E-CRM durch Individualisierung und Personalisierung im Internet
Konzept einer Webfiliale für die Bankgesellschaft Berlin
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Patricia Rotolo
- Abgabedatum: Januar 2001
- Umfang: 136 Seiten
- Dateigröße: 4,7 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3177-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3177-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3177-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Rotolo, Patricia Januar 2001: E-CRM durch Individualisierung und Personalisierung im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: E-CRM, Finanzdienstleistungen, Individualisierung, Internet, Personalisierung
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Diplomarbeit von Patricia Rotolo
Zusammenfassung:
In der Arbeit werden zunächst die Begrifflichkeiten Individualisierung und Personalisierung gegeneinander abgegrenzt. Es werden Möglichkeiten der Personalisierung beschrieben, dabei werden sowohl die Personalisierung von Webseiten und Informationen, als auch die Leistungsindividualisierung mit der Abgrenzung zu mass customization beschrieben. In einem weiteren Schritt wird Personalisierung in einen neuen theoretischen Rahmen (7-P-Modell des Marketing-Mix) eingeordnet.
Am Beispiel der Bankgesellschaft Berlin wird der Internetauftritt der Teilbanken: Berliner Sparkasse und Berliner Bank auf mögliche Personalisierungsmaßnahmen analysiert, diese werden in den beschriebenen theoretischen Rahmen eingeordnet. Darauf aufbauend ist ein Konzept einer möglichen Webfiliale entwickelt worden, die sowohl Personalisierungsvorschläge für die Seitengestaltung und Ansprache (Personalisierung der Websites und Informationen) , als auch die Personalisierung von Finanzdienstleistungen selbst (d.h. auf der Leistungsebene) vorsieht. Abschließend wird eine Zusammenfassung und ein kurzer Ausblick zu dem Thema gegeben.
Diese Arbeit ist praktisch ausgelegt, vermittelt dennoch einen theoretischen Bezug. Sie analysiert zwar den Internetauftritt einer Bank und stellt Ideen sowie Grenzen der Leistungsindividualisierung dar, ist dennoch auch auf andere Bereiche durchaus anwendbar.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abbildungsverzeichnis | II | |
| Abkürzungsverzeichnis | III | |
| 1. | Situationsanalyse und Zielsetzung | 1 |
| 2. | Was ist eine Webfiliale? | 3 |
| 3. | Abgrenzung des Begriffs Personalisierung | 4 |
| 3.1 | Individualisierung und Personalisierung | 4 |
| 3.2 | Vom Massen- zum Individualmarketing | 7 |
| 3.3 | Mass Customization und Personalisierung | 7 |
| 4. | E-CRM | 9 |
| 4.1 | Die Bedeutung von CRM | 11 |
| 4.2 | E-CRM und Relationship Marketing mit Neuen Medien | 12 |
| 4.3 | Database Marketing und Data Minining | 14 |
| 4.3.1 | Database Marketing Tools für das Interne | 16 |
| 4.3.2 | Akzeptanzproblematik und Online Policy | 19 |
| 5. | Die neuen Medien | 20 |
| 5.1 | Internet | 20 |
| 5.1.1 | Die Internetnutzer | 21 |
| 5.1.2 | Die Eigenschaften des Internet | 23 |
| 5.2 | E-Mail und weitere Dienste (SMS) | 25 |
| 5.3 | Sicherheit | 26 |
| 6. | Personalisierung als Marketingstrategie im Internet | 27 |
| 6.1 | Wandel vom PULL zurück zum PUSH Medium | 27 |
| 6.2 | Der Marketing-Mix Ansatz | 29 |
| 6.2.1 | Produktpolitik im Internet | 30 |
| 6.2.2 | Preispolitik im Internet | 32 |
| 6.2.3 | Distribution im Internet | 33 |
| 6.2.4 | Kommunikation im Internet | 33 |
| 7. | Formen der Individualisierung | 39 |
| 7.1 | Individualisierung der Kommunikation | 44 |
| 7.2 | Individualisierung von Leistungen und ihre Grenzen | 48 |
| 7.2.1 | Leistungsebene | 48 |
| 7.2.2 | Personalisierte Finanzdienstleistungen als Produkt | 49 |
| 7.2.3 | Individualisierung und VAS | 52 |
| 8. | Konzept einer Webfiliale für die Bankgesellschaft Berlin | 53 |
| 8.1 | Entwicklung der Finanzbranche | 53 |
| 8.2 | Finanzdienstleistungen im Internet | 55 |
| 8.3 | Der Konzern Bankgesellschaft Berlin | 56 |
| 8.4 | Der Internetauftritt – IST-Analyse | 59 |
| 8.5 | Konzept einer Webfiliale | 64 |
| 9. | Ausblick | 79 |
| Quellenverzeichnis | IV | |
| Anhangverzeichnis | V | |
| Glossar | VI |
ebenfalls um Matching und regelbasierte Systeme, daher kann es hin und wieder dazu führen, dass man diesen virtuellen Bankberater mit zu komplizierten Formulierungen durchaus "out of order" setzen kann. Das beste Beispiel ist, wenn man versucht, diesen nach seinen Meinungen zu bereichsfremden Themen zu fragen. So könnte ein Avatar auf die Frage, was er denn von der neuen PC Generation hält, mit einem Angebot zum PC-Banking antworten. Es liegt somit auf der Hand, dass dieses System bei weitem noch nicht ausgereift ist, dennoch ist es von großer Bedeutung für die Zukunft. Immer bessere, lernende Systeme werden den Berater in der Filiale zum Teil ablösen. Auf dem Weg dahin werden Videokonferenzen mit realen Beratern und call-me-back-button das Internet personalisieren. Personalisierung ist somit die regelbasierte Real-Time-Bereitstellung von individuellen werden dabei Produkten, durch Services bestimmte und individuell konfigurierten (regelbasierte Transaktionsmöglichkeiten.127 Die individualisierten Angebote und Leistungen Zuordnungsregeln Personalisierung) erstellt.128 Diese können von dem Anbieter, z.B. der Bank, oder auch direkt vom Kunden selbst vorgegeben werden. Beispiele hierfür [...]
individualisiert werden, wenn man nur standardisierte Transaktionen bietet? Auch hier, d.h. auf der Leistungsebene, ist es notwendig, mehr auf den Kunden einzugehen. Möchte dieser in seinem Bankingbereich Überweisungen vornehmen, so will er nicht mühsam alle Daten zusammentragen, sondern die Transaktion im Grunde nur noch tätigen. Last but not least ist der Dialog mit dem Kunden der Kernfaktor eines guten Customer Relationship Managements. Nichts ist persönlicher als ein Gespräch, bei dem der Kunde selbst und frei, d.h. ohne Einschränkung seine Meinung, sein Wissen und seine Fragen kund tun kann. Doch hier können unterschiedliche Kommunikationswege auch zu unterschiedlichen standardisiertes Personalisierungsgraden Mitteilungsfeld in führen. So ist bspw. ein einer Mailanwendung durchaus [...]
Handelt es sich um einen Nachrichtendienst, interessiert der Kunde sich vielleicht für die Themen, die er in den letzten Wochen abgefragt hat, bei einem Bekleidungsunternehmen möchte er gern seine Körpermaße auf einen Blick haben, denn wer kennt schon seinen Oberschenkelumfang auswendig? Auf der Internetseite einer Bank erscheinen diese Daten, sofern sie dort jemals gespeichert werden sollten, sicherlich völlig unsinnig. Ein Bankkunde interessiert sich hingegen für seine Kontonummern und Kontostände, für seine Transaktionen der letzten Tage, für evtl. Bonuspunkte usw. Dem Zufall kann die richtige Ansprache eines Kunden somit nicht überlassen werden. Sicherlich reicht es heutzutage nicht mehr aus, diesen einfach nur beim Namen zu nennen und danach eine Standardinformation zu bieten. Die Ansprache selbst muss schon personalisiert, d.h. auf den Kunde zugeschnitten sein, so dass die Aufmerksamkeit des Nutzers erreicht wird. Erst dann ist gewährleistet, dass weitere Informationen tatsächlich in den Empfangshorizont des potentiellen Nutzers gelangen. Als nächster Schritt muss somit auch der Inhalt (Content) personalisiert werden. Hierbei handelt es sich also um die kundenindividuelle Aufbereitung der Informationen. Nur die für den Kunden wichtigen Fakten müssen aus der Fülle der vorhandenen Produkt-, Marken-, und allgemeinen Unternehmensinformationen sowie sämtlicher weiterer Informationen gefiltert werden. Weitere Informationen können z.B. Mehrwertdienste, sog. Value Added Services (VAS)126 sein, wie Kooperationen mit Stadtinformationsanbietern, Online-Shops usw. Eine Möglichkeit der Selektion bieten regelbasierte Systeme, die nach bestimmten Kriterien die Inhalte filtern. Eine geeignetere Variante stellt der Einsatz sogenannter Matching Agents, d.h. komplexer Programme dar, da diese im Gegensatz zu Regeln auch ähnlichkeitsbasierte Übereinstimmungen auffinden können. Dies ähnelt somit mehr dem menschlichen Denken, bei dem auch Umschreibungen einer Sache verstanden werden. Hierdurch können auch komplexere Zusammenhänge ermittelt und dargestellt werden. An dieser Stelle wird das Verlangen (desire) geschürt, Leistungen des Anbieters in Anspruch zu nehmen. Ist dies erreicht worden, sollte dann auch der Bereich weshalb der Transaktionen die (action) individualisiert werden. Denn sollten Informationen [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832431778
Arbeit zitieren:
Rotolo, Patricia Januar 2001: E-CRM durch Individualisierung und Personalisierung im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
E-CRM, Finanzdienstleistungen, Individualisierung, Internet, Personalisierung



