E-Business-Controlling im Marketing und Vertriebsprozess
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Sven Braun
- Abgabedatum: Oktober 2001
- Umfang: 92 Seiten
- Dateigröße: 1,9 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (FH) Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6489-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6489-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6489-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Braun, Sven Oktober 2001: E-Business-Controlling im Marketing und Vertriebsprozess, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Data Warehouse, OLAP, Logfile Auswertung, Balanced Scorecard, Economic Value Added
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Diplomarbeit von Sven Braun
Problemstellung:
Während das Internet und mit ihm auch E-Business immer mehr zur Reife kommt, stecken die netzgerechten Controllingsysteme noch in den Anfängen. Und das, obwohl es gerade im E-Business darauf ankommt, strategische Entscheidungen schnell zu treffen. Falls sich das Management aber auf die traditionellen Controllingsysteme und -instrumente verlässt, läuft es Gefahr auf Grund der unzureichenden Informationen die falschen Entscheidungen zu treffen.
Diese Diplom-Arbeit zeigt die Hauptunterschiede von E-Business-Controlling zu herkömmlichen Controlling-Verfahren auf und erklärt anhand der praxisnah gewählten Fallstudie des mittelständigen Fahrradlieferanten Tourmalet GmbH wie die Umsetzung in der Praxis erfolgen kann. Dabei werden sowohl auf einfache Möglichkeiten wie Logfile-Analysen und Cookie-Auswertungen als auch auf die neusten Möglichkeiten, die sich aus der Verknüpfung von Data Warehouse, OLAP-, sowie verschiedener Report- und Auswertungs-Anwendungen ergeben, eingegangen. Durch die richtige Anwendung des E-Business-Controlling liefern die entsprechenden Anwendungen bereits vorkonsolidierte und berechnete Werte. Dadurch bekommt der Controller mehr Zeit für Analysen, denn er ist weniger mit der Datenbeschaffung beschäftigt. Zahlreiche Darstellungen, Beispiele und detaillierte Abkürzungs- und Fremdwörterverzeichnisse runden die Arbeit ab.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 3 |
| 1.1 | Begriffsbestimmungen und Problemstellung | 3 |
| 1.2 | Aufbau und Zielsetzung der Diplomarbeit | 4 |
| 1.3 | Einführung der begleitenden Fallstudie | 5 |
| 2. | Veränderungen durch E-Business | 6 |
| 2.1 | Produkte und Dienstleistungen | 6 |
| 2.2 | Wettbewerb | 10 |
| 2.3 | Geschäftsmodelle | 12 |
| 2.3.1 | Basisgeschäftsmodelle | 12 |
| 2.3.2 | Neue Entwicklungen | 14 |
| 2.4 | Marketing- und Vertriebsprozess | 18 |
| 3. | Aufbau eines Konzeptes zum E-Business-Controlling im Marketing- und Vertriebsbereich | 21 |
| 3.1 | Anforderungen an das E-Business-Controlling | 21 |
| 3.2 | technische Datenbasis | 24 |
| 3.2.1 | Logfiles | 24 |
| 3.2.2 | Cookies | 27 |
| 3.2.3 | Speicherung der Datenbasis | 30 |
| 3.3 | betriebswirtschaftliche Konzeption | 33 |
| 3.3.1 | Kontaktmaße | 34 |
| 3.3.2 | Frühindikatoren | 36 |
| 3.3.3 | wertorientierte Erfolgskennzahlen | 44 |
| 3.4 | entscheidungsorientierte Instrumente für das strategische Controlling | 49 |
| 3.4.1 | interaktives Erstellen von Reports | 49 |
| 3.4.2 | Balanced Scorecard | 51 |
| 4. | EDV-Unterstützung des E-Business-Controlling | 55 |
| 4.1 | Anforderungen an die EDV | 55 |
| 4.2 | Data Warehouse | 56 |
| 4.2.1 | Definition Data Warehouse | 56 |
| 4.2.2 | Komponenten und Arbeitsweise eines Data Warehouses | 57 |
| 4.2.3 | Weiterentwicklungen des Data Warehouse-Konzeptes | 64 |
| 4.3 | OLAP | 66 |
| 4.3.1 | Begriffbestimmung und Einordnung | 66 |
| 4.3.2 | Ziel von OLAP-Anwendungen | 66 |
| 4.3.3 | Mehrdimensionalität | 67 |
| 4.3.4 | OLAP und relationale Datenbanksystemen | 68 |
| 4.4 | Data Mining | 70 |
| 4.4.1 | Begriffbestimmung und Einordnung | 70 |
| 5. | Zusammenfassung mit Ausblick | 71 |
| 6. | Anhang | 72 |
| 6.1 | Anhang allgemein: Aufbau einer URL | 72 |
| 6.2 | Anhang zu Kapitel 3: Ausschnitt aus dem Webangebot der Tourmalet GmbH | 73 |
| 6.3 | Anhang zu Kapitel 3.2: http - Befehle | 74 |
| 6.4 | Anhang zu Kapitel 3.2: Statusmeldungen im http | 75 |
| 6.5 | Anhang zu Kapitel 3.3.2- AdKlick-Analyse mit Hilfe von Logfile Auswertung | 76 |
| 6.6 | Anhang zu Kapitel 3.4.2: Die Ursachewirkungskette der Tourmalet GmbH-Balanced Scorecard | 78 |
| 6.7 | Abbildungsverzeichnis | 79 |
| 7. | Literaturverzeichnis | 80 |
| 8. | Symbolverzeichnis | 85 |
| 9. | Abkürzungsverzeichnis | 85 |
| 10. | Fremd- und Spezialwörterverzeichnis | 87 |
Visits (auch „Session“) Visits sind frei aus dem Englischen übersetzt Besuche und stellen zusammenhängende PageViews innerhalb einer Web-Präsenz dar. Während der Wert für PageViews nur darüber Auskunft gibt, wie oft eine WebSeite von einem oder mehreren Benutzern abgerufen wurde, repräsentiert der Wert Visits die Anzahl von Besuchen auf einer Web-Seite. Dabei werden alle PageViews innerhalb eines definierten Zeitfensters durch den selben Benutzer zu einem Visit zusammengefasst. Erst wenn der Benutzer nach Ablauf der vorgegebenen Zeitspanne erneut Seiten anfordert, wird dies als neuer Visit gewertet. Beispiel Visits: Ein Besucher ruft mehrere einzelne HTML-Dokumente der Tourmalet GmbH ab. Das Zeitfenster sei auf 30 Minuten festgelegt. Alle PageViews dieses Benutzers innerhalb dieser 30 Minuten werden zu einem Visit zusammengefasst. Dies gilt auch, wenn der Besucher zwischenzeitlich eine andere Website besucht hatte und zurückgekehrt ist, oder den Browser und/oder die Online-Verbindung ins Internet zeitweilig beendet hatte. Erst nach Ablauf dieser auf 30 Minuten festgelegten Zeitspanne werden für den selben Besucher Seitenabrufe erneut als Visit gewertet.55 3.3.2 Frühindikatoren [...]
In der ersten Zeile erkennt man, dass um 14:47:48 Uhr MESZ53 die HTML-Seite index.htm geladen wird. In der selben Sekunde noch wird die zweite Zeile erzeugt, die den Ladevorgang der ersten blauen Schaltflächen-Grafik „Das Unternehmen“ oben links auf der HTML-Seite festhält. Bis Zeile 5 werden nun die Abfragen der drei weiteren Schaltflächen-Grafiken „Unsere Partner“, „FahrradKatalog“ und „Fahrrad-Konfigurator“ dokumentiert. In den letzten beiden Zeilen werden nun noch die Abrufe des Tourmalet GmbH-Logos und des FahrradfahrerSymbols protokolliert. PageViews (auch „PageImpressions“) und AdViews PageViews sind die Anzahl der abgerufenen HTML-Seiten. Sie zeigen an, wie oft eine Internet-Seite gesehen wurde. Dabei werden die Einträge der Logfile nach den einzelnen angeklickten Seiten sortiert und diese jeweils gezählt. Das Kontaktmaß PageView zeigt also an, wie oft eine HTML-Seite abgerufen wurde.54 Eine vom Prinzip her gleiche Aussage trifft die Kennzahl AdView. Allerdings bezieht sie sich nicht auf irgendeine HTML-Seite, sondern speziell auf eine Werbemaßnahme. [...]
Mit Hilfe spezieller Analyse-Programme, wie z.B. Analog50, können aus Logfiles einfache Berichte erzeugt werden, die über sogenannte Kontaktmaße wie Hits, PageViews und Visits auf den einzelnen Web-Seiten informieren.51 Hits Ein Hit stellt einen Zugriff auf ein Objekt einer Web-Seite dar und erzeugt somit eine Zeile in der Logfile. Dabei ist es gleichgültig, welches Objekt angefordert wurde, woher die Anforderung kam, warum sie erfolgte und ob die Datei vollständig übertragen wurde. Die angeforderte Datei kann zum Beispiel ein HTML-Dokument, eine Bildoder eine Audiodatei sein. Sind in eine HTML-Datei neben dem Text noch andere multimediale Objekte (Bilder, Grafiken, Audio/Video-Dateien) eingearbeitet, so erzeugt jedes zu ladende Objekt einen Hit. Eine vollständig geladene Web-Seite mit drei Bildern erzeugt demnach 4 Hits: je einen pro Bild und einen für das HTML-Dokument (Quelltext). Ein praxisnahes Beispiel zeigt dieser Ausschnitt aus dem Logfile der Web-Seite der Tourmalet GmbH. Es handelt sich um den Ladevorgang der Index-Seite http://www.tourmalet.de/index.htm52. Die Zeilen-Nummerierung gehört nicht zu dem Auszug, sie dienen ausschließlich der besseren Übersicht. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832464899
Arbeit zitieren:
Braun, Sven Oktober 2001: E-Business-Controlling im Marketing und Vertriebsprozess, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Data Warehouse, OLAP, Logfile Auswertung, Balanced Scorecard, Economic Value Added



