvertrag (§651 BGB), zur Verjährung und das AGB-Gesetz.

In der folgenden Diplomarbeit wird untersucht, welche Bedeutung die Richtlinie für das deutsche Kaufrecht hat und wie sie sich auf das Schuldrecht des BGB auswirkt.

Es werden zuerst die allgemeinen Ziele und die Hintergründe des Richtlinienvorschlags, sowie die speziellen Rechtsgrundlagen und die bisherige Verbraucherpolitik der Europäischen Gemeinschaft abgehandelt. Im nächsten Punkt wird der Richtlinienvorschlag dargestellt, bevor mit der Umsetzung der geplanten Richtlinie in das deutsche Kaufrecht der Schwerpunkt des Themas bearbeitet wird. Hierbei werden besonders die Auswirkungen der zukünftigen Richtlinie auf das deutsche Kaufrecht untersucht:

inwieweit die Vorschriften des geltenden Schuldrechts mit den europäischen Bestimmungen übereinstimmen und daher künftig beibehalten werden können und welche Vorschriften im Zuge einer Angleichung an das Gemeinschaftsrecht geändert werden müssen.

In diesem Zusammenhang wird der Abschlussbericht zur Überarbeitung des Schuldrechts von 1991 und dem darin enthaltenen Gesetzesentwurf in die Untersuchung einbezogen, um eine Angleichung des BGB-Kaufrechts aus Anlass der Umsetzung der Richtlinie als Chance zur Modernisierung des deutschen Schuldrechts zu prüfen. Es werden die wesentlichen Änderungen gegenüber dem geltenden Schuldrecht aufgezeigt, welche die Schuldrechtskommission für den Bereich des Kaufrechts vorschlägt und weiterhin, wie diese mit den europäischen Bestimmungen zu einem einheitlichen Rechtsgebilde verbunden werden können.

Schließlich erfolgt eine Darstellung der Möglichkeiten der praktischen Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht.

Die Richtlinie 99/44/EG stellt den bislang bedeutendsten Eingriff des Europäischen Gesetzgebers in das Zivilrecht der Mitgliedstaaten dar. Der nationalen Zivilrechtswissenschaft wurde abermals deutlich, dass sie dem Prozess der Europäisierung ausgesetzt ist.

Die Richtlinie geht den Zivilrechtsordnungen der Mitgliedstaaten "ans Eingemachte", da sie einen Kernbereich des Bürgerlichen Rechts berührt: die Schlechterfüllung des praktisch wichtigsten typisierten Schuldverhältnisses, des Kaufvertrages.

In der Diplomarbeit wurde jedoch nicht die endgültige Richtlinie 99/44/EG "zu bestimmten Aspekten des Verbrauchsgüterkaufs und der Garantien für Verbrauchsgüter" vom 25. Mai 1999 zugrundegelegt, sondern die Richtlinie in der Fassung der politischen Einigung über den Gemeinsamen Standpunkt vom 23. April 1998.

Inhaltsverzeichnis:

I. Einleitung und Zielsetzung 1
II. Hauptteil 5
1. Die europäische Richtlinie (GS) über den Verbrauchsgüterkauf und über Garantien für Verbrauchsgüter 5
1.1 Stand des Gesetzgebungsverfahrens und Begriffsabgrenzung 5
1.2 Allgemeine Zielsetzung der Richtlinie (GS) und Hintergründe 7
1.3 Rechtsgrundlagen 9
1.4 Das Subsidiaritätsprinzip des Art. 3b EGV 10
1.5 Bisherige Verbraucherpolitik 12
2. Darstellung der Richtlinie (GS) 15
2.1 Gegenstand und Ziele der Richtlinie (GS) 15
2.1.1 Regelungsumfang und Anwendungsbereich 15
2.1.2 Ziele des Vorschlags 16
2.2 Der Verbrauchsgüterkauf 17
2.2.1 Die Vertragsparteien 17
2.2.2 Der Kaufgegenstand 18
2.3 Die Vertragsmäßigkeit der Verbrauchsgüter (Mangelbegriff) 19
2.3.1 Der Grundsatz der Vertragsmäßigkeit 19
2.3.2 Kriterien für die Vertragsmäßigkeit 20
2.3.3 Der maßgebliche Zeitpunkt 21
2.3.4 Regelung der Beweislast 21
2.3.5 Montagefehler 22
2.3.6 Der Gewährleistungsschuldner 23
2.4 Die Rechte des Verbrauchers bei fehlender Vertragsmäßigkeit 24
2.5 Zeitliche Beschränkung der Gewährleistung 25
2.5.1 Die Verjährungsfrist 25
2.5.2 Die Rügefrist 26
2.6 Kommerzielle Garantien 27
2.7 Zwingender Charakter der Bestimmungen und Mindestschutz 28
2.8 Umsetzung in nationales Recht 29
2.9 Rechtsbereiche, die der einzelstaatlichen Regelung unterliegen 30
3. Umsetzung der geplanten Richtlinie in das deutsche Kaufrecht 33
3.1 Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft 33
3.1.1 Die Richtlinie 33
3.1.2 Die Rechtsangleichung 36
3.2 Auswirkungen der Richtlinie (GS) auf das deutsche Kaufrecht 39
3.2.1 Begriffliche Abgrenzung des Verbrauchsgüterkaufs 40
3.2.2 Vertragswidrigkeit versus Gewährleistung 40
3.2.3 Notwendige Änderungen in § 459 BGB (Sachmängelhaftung) 42
3.2.4 Umfang der Gewährleistung 52
3.2.4a Gewährleistungsansprüche aufgrund von Sachmängeln nach dem Entwurf der Schuldrechtskommission 55
3.2.5 Angleichung der verschiedenen Fristen für die Dauer der Gewährleistung 61
3.2.6 Notwendige Ergänzungen im Bereich der Garantien 66
3.2.7 Zwingender Charakter der Gewährleistungsvorschriften 69
3.3 Praktische Umsetzung der geplanten Richtlinie: Einfügen der entsprechenden Vorschriften ins BGB oder Reform der Grundstrukturen 71
3.3.1 Ergänzung des BGB durch Einfügen der zwingenden europäischen Normen 71
3.3.2 Schaffung eines eigenen Gesetzes zum Verbrauchsgüterkauf 73
3.3.3 Überarbeitung des gesamten Schuldrechts unter Einbeziehung der Richtlinie 74
3.3.4 Zusammenfassung 76
4. Kritische Stellungnahmen 78
4.1 Stellungnahme des Rechtsausschusses des Bundesrates zum ursprünglichen Richtlinienvorschlag 79
4.2 Kritik der Verkäuferseite und deren Vertreter an der Richtlinie (GS) 81
4.2.1 Ablehnung der Richtlinie (GS) aus allgemeinen Gründen 82
4.2.2 Ablehnung der Richtlinie (GS) aus inhaltlichen Gründen 87
4.2.3 Zusammenfassung 91
5. Eigene Würdigung und Vorschläge 94
5.1 Was von den Vorentwürfen übrig geblieben ist 94
5.1.1 Gewährleistungsrechte 94
5.1.2 Verjährung 98
5.1.3 Vertragsmäßigkeit 100
5.2 Kritische Betrachtung 102
5.2.1 Leistungszeitpunkt und Erfüllungsort 102
5.2.2 Mangelfolgeschäden 103
5.2.3 Begriffsverwendung 104
5.3 Vorteile für den Verbraucher 105
5.3.1 Geltungsbereich 105
5.3.2 Vertragsmäßigkeit 106
5.3.3 Gewährleistungsfrist 108
5.3.4 Garantien 108
5.3.5 Umsetzung der Bestimmungen 109
5.4 Zusammenfassung 109
III. Schlußbetrachtung 112
IV. Ausblick 115
Anhang 117
Literaturverzeichnis 134
Eidesstattliche Erklärung 137

Arbeit zitieren:
Pfeiffer, Karen September 1998: Der EG-Richtlinienvorschlag über den Verbrauchsgüterkauf und über Garantien für Verbrauchsgüter, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kommissionsentwurf der Schuldrechtskommission, Kaufrecht, Garantien, EG-Richtlinie, Verbrauchsgüterkauf

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren