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Gesundheitsmanagement - Gesundheit der Mitarbeiter als strategischer Faktor für Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit

Gesundheitsmanagement - Gesundheit der Mitarbeiter als strategischer Faktor für Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sebastian Wittke
  • Abgabedatum: Juli 2006
  • Umfang: 58 Seiten
  • Dateigröße: 642,4 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9782-8
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wittke, Sebastian Juli 2006: Gesundheitsmanagement - Gesundheit der Mitarbeiter als strategischer Faktor für Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Gesundheit, Personalbetreuung, Personalentwicklung, Organisation, Total Quality

Diplomarbeit von Sebastian Wittke

Einleitung:

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die grundlegenden Begriffe, die mit einem betrieblichen Gesundheitsmanagement in Verbindung gebracht werden, zu erläutern und Gründe darzulegen, warum Unternehmen vermehrt ein BGM einführen. Weiterhin sollen verschiedene Maßnahmen eines BGM vorgestellt werden und im letzten Schritt der betriebswirtschaftliche Aspekt betrachtet werden. Hierbei soll geklärt werden, ob ein BGM in der heutigen Zeit aus betriebswirtschaftlicher Sicht notwendig ist und welche Einflüsse es auf die unternehmerischen Ziele nimmt. Diesbezüglich werden mögliche betriebswirtschaftliche Analysen eines BGM vorgestellt. Der Einfluss des BGM auf die unternehmerischen Ziele, wie Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit, und die Messbarkeit des Nutzens, stellen den Schwerpunkt dieser Arbeit dar, da nur der Nutzen von Maßnahmen in Zeiten eines immer größer werdenden Wettbewerbs Relevanz besitzt.

So wird zunächst erläutert, was man unter einem BGM und den damit verbundenen Begriffen „Gesundheit“ und „Krankheit“ versteht. Weiterhin werden die nationalen und europäischen Rechtshintergründe, die ein BGM betreffen, dargestellt. Die nationalen rechtspolitischen Fundamente werden auf die einzelnen Akteure, wie Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Unfallversicherungsträger und die gesetzlichen Krankenversicherungen bezogen. Folgend werden weitere Gründe für die zunehmende Bedeutung eines BGM erklärt. Dies sind u.a. der Wandel der Arbeitsbedingungen und des Krankheitsspektrums, die demographische Entwicklung, aber auch ein Wandel der Ansprüche der Mitarbeiter an die Arbeit, ein gestiegenes Bewusstsein für Risikosituationen und Gesundheitsgefahren, etc.

Im nächsten Abschnitt werden verschiedene Maßnahmen aufgelistet. Einige ausgewählte wie Gruppenarbeit, Gesundheitszirkel, Sport- und Bewegungsprogramme, Lärmbekämpfung, Arbeitsumfeldgestaltung, erholungswirksame Pausengestaltung, Entspannungsmethoden, Gesundheitscoaching, Burnoutprävention, etc. werden erläutert. Die Beschreibung der verschiedenen Maßnahmen im BGM erfolgt entsprechend der drei Hauptansätze: Organisation, Arbeitsstruktur, Person. Auch wird unterschieden, ob es sich um gesundheitserhaltende oder gesundheitsförderliche Maßnahmen handelt.

Im letzten Punkt wird die betriebswirtschaftliche Dimension eines BGM betrachtet, denn neben humanen Bedingungen bestehen sachliche Motivzusammenhänge für einen ergebnisorientierten Umgang mit Gesundheit und Sicherheit im Unternehmen. Ein zentrales Motiv des unternehmerischen Handelns ist in dessen ökonomischer Ergebnisorientierung begründet. Unternehmen besitzen Interesse an gesunden, qualifizierten und motivierten Mitarbeitern, da nur diese produktive Leistungen erbringen können. Diesbezüglich wird die Frage beantwortet, ob und warum ein BGM in der heutigen Zeit aus ökonomischer Sicht sinnvoll und notwendig ist und welche Einflüsse es auf die betriebswirtschaftlichen Ziele nehmen kann. Anschließend werden als mögliche wirtschaftliche Analysen eines BGM die Kosten-Nutzen-Analyse und die Kosten-Wirksamkeitsanalyse vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis 5
Abbildungsverzeichnis 5
1. Einleitung 6
2. Begriffsbestimmungen 7
2.1 Definition der Begriffe Gesundheit und Krankheit 7
2.2 Definition des betrieblichen Gesundheitsmanagements 9
3. Rechtliche Grundlagen für ein betriebliches Gesundheitsmanagement 11
3.1 Europäische Rechtshintergründe 11
3.2 Deutsche Rechtshintergründe 11
3.2.1 Rechtshintergründe für Arbeitgeber 12
3.2.2 Rechtshintergründe für Arbeitnehmer und deren Vertreter 13
3.2.3 Rechtshintergründe für Unfallversicherungsträger 13
3.2.4 Rechtshintergründe für Krankenversicherungen 14
4. Gründe für die zunehmende Bedeutung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements 15
4.1 Wandel der Arbeitsbedingungen 15
4.2 Wandel des Krankheitsspektrums 16
4.3 Demographische Entwicklung 17
4.4 Weitere Gründe für die zunehmende Bedeutung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements 18
5. Gesundheitserhaltende und –fördernde Maßnahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements 19
5.1 Organisationsbezogene gesundheitsförderliche Maßnahmen 21
5.1.1 Gruppenarbeit als Maßnahme zur Reduzierung von Fehlzeiten und des Krankenstandes 21
5.1.2 Gesundheitszirkel – Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter für ihre Gesundheit 23
5.1.3 Sport- und Bewegungsprogramme – Gesundheitliche Entwicklung und Vorbeugung vor gesundheitlichen Schäden 24
5.2 Organisationsbezogene gesundheitserhaltende Maßnahmen 25
5.2.1 Konfliktmanagement – Umgang und Abbau von Konflikten 25
5.2.2 Lärmbekämpfung zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, des Wohl-befindens und der geistigen Produktivität 26
5.3 Arbeitsbezogene gesundheitsförderliche Maßnahmen 28
5.3.1 Gestaltung von Arbeitsaufgaben als Möglichkeit zur Erhöhung von Motivation, Arbeitszufriedenheit und Arbeitsleistung 28
5.3.2 Arbeitsumfeldgestaltung – Die Wirkung der „klassischen“ physikalischen Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit 29
5.3.2.1 Klima 30
5.3.2.2 Licht und Beleuchtung 30
5.3.2.3 Farben 31
5.4 Arbeitsbezogene gesundheitserhaltende Maßnahmen 33
5.4.1 Gesundheitsgerechte Arbeitsmittel – Verringerung von Unfallrisiken und Belastungen für den Menschen 33
5.4.2 Gestaltung erholungswirksamer Pausen durch Mitbestimmung der Be-schäftigten 34
5.5 Personenbezogene gesundheitsförderliche Maßnahmen 35
5.5.1 Entspannungsmethoden - Übungen der aktiven Selbstentspannung 35
5.5.1.1 Autogenes Training 36
5.5.1.2 Progressive Muskelrelaxation 36
5.5.1.3 Regulatives Musiktraining 37
5.5.1.4 Isometrische Übung 37
5.5.2 Zeitmanagement – Mit Selbsteffizienz und Arbeitsmethodik zum Wesentlichen 38
5.6 Personenbezogene gesundheitserhaltende Maßnahmen 41
5.6.1 Ernährung in der Arbeitswelt – Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit durch gesunde Kost 41
5.6.2 Gesundheitscoaching – Betreuung und Beratung für Personen mit Gesundheitsproblemen 41
5.6.3 Burnoutprävention – Vorbeugung von Stress, Entfremdung, Depression und Erschöpfung 43
6. Die wirtschaftliche Dimension des Gesundheitsmanagements – Ist betriebliches Gesundheitsmanagement aus ökonomischer Sicht notwendig? 46
6.1 Welche Einflüsse kann ein betriebliches Gesundheitsmanagement auf die unternehmerischen Ziele nehmen? 47
6.2 Mögliche wirtschaftliche Analysen eines betrieblichen Gesundheitsma-nagements 48
6.2.1 Die Kosten-Nutzen-Analyse 50
6.2.2 Die Kosten-Wirksamkeitsanalyse 51
7. Zusammenfassung 51
Schlussbemerkung 55
Quellen- und Literaturverzeichnis 56

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis 5
Abbildungsverzeichnis 5
1. Einleitung 6
2. Begriffsbestimmungen 7
2.1 Definition der Begriffe Gesundheit und Krankheit 7
2.2 Definition des betrieblichen Gesundheitsmanagements 9
3. Rechtliche Grundlagen für ein betriebliches Gesundheitsmanagement 11
3.1 Europäische Rechtshintergründe 11
3.2 Deutsche Rechtshintergründe 11
3.2.1 Rechtshintergründe für Arbeitgeber 12
3.2.2 Rechtshintergründe für Arbeitnehmer und deren Vertreter 13
3.2.3 Rechtshintergründe für Unfallversicherungsträger 13
3.2.4 Rechtshintergründe für Krankenversicherungen 14
4. Gründe für die zunehmende Bedeutung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements 15
4.1 Wandel der Arbeitsbedingungen 15
4.2 Wandel des Krankheitsspektrums 16
4.3 Demographische Entwicklung 17
4.4 Weitere Gründe für die zunehmende Bedeutung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements 18
5. Gesundheitserhaltende und –fördernde Maßnahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements 19
5.1 Organisationsbezogene gesundheitsförderliche Maßnahmen 21
5.1.1 Gruppenarbeit als Maßnahme zur Reduzierung von Fehlzeiten und des Krankenstandes 21
5.1.2 Gesundheitszirkel – Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter für ihre Gesundheit 23
5.1.3 Sport- und Bewegungsprogramme – Gesundheitliche Entwicklung und Vorbeugung vor gesundheitlichen Schäden 24
5.2 Organisationsbezogene gesundheitserhaltende Maßnahmen 25
5.2.1 Konfliktmanagement – Umgang und Abbau von Konflikten 25
5.2.2 Lärmbekämpfung zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, des Wohl-befindens und der geistigen Produktivität 26
5.3 Arbeitsbezogene gesundheitsförderliche Maßnahmen 28
5.3.1 Gestaltung von Arbeitsaufgaben als Möglichkeit zur Erhöhung von Motivation, Arbeitszufriedenheit und Arbeitsleistung 28
5.3.2 Arbeitsumfeldgestaltung – Die Wirkung der „klassischen“ physikalischen Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit 29
5.3.2.1 Klima 30
5.3.2.2 Licht und Beleuchtung 30
5.3.2.3 Farben 31
5.4 Arbeitsbezogene gesundheitserhaltende Maßnahmen 33
5.4.1 Gesundheitsgerechte Arbeitsmittel – Verringerung von Unfallrisiken und Belastungen für den Menschen 33
5.4.2 Gestaltung erholungswirksamer Pausen durch Mitbestimmung der Be-schäftigten 34
5.5 Personenbezogene gesundheitsförderliche Maßnahmen 35
5.5.1 Entspannungsmethoden - Übungen der aktiven Selbstentspannung 35
5.5.1.1 Autogenes Training 36
5.5.1.2 Progressive Muskelrelaxation 36
5.5.1.3 Regulatives Musiktraining 37
5.5.1.4 Isometrische Übung 37
5.5.2 Zeitmanagement – Mit Selbsteffizienz und Arbeitsmethodik zum Wesentlichen 38
5.6 Personenbezogene gesundheitserhaltende Maßnahmen 41
5.6.1 Ernährung in der Arbeitswelt – Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit durch gesunde Kost 41
5.6.2 Gesundheitscoaching – Betreuung und Beratung für Personen mit Gesundheitsproblemen 41
5.6.3 Burnoutprävention – Vorbeugung von Stress, Entfremdung, Depression und Erschöpfung 43
6. Die wirtschaftliche Dimension des Gesundheitsmanagements – Ist betriebliches Gesundheitsmanagement aus ökonomischer Sicht notwendig? 46
6.1 Welche Einflüsse kann ein betriebliches Gesundheitsmanagement auf die unternehmerischen Ziele nehmen? 47
6.2 Mögliche wirtschaftliche Analysen eines betrieblichen Gesundheitsma-nagements 48
6.2.1 Die Kosten-Nutzen-Analyse 50
6.2.2 Die Kosten-Wirksamkeitsanalyse 51
7. Zusammenfassung 51
Schlussbemerkung 55
Quellen- und Literaturverzeichnis 56

Automatisiert erstellter Textauszug:

Abb. 4: Lautstärke und psychophysische Reaktionen114 Die gesundheitliche Bedeutung von Lärmeffekten wird derzeit noch kontrovers diskutiert. Tatsache ist jedoch, dass Lärm das Auftreten solcher Erkrankungen, wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vegetative Störungen, psychische Erkrankungen und Infekte zur Folge hat, bei denen grundsätzlich eine Beeinflussung durch „Lärmstress“ in Frage kommt.115 Dabei spielen nicht nur hohe Schallpegel (gewerblicher Bereich), sondern auch niedrigere Schallpegel unter 85 dB, wie sie in der Regel bei Arbeiten im Büro auftreten eine Rolle. Sie stellen eine individuelle Belastung dar, da lärmbedingte Beanspruchungsreaktionen wie Aggressivität, Wut, Nervosität und Ärger von deutlichen vegetativen Reaktionen begleitet werden. Es sind die Erhöhung des Blutdrucks, die Beschleunigung der Herztätigkeit, die Verengung von Blutgefäßen und die Veränderung des Atemrhythmus.116 Ferner kann es auch bei niedrigeren Schallpegeln zu Leistungsminderungen kommen. [...]

Lärm gilt als physikalische Belastung, deren Exposition sowohl zu kurz- als auch zu langfristigen unerwünschten und gesundheitsschädlichen Folgen führen kann.111 Lärm kann störend und stressverstärkend sein, mit der Folge, dass Konzentrationsfähigkeit, Wohlbefinden und dadurch auch die geistige Produktivität abnimmt. Langfristig kann Lärm zu Gesundheitsschäden führen. Untersuchungen haben ergeben, dass Lärm nicht nur den Gehörsinn schädigt, sondern langfristig auch auf das Herz-Kreislauf-System einen Einfluss nehmen kann. So ist Lärm, der physikalische Begriff des Schalls, ein wichtiger Risikofaktor für Herzinfarkte. Lärm kann auch zu einer erhöhten Unfallgefahr führen, insbesondere dann, wenn akustische Warnsignale nicht mehr wahrzunehmen sind.112 Die hier nur kurz angedeuteten Beispiele machen deutlich, dass Lärm unter allen Umständen auf ein dauerhaft erträgliches Maß reduziert werden muss. Die Lärmreduzierung sollte am besten am Ort des [...]

- 26 Grundsätze und Vereinbarungen, die einvernehmlich geschaffen und bekannt gegeben werden, wirken sich auch auf die individuelle Konfliktkompetenz aus. Hierzu können u.a. zählen109: • • • klar definierte, aufeinander abgestimmte Stellen- und Funktionsbeschreibungen sowie Rollenverteilungen ein nach festgelegten, transparenten Leistungskriterien ausgerichtetes und ausgewogenes Ent- und Belohnungssystem eindeutig definierte, möglichst transparente Verhaltensregeln für alle Mitarbeiter der Organisation, z.B. durch ein Leitbild der Kommunikation und Zusammenarbeit explizite Kompetenzregelungen für bestimmte Mitarbeiter- bzw. Führungsgruppen Beseitigung der Regelung informeller Kompetenzen Auswahl von Führungskräften auf der Grundlage objektiver Leistungskriterien, z.B. durch ein Assessment-Center eine offene, verständliche und widerspruchsfreie Informationspolitik mit den Mitarbeitern vereinbarte, allgemein anerkannte und verbindliche Unternehmens- und daraus abgeleitete Abteilungs- bzw. Gruppenziele mit den Führungskräften abgestimmte, allgemein bekannte und verbindliche Führungsgrundsätze. [...]

Arbeit zitieren:
Wittke, Sebastian Juli 2006: Gesundheitsmanagement - Gesundheit der Mitarbeiter als strategischer Faktor für Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Gesundheit, Personalbetreuung, Personalentwicklung, Organisation, Total Quality

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