EDV-gestütztes Organisationskonzept zur Verwaltung einer privaten Hochschule
Dokumentenmanagement
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christoph Blume
- Abgabedatum: Juni 2002
- Umfang: 97 Seiten
- Dateigröße: 2,7 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6237-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6237-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6237-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Blume, Christoph Juni 2002: EDV-gestütztes Organisationskonzept zur Verwaltung einer privaten Hochschule, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Dokumentationskonzept, Archivierung, Indizierung, Revisionssicherheit, Schulung
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Diplomarbeit von Christoph Blume
Zusammenfassung:
Die Diplomarbeit behandelt die Erstellung einer Konzeption zur Einführung eines DMS im Rahmen einer zu gründenden privaten Hochschule. Das Thema umfaßt dabei die Phasen von den theoretischen Grundlagen der Begriffe und deren Abgrenzungen über die allgemeinen Ziele eines DMS-Projektes, die theoretische Behandlung der Analyse in allgemeiner Form mit Anforderungen. Darauf erfolgt die Erarbeitung eines Konzeptes, in dem auf Basis der allgemeinen Anforderungen eine Konkretisierung und Einteilung in Dokumentationskonzept, Organisationskonzept, technisches Konzept und Betreuungs- und Schulungskonzept erstellt wird. Zusätzlich wird auf Gesichtspunkte der Erweiterung des Systems in einer späteren Phase eingegangen.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Problemstellung | 3 |
| 1.1 | Inhalt, Umfang und Gliederung | 4 |
| 2. | Dokumentenmanagement allgemein | 5 |
| 2.1 | Begriffsdefinition | 5 |
| 2.1.1 | Dokumente | 5 |
| 2.1.2 | Dokumentenmanagement, Dokumentenmanagementsysteme | 6 |
| 2.1.3 | Begriffsabgrenzungen | 8 |
| 2.2 | Funktionen eines DMS | 13 |
| 2.2.1 | Dokumente | 13 |
| 2.2.1.1 | Import von Dokumenten | 14 |
| 2.2.2 | Dokument | 14 |
| 2.2.3 | Dokumentenanzeige | 16 |
| 2.2.4 | Dokumentenarchivierung | 16 |
| 2.3 | Vorteile eines DMS | 17 |
| 3. | Ziele, Grundsätze und Erwartungen | 18 |
| 3.1 | Strategische Ziele als Anlass für die Einführung eines DMS | 18 |
| 3.2 | Wettbewerbsgesichtspunkte - DMS als Erfolgsfaktor und Schlüsseltechnologie | 19 |
| 3.3 | Organisatorische Grundsätze | 20 |
| 3.4 | Die Module eines Dokumentenmanagementprojekts im Überblick | 21 |
| 4. | Konzeptionelle Betrachtung | 24 |
| 4.1 | Ausgangsbasis | 24 |
| 4.2 | Anforderungen | 27 |
| 4.2.1 | Wirtschaftliche Aspekte | 27 |
| 4.2.2 | Rechtliche Aspekte | 28 |
| 4.2.3 | Organisatorische Anforderungen | 30 |
| 4.3 | Dokumentationskonzept | 31 |
| 4.3.1 | Einteilung in Dokumentenklassen | 31 |
| 4.3.2 | Namenskonventionen | 34 |
| 4.3.3 | Strukturierung der Dokumente durch Indexe | 35 |
| 4.4 | Organisationskonzept und technische Aspekte | 42 |
| 4.4.1 | Überblick über die Aufbauorganisation | 42 |
| 4.4.2 | Abläufe im Sys | 43 |
| 4.4.2.1 | Erfassung von Dokumenten | 44 |
| 4.4.2.2 | Erzeugung mittels Schablonen | 48 |
| 4.4.2.3 | Anzeige | 49 |
| 4.4.2.4 | Archivierung | 49 |
| 4.4.2.5 | Datensicherung | 51 |
| 4.4.2.6 | Retrieval | 52 |
| 4.4.2.7 | Zugriffsrechte | 53 |
| 4.4.3 | Möglichkeiten der DMS-gestützten Ablauforganisation an einem Beispiel | 56 |
| 4.4.4 | Technische Anforderungen | 59 |
| 4.4.4.1 | Netzwerkstruktur | 59 |
| 4.4.4.2 | Betriebssystem | 59 |
| 4.4.4.3 | Formate | 61 |
| 4.4.5 | Interface und Zusatzmöglichkeiten | 66 |
| 4.5 | Aspekte der Migration | 67 |
| 4.6 | Betreuung und Schulung – Verantwortlichkeiten | 70 |
| 4.6.1 | Personelle Anforderungen | 71 |
| 4.6.2 | Betreuung | 71 |
| 4.6.3 | Schulung | 72 |
| 5. | Fazit und zukünftige Entwicklungen | 75 |
| 6. | Anhang | 77 |
| 6.1 | Kostenvergleich Ablage und Retrieval | 77 |
| 6.2 | Leistungsmerkmale zweier DMS-Produkte | 82 |
| 6.3 | Glossar | 86 |
| 7. | Literaturverzeichnis | 89 |
Die rasante Entwicklung der Digitalfotografie in den letzten Jahren läßt es interessant erscheinen, zusätzlich einen Platz einzurichten, der mit einer Digitalkamera mit einer Auflösung > 4 Megapixel und Zoomfunktion ausgestattet ist. Eine geeignete Papierauflage muß sicherstellen, daß Spiegelungen und unterschiedliche Ausleuchtung des Originaldokumentes vermieden werden. Der Vorteil einer fotografischen Erfassung liegt in der enormen Zeitersparnis gegenüber einem Scanvorgang sowie der Unabhängigkeit gegenüber Sonderformaten bei Papieren. Jedoch sind hier auch die Anforderungen an das Personal höher, da mit größerer Präzision gearbeitet werden muß und Standardvorgaben bezüglich Licht, Kontrast oder Auflösung nicht immer durchgehalten werden können, was sich allerdings durch eine feste Installation der Geräte teilweise wieder ausgleichen läßt. Daher werden Erfahrungswerte eine große Rolle spielen. Bei positiven Erfahrungen mit der fotografischen Erfassung wird diese den Scanner ersetzen. [...]
Bei der Indizierung stellt sich generell das Problem, daß mit der Differenziertheit des angewandten Verfahrens einerseits die Genauigkeit steigt, mit der ein Dokument später durch eine Suchanfrage wiedergefunden werden kann. Je mehr Indexe der unterschiedlichen Verfahren einem Dokument zugeordnet werden, desto vielfältiger sind die Kombinationen von Suchverfahren. Somit verringert sich das Risiko, daß ein Dokument erst mit großem zeitlichen Aufwand gesucht werden muß. Jeder weitere Index beschreibt ein Dokument eindeutiger. Jedoch steigt dabei auch der Aufwand bei der Indizierung selbst. Es besteht die Gefahr, daß gerade in Situationen, in denen eine zeitliche Kapazität nur begrenzt zur Verfügung steht, die Indizierung zum Engpaß wird. Auch ist es bei der Erfassung von Dokumenten am Arbeitsplatz nicht eben motivierend, ein Dokument, dessen spätere Wichtigkeit sich möglicherweise nicht sofort erschließt, sofort detailliert zu indizieren. Deshalb muß zwischen zwei Extremen mit Vor- und Nachteilen der beste Weg gefunden werden. Die optimale Verteilung zwischen Aufwand bei der Indizierung und aufwand bei der Suche liegt in der Mitte. [...]
Bei der Wahl des geeigneten Indizierungsverfahrens muß geklärt werden, auf welche Art die Dokumente prinzipiell ins System eingefügt werden können. Dabei sollte das wichtigste Kriterium die gemeinsame Nutzung der verschiedenen Dokumententypen im Arbeitsablauf sein. Folgende Varianten bestehen: • Automatisiertes Scannen • Scannen von Hand • Digital fotografieren • Eintippen • Importieren aus anderen elektronischen Datenbeständen • Elektronisch erzeugen Für die meisten anfallenden NCI-Dokumente ergibt die gemischte Indizierung einen Sinn. Ein Ziel der Dokumentenverwaltung der i.n.u.a. besteht ja darin, sämtliche Dokumente elektronisch zu erfassen und dabei nicht zwischen den einzelnen Informationsträgern der Originale zu unterscheiden. So bietet die Indizierung über manuell auszufüllende Indexmasken, die vorher vom DMS dem jeweiligen Dokumententyp zugeordnet sind, sowohl bei der Indizierung von NCI-Dokumenten in Form von Images als auch von Audio- und Videoinformationen genügende Freiheiten ohne die Exaktheit zu beeinträchtigen. In der folgenden Abbildung ist ein solches Beispiel beim DMS ELO-Office veranschaulicht. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832462376
Arbeit zitieren:
Blume, Christoph Juni 2002: EDV-gestütztes Organisationskonzept zur Verwaltung einer privaten Hochschule, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Dokumentationskonzept, Archivierung, Indizierung, Revisionssicherheit, Schulung



