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E-Commerce auf virtuellen Marktplätzen

Konzept für die Gestaltung virtueller Marktplätze und Integration in Warenwirtschaftssystemen

E-Commerce auf virtuellen Marktplätzen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Daniel Santos
  • Abgabedatum: Mai 2000
  • Umfang: 151 Seiten
  • Dateigröße: 12,6 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Beuth Hochschule für Technik Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2676-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2676-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2676-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Santos, Daniel Mai 2000: E-Commerce auf virtuellen Marktplätzen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: ERP, Portal, e-commerce, e-business

Diplomarbeit von Daniel Santos

Einleitung:

In dieser Diplomarbeit werden zwei Begriffe der E-Business-Welt betrachtet, die zur Zeit in aller Munde sind: Portale und virtuelle Marktplätze.

Die Begeisterung für die neuen Treffpunkte im Internet ist groß, und besonders der industrielle Sektor wird durch die in dem Zusammenhang propagierten neuen Möglichkeiten der Geschäftsabwicklung in eine kaum gekannte Aufbruchsstimmung versetzt.

Wie auf Marktplätzen der realen Welt sollen sich auf dem virtuellen Gegenpart viele Anbieter und Nachfrager treffen und regen Handel betreiben. Zur Zeit ist der elektronische Markt allerdings noch von punktuellen Ein- und Verkaufslösungen geprägt, bei denen jeweils nur einzelne Teile der Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen vom Offline in das Online übertragen werden. Obwohl diese Lösungen durchaus erfolgreich sind, versprechen sich alle Internet-Dienstleister ein viel größeres Potenzial davon, viele Anbieter und Nachfrager an einem zentralen Punkt, wie im realen Leben, auf einem Marktplatz zusammenzubringen.

Ziel dieser Arbeit ist es, ein Konzept zum Aufbau und Aussehen eines virtuellen Marktplatzes vorzustellen und die Potenziale und Gefahren eines solchen Marktplatzes festzustellen. Es soll zudem definieren, wie zum Teil bereits bestehende Komponenten (Geschäftsmodelle, Dienste, Systeme, Techniken) sowie neu zu definierende Dienste kombiniert werden müssen, um die Vision eines virtuellen Marktplatzes zu realisieren.

Im Konzept werden hierzu alle zur Durchführung eines Geschäftsprozesses benötigten Marktplatzdienste auf einem virtuellen Marktplatz dargestellt. Diese bilden die Stützpfeiler des Marktplatzes und stellen damit auch die Funktionalitäten dar, die bei einer kritischen Betrachtung der ersten nun entstehenden virtuellen Marktplätze beurteilt werden müssen.

Es wird ebenfalls gezeigt, welche Anforderungen die definierten Marktplatzdienste an die technische Plattform und die Marktteilnehmer stellen. So müssen Standards, wie XML, für den Datenaustausch geschaffen werden, damit die Unternehmen direkt aus ihren an den Marktplatz angebundenen betriebswirtschaftlichen Anwendungen heraus Daten und elektronische Dokumente austauschen können. Lösungsansätze zur Standardisierung und speziell für die technische Integration eines Marktplatzes in die vorhandene IT-Infrastruktur eines Unternehmens werden am Beispiel des bekannten ERP-Systems SAP R/3 im letzten Teil der Arbeit vorgestellt und analysiert.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 7
2. Grundlagen 9
2.1 Portale 9
2.1.1 Der Begriff Portal 9
2.1.2 Entwicklung 9
2.1.3 Funktionen 11
2.1.4 Ausprägungen von Portalen 13
2.1.4.1 Consumer Portal 13
2.1.4.2 Vertikale Portale, Branchenportale 13
2.1.4.3 Enterprise Information Portal (EIP) 13
2.1.4.4 Extranet Portal 16
2.2 Entwicklung von Electronic-Commerce-Systemen 17
2.2.1 Intention 17
2.2.2 Funktionen 18
2.2.3 Anbieter von Online-Shops 19
2.2.4 Sonderform Electronic Mall 20
3. Entwicklungspotenzial der Internet-Ökonomie 21
3.1 Was wird umgesetzt - E-Commerce 1999 in Europa 21
3.2 Geschäftsmodelle 26
3.2.1 Handelsmodelle 26
3.2.1.1 Das konventionelle Modell 26
3.2.1.2 Das elektronische Modell 27
3.2.2 Investitionsmodelle 28
3.3 Problemdefinition der 1. Generation der EC-Systeme 30
3.4 Entwicklungstendenzen der 2. Generation 31
4. Marktplatzprozesse 34
4.1 Definition Markt 34
4.2 Marktelemente 34
4.3 Marktformen 35
4.4 Preisbildung bei verschiedenen Marktformen 36
4.4.1 Preisbildung durch einen Auktionator 36
4.4.2 Preisfestsetzung durch den Hersteller 36
4.4.2.1 Preissetzung im Monopol 36
4.4.2.2 Preissetzung im Oligopol 36
4.4.2.3 Preisbildung bei vollkommener Konkurrenz 37
4.5 Das Unternehmen auf dem Markt 38
4.6 Beschaffungsmarkt eines PC-Herstellers 39
4.6.1.1 Merkmale des Marktes 41
4.6.1.2 Informationsquellen zur Marktbestimmung 44
4.6.1.3 Entstehung des unternehmensspezifischen Marktes 47
4.6.1.4 Der klassische Beschaffungsprozess 48
4.6.1.5 Der klassische Beschaffungsprozess - Gesamtmodell 53
4.7 Klassische Markttransaktion 55
5. Konzept für die Gestaltung virtueller Marktplätze 57
5.1 Anforderungen der klassischen Markttransaktionan einen virtuellen Marktplatz 57
5.1.1 Informationsphase 58
5.1.2 Vereinbarungsphase 58
5.1.3 Abwicklungsphase 59
5.2 Marktplatzarchitektur 60
5.2.1 Rollenverteilung der Markteilnehmer 60
5.2.1.1 Marktplatzbetreiber 60
5.2.1.2 Anbieter 62
5.2.1.3 Nachfrager 62
5.2.2 Ausrichtung des Marktplatzes 63
5.2.2.1 Horizontal 63
5.2.2.2 Vertikal 63
5.2.2.3 Horizontal + Vertikal 63
5.2.3 Marktplatzdienste 65
5.2.3.1 Betreiberdienste 65
5.2.3.2 Infrastrukturdienste 68
5.2.3.3 Transaktionsdienste 74
5.2.3.4 Mehrwertdienste 80
5.2.3.5 Geschäftsanwendungen 83
5.3 Darstellung der Dienste-Architektur 88
5.4 Der klassische Beschaffungsprozess - marktplatzgestützt 90
5.5 Neue Geschäftsmodelle 92
5.5.1 Einkaufsgemeinschaften 93
5.5.2 Auktionen 94
5.5.3 Ausschreibungen 95
5.5.4 Produktbörsen 96
5.5.5 Eigenschaften der neuen Geschäftsmodelle 97
6. Realisierungsansätze 99
6.1 Standardisierung 99
6.1.1 Extensible Markup Language (XML) 99
6.1.1.1 Entstehung 99
6.1.1.2 Komponenten von XML 100
6.1.1.3 Einsatzmöglichkeiten für XML 101
6.1.2 BizTalk 103
6.1.3 RosettaNet 104
6.1.4 BMEcat 105
6.2 ERP-Systeme im Internet 106
6.2.1 Grundlagen der Architekturstrategie 107
6.2.1.1 Reduzierte Komplexität 108
6.2.1.2 Wiederverwendbarkeit 108
6.2.1.3 Erweiterbarkeit 108
6.2.1.4 Stabilität 108
6.2.2 Das Produkt R/3 109
6.2.2.1 Die Architektur von SAP R/3 109
6.2.2.2 Schnittstellen 111
6.2.2.3 Integrationsstrategien 113
6.3 Abgleich von Angebot und Nachfrage auf dem Marktplatz 119
6.4 Realisierungsplattform 123
7. Kritische Würdigung virtueller Markplätze 125
7.1 Potenziale des virtuellen Marktplatzes 125
7.1.1 Vorteile für Anbieter 126
7.1.2 Vorteile für Nachfrager 127
7.2 Gefahren des virtuellen Marktplatzes 128
7.3 Entscheidungskatalog für Unternehmen 131
8. Fazit 132
Literaturverzeichnis 142

Arbeit zitieren:
Santos, Daniel Mai 2000: E-Commerce auf virtuellen Marktplätzen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
ERP, Portal, e-commerce, e-business

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