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Driftkompensation auf Basis von Besetztheitsgittern

Driftkompensation auf Basis von Besetztheitsgittern
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Timm Haase
  • Abgabedatum: April 1998
  • Umfang: 149 Seiten
  • Dateigröße: 6,5 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1150-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1150-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1150-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Haase, Timm April 1998: Driftkompensation auf Basis von Besetztheitsgittern, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Hough-Transformation, Künstliche Intelligenz, Neuronale Netze, Kalman-Filter, Autonome Roboter

Diplomarbeit von Timm Haase

Einleitung:

Die fortschreitende Automatisierung hat eine ganze Reihe von Industrierobotern hervorgebracht. Diese können ohne weitere Hilfe fest vorgegebene Aufgaben erledigen. In der Regel sind sie allerdings noch nicht in der Lage, eigenständige Entscheidungen zu treffen oder auf mehr als triviale Ereignisse zu reagieren. Autonome Roboter hingegen können sich veränderten Gegebenheiten anpassen, da sie auf Basis eingehender Informationen selbständig neue Lösungs-Strategien entwickeln. Damit dies zu einer sinnvollen Tätigkeit führt, muß da System über eine breite Informationsbasis verfügen. Es sind dazu eine Reihe von Problemstellungen zu lösen.

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Driftkompensation und der Selbstlokalisation, die im Bereich der autonomen mobilen Roboter, neben der Navigation, die zentrale Aufgabenstellung widerspiegelt. Während die Navigation die Planungsebene darstellt, sorgt die Lokalisation für die geeignete Datenbasis. In erstgenannter werden sowohl kostengünstigste Wege für die Zwischenziele geplant als auch für eine elementare Hindernis-Vermeidung gesorgt.

Der Roboter muß zu jedem Zeitpunkt der Planungsphase seine Position wissen, um einen optimalen Pfad generieren zu können. Die Lokalisation wiederum spaltet sich in die beiden Teile der globalen Lokalisation und der Driftkompensation. Letztere geht von einer bekannten Startposition aus, während erstere darauf verzichtet und ohne jegliches Vorwissen die Position ermittelt.

Da im allgemeinen die Startposition des Roboters bekannt ist, beschränkt sich diese Arbeit auf das Problem der Driftkompensation, die beispielsweise durch ein geeignetes Fehlermodell gelöst werden kann. Ein weiterer Ansatz ist die Einbeziehung der jeweiligen Umgebungsdaten. Die Datenerhebung kann dabei durch die verschiedensten Sensoren stattfinden. Die so erhobenen Daten werden mit einem Modell der Umwelt verglichen. Dieses Umweltmodell kann beispielsweise als CAD-Zeichnung vorliegen. Alle genauer vorgestellten Verfahren zur Driftkompensation werden auf einem Roboter des Typs "B21" der Firma "Real World Interface" implementiert und ausführlich getestet, um den direkten Vergleich zu schon existierenden Verfahren herstellen zu können.

Inhaltsverzeichnis:

I. Einleitung und Grundlagen 1
1. Einleitung 3
2. Der Forschungsstand 7
2.1 Topologische Lokalisation 7
2.2 Umgebungseinteilung in Sektoren 8
2.3 Positions-Wahrscheinlichkeits-Gitter 9
2.4 Lokalisation mittels Objekterkennung 10
2.5 Sensorfusion mit Hilfe von Kalmanfiltern 10
2.6 Sensoreindruck-Korrelation 11
3. Beitrag dieser Arbeit 13
3.1 Hough-basierte Driftkompensation 14
3.2 Geradenbasierte Driftkompensation 14
3.3 Der Raum-Matching Algorithmus 14
4. Modul-Aufbau der Software 15
5. Grundlagen 19
5.1 Sensormodelle 19
5.1.1 Das naive Sensormodell 20
5.1.2 Das modifizierte Sensormodell 22
5.1.3 Das Prioritäten-Modell 24
5.2 Besetztheitsgitter 25
5.2.1 Eigenschaften der Wahrscheinlichkeitsrechnung 25
5.2.2 Kombination zweier Wahrscheinlichkeitswerte 26
5.2.3 Der Integrator 27
5.3 Neuronale Netze 28
5.3.1 Biologisch motivierter Ansatz 29
5.3.2 Das Backpropagation-Netz 30
II. Driftkompensation 33
6. Motivation 35
7. Karten-Vorverarbeitung 39
7.1 Der Operator 01 40
7.2 Der Operator 02 40
7.3 Der Operator 03 41
8. Der Hough-basierte Ansatz 43
8.1 Datenfluß 43
8.2 Die Hough-Transformation 45
8.3 K-Means-Clusteranalyse 46
8.4 Nachteile des Cluster-Verfahrens 50
8.5 Max-Value-Strategie 51
8.6 Bestimmung der Varianz 52
8.7 Gütekriterium der Position 53
8.8 Neuronale Bestimmung der Positionsgüte 54
8.9 Interpretation des Akkumulatorfeldes 57
8.10 Experiment 57
9. Geradenbasierte Driftkompensation 63
9.1 Datenfluß 63
9.2 Eckpunktextraktion 65
9.3 Rekonstruktion als Vektorbild 66
9.4 Punkt-Gerade-Zuordnung 67
9.5 Translationskorrektur 69
9.6 Translations- und Rotationskorrektur 72
9.7 Mathematischer Lösungsweg 76
9.8 Iterativer Lösungsweg 76
9.9 Bestimmung der Varianz 77
9.10 Experiment 77
10. Raum-Matching-Algorithmus 81
10.1 Bildung der Entfernungskarten 81
10.2 Sensordaten-Matching 82
10.3 Nachteile des Verfahrens 83
10.4 Optimierungs-Möglichkeiten 83
11. Kalman-Filter 87
11.1 Einführung 87
11.2 Positionsbestimmung 89
11.3 Der Algorithmus 90
12. Vermeidung von Meßfehlern 93
12.1 Verlassen des Gültigkeitsbereiches 93
12.2 Korrektur-Vektor zu groß 93
12.3 Driftkorrektur durch Wände 94
13. Vergleich der Verfahren 97
13.1 Hough- und geradenbasierter Ansatz 97
13.2 Bisherige Driftkompensations-Verfahren 99
III. Globale Lokalisation 101
14. Motivation 103
15. Positions-Wahrscheinlichkeitsgitter 105
IV. Diskussion und Ausblick 107
16. Diskussion 109
17. Ausblick 113
V. Anhang 115
A. Bestimmung der Sensorkegel 117
B. Die verwendete Hardware 121
C. Testläufe 123
D. Testlauf-Bilder 129
E. Die CD-ROM 131
Eidestattliche Erklärung 143

Arbeit zitieren:
Haase, Timm April 1998: Driftkompensation auf Basis von Besetztheitsgittern, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Hough-Transformation, Künstliche Intelligenz, Neuronale Netze, Kalman-Filter, Autonome Roboter

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