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E-Government

Chance für Verwaltungsmodernisierung

E-Government
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jörn Leiding
  • Abgabedatum: März 2001
  • Umfang: 198 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Universität Bremen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4188-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4188-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4188-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Leiding, Jörn März 2001: E-Government, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Portale, NSM, Service-Läden, Service, Projektmanagement

Diplomarbeit von Jörn Leiding

Einleitung:

Die öffentliche Hand sieht sich heutzutage mit einem Zuwachs an Komplexität und einer hohen Veränderungsrate bei den wahrzunehmenden Aufgaben konfrontiert. Dies erfordert eine deutliche Intensivierung des Informationsaustausches zwischen der Verwaltung und den beteiligten Akteuren.

Eine Möglichkeit, dieser Forderung nachzukommen, ist die Einführung von Electronic Government (E-Government). In dieser Diplomarbeit werde ich aufzeigen, dass die öffentlichen Verwaltungen durch den Einsatz von elektronischen Kommunikationsmedien die Chance haben, Reformbemühungen zu unterstützen und zu beschleunigen.

Gang der Untersuchung:

Die Arbeit beginnt mit einem exemplarischen Überblick der bereits erfolgten Umsetzungen von E-Government-Lösungen auf internationaler und nationaler Ebene. Bevor nach dem ersten Einblick in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten auf die einzelnen Beziehungen zwischen den Akteuren Verwaltung, Bürger, Politik und Wirtschaft eingegangen wird, werden die Rahmenbedingungen betrachtet. Hierzu zählen neben den rechtlichen Aspekten auch die Erwartungshaltungen der Akteure sowie die Besonderheiten im föderalen Deutschland. Auf die Verwaltung kommen bei der Umsetzung des E-Government Herausforderungen und Risiken zu. Diese werden – unter dem Blickwinkel des Neuen Steuerungsmodells – im vierten Kapitel anhand dreier Szenarien dargestellt. Für die strategische Ausrichtung des Modernisierungsprozesses wichtige Fragestellungen werden in Kapitel fünf aufgezeigt. Denkbare Strategien und Leitbilder, die den Entwicklungsprozess hin zur virtuellen Verwaltung begleiten, sind beispielhaft dargelegt.

Im Anhang werfe ich u.a. einen Rückblick auf das Projekt „R@thaus“. Der Grad der Zielerreichung wird evaluiert und die jeweiligen Änderungen werden anhand der einzelnen Arbeitspakete erörtert.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
0. Hinführung zum Thema 1
1. Praxisteil 4
1.1 Nationale Aktivitäten 4
1.1.1 Bund 4
1.1.1.1 Bundeswirtschaftsministerium 4
1.1.1.2 Bundesinnenministerium 5
1.2.2 Bundesländer 7
1.2.3 Kommunen 11
1.2 Internationale Aktivitäten 13
1.2.1 England 14
1.2.2 Australien 14
1.2.3 Österreich 15
1.2.4 Niederlande 15
1.3 Studien/Sicht der Beratungsgesellschaften 17
1.3.1 KPMG 17
1.3.2 PriceWaterhouseCoopers 17
1.3.3 Accenture 18
1.3.4 Siemens Business Services 18
2. Rahmenbedingungen 19
2.1 Recht 19
2.1.1 Schriftlichkeits- und Unterschriftserfordernisse 20
2.1.2 Digitale Signatur 21
2.1.3 Datenschutz und Datensicherheit 25
2.2 Erwartungen der Akteure 26
2.2.1 Verwaltung 26
2.2.2 Bürger/Wirtschaft 27
2.2.3 Politik 29
2.3 Zugang 29
2.4 Besonderheiten in Deutschland 31
3. Anwendungsfelder des E-Government 33
3.1 Beziehung Verwaltung/Verwaltung 37
3.1.1 Information 39
3.1.2 Interaktion 40
3.1.3 Transaktion 43
3.2 Beziehung Verwaltung/Bürger 44
3.2.1 Information 46
3.2.1.1 Behördeninformationen 47
3.2.1.2 Touristeninformationen 50
3.2.2 Interaktion 51
3.2.3 Transaktion 52
3.3 Beziehung Verwaltung/Politik 53
3.3.1 Information 53
3.3.2 Interaktion 55
3.3.3 Transaktion 56
3.4 Beziehung Bürger/Politik 57
3.4.1 Information 58
3.4.2 Interaktion 59
3.4.3 Transaktion 61
3.5 Beziehung Verwaltung/Wirtschaft 64
3.5.1 Information 64
3.5.2 Interaktion 65
3.5.3 Transaktion 65
3.6 Portale/virtuelle Marktplätze 68
4. Herausforderungen und Risiken für Modernisierung 72
4.1 Szenario 1: heutige Situation 73
4.2 Szenario 2: zukünftige Situation (fünf Jahre) 74
4.2.1 Frontoffice/Backoffice 74
4.2.2 Serviceläden/Call-Center 75
4.2.3 Private Public Partnership 78
4.2.4 Wirtschaftlichkeit 79
4.3 Szenario 3: zukünftige Situation (langfristig) 83
5. Entwicklungsstrategie/Leitbilder 85
5.1 Vision/Strategie 85
5.2 Leitbilder 88
5.2.1 Leitbild E-Government 88
5.2.2 Leitbild der aktivierenden Behörde 90
6. Fazit 91
Glossar 94
Literaturverzeichnis 101
Eidesstattliche Erklärung 108
Anhang A 1 - A 26

Automatisiert erstellter Textauszug:

Als Beispiel ist das Leitbild „Verwaltung 24 – Instrumente für die Moderne Verwaltung in RLP“ aufgeführt: Rheinland-Pfalz hat seine Verwaltung grundlegend neu gestaltet und mit modernster vernetzter Daten- und Kommunikationstechnik ausgestattet. Mit der Neuordnung der Landesverwaltung und technisch gestützt auf die multifunktionale Leistungsfähigkeit des rlp-Netzes ist die Landesverwaltung schlanker, die Arbeitsabläufe sind schneller und effizienter geworden. Das rasante Wachstum des Internet, der Ausbau des rlpNetzes und neue netzbasierte Services der Verwaltung sind die Grundlage für eine neue Qualität der Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Verwaltung. Es gilt nun, geeignete Dienstleistungen rund um die Uhr anzubieten und die „Verwaltung 24“ voranzubringen.127 [...]

In Bezug auf das Leitbild „E-Government“ müssen folgende Fragen beantwortet werden:125: 1. Außendarstellung o Was heißt E-Government für unsere Behörde? o Wie soll sich die Behörde im Internet präsentieren? 2. Aufgaben und Funktionen der Behörde – was wird gemacht? o Bis zu welcher der drei Ebenen Information, Interaktion und Transaktion soll das Angebot gehen? o Welche Dienstleistungen sollen online angeboten werden? o Wollen wir Frontoffice/Backoffice-Struktur? 3. Arbeitsablauf und -verfahren – wie wird es gemacht? o Welche Geschäftsprozesse müssen geändert werden? o Welche Infrastrukturmaßnahmen müssen ergriffen werden? 4. Führung und Kommunikation o Welche Aufgaben hat die Führung der Behörde? o Wie werden die neuen Medien zur Kommunikation genutzt? [...]

Die technischen Rahmenbedingungen sind unter der vierten Frage zu klären. Welche Technologien sollen genutzt werden, wie ist die Organisation zu gestalten, wie wird der Support gewährleistet, wie werden Medienbrüche vermieden usw? Es ist auch zu beantworten, wie Bürger Zugang zu den neuen oder veränderten kommunalen Leistungen erhalten können. Dazu gehört voraussichtlich die Nutzung unterschiedlicher Medien, um möglichst allen den Zugang zu Informationen und Dienstleistungen auf elektronischem Wege zu ermöglichen. Wie gezeigt, ist eine Kombination von Broschüren, Call-Centern, internetbasierten Kiosksystemen, öffentlichen Terminals in Internet-Cafés oder in einem kommunalen Internetbüro denkbar. Des weiteren muss die Verwaltung prüfen, welche Qualifizierungs- und Unterstützungsleistungen sie für verschiedene Gruppen von Nutzern anbieten will. Zu den strategischen Maßnahmen zählen die Ermittlung von Ressourcen (Hardware/ Software/Personal), die Erstellung eines Kostenplans, die Bildung von Arbeitsgruppen, die Ausarbeitung von Zeitablaufplänen, Strategieworkshops, Bedarfsermittlung durch Befragung der beteiligten Akteure usw. Es bietet sich an, dieses mit den Methoden des Projektmanagements anzugehen. [...]

Arbeit zitieren:
Leiding, Jörn März 2001: E-Government, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Portale, NSM, Service-Läden, Service, Projektmanagement

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