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EBRANDING

Markenaufbau und Markenführung von eBrands am Fallbeispiel von Online-Finanzdienstleistern

EBRANDING
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Edmée Sostegno
  • Abgabedatum: April 2001
  • Umfang: 151 Seiten
  • Dateigröße: 2,4 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4378-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4378-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4378-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Sostegno, Edmée April 2001: EBRANDING, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Branding, Brokerage, eBrands, Marketing, Online-Marketing

Diplomarbeit von Edmée Sostegno

Einleitung:

In dieser Arbeit wird untersucht, auf welche Weise Markenaufbau und -führung im Internet für eBrands möglich ist und welche Regeln und Gesetzmäßigkeiten beachtet werden müssen um sich erfolgreich am Markt zu etablieren. Dies geschieht unter der Berücksichtigung klassischer Ansätze zur Markenbildung und unter der Berücksichtigung der Besonderheiten der Markenführung von eBrands.

Im Zuge der rasanten Verbreitung des Internets eröffnen sich auf der einen Seite vollkommen neue Geschäftsmodelle und Kommunikationswege, auf der anderen Seite verstärkt sich gleichzeitig der internationale Wettbewerbsdruck durch die neu geschaffenen Märkte und die entstandene Transparenz. Es werden neue Marken geboren, die sogenannten eBrands oder Cyberbrands, auf die in dieser Arbeit im Besonderen eingegangen wird. Durch die Unüberschaubarkeit des Internets, die daraus resultierende Informationsüberflutung der Nutzer, die hohe Wettbewerbsdynamik und die schnellen Veränderungen des noch jungen Mediums ist es um so wichtiger, sich durch die Bildung einer starken Markenpersönlichkeit von dem zum Teil sehr homogenen Produktumfeld zu differenzieren und dem Nutzer einen Vertrauensanker zu bieten, der Qualität und Sicherheit gewährleistet und stellvertretend für die gesamte Markenleistung steht.

Gang der Untersuchung:

Das Kapitel 1 stellt zunächst die Grundlagen des Internets sowie einige aktuelle Zahlen zur Entwicklung des Internets dar, welche die wachsende Bedeutung des Mediums für unsere heutige Wirtschaftsform, der New Economy und in Zeiten des E-Commerce verdeutlichen.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf Kapitel 2. In Kapitel 2 werden die Besonderheiten des Markenaufbaus und der Markenführung im eBranding herausgearbeitet. Im ersten Schritt werden Marke, Dienstleistungsmarke und eBrand definiert. Im zweiten und dritten Schritt wird auf die Markenführung als solche sowie den Prozess der Markenführung eingegangen. Dabei wird der Ursprung und die Notwendigkeit der Markenführung geklärt und eine Gegenüberstellung traditioneller Markenführung und Markenführung im heutigen, digitalen Zeitalter geliefert. Der Prozess der Markenführung beschäftigt sich mit dem Aufbau sowie der strategischen Markenführung von eBrands und allen Faktoren die dabei zu berücksichtigen sind.

In Kapitel 3 werden kurz die Möglichkeiten der Erfolgsmessung des Internetauftritts sowie deren Grenzen für den Branding-Prozess, dargestellt. Hierbei werden zum einen auf Daten, die auf der eigenen Website ermittelt werden und zum anderen auf die verschiedenen Messverfahren, die den Erfolg der eigenen Online-Werbung messen, eingegangen.

In Kapitel 4 wird ein kritischer Einblick über die verschiedenen Entwicklungen im Internet gegeben, d.h. welche Chancen und Risiken das Internet für dotcom-Marken und deren Markenführung darstellen kann.

Kapitel 5 und 6 gehören zu dem praktischen Teil der Arbeit. Kapitel 5 gibt einen Überblick über die Finanzdienstleistungen im Internet und dient als Einleitung des Fallbeispiels. Betrachtet wird der Zukunfts-Markt des Online-Bankings, die Zielgruppen, das Branding und die Besonderheiten der Marketing-Mix Instrumente speziell für Online-Finanzdienstleister.

In Kapitel 6 werden die Direktbanken Consors, Comdirect und das Finanzportal Moneyshelf im Rahmen ihrer Kommunikationspolitik anhand ausgewählter Kriterien im Bereich der Online- und Offline-Werbemaßnahmen sowie ihres Internetauftritts beispielhaft analysiert.

Kapitel 7 bildet das Fazit und gibt einen kurzen Überblick über die wesentlichen Ergebnisse und Erkenntnisse der Arbeit.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 5
Abkürzungsverzeichnis 6
Einführung 7
1. Das Internet als Plattform für Dienstleistungen 11
1.1 Das Internet 11
1.1.1 Grundlagen 11
1.1.2 Aktuelle Zahlen 12
1.2 Definition Internetdienstleistung 18
2. Besonderheiten der Markenführung im eBranding 20
2.1 Die Marke 20
2.1.1 Definition Marke 20
2.1.2 Funktionen einer Marke 22
2.1.3 Definition Dienstleistungsmarke 24
2.1.4 Definition eBrand 24
2.2 Die Markenführung 26
2.2.1 Ursprung und Entwicklung 26
2.2.2 Notwendigkeit der Markenführung 27
2.2.3 Strategische und operative Markenführung 28
2.2.4 Traditionelle Markenführung vs. Markenführung im digitalen Zeitalter 29
2.3 Der Prozess der Markenführung 31
2.3.1 Brand Building 32
2.3.2 Markenkernanalyse 35
2.3.3 EBrand Character 36
2.3.4 Positionierung 38
2.3.5 Brand Identity und Brand Image 40
2.3.6 Brand Equity 41
2.3.7 Wahl der Markenstrategie 42
2.3.8 Instrumente der Markenführung im Marketing-Mix 44
2.3.9 Praxisbeispiel: Markenführung der Agentur PopNet 49
2.4 Die Kommunikation 51
2.4.1 Kommunikationsziele 51
2.4.2 Kommunikationsstrategie 53
2.4.3 Formen der Online-Kommunikation 56
2.5 Die Kundenbindung 58
2.5.1 Erfolgsfaktoren der Kundenbindung 59
2.5.2 Kundenbindungsstrategien 60
2.5.3 Customer Relationship Management 63
2.5.4 Online-Maßnahmen der Kundenbindung 64
2.6 Werbemaßnahmen im Online- und Offline-Bereich 73
2.6.1 Online-Werbung 75
2.6.2 Offline-Werbung 87
2.6.3 Zusammenspiel Online- und Offline-Werbung 89
3. Möglichkeiten der Erfolgsmessung 92
3.1 Erfolgsmessung auf der eigenen Website 92
3.1.1 Webtracking 92
3.1.2 Page Impression 94
3.1.3 Visit 94
3.1.4 Clickstream 95
3.1.5 Viewtime 95
3.2 Erfolgsmessung der Internet-Werbung 95
3.2.1 Ad Impression 95
3.2.2 Adclick 95
3.3 Grenzen der Online-Kennzahlen zur Messung des Branding-Effekts 97
4. Chancen und Risiken von dotcom Marken 99
4.1 Der Markt: Old Economy versus New Economy 99
4.2 Risiken der Markenbildung im Internet 100
4.3 Chancen der Markenbildung im Internet 101
4.4 Ausblick 102
5. Finanzdienstleistungen im Internet 104
5.1 Überblick: Zukunftsmarkt Online-Banking 104
5.2 Neue Herausforderung für Banken 106
5.3 Charakterisierung der Zielgruppe für das Online-Banking 108
5.4 Branding im Internet 109
5.5 Besonderheiten der Marketing-Mix Instrumente 110
5.5.1 Produktpolitik 110
5.5.2 Preispolitik 111
5.5.3 Distributionspolitik 112
5.5.4 Kommunikationspolitik 112
6. Analyse der Kommunikationspolitik ausgewählter Online-Finanzdienstleister 114
6.1 Vorgehensweise und Beschreibung der Analyse 114
6.2 Strategische Positionierung am Markt 114
6.2.1 Comdirect 115
6.2.2 Consors 116
6.2.3 Moneyshelf 118
6.3 Analyse der Kommunikationspolitik 120
6.3.1 Comdirect 120
6.3.2 Consors 124
6.3.3 Moneyshelf 128
7. Fazit 132
Literaturverzeichnis 136
Erklärung 147

Automatisiert erstellter Textauszug:

Um die Marke bekannt zu manchen, sind klassische Offline-Instrumente am sinnvollsten, denn sie sind zur Erzielung von Awareness besser geeignet als OnlineWerbung. Je weiter sich eine eBrand am Markt etabliert, desto stärker wird die Offline-Kommunikation zunehmend von der Online-Kommunikation verdrängt. Da es sich aber bei eBrands um Marken handelt, deren Geschäfte ausschließlich über das Internet abgewickelt werden, sollten die Online-Kommunikationsmaßnahmen im Laufe der Entwicklung zunehmen. Sinnvoll wäre ein Kommunikationsmix von 70% offline zu 30% online in der Phase der Generierung von Brand Awareness (Launch eBrand). Fokussiert man sich später auf Features und Nutzen eignet sich eine Teilung von ca. 40% offline und 60% online (eBrand established). [...]

Unter der sogenannten strategischen Kommunikationsklammer (siehe Abb. 21, Bsp. Tec.de) ist die strategische und kreative Abstimmung der Marken-/ Content-/ und Programmbotschaften zu verstehen. Das bedeutet, die Offline- und die Online-Kommunikation muss geschlossen auf die Marke eingehen, wobei die besonderen Eigenschaften der einzelnen Medien zu berücksichtigt sind. Echte Kampagnenintegration ist Werbung, welche über alle Medien hinweg die gleiche Message verbreitet, den selben Creative-Look and -Feel adaptiert und auf Brand Building und langfristige Umsätze abzielt. Dabei spielt der Wiedererkennungseffekt für den Konsumenten in den verschiedenen Medien durch einheitliche Gestaltungen der Logos, der Offline- und Online-Kampagnen eine zentrale Rolle, um die Marke in seinem Gedächtnis nachhaltig zu verankern. Im Rahmen der strategischen Planung der Online- und Offline-Kommunikation muss darauf geachtet werden, dass der Kommunikationsmix zu jeder Phase des Markenaufbaus und der Markenführung optimal zusammengestellt wird, damit die Markenbekanntheit und ein stabiles, unverwechselbares Markenimage aufgebaut werden kann. Zu jeder Phase der Markenführung ist der optimale Kommunikationsmix ein anderer (siehe Abb. 22). [...]

Um eine eBrand als Marke im Netz etablieren zu können, muss sie dem Konsumenten im Rahmen einer dynamischen Online- und Offline-Kommunikation näher gebracht werden (siehe Abb. 20). Dabei werden, neben grundsätzlichen Aspekten wie Content, Service und Leistungsspektrum, welche die Qualität der Marke an sich ausmachen, hohe Anforderungen an Unterhaltung und Erlebniswerte von Seiten der immer anspruchsvoller werdenden Nutzer gestellt. Daher ist für einen Markenaufbau die strategische und kreative Integrität aller Kommunikationsmaßnahmen entscheidend. EBrands können auf zwei Ebenen entstehen, sowohl offline als auch online. Damit die Marke nicht in eine Online- und OfflineIdentität auseinander bricht, muss sich das Verhältnis von Online- und OfflineMarketingmaßnahmen an der strategischen Ausrichtung der eBrand orientieren. Wichtig ist, dass eine Marke „ehrlich“ kommuniziert, denn ein Konsument, der sich manipuliert fühlt, akzeptiert die Marke nicht. Zu einer erfolgreichen Kommunikationsstrategie gehört aber auch die Gewinnung meist fehlerhafter Erkenntnisse über das Online-Nutzungsverhalten, die Erfahrungen und die internetspezifischen Erwartungen der Zielgruppe. Für eine individuelle Kundenforschung muss dabei bei den Interessenten die Barrieren zur Aufgabe ihrer Anonymität überwunden werden. Nur wenn die Marke Vertrauenswürdigkeit und Personalisierungsnutzen signalisiert, sind Internetnutzer zur Weitergabe ihrer Daten bereit. So lassen sich die Kundenprofile konkretisieren und die Maß- [...]

Arbeit zitieren:
Sostegno, Edmée April 2001: EBRANDING, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Branding, Brokerage, eBrands, Marketing, Online-Marketing

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