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E-Business - Stand der Technik

Entwicklung einer webbasierten Datenverwaltung mit IBM ® Websphere ® und IBM ® DB2 ®

E-Business - Stand der Technik
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Wolfgang Kopf
  • Abgabedatum: März 2003
  • Umfang: 99 Seiten
  • Dateigröße: 2,1 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Heidelberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6609-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6609-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6609-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kopf, Wolfgang März 2003: E-Business - Stand der Technik, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Studio Application Developer, Applikationsserver, Application Server, J2EE, Enterprise Java

Diplomarbeit von Wolfgang Kopf

Zusammenfassung:

Die vorliegende Diplomarbeit führt hin auf die Entwicklung einer webbasierten Anwendung mit dem IBM WebSphere Studio Application Developer in der Version 4.03 zur Bestandsverwaltung mit der Datenbank IBM DB2 UDB Personal Developer’s Edition in der Version 7.2 und beschreibt dann das Vorgehen hinsichtlich deren Konzeption und Realisation.

Zur Verdeutlichung der Platzierung der Arbeit innerhalb des gesamten Gebiets von E-Business, Enterprise Java und des IBM WebSphere Application Servers in seiner Version 4.0 nimmt die grundlegende Diskussion dieser Themen bis hin zu Webservices einen relativ breiten Raum ein. Neben praktischer Umsetzung von Planung und Entwicklung sollen hierbei auch die Möglichkeiten und Anforderungen des Umfelds aufgezeigt werden.

Die Ausarbeitung beginnt mit einer grundsätzlichen Darstellung der Thematik des E-Business und fährt dann fort mit Enterprise Java, der Java2 Enterprise Edition und deren Architektur.

Danach folgt eine grundlegende Diskussion der Technologien der Java2 Enterprise Edition. Diese beginnt mit Webapplikationen, bestehend aus statischen HTML-Seiten, sowie dynamischen Servlets und JavaServer Pages. Weiter geht es dann mit der Beschreibung einer Datenbankanbindung mit der Java Database Connectivity. Zum Schluss folgt die Technologie der Enterprise JavaBeans, repräsentiert durch Session Beans, Entity Beans und Message Driven Beans.

Der Praxis ein Stück näher, folgt eine Vorstellung des IBM WebSphere Studio Application Developers mit seiner grundlegenden Funktionalität. Anschließend wird auch der IBM WebSphere Application Server näher beschrieben. Ein Kapitel über Webservices beschreibt diese zukunftsweisende Technologie, für die WebSphere genutzt werden kann.

Der Kern der Arbeit, der die Konzeption und Realisation einer Webapplikation mit Datenbankzugriff auf IBM DB2 durch die Java Database Connectivity zeigt, stellt die einzelnen Schritte vom Anlegen der Projekte und Ressourcen in HTML, der Servlets und JavaServer Pages dar, zeigt deren Verknüpfungen und beispielsweise auch Einzelheiten wie das Einfügen von benutzerdefinierten Tags. Dann werden nacheinander der Datenbankentwurf, die Erstellung der logischen Metadaten mit dem IBM WebSphere Studio Application Developer, die automatische Generierung der physischen Metadaten in der Datenbank anhand eines DDL-Skripts, die Herstellung der Datenbankverbindung und der Zugriff auf die Daten selbst beschrieben.

Der Start und Ablauf der fertigen Applikation wird abschließend beschrieben und durch die Abbildung von Screenshots verdeutlicht.

Inhaltsverzeichnis:

Motivation 8
Einleitung 9
I. Grundlagen von E-Business, Enterprise Java und IBM WebSphere 10
1. E-Business 10
1.1 Definition und Beschreibung 10
1.2 Technologien 10
1.3 Umsetzung 11
2. Enterprise Java 12
2.1 Anforderungen und Grundlagen 12
2.2 Middleware 12
2.3 Design Pattern 13
2.4 Total Cost of Ownership 13
2.5 Java als Grundlage 13
3. Architektur im Umfeld von Enterprise Java 15
3.1 Client-Server 15
3.2 Mehrschichtige Systeme 15
3.3 Thin Client 16
3.4 Anbindung und Integration anderer Systeme 16
3.5 Architektur-Modelle 16
4. IBM WebSphere und vergleichbare Systeme 18
4.1 Der Markt im Bereich Application-Server und Enterprise Java 18
4.2 Bestandteile der IBM WebSphere-Plattform 18
4.3 IBM WebSphere Application Server 18
4.4 IBM WebSphere Studio 18
II. Technologien der Java2 Enterprise Edition 20
1. HTML und HTTP 20
1.1 Identifizierung und Lokalisierung 20
1.2 MIME-Typen 20
1.3 HTML 21
1.4 HTTP 21
1.5 Umgang mit Sessions 22
2. Servlets 23
2.1 Definition und Beschreibung 23
2.2 Abgrenzung 24
2.3 Aufbau und Implementierung 24
2.4 Lebenszyklus und Laufzeitumgebung 25
2.5 Deployment Descriptor 25
3. JavaServer Pages 26
3.1 Vergleich mit Servlets 26
3.2 Model2-Architektur 26
3.3 Funktionsweise 27
3.4 Syntax 27
3.5 Implizit vorhandene Objekte 28
3.6 Skriptteile 28
3.7 Direktiven 29
3.8 Aktionen 29
3.9 Benutzerdefinierte Tags in Webapplikationen 29
4. Datenbank-Anbindung 30
4.1 Grundlagen 30
4.2 JDBC 30
4.3 SQL 31
4.4 Prepared Statements 31
5. Enterprise JavaBeans 32
5.1 Beschreibung und Typen 32
5.2 Session Beans 33
5.3 Entity Beans 34
5.4 Message Driven Beans 34
5.5 Transaktionen 35
III. IBM WebSphere in der Praxis 37
1. IBM WebSphere Studio Application Developer 37
1.1 Die Produktfamilie WebSphere Studio 37
1.2 Aufbau des IBM WebSphere Studio Application Developer 38
1.3 Projekte 39
1.4 Perspektiven 40
1.5 Views 40
1.6 Webapplikationen 42
1.7 Datenbankanbindung 43
1.8 Enterprise JavaBeans 44
2. IBM WebSphere Application Server 45
2.1 Beschreibung 45
2.2 Paketierung von J2EE-Applikationen 45
2.3 Aufbau, Ausführungen und Werkzeuge 46
2.4 Installation und Testen des Applikationsservers 47
2.5 Installation von J2EE-Komponenten 48
2.6 Konfiguration, Administration und Sicherheit 48
IV. Webservices 49
1. Definition, Beschreibung und Architektur 49
2. SOAP 52
3. WSDL 52
4. UDDI 53
V. Praxisbeispiel einer Webapplikation mit Datenbankanbindung 54
1. Vorgaben und Umgebung für die Entwicklung 54
1.1 Webapplikation 54
1.2 Datenbankanbindung 55
1.3 Umgebung 55
2.. Statischer Teil mit HTML 55
2.1 Aufbau 55
2.2 Realisierung 56
3. Controller Servlet und Hilfsklassen 60
3.1 Aufbau 60
3.2 Realisierung 61
4. Ausgaben über JavaServer Pages 65
4.1 Aufbau 65
4.2 Realisierung 66
5. Anbindung einer IBM DB2-Datenbank 69
5.1 Aufbau 69
5.2 Realisierung 69
6. Darstellung und Ablauf der fertigen Applikation 74
Schluss 84
Glossar 85
Abkürzungsverzeichnis 97
Literaturverzeichnis 99
Abbildungsverzeichnis 100

Automatisiert erstellter Textauszug:

Mit WSDL (Web Services Description Language), einem XML-basierten Standard, wird die Schnittstelle eines Webservice vollständig beschrieben. Diese Beschreibung wird von Programmen verstanden und verarbeitet. WSDL ist protokollunabhängig, jedoch sind Bindungen an SOAP und HTTP beschrieben. Der Zweck von WSDL ist die strukturierte Beschreibung der Kommunikation mit Webservices. Dazu wird eine Grammatik definiert, die aussagt, welche Operationen mit welchen Parametern angeboten werden und wie deren Ergebnisse aussehen. Webservices stellen unter dem Blickwinkel von WSDL eine Menge von Kommunikationsendpunkten, so genannte Ports, bereit, die über abstrakt definierte Nachrichten angesprochen werden. Dieses Konstrukt ist unabhängig von konkret vorhandenen Netzwerkprotokollen und Datenformaten. Die Bindung zwischen abstraktem Kommunikationsendpunkt und konkretem Protokoll wird dann in einem eigenen Schritt festgelegt. Durch die so erreichte Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der abstrakten Definition wird ihre Wiederverwendbarkeit gewährleistet. [...]

starke Bindung vor. Durch die Hinterlegung der WSDL-Datei bei einer Registrierungsstelle, bei der die Nutzer diese nunmehr beziehen können, wird dieser Problematik Rechnung getragen. Da die WSDL-Datei bereits zur Entwicklungszeit dem Dienstnutzer vorliegt, wird diese Beziehung als statisch bezeichnet. • WSDL dynamisch zur Laufzeit erfragen Ist von Webservices die Rede, dann wird meist die dynamische Anbindung impliziert. Hier wird keine Proxy-Klasse statisch generiert, sondern aus der wiederum von der Registrierungsstelle übermittelten Datei dynamisch der Zugriff auf den Webservice abgeleitet. Zieht der Anbieter auf einen anderen Server um, muss keine neue Datei übermittelt, sondern lediglich ein Eintrag in der Registrierungsstelle geändert werden. Die Clientseite wird also mit derartigen Angelegenheiten nicht mehr belastet. Weiterhin ist bei diesem Verfahren beispielsweise die dynamische Suche des günstigsten Anbieters durch den Client möglich, wenn die Möglichkeit gegeben ist, durch standardisierte Verfahren Gebühren für Webservices abzurechnen. [...]

Webservices ermöglichen sowohl einen entfernten Prozeduraufruf (Remote Procedure Call RPC) als auch einen Nachrichtenaustausch (Messaging). Sie bieten eine textbasierte Kommunikation an, basierend auf industrieweiten Standards wie XML und Simple Object Access Protocol (SOAP) und sind damit gegenüber Technologien wie CORBA, J2EE oder .NET eine generelle Neuerung. Wird SOAP über HTTP durchgeführt, ist es möglich, sich auf Port 80 zu beschränken und damit problemlos Firewalls zu überwinden, was beispielsweise bei RMI (Remote Method Invocation) von Java nicht so einfach möglich ist. SOAP ist nicht nur unabhängig von der jeweiligen Plattform, sondern auch vom eingesetzten Transportprotokoll. Innerhalb eines Unternehmens ermöglichen Webservices die Zerlegung großer Programme, die einen Gesamtablauf repräsentieren, in kleinere Teilprogramme, was strukturierend wirkt. Da viele Unternehmensanwendungen in unterschiedlichen Programmiersprachen geschrieben wurden und auf verschiedenen Plattformen ablaufen, ist die Plattformunabhängigkeit eine wichtige Eigenschaft von Webservices. Diese Konzepte waren zwar mehr oder weniger bereits vorher vorhanden, jedoch mit folgenden spezifischen Nachteilen bzw. Einschränkungen: • • DCOM – Beschränkung auf Microsoft Windows basierende Systeme CORBA – Komplexität in der Implementierung – Geringere Unterstützung von industrieweit akzeptierten Standards [...]

Arbeit zitieren:
Kopf, Wolfgang März 2003: E-Business - Stand der Technik, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Studio Application Developer, Applikationsserver, Application Server, J2EE, Enterprise Java

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