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Diversity Management in Deutschland

Diversity Management in Deutschland
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ralf Rose
  • Abgabedatum: Februar 2005
  • Umfang: 54 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule Landshut Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8717-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8717-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8717-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rose, Ralf Februar 2005: Diversity Management in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Frauen in Führungspositionen, Vielfalt, Mentoring, Internationales Unternehmen, Interkulturelles Management

Diplomarbeit von Ralf Rose

Zusammenfassung:

Deutschland befindet sich im Wandel. Der Arbeitsmarkt ist stark angeschlagen und die Kaufkraft von sog. Minderheiten steigt. Die kulturellen Unterschiede nehmen aufgrund einer zunehmenden Anzahl von Immigranten und der EU-Ost-Erweiterung stark zu. Qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland werden aufgrund eines mangelnden Angebots in Deutschland immer wichtiger. Die deutsche Bevölkerung altert und die Geburtenrate nimmt gleichzeitig ab.

Immer mehr Frauen drängen auf den Arbeitsmarkt. Zudem ist die Akzeptanz und Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben höher geworden. Auf diese Veränderungen müssen die Unternehmen in Deutschland nun reagieren. Internationale Unternehmen, die mit Unterschiedlichkeit und Vielfalt der Mitarbeiter, bzw. aller Stakeholder nicht umgehen können, werden sich langfristig nicht halten.

„Bei uns werden alle Mitarbeiter gleich behandelt“, ist ein viel zu verstaubter Ansatz. Natürlich macht es für die Organisation einen Unterschied, ob jemand männlich oder weiblich, Christ oder Moslem ist. Diese Unterschiede in der Belegschaft müssen von der Unternehmensleitung nicht nur erkannt werden, die Unternehmen müssen sie sich auch bewusst zu Nutzen machen. Hier greift nun das Diversity Management ein.

Diversity Management ist ein US-amerikanisches Unternehmenskonzept, welches nun auch in Europa immer stärker in „Mode“ kommt. Neben den US-Konzernen Ford, IBM, Procter & Gamble, findet man ein gelungenes Diversity Management in Deutschland vor allem bei der Deutschen Bank, Siemens und Lufthansa.

Ursprünglich als ein notwendiges Übel im Rahmen der Sozial- bzw. Emanzipationspolitik in Form von positiver Diskriminierung verstanden, wird Diversity Management heute immer mehr als ein „Muss“ für internationale Unternehmen betrachtet.

Gerade in Zeiten mit stagnierendem Wirtschaftswachstum, müssen neue Wege und Potentiale von den Unternehmen erschlossen werden. Die folgenden Ausführungen sollen zeigen, dass Diversity Management kein sentimentaler Ansatz im Sinne von sozialer Gerechtigkeit und Gleichberechtigung ist, sondern ein Konzept zur Steigerung der Wertschöpfung eines Unternehmens.

Nachdem in meiner Arbeit erst die grundlegenden Begriffe zum Thema Diversity erläutert werden, werden anschließend die Gründe für Diversity diskutiert. Anschließend werden alle Diversity-Dimensionen hinsichtlich des Geschlechtes, Alter, sexueller Orientierung, Nationalität, Kultur und Behinderung, anhand von konkreten praktischen Beispielen, wie „Frauen bei Siemens“, „Altersdiversity bei der Deutschen Bank“ oder „Internationaler Personalaustausch bei Ford“, vorgestellt.

In der Folge werde ich Diversity als einen Entwicklungsprozess darstellen und die Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Diversity offen legen. Es wird sich herausstellen, dass die Messung des Erfolges von Diversity-Maßnahmen durchaus problematisch ist. Doch wird der Nachweis ihrer Notwendigkeit für ein Unternehmen durch Studien erbracht, wird der Sinn für Aufwendungen in Sachen Vielfalt der Mitarbeiter deutlich werden.

Nachdem ich schließlich die konkrete Einbindung von Diversity in das Personalmanagement dargestellt habe, komme ich am Ende meiner Arbeit zu den Vor- und Nachteilen von Diversity Management.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsangabe 1
Inhaltsverzeichnis 2
Abkürzungsverzeichnis 7
Abbildungsverzeichnis 8
1. Begriffserklärungen 9
1.1 Diversity 9
1.2 Diversity Management 9
2. Gründe für Diversity in deutschen Unternehmen 10
2.1 Ethik 10
2.2 Rechtliche Änderungen 10
2.3 Betriebsvereinbarungen 12
2.4 Gesellschaftliche Veränderungen 12
2.4.1 Demographischer Wandel 12
2.4.2 Berufs- und Qualifikationsveränderungen 13
2.4.3 Wertewandel in Deutschland 13
2.5 Wirtschaftlicher Nutzen 13
3. Diversity-Dimensionen mit praktischen Beispielen 14
3.1 Dimension Geschlecht/Frauen und Führung 14
3.1.1 Barrieren für Frauen 15
3.1.1.1 Zwischenmenschliche Barrieren 15
3.1.1.2 Organisatorische Barrieren 15
3.1.1.3 Persönliche Barrieren 16
3.1.2 Stärken und Schwächen der Frauen in Führungspositionen 17
3.1.2.1 Stärken von Frauen in Führungspositionen 17
3.1.2.2 Schwächen von Frauen in Führungspositionen 17
3.1.3 Förderungsmaßnahmen für Frauen 18
3.1.3.1 Networking 18
3.1.3.2 Kinderbetreuung und Teilzeitarbeit 18
3.1.3.3 Zertifizierung 18
3.1.3.4 Mentoring und Internship 19
3.1.4 Frauen bei Siemens 19
3.2 Dimension Alter 20
3.2.1 Unterschiede in der Arbeitsweise von Jung und Alt 21
3.2.2 Altersspezifisches Personalmanagement 23
3.2.2.1 Know-how-Sicherung 23
3.2.2.2 Entgeltregelung 23
3.2.2.3 Arbeitszeitmodelle 24
3.2.2.4 Entwicklung älterer Mitarbeiter 25
3.2.2.5 Personalbedarfsermittlung 25
3.2.3 Beispiel Deutsche Bank 26
3.2.3.1 Diversity Management bei der Deutschen Bank 26
3.2.3.2 Der x % - Job 26
3.2.3.3 Intergenerative Teams 26
3.2.3.4 Experience-Sharing 27
3.2.3.5 Know-how Tandems 27
3.3 Dimension sexuelle Orientierung / Beispiel Ford 28
3.4 Dimension Nationalität / Kultur / Ausländer 28
3.4.1 Beispiel internationaler Personalaustausch bei der Lufthansa 29
3.4.2 Beispiel Daimler Chrysler AG 29
3.4.3 Beispiel türkisches Mitarbeiternetzwerk bei Ford 29
3.5 Dimension Behinderung 30
4. Diversity Management als Entwicklungsprozess 31
4.1 Entwicklung der Organisation 31
4.1.1 Die monokulturelle Organisation 31
4.1.2 Dienstleistungen an Kunden aus Minoritätsgruppen 31
4.1.3 Interkulturelles Management der Dienstleistungen 31
4.1.4 Eingliederung der Mitarbeiter aus Minderheitsgruppen 32
4.1.5 Interkulturelles Management von Personal 32
4.1.6 Diversity Management 32
4.1.7 Interkulturelle Organisation 32
4.2 Diversity-Entwicklungsphasen 33
5. Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Diversity 34
5.1 Klare Ziele und Ist-Analyse 34
5.2 „Top-down“ und „Bottom-up“ Einführung von Diversity 34
5.2.1 „Top-down“ Einführung 34
5.2.2 „Bottom-up“ Einführung 35
5.3 Umsetzung von Diversity auf den Ebenen Rationalität, Emotionalität und Zwang 35
5.3.1 Rationalität 35
5.3.2 Emotionalität 35
5.3.3 Zwang 36
5.4 Schnelle Einführung 37
6 Messung des Erfolges von Diversity 37
6.1 Gründe für die Messungen 37
6.2 Direkte Messung der Zielerreichung 37
6.3 Indirekte Messung von erzielten Vorteilen und Verbesserungen 38
7. Diversity im Personalmanagement 39
7.1 Das Anforderungsprofil 40
7.2 Personalsuche 40
7.3 Personalauswahl 40
7.4 Das Mitarbeitergespräch 42
7.5 Personalentwicklung 42
8. Vorteile von Diversity Management 43
8.1 Interne Vorteile 43
8.1.1 Kosten vermeiden 43
8.1.2 Besseres Arbeitsklima 43
8.1.3 Innovation und Kreativität 43
8.1.4 Flexibilität 43
8.1.5 Beseitigung von Arbeitskräfteengpässen 44
8.2 Externe Vorteile 44
8.2.1 Marketing und Image 44
8.2.2 Kundenzufriedenheit 44
8.2.3 Wettbewerbsvorteile 45
9. Nachteile von Diversity Management 45
9.1 Kosten 46
9.1.1 Opportunitätskosten der Vielfalt 46
9.1.2 Direkte betriebliche Kosten 46
9.1.3 Kosten durch Rechtsvorschriften 46
9.2 Hindernisse 46
9.2.1 Interne Hindernisse 46
9.2.2 Externe Hindernisse 47
9.2.2.1 Beschaffung sensibler Daten 47
9.2.2.2 Unterschiede im Sozialverhalten einzelner Länder 47
10. Fazit 48
Literaturverzeichnis 49

Arbeit zitieren:
Rose, Ralf Februar 2005: Diversity Management in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Frauen in Führungspositionen, Vielfalt, Mentoring, Internationales Unternehmen, Interkulturelles Management

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