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Die EG-Kapitaladäquanzrichtlinie in der Diskussion

Darstellung und Würdigung

Die EG-Kapitaladäquanzrichtlinie in der Diskussion
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ronny Stratmann
  • Abgabedatum: Mai 1994
  • Umfang: 90 Seiten
  • Dateigröße: 4,4 MB
  • Note: 2,7
  • Institution / Hochschule: Ruhr-Universität Bochum Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3888-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3888-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3888-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Stratmann, Ronny Mai 1994: Die EG-Kapitaladäquanzrichtlinie in der Diskussion, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Ronny Stratmann

Einleitung:

Thema dieser Arbeit ist die Richtlinie 93/6/EWG des Rates der Europäischen Gemeinschaften (EG) vom 15. März 1993 über die angemessene Eigenkapitalausstattung von Wertpapierfirmen und Kreditinstituten, kurz "Kapitaladäquanzrichtlinie" genannt. Mit dieser Richtlinie sollen die Eigenmittelanforderungen für den Wertpapierbereich innerhalb des Europäischen Binnenmarktes geregelt werden, um dadurch Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern.

Gang der Untersuchung:

Ziel dieser Arbeit ist es, die Kapitaladäquanzrichtlinie anhand einer umfassenden Darstellung unter wettbewerbspolitischen und bankaufsichtlichen Gesichtspunkten kritisch zu beurteilen. Im ersten Abschnitt wird dabei eine Einordnung dieser Richtlinie in den Komplex der EG-Richtlinien zur Harmonisierung des Europäischen Bankenmarktes vorgenommen und auf international vergleichbare Initiativen verwiesen.

Der zweite und der dritte Abschnitt dieser Arbeit dienen zur Darstellung der wesentlichen Grundbegriffe und Verfahrensweisen auf die im Regelwerk der Kapitaladäquanzrichtlinie zurückgegriffen wird.

Im darauffolgenden Abschnitt werden die Methoden zur Ermittlung der Eigenmittelunterlegung des Wertpapiergeschäftes dargestellt und mit den entsprechenden Vorschlägen des Marktrisiko-Konsultationspapieres verglichen. Insbesondere die Verwendung von Ratings zur Bonitätsermittlung und die Durationmethode zur Ermittlung des Zinsänderungsrisikos werden in diesem Zusammenhang explizit ausgearbeitet und beurteilt. Den Abschluß dieser Arbeitet bilden eine Analyse und eine kritische Würdigung der Auswirkungen der Kapitaladäquanzrichtlinie auf betroffene Unternehmen und deren Wettbewerbssituation.

Inhaltsverzeichnis:

TABELLENVERZEICHNIS V
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VI
Einleitung 1
I) Bankaufsichtsrechtliche Entwicklungen in der EG 2
A) Konzept der Mindestharmonisierung 2
B) Aktueller Stand nach der 4.KWG-Novelle 3
1) 2.Bankrechtskoordinierungsrichtlinie 3
a) Definition der Kreditinstitute 3
b) Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit für KI 3
c) Mindestkapital für Kreditinstitute 3
2) Eigenkapitalrichtlinie 4
a) Kernkapital 4
b) Ergänzungskapital 4
3) Solvabilitätsrichtlinie 5
C) Weitere Harmonisierungsbereiche 5
1) Konsolidierungsrichtlinie 6
2) Großkreditrichtlinie 7
3) Wertpapierdienstleistungsrichtlinie 7
4) Kapitaladäquanzrichtlinie 7
a) Regelungsbereiche 8
b) Wettbewerbsverzerrung durch ursprünglichen Richtlinienvorschlag 9
c) Kompromißlösung: Trading-book 10
D) Internationale Harmonisierungsbestrebungen 10
1) Die Eigenkapitalempfehlung des "Coöke-Ausschusses" 11
2) Das Baseler Marktrisiko-Konsultationspapier 11
II) Grundbegriffe der Kapitaladäquanzrichtlinie 12
A) Definitionen 12
1) Institute 12
a) Kreditinstitute 12
b) Wertpapierfirmen 12
2) Finanzinstrumente 12
3) Trading book 13
3) Eigenmittel 14
a) Gemäß EG-Eigenmittelrichtlinie 14
b) Erweiterte Eigenmitteldefinition 14
4) Bagatellregelungen 15
B) Startkapital 16
C) Konsolidierung 16
1) Beaufsichtigung 16
2) Eigenmittelanforderungen 17
III) Ermittlung der Risikoposition im Trading-Book 18
A) Eigenmittelanforderungen 18
1) Offene Positionen 18
2) Eigenmittelunterlegungssätze 19
B) Building-Block-Approach beim Positionsrisiko 19
1) Spezifisches Risiko 20
2) Allgemeines Marktrisiko 21
C) Vermeidung einer Mehrfachbelegung des Eigenkapitals 21
1) Eigenmittelunterlegung für Marktrisiken 21
2) Entwurf einer umfassenden Risikobegrenzungsnorm 22
IV) Erfassung der Risikobereiche 25
A) Zinsänderungsrisiko 25
1) Spezifisches Risiko 25
a) Zentralstaat 26
b) Qualifizierte Emittenten 27
aa) Definition 27
bb) Internationales Rating als Qualitätsurteil 27
c) Sonstige Emittenten 30
d) Ermittlung des Eigenmittelbedarfs 30
2) Allgemeines Risiko 30
a) Jahresbandmethode 31
aa) Zinsbindungsbilanz 31
bb) Ermittlung des Eigenmittelbedarfs 32
b) Durations-Methode 33
aa) Grundlagen der Durationsanalyse 34
bb) Kritik an der Durationsanalyse 35
cc) Ermittlung des Eigenmittelbedarfs 36
c) Vergleich der Eigenmittelunterlegungsbeträge nach der Jahresbandmethode und der Durationsmethode 38
d) Alternativmodelle für abgeleitete Finanzinstrument 42
aa) Sensitivitäts-Modelle 42
bb) Matched-Pairs-Methode 43
B) Aktienkursrisiko 44
1) Spezifisches Risiko 44
2) Allgemeines Risiko 45
3) Aktienindex-Geschäfte 46
C) Fremdwährungsrisiko 46
1) Standard-Methoden 48
a) Ermittlung des Eigenmittelbedarfs 48
b) Reduzierte Kapitalanforderungen 50
2) Alternativen zu den Standard-Methoden 51
a) Benchmark-Methode 51
b) Simulations-Modell 51
D) Sonstige Risiken des Trading-Book 52
1) Abwicklungsrisiko 53
2) Adressenausfallrisiko 54
a) Vorleistungen 54
b) Wertpapierpensionsgeschäfte 54
c) Abgeleitete Instrumente des Freiverkehrs 54
3) Übernahmegarantien 55
4) Großrisiko 55
a) Die 25%-Begrenzung der Großkreditrichtlinie 55
b) Ausnahmeregelung 56
V) Kritische Würdigung 58
A) Wettbewerbswirkungen 58
1) Innerhalb des Europäischen Binnenmarktes 58
2) Unter internationalen Aspekten 60
B) Auswirkungen auf die deutsche Kreditwirtschaft 62
1) Wachsende Bedeutung des Risikokostenmanagement 62
2) Vorteile durch die Solvabilitätsrichtlinie 63
3) Einflüsse auf das Rechnungswesen 64
C) Schlußwort 65
VI) Anhang 66
LITERATURVERZEICHNIS 76

Arbeit zitieren:
Stratmann, Ronny Mai 1994: Die EG-Kapitaladäquanzrichtlinie in der Diskussion, Hamburg: Diplomica Verlag

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