E-Business
Eine strategische Herausforderung für Unternehmen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Josef Spiel
- Abgabedatum: Februar 2000
- Umfang: 125 Seiten
- Dateigröße: 6,2 MB
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Regensburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2161-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2161-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2161-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Spiel, Josef Februar 2000: E-Business, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Wertschöpfungskette, Konzept, E-Business-Modell, Optimierung, Internet
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Diplomarbeit von Josef Spiel
Gang der Untersuchung:
Mit meiner Diplomarbeit - E-Business - eine strategische Herausforderung für Unternehmen - möchte ich ein Modell vorstellen, das den Einsatz des Internet in Unternehmen beschreibt. Dieses Modell wird entlang der Wertschöpfungskette entwickelt und zeigt, wie das Internet ganzheitlich im Unternehmen eingesetzt werden kann.
Grob gegliedert besteht die vorliegende Diplomarbeit aus zwei Bereichen. Im ersten Bereich (Kapitel A und B) geht es um die Entstehung der Internet-Ökonomie und die Schaffung eines Verständnisses für diese. Es handelt sich dabei um bereits bestehende Tatsachen und Tendenzen, die deutlich machen, wie sich die wirtschaftliche Realität ändert. In Kapitel A wird dabei die Umweltsituation beleuchtet, in der sich Unternehmen heute behaupten müssen. Hierbei sollen vor allem die neuen Kräfte dargestellt werden, die durch die weltweite Vernetzung entstanden sind und wesentlich zur Verschärfung des Wettbewerbs beigetragen haben. Des weiteren werden dabei grundsätzliche ökonomische Regeln in Frage gestellt. In Kapitel B soll ein Verständnis für die digitale Welt geschaffen werden. Dies geschieht durch die Darstellung der Entwicklung zu einer Internet-Ökonomie. Dabei lassen sich technologische und wirtschaftliche Einflußfaktoren identifizieren, die das Internet zu einem neuen Marktplatz heranwachsen gelassen haben. Damit hat das Internet für die kommerzielle Nutzung eine neue Bedeutung - Unternehmen müssen nun das Internet verstehen und dessen Möglichkeiten umfassend nutzen.
Aus dem Verständnis für die neuen ökonomischen Regeln wird im zweiten Bereich (Kapitel C bis E) darauf eingegangen, wie Unternehmen auf diese veränderten wirtschaftlichen Bedingungen reagieren können. Dabei liegt der Kern auf der Entwicklung einer sinnvollen Vorgehensweise beim Einsatz des Internet im Unternehmen.
Im Kapitel C wird erläutert, für welche Aktivitäten Unternehmen die neuen Technologien und deren Vorteile nutzen können. Des weiteren werden Problembereiche abgehandelt, die immer wieder in Verbindung mit der Internet-Nutzung genannt werden. In Kapitel D wird E-Business als ganzheitliches Konzept zur Optimierung der Wertschöpfungskette vorgestellt. Dabei wird eine Verbindung zwischen E-Business, der Wertschöpfungskette und den Netzwerken hergestellt. Das Ergebnis stellt die digitale Wertschöpfung dar. In Kapitel E wird schließlich ein E-Business-Modell entwickelt, das der digitalen Wertschöpfung und deren Folgen Rechnung trägt. Dabei wurde bei der Entwicklung berücksichtigt, daß ein Lernprozess im Unternehmen einsetzen muß. So findet E-Business stufenweise seine Anwendung. Die Entwurfsprinzipien werden von außen nach innen entwickelt. Im ersten Schritt werden Schnittstellen zu den Kunden geschaffen, anschließend werden Lieferanten und Partner in den Wertschöpfungsprozeß einbezogen und die Entstehung neuer Geschäftsmodelle beschrieben. Abschließend wird noch das virtuelle Unternehmen, als strategische Alternative für traditionelle Unternehmen vorgestellt.
Am Ende von E-Business steht ein neues Unternehmensmodell, das sich aus den Stufen des E-Business-Modells und den neuen Möglichkeiten, die sich in den einzelnen Stufen ergeben, entwickelt. Die neuen technologischen Möglichkeiten und die rasanten Entwicklungen auf dem Internet-Sektor werden wohl kaum eine Branche in ihrer jetzigen Form bestehen lassen. Unternehmen müssen verstehen, sich auf ein neues Zeitalter mit radikalen Veränderungen einzustellen.
Die vorliegende Diplomarbeit soll diese Veränderungen und deren Triebfedern aufzeigen und ein Verständnis für diese Entwicklungen schaffen. Das E-Business-Modell soll dabei helfen, den radikalen Wandel in dieser turbulenten Zeit zu bestehen. Dabei wird das E-Business-Modell als Konzept verstanden, das Ansätze liefern soll und für jedes Unternehmen individuell zugeschnitten werden muß.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | Inhaltsverzeichnis | |
| II. | Abbildungsverzeichnis | I |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Aufbau und Zielsetzung der Arbeit | 3 |
| A. | DAS UNTERNEHMEN IN EINER TURBULENTEN UMWELT | 5 |
| 1. | Allgemeine Umweltbedingungen | 5 |
| 2. | Veränderung der Wettbewerbssituation | 6 |
| 2.1 | Globalisierung | 10 |
| 2.2 | Digitalisierung | 11 |
| 2.3 | Deregulierung | 12 |
| 2.4 | Zusammenspiel der neuen Kräfte | 13 |
| 3. | Zukünftige Anforderungen an Unternehmen | 15 |
| B. | DIE ENTWICKLUNG EINER INTERNET - ÖKONOMIE | 17 |
| 1. | Technologische Einflußfaktoren bei der Entstehung einer Internet - Ökonomie | 17 |
| 1.1 | Bedeutung von Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft | 17 |
| 1.2 | Technologiepotential und Internet - Ökonomie | 18 |
| 2. | Grundregeln für eine digitale Welt | 19 |
| 2.1 | Moores Gesetz | 19 |
| 2.2 | Metcalfes Gesetz | 21 |
| 2.3 | Die kritische Masse | 22 |
| 3. | Schlüsselentwicklungen und Internet-Ökonomie | 24 |
| 3.1 | Digitalisierung | 24 |
| 3.2 | Leistungssteigerung im Preis-Leistungsverhältnis | 25 |
| 3.3 | Miniaturisierung | 26 |
| 3.4 | Standardisierung | 26 |
| 4. | Das Internet | 28 |
| 4.1 | Die Entstehung des Internet | 29 |
| 4.2 | Ökonomisch bedeutende Dienste des Internet | 30 |
| 5. | Die Entstehung eines neuen Marktes | 32 |
| 5.1 | Der Markt | 32 |
| 5.1.1 | Der elektronische Marktplatz | 32 |
| 5.1.2 | Vorteile des Internet als Marktplatz | 33 |
| 5.2 | Wechselwirkung zwischen Angebot und Nutzerzahlen | 33 |
| 5.2.1 | Entwicklung der Nutzerzalten | 33 |
| 5.2.2 | Bedeutung der Nutzerzahlen | 35 |
| C. | NUTZUNGSMÖGLICHKEITEN DES INTERNET DURCH UNTERNEHMEN | 37 |
| 1. | Einsatzfelder zur Nutzung von Internet im Unternehmen | 37 |
| 1.1 | Verwendung des Internet durch Nutzer | 37 |
| 1.2 | Angebotsseitige Internetnutzung | 38 |
| 1.2.1 | Informationsbeschaffung und Bereitstellung | 38 |
| 1.2.2 | Kommunikation | 39 |
| 1.2.3 | Transaktion | 39 |
| 2. | Vorteile des neuen Mediums | 40 |
| 2.1 | Interaktivität und Individualisierung | 40 |
| 2.2 | Unmittelbarkeit des Zugriffes | 42 |
| 2.3 | Senkung von Transaktionskosten | 42 |
| 2.4 | Multimediale Angebotsformen | 43 |
| 3. | Problembereiche bei der Umsetzung einer digitalen Strategie | 45 |
| 3.1 | Das Problem der geringen Teilnehmerzahl | 45 |
| 3.2 | Sicherheitsproblem | 45 |
| 3.3 | Kosten/Nutzen-Verhältnis der Online-Präsenz | 46 |
| D. | BEDEUTUNG MULTIMEDIALER GESCHÄFTSPROZESSE | 48 |
| 1. | Definitionen | 49 |
| 1.1 | E-Commerce | 49 |
| 1.1.1 | Business-to-Business | 49 |
| 1.1.2 | Business-to-Consumer | 50 |
| 1.2 | E-Business | 50 |
| 2. | Internet, Intranet, Extranet und digitale Wertschöpfung | 52 |
| 2.1 | Das Intranet | 52 |
| 2.2 | Das Extranet | 53 |
| 2.3 | Das Internet | 53 |
| 2.4 | Zusammenhang zwischen Intranet, Extranet, Internet und E-Business | 54 |
| 3. | Die Wertkette | 54 |
| 3.1 | Digitale Wertschöpfung | 57 |
| 3.1.1 | Folgen der digitalen Wertschöpfung | 59 |
| 3.1.2 | Bedeutung von Transaktionskosten | 61 |
| 3.1.3 | Ausprägungen der digitalen Wertschöpfung | 63 |
| E. | ENTWICKLUNG EINES E-BUSINESS-MODELLS | 65 |
| 1. | Kooperation in der Außenbeziehung der Unternehmung | 69 |
| 1.1 | Outputbezogene Aktivitäten | 69 |
| 1.1.1 | Informationssammlung über den Kunden | 75 |
| 1.1.2 | Integration des Kunden (Business-to-Customer) | 76 |
| 1.1.2.1 | Entwicklung digitaler Produkte und -Dienstleistungen | 78 |
| 1.1.2.2 | Nicht digitalisierbare Produkte und das Internet | 80 |
| 1.1.3 | Die Online-Präsenz als eigenständige Wertquelle | 81 |
| 1.2 | Integration der Wertschöpfungskette | 84 |
| 1.2.1 | Gemeinsame Wertschöpfung mit Partnern (Business-to-Business) | 87 |
| 1.2.2 | Neuorganisation der Internen Wertschöpfung | 90 |
| 1.2.3 | Ausschaltung von Stufen des Distributionssystems | 92 |
| 2. | Kooperation in der Innenbeziehung des Unternehmen | 95 |
| 2.1 | Transformation wirtschaftlicher Modelle | 95 |
| 2.1.1 | Transaktionskosten und Organisationen | 96 |
| 2.1.2 | Konzentration auf Kernkompetenzen | 98 |
| 2.1.3 | Entstehung neuer Geschäftsmodelle | 102 |
| 2.2 | Konvergenz der Wirtschaft | 104 |
| 2.2.1 | Das virtuelle Unternehmen | 105 |
| 2.2.2 | Das virtuelle Unternehmen als strategische Alternative | 108 |
| 3. | Zusammenfassung | 110 |
| III. | Literaturverzeichnis | 112 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832421618
Arbeit zitieren:
Spiel, Josef Februar 2000: E-Business, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Wertschöpfungskette, Konzept, E-Business-Modell, Optimierung, Internet



