Strukturen der Entwicklung von e-Learning im institutionellen Bereich Österreichs vor dem Hintergrund des europäischen Bildungsmarktes
- Art: Dissertation / Doktorarbeit
- Autor: Ari Arif
- Abgabedatum: Juni 2005
- Umfang: 259 Seiten
- Dateigröße: 2,3 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Wirtschaftsuniversität Wien Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8821-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8821-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8821-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Arif, Ari Juni 2005: Strukturen der Entwicklung von e-Learning im institutionellen Bereich Österreichs vor dem Hintergrund des europäischen Bildungsmarktes, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Betriebswirtschaft, Informatik, Multimediale Didaktik, Pädagogik, Wirtschaftsgeografie
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Dissertation / Doktorarbeit von Ari Arif
Einleitung:
Elektronische Medien bieten heute dem gesamten Bereich der Bildung ein ungeheures Innovations- und Effizienzsteigerungspotenzial. Multimedia und Telematik eröffnen neue Formen des alten Themas ‚Distance Learning’: In ‚virtuellen Seminarräumen’ werden räumliche Distanzen und zeitliche Beschränkungen des Lernens aufgehoben und das individuelle Lernen gefördert.
In der vorliegenden Arbeit soll unter anderem veranschaulicht werden, wie aus dem traditionellen Fernunterricht ganze virtuelle Lehrgänge entstanden sind. Des Weiteren wird auf die didaktische Entwicklung und Einsatzformen des e-Learning Angebotes eingegangen, um dann die Frage zu beantworten, ob neue didaktische Modelle notwendig sind.
Vor allem eine Studie, durchgeführt auf nationaler Ebene um herauszufinden in wie weit e-Learning im institutionellen Bereich Österreichs bereits verbreitet ist, steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. Am Ende wird auch auf die Zukunftsaussichten von e-Learning sowohl national als auch international eingegangen. Die gesamte Arbeit gliedert sich wie folgt:
Im ersten Kapitel wird genauer auf die Problemstellung und auf die Zielsetzungen der Arbeit eingegangen. Zusätzlich wird der Untersuchungsraum abgegrenzt, die wissenschaftlichen Methoden genauer erklärt und die notwendigen Definitionen gegeben.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung des e-Learning. Da diese Entwicklung nicht nur auf einer Ebene oder in einem Bereich stattgefunden hat, ist es notwendig, sich dieser Thematik von verschiedenen Seiten her zu nähern. Deswegen werden auch die technischen Voraussetzungen für ein modernes e-Learning dargestellt, zu welchen eine genaue Beschreibung des Internets wichtig ist.
Im dritten Kapitel werden allgemeine pädagogische Grundlagen und Methoden des e-Learnings dargestellt, die eine gemeinsame Grundlage für eine multimediale Didaktik bilden.
Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit dem Status quo des e-Learnings im institutionellen Bereich Österreichs. Eine aus diesem Grund an den Universitäten, Fachhochschulen, Ministerien und Kammern durchgeführte nationale Studie wird vorgestellt und die Resultate werden dargelegt.
Im fünften Kapitel werden die Ergebnisse der zweiten Studie, bei der diejenigen Institutionen, die e-Learning i.e.S. betreiben und nochmals mit einem ausführlicheren Fragebogen angeschrieben wurden, näher gebracht.
Im sechsten Kapitel wird auf Basis der Kriterien und Methoden von BAUMGARTNER et al. eine Evaluation von drei e-Learning Plattformen (ILIAS, Learn@WU und tm-Austria) durchgeführt, die alle aus dem institutionellen Bereich kommen.
Das siebente Kapitel beschreibt den e-Learning Bildungsmarkt in Europa und im Speziellen in Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Diese Länder sind nicht nur die größten EU-Länder, sondern bieten auch sehr interessante Ansätze für Untersuchungen, da ihr jeweiliges Bildungswesen sehr unterschiedlich von den Anderen ist. Die nationalen Studien sollen so in einen internationalen Zusammenhang gebracht werden.
Das achte Kapitel beinhaltet das Quellen-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis sowie den Anhang, wo beide Fragebögen und der Evaluierungsbogen vollständig eingetragen sind.
Problemstellung:
Wissen und Information sind die Eckpfeiler unserer Informationsgesellschaft und haben einen essenziellen Einfluss auf die Volkswirtschaften in diesen Ländern. Neue und sich dynamisch ändernde Vermittlungsformen dieses Wissens verschaffen sich in unserer Gesellschaft immer mehr Platz und fordern von allen Teilnehmern eine manchmal radikale Abkehr von bisher Gekanntem und Gewohntem.
e-Learning ist in aller Munde und wird in allen Bereichen verwendet. Unternehmen rüsten ihre Weiterbildungsprogramme damit auf, Universitäten bieten in diesem Bereich ganze Studiengänge an und immer mehr Anbieter von e-Learning Software oder ganzen e-Learning Lösungen treten in den hart umworbenen globalen Bildungsmarkt ein.
Studien von allen renommierten Forschungshäusern sagen e-Learning enorme Wachstumschancen voraus, die sich in Milliarden Dollar Bereichen abspielen. In den USA sind es vor allem die alt eingesessenen Universitäten, die diesen Boom in ihren Bereichen vorantreiben und fast hat man das Gefühl, dass sie sich den größten Teil vom Kuchen nehmen wollten. Doch hier stellen sich bereits die ersten Fragen nach den Gründen und Ursachen für diese Entwicklung. In den nun folgenden Unterkapiteln wird die Problemstellung dieser Arbeit in ihre einzelnen Bereiche unterteilt.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 19 |
| 1.1 | Problemstellungen | 21 |
| 1.2 | Allgemeine Zielformulierung | 24 |
| 1.3 | Teilziele dieser Arbeit | 24 |
| 1.4 | Theoretischer Bezugsrahmen und Arbeitshypothesen | 25 |
| 1.5 | Untersuchungsräume | 29 |
| 1.6 | Arbeitsmethode | 30 |
| 1.7 | Quellen | 42 |
| 2. | Historische Entwicklung von e-Learning | 45 |
| 2.1 | Fernunterricht | 45 |
| 2.2 | Entwicklungsgeschichte des computerbasierten Distance Learnings | 46 |
| 2.3 | Das Internet | 48 |
| 2.4 | Vom traditionellen Fernunterricht zu e-Learning | 61 |
| 2.5 | Bewertende Zusammenfassung | 64 |
| 2.6 | Bestätigung der aufgestellten Arbeitshypothese H1 | 66 |
| 3. | Allgemeine pädagogische Grundlagen und Methoden des e-Learnings | 67 |
| 3.1 | Pädagogische Grundlagen | 68 |
| 3.2 | Lernprozesse, -techniken und Lehrfunktionen | 72 |
| 3.3 | Multimediale Didaktik | 77 |
| 3.4 | Bewertende Zusammenfassung | 82 |
| 4. | e-Learning im institutionellen Bereich Österreichs – Der Status quo | 85 |
| 4.1 | Die wichtigsten Ergebnisse der ersten Fragenbogenserie | 86 |
| 4.2 | Die Rücklaufquoten im Einzelnen | 87 |
| 4.3 | Institutionen mit e-Learning | 89 |
| 4.4 | Institutionen ohne e-Learning | 98 |
| 4.5 | Bewertende Zusammenfassung | 103 |
| 5. | e-Learning im institutionellen Bereich Österreichs – vertiefende Aspekte | 104 |
| 5.1 | Der Zweck des zweiten Fragebogens | 105 |
| 5.2 | Die einzelnen Abschnitte des zweiten Fragebogens | 105 |
| 5.3 | Rücklaufquoten | 107 |
| 5.4 | Das e-Learning Angebot | 107 |
| 5.5 | Allgemeine Entwicklung des e-Learnings | 112 |
| 5.6 | Stand des e-Learning Angebotes in der Institution | 117 |
| 5.7 | Technik des e-Learnings in der Institution | 125 |
| 5.8 | e-Learning Strategie und Ziele | 130 |
| 5.9 | Finanzierung des e-Learning Angebotes | 137 |
| 5.10 | Fragen an Lektoren von e-Learning Einheiten | 144 |
| 5.11 | Bewertende Zusammenfassung | 157 |
| 5.12 | Bestätigung der aufgestellten Arbeitshypothesen H2 und H3 | 159 |
| 6. | Evaluierung von Lehrplattformen | 161 |
| 6.1 | Evaluationsmethode und -kriterien | 161 |
| 6.2 | Kriterienkatalog | 166 |
| 6.3 | ILIAS | 171 |
| 6.4 | Learn@WU | 183 |
| 6.5 | tm-Austria | 194 |
| 6.6 | Bewertung der e-Learning Plattformen | 207 |
| 7. | e-Learning in Europa | 218 |
| 7.1 | Die Rolle von e-Learning in der EU | 218 |
| 7.2 | Die Probleme bei der Umsetzung | 219 |
| 7.3 | e-Learning in Europa: Ein Überblick | 219 |
| 7.4 | e-Learning in ausgesuchten europäischen Staaten | 222 |
| 7.5 | e-Learning in Großbritannien, Deutschland und Frankreich | 227 |
| 7.6 | Zufriedenheit mit der Qualität: Unterschiede zwischen Großbritannien, Deutschland und Frankreich (MASSY 2002) | 228 |
| 7.7 | Bewertende Zusammenfassung | 231 |
| 8. | Verzeichnisse | 234 |
| 8.1 | Quellenverzeichnis | 234 |
| 8.2 | Anhang | 243 |
Bitte fordern Sie die Unterlagen unter agentur@diplom.de, per Fax unter 040-655 99 222 oder telefonisch unter 040-655 99 20 an.
fasst werden kann, nicht flimmert, für die man keine Software und kein Betriebssystem benötigt, spielt noch immer eine äußerst bedeutende Rolle in unserem Leben. Da im Allgemeinen die Nachfrage das Angebot regelt, hat es wohl seine Berechtigung, dass bei mehr als drei Viertel der Befragten Institutionen, die e-Learning i.e.S. anbieten, noch immer Printmedien in ihrem Programm haben. Der Beamer wird zwar auch fast von drei Viertel der Befragten benutzt, doch ist die klassische Tafel bei ungefähr der Hälfte der Institutionen auch im Einsatz. Foren und Chatrooms genießen nicht die Präsenz, die man von diesen neuen Medien in diesem Zusammenhang wohl erwarten würde. Ca. 40% der Befragten benutzen diese Medien der Kommunikation. [...]
Um sicher zu gehen wurde, wie in Frage C1, nochmals gefragt, ob das Internet an der Institution beim e-Learning Angebot eingesetzt wird, da es einen essentiellen Punkt der gewählten Definition darstellt. In allen befragten Institutionen, die e-Learning im engeren Sinn anbieten ist das Internet vorhanden. An zweiter Stelle ist die Email und der dritte Platz sorgt doch ein wenig für Überraschung: 78% der Befragten gaben an, dass sie in ihrem Angebot Printmedien anbieten. Als die Schreibmaschine erfunden wurde, sagte man das Ende des Bleistifts voraus. Heute verwendet fast niemand mehr eine Schreibmaschine und der Stift ist noch immer in unserem alltäglichen Leben verwurzelt. Als der Computer immer größere Verwendung fand, sagte man die papierlose Zukunft voraus. Dies hat sich, trotz immer leistungsfähigerer Computer, nicht bewahrheitet. Das Papier, das an- [...]
Nicht jede Institution, die e-Learning anbietet hat auch die notwendigen personellen Ressourcen um das Angebot in entsprechender Form anbieten zu können. Deswegen sollte in Erfahrung gebracht werden, von welchen Fachkräften das e-Learning Angebot durchgeführt wird. 74% der Institutionen gaben an, dass sie für ihr e-Learning Angebot Fachkräfte der eigenen Institution zur Verfügung haben, d. h. die große Mehrheit ist in dieser Richtung autark. 45% gaben an, dass sie auch Fachkräfte von Universitäten und/oder Fachhochschulen für ihr e-Learning Angebot haben. Weit abgeschlagen, mit 13%, ist die Möglichkeit Fachkräfte von Fremdfirmen an der Institution einzusetzen. Hier dürfte der Kostenfaktor eine große Rolle spielen. 8% gaben Sonstiges an, das absolut genau drei Antworten entspricht: [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832488215
Arbeit zitieren:
Arif, Ari Juni 2005: Strukturen der Entwicklung von e-Learning im institutionellen Bereich Österreichs vor dem Hintergrund des europäischen Bildungsmarktes, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Betriebswirtschaft, Informatik, Multimediale Didaktik, Pädagogik, Wirtschaftsgeografie




