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In Deutschland inhaftierte Frauen ausländischer Herkunft

Lebenssituation und Bewältigungsstrategien

In Deutschland inhaftierte Frauen ausländischer Herkunft
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Lisa Harke
  • Abgabedatum: April 2005
  • Umfang: 135 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Potsdam Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9451-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9451-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9451-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Harke, Lisa April 2005: In Deutschland inhaftierte Frauen ausländischer Herkunft, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Strafvollzug, Gefängnis, Migration, Mutter, Abschiebung

Diplomarbeit von Lisa Harke

Einleitung:

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine explorative Fallstudie zum obengenannten Thema.

Hintergrund für das Interesse am Thema der Arbeit sind dabei zunächst die eigenen praktischen Erfahrungen der Autorin während der ehrenamtlichen Mitarbeit in einem Abschiebegewahrsam und einem guatemaltekischen Frauengefängnis und die damit einhergehende thematische Auseinandersetzung sowohl mit den besonderen Problemlagen von Menschen nicht-deutscher Herkunft, als auch mit frauenspezifischen Problemen der Inhaftierung.

Das Aufeinandertreffen ausländer- und frauenspezifischer Problemlagen in einer Person müsse damit, so ließ sich vermuten, eine Mehrfachbelastung darstellen, welche zudem im Vergleich zu den anderen Inhaftierten etwas Außergewöhnliches darstellt.

Aus dieser Überlegung heraus entstand das Interesse für im Strafvollzug inhaftierte Frauen ausländischer Herkunft.

Dabei handelt es sich um ein bisher kaum erforschtes und beachtetes Problemfeld. So lassen sich zwar Fachliteratur und empirische Untersuchungen sowohl zu den Themen ‚Frauenvollzug’, als auch ‚Ausländer im Strafvollzug’ finden. Das spezifische Thema ‚Frauen ausländischer Herkunft im Strafvollzug’ hingegen findet jedoch kaum Beachtung.

Diametral zur fehlenden Auseinandersetzung mit diesem Thema scheint jedoch seine besondere Aktualität für die Praxis des Strafvollzuges zu sein. In Anbetracht der zunehmenden Differenzierung der Gefängnispopulation und der damit einhergehenden Diversifizierung von Problemlagen innerhalb der Gefängnisse, sehen sich Vollzugsanstalten mit immer neuen Aufgaben konfrontiert und herausgefordert - insbesondere durch den immensen Zuwachs an Gefangenen nicht - deutscher Herkunft. Bildeten diese 1970 nur rund 3,7 % der Inhaftierten aller Gefängnisse, sind es heute bereits fast ein Viertel aller Inhaftierten!

Die vorliegende Arbeit hat die Erfassung der Lebenssituation inhaftierter Frauen ausländischer Herkunft zum Ziel. Dabei geht es zum einen um die Beschreibung und die Analyse der Problemfaktoren dieser Frauen, zum anderen jedoch auch um die Erfassung ihrer Bewältigungsstrategien in der Haftsituation. Insgesamt soll mit der Arbeit für das Thema sensibilisiert und nicht zuletzt Verbesserungsvorschläge für die Vollzugspraxis herausgearbeitet werden.

Die Arbeit ist auf Basis einer empirischen Untersuchung des Ist-Zustandes in den Justizvollzugsanstalten für Frauen in Berlin und Frankfurt/Main entstanden. Es handelt sich dabei um eine Fallstudie im Rahmen der qualitativen Sozialforschung, die sich zur Erfassung wenig erforschter sozialer Phänomene besonders gut eignet. Das Datenmaterial wurde aus Leitfadeninterviews mit betroffenen Frauen gewonnen.

Die Arbeit ist in drei große Teile gegliedert:

Im ersten werden theoretische Hintergrundinformationen zu den Hauptthemen ‚Migration’ und ‚Migrantinnen und Straffälligkeit’ gegeben, die zum besseren Verständnis des Themas sinnvoll erscheinen.

Teil 2 stellt die eigentliche Fallstudie vor und ist als Ergebnis der geführten Interviews zu verstehen. Ausgangspunkt der Forschung ist dabei eine Arbeitshypothese, die von der mehrfachen Problembelastung der Untersuchungsgruppe ausgeht.

Es wird die Lebenssituation der interviewten Frauen vor und in der Haft beschrieben und analysiert. Dabei wird auf die unterschiedlichen sozialen Rollen der inhaftierten Frauen (‚Die Frauen als soziale Wesen’, ‚Die Frauen als Migrantinnen’ und ‚Die Frauen als Inhaftierte’) eingegangen.

Der Bewältigung der Inhaftierungssituation wird ein eigener großer Bereich der Arbeit gewidmet. Die möglichen Problem- und Belastungsfaktoren werden aus Sicht der transaktionalen Stresstheorie, sowie dem Konzept der Kritischen Lebensereignisse heraus betrachtet. Soziale und personale Risiko- und Schutzfaktoren, die Einfluss auf die Bewältigungsstrategien (mit Fokus auf problem- und emotionsfokussiertes Coping) nehmen, werden ebenfalls ausführlich erläutert.

Die Arbeit mündet nach einer kurzen Zusammenfassung und der Aufstellung weiterer Teilhypothesen in ein Schlusswort welches das Thema im Kontext der Menschenrechte darstellt und Verbesserungsvorschläge an die Praxis richtet (Teil 3).

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung 5
Teil 1 Hintergrundinformationen zum Thema 10
1. Migration 10
1.1 Definition des Begriffes 10
1.2 Typologien von Migration 10
1.2.1 Räumliche Aspekte 10
1.2.2 Zeitliche Kriterien 10
1.2.3 Kausale Faktoren 11
1.2.4 Aspekte des Umfangs 11
1.2.5 Primäre und sekundäre Migration 12
1.3 Zusammenfassung 12
1.4 Das push-and-pull-Erklärungsmodell 13
1.5 Frauenmigration 14
1.5.1 Entwicklung der Frauenmigration Europas 14
1.5.1.1 Abhängige Migration 15
1.5.1.2 Unabhängige Migration 16
1.5.2 Frauenmigration heute 17
1.5.2.1 Einleitung 17
1.5.2.2 Arbeitsmigration 18
1.5.2.2.1 Rechtliche Bestimmungen und Größenordnung 18
1.5.2.2.2 Informeller Sektor– Private Haushalte 19
1.5.2.2.3 Formeller Sektor– Unqualifizierte Arbeit im Niedriglohnsektor 21
1.5.2.3 Heiratsmigration, bzw. Familienzusammenführung 21
1.5.2.3.1 Rechtliche Bestimmungen und Größenordnung 21
1.5.2.3.2 Heiratsmigration türkischer Frauen 22
1.5.2.4 Frauenhandel 24
1.6 Merkmale der in der BRD lebenden Migranten 24
1.6.1 Nach Herkunftsländern 25
1.6.2 Nach Aufenthaltsdauer und Aufenthaltsstatus 26
2. Migrantinnen und Straffälligkeit 27
2.1 Straffälligkeit von deutschen und nicht-deutschen Frauen 27
2.2 Kritische Anmerkungen zur ‚Ausländerkriminalität’ 29
2.3 Deliktarten 30
2.4 Straffälligkeit im Zusammenhang mit dem ausländerrechtlichen Status 30
2.5 Frauenvollzugsanstalten 31
2.5.1 Besonderheiten 31
2.5.2 Frauenvollzugsanstalt Frankfurt-Preungesheim 33
2.5.2.1 Gründung und Entwicklung 33
2.5.2.2 Organisatorischer Aufbau und Personalstrukturen 33
2.5.2.3 Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten, Freizeit- und besondere Behandlungsangebote 34
2.5.2.4 Belegungsfähigkeit und Gefangenenpopulation 35
2.5.2.5 Mutter-Kind-Haus 35
Teil 2 Die Lebenssituation und Bewältigungsstrategien inhaftierter Frauen ausländischer Herkunft – eine Fallstudie 37
1. Die Studie 37
1.1 Forschungsgegenstand und -interesse 37
1.2 Rahmenbedingungen zur Erstellung der Studie 37
1.3 Basisdesign 38
1.4 Generalisierbarkeit / Theoretische Generalisierung 39
1.5 Methodenauswahl 40
1.6 Intervieweröffnung und Gesprächsverlauf 41
1.7 Inhaltsanalyse und Kodierverfahren 42
1.8 Umgang mit Fachliteratur 44
2. Persönlicher, sozialer und ökonomischer Hintergrund der Frauen 44
2.1 Migrationsgeschichte 44
2.2 Familiäre Situation und Familienstand 45
2.3 Ökonomische Situation 47
2.4 Berufliche Situation und Schulabschluss 48
2.5 Persönliche Situation 48
2.6 Fazit 49
3. Ihre Rolle als ‚soziales Wesen’ 50
3.1 Außenkontakte 50
3.1.1 Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung, bzw. zum Aufbau von Außenkontakten 50
3.1.1.1 Schriftverkehr und Telefonate 50
3.1.1.2 Besuche 51
3.1.1.3 Lockerungen und Urlaub 52
3.1.2 Personenkreise 52
3.1.2.1 Familienangehörige 52
3.1.2.2 Freunde, Bekannte und Ehrenamtliche 54
3.2 Die Kinder der Frauen 56
3.2.1 Einleitung 56
3.2.1 Primäre Bedeutung und Funktion 57
3.2.1.1 Die Frauen im Regelvollzug 57
3.2.1.1.1 Problematische Aspekte 57
3.2.1.1.2 Ressourcen 58
3.2.1.1.3 Veränderung der sozialen Situation 59
3.2.1.2 Die Frauen im Mutter-Kind-Haus 61
3.2.1.3 Zusammenfassung 63
3.2.2 Sekundäre Aspekte 63
3.2.2.1 Ablenkung und Beschäftigung 63
3.2.2.2 Orientierung 64
3.2.2.3 Schuldgefühle 65
3.2.2.4 Handlungsautonomie und Selbstverantwortung 66
3.3 Soziale Kontakte innerhalb der JVA 68
3.3.1 Die Mitinhaftierten 68
3.3.1.1 Einleitung 68
3.3.1.2 Das Verhältnis zu den Mitinhaftierten 68
3.3.1.3 Zusammenfassung und Gesamtinterpretation 72
3.3.2 Die Mitarbeiter 75
3.3.2.1 Einleitung 75
3.3.2.2 Das Verhältnis zu den Vollzugsbeamten 76
3.3.2.3 Das Verhältnis zu den Sozialarbeiterinnen 77
3.3.2.4 Das Verhältnis zu den Seelsorgerinnen 78
3.3.2.5 Zusammenfassung und Gesamtinterpretation 78
4. Ihre Rolle als Migrantin 82
4.1 Kultur, Sprache und Religion 82
4.1.1 Einleitung 82
4.1.2 Die kulturelle Zugehörigkeit 83
4.1.3 Zusammenfassung und Gesamtinterpretation 87
4.2 Ausweisung / Abschiebung 89
5. Ihre Rolle als Inhaftierte 92
5.1 Gesundheitlicher Zustand 92
5.2 Psychische Verfassung 93
5.2.1 Allgemeine Tendenzen 93
5.2.2 Gefühlslagen als Ausdruck psychischer Verfassung 95
5.2.2.1 Verzweiflung und Trauer 95
5.2.2.2 Einsamkeit 96
5.2.2.3 Passivität, Lethargie und Teilnahmslosigkeit 97
5.2.2.4 Machtlosigkeit, Verlust der Handlungsautonomie und Selbstverantwortung 98
5.2.3 Suizidalität 99
5.2.4 Gefängnis als Chance 100
5.3 Arbeit 102
5.4 Freizeit 104
6. Die Bewältigung der Inhaftierungssituation 106
6.1 Einleitung 106
6.2 Problem- und Belastungsfaktoren 106
6.3 Risiko- und Schutzfaktoren 107
6.4 Bewältigungsstrategien 108
6.4.1 Bewertungsmechanismen 108
6.4.2 Emotions- und problemfokussiertes Coping und Überblick 109
Teil 3 Schluss 115
1. Zusammenfassung und Aufstellung weiterer Hypothesen 115
2. Schlusswort - Verstoß gegen die Menschenrechte 117
3. Verbesserungsvorschläge und Forderungen 120
Quellenverzeichnis 126
Anhang 133

Automatisiert erstellter Textauszug:

gänge im Mutter-Kind-Haus äußert („Nobody cares for my child when it is ill“), drückt sie vermutlich die Sorge um das Wohlbefinden ihres Kindes aus. So scheint sie zwar insgesamt glücklich, das Kind bei sich zu haben, doch glaubt sie, dass der Aufenthalt im Gefängnis seinem Wohlbefinden nicht dienlich ist. Im Vergleich zu Frau Ü. spricht sie jedoch relativ wenig über ihr Kind und räumt anderen Themen ebenso Platz ein. Frau Ü. hingegen ist im Gespräch fast ausschließlich auf ihr Kind bezogen und damit diejenige unter allen Frauen, deren Erzählungen am stärksten um das Thema ‚Kind’ kreisen. Sie wirkt dabei meist sehr emotional, wobei ihre Gefühlslage weniger von Trauer, als von Empörung oder Wut bzgl. der Behandlung ihres Kindes dominiert zu sein scheint. Entsprechend nutzt sie das Gespräch v.a. dazu, die gesamte Mutter-Kind-Einrichtung auf recht heftige Art und Weise zu kritisieren. Dies beginnt bei der Kritik an einer deliktunabhängigen Unterbringung aller Frauen in einem gemeinsamen Haus („Ich sitze mit Mördern, Junkies, wirklich Kriminellen zusammen...Was ist das?“), betrifft weiter das „schlechte Essen“ und die anderen Frauen („Es wird eh nur ausgenutzt und geklaut“) und mündet schließlich in einer umfassenden Kritik an Verhalten und Arbeitsweise von Erziehern, Sozialarbeitern und Ärzten. Ich möchte an dieser stelle nicht auf die Kritikpunkte im Einzelnen eingehen oder sie gar auf ihren objektiven Wahrheitsgehalt hin überprüfen, vielmehr die gemachten Aussagen zunächst als Ausdruck der großen Sorge einer Mutter um das Wohlergehen ihres Kindes verstehen. So schildert Frau Ü. mehrere Situationen, in denen sie sich mit den Mitarbeitern „anlegt“, weil sie sich Sorgen um ihr Kind macht.250 Frau Ü. bekommt darauf hin ein Disziplinarverfahren, das eine mehrwöchige Besuchssperre für ihre anderen Kinder und den Mann beinhaltet. Aber Frau Ü. macht deutlich, dass ihr Verhalten quasi der moralischen Pflicht einer Mutter ihrem Kind gegenüber entsprochen habe („Ich habe so reagiert, wie jede Mutter reagieren würde“) und damit die möglichen Konsequenzen an Gewicht verlieren („Mir war egal, was passiert“). Zusammenfassend beschreibt Frau Ü., wie es auch Frau T. bereits angedeutet hat, ihre Situation als ein Dilemma. Sie erzählt, dass sie ihr Kind nie im Gefängnis gelassen hätte, wenn sie über die aus ihrer Sicht so schädlichen Rahmenbedingungen (unzureichende ärztliche Versorgung, schlechte Betreuung der Kinder in der Kindergruppe, allgemeine Unruhe im Haus, die den Schlaf der Kinder stört etc.) gewusst hätte. Sie sagt dazu: „Es ist schlimm zu wissen, dass das Kind so schlecht behandelt wird“. Auf der anderen Seite beschreibt sie, sich „innerlich gespalten“ zu fühlen, denn obwohl sie glaubt, dass es dem Kind draußen besser ginge, [...]

3.2.1.2. Die Frauen im Mutter-Kind-Haus Zwei der Frauen (Frau Ü. und Frau T.) waren zum Zeitpunkt der Inhaftierung schwanger und sind seit der Geburt des Kindes im Mutter-Kind-Haus untergebracht. Die Kinder sind ein halbes, bzw. ein Jahr alt. Auch für Frau T. und Frau Ü. sind die Kinder248 von zentraler Bedeutung – jedoch in teilweise unterschiedlicher Gewichtung. So bildet Frau T. eine Ausnahme unter den Frauen, weil sie in ihrem bisherigen Leben noch kaum / gar nicht mit der Rolle der Hausfrau, bzw. Mutter konfrontiert war249 und auch mit dem Vater des Kindes weder verheiratet, noch lange zusammen gewesen ist. Auch war die Schwangerschaft nicht geplant, Frau T. erfährt quasi nur durch Zufall bei einer Routineuntersuchung in der JVA, dass sie schwanger ist. Der Vater des Kindes will die Vaterschaft nicht anerkennen. Trotz des anfänglichen "Schocks" über die nicht geplante (und nicht erahnte) Schwangerschaft, sei sie jedoch „very happy“ gewesen. Indem sie ihren Unmut über bestimmte Vor- [...]

hier von keiner Repräsentativität auszugehen ist, zu dem Ergebnis, „dass die festgestellte quantitative Zunahme an Verhaltensauffälligkeiten [der Kinder] ... eine Reaktion auf die Trennung wiederspiegelt“245. Obwohl an dieser Stelle nicht abschließend beurteilt werden kann, inwiefern die Verhaltensauffälligkeiten der Kinder, von denen die Gesprächspartnerinnen berichten, als Ausdruck des ‚Trennungsschmerzes’, um es einfach auszudrücken, zu werten sind, erscheint es mir sinnvoll, diese Vermutung zumindest in Betracht zu ziehen. Ein recht deutlicher Zusammenhang scheint mindestens darin zu bestehen, dass mit der Länge der Inhaftierungszeit auch die Veränderung des sozialen Umfeldes wächst und die Frauen mit längeren Haftzeiten entsprechend mit zusätzlichen Problemen, die sich v.a. in der Sorge um die Entwicklung der Kinder und Ohnmachtsgefühle bzgl. geringer Einflussmöglichkeiten ausdrücken können.246 Von besonderer Bedeutung für die Mutter-Kind-Beziehung sind zudem die (drohenden) Abschiebungen entweder der Kinder oder der Frauen. Ich möchte an dieser Stelle bereits auf diesen Zusammenhang verweisen, weil er dem Grunde nach auch in diesen Abschnitt gehört. Es erscheint mir der besseren Übersichtlichkeit und der Wichtigkeit des Themas jedoch angemessen, diesem eine gesonderte Behandlung zuteil werden zu lassen.247 [...]

Arbeit zitieren:
Harke, Lisa April 2005: In Deutschland inhaftierte Frauen ausländischer Herkunft, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Strafvollzug, Gefängnis, Migration, Mutter, Abschiebung

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