Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Kooperation als strategische Option zur Erschließung von Auslandsmärkten für mittelständische Unternehmen

Eine Betrachtung unter Berücksichtigung der Erfahrungen niedersächsischer, nordrhein-westfälischer und sachsen-anhaltischer Unternehmen

Kooperation als strategische Option zur Erschließung von Auslandsmärkten für mittelständische Unternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thorsten Bauerecker
  • Abgabedatum: Februar 1998
  • Umfang: 144 Seiten
  • Dateigröße: 7,2 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Leibniz Universität Hannover Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0932-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0932-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0932-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bauerecker, Thorsten Februar 1998: Kooperation als strategische Option zur Erschließung von Auslandsmärkten für mittelständische Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kooperation, mittelständische Unternehmen, Markteintritt, Joint Venture, Marketing

Diplomarbeit von Thorsten Bauerecker

Aufgrund der folgenden zentralen Umweltentwicklungen ist es auch für mittelständische Unternehmen zunehmend von Bedeutung, auf Auslandsmärkten präsent zu sein:

- Verschärfung des internationalen Wettbewerbes durch die Globalisierung der Märkte (Homogenisierung bestimmter Bedürfnisse, Global Sourcing).

- Sättigungserscheinungen auf vielen nationalen Märkten.

- zunehmende internationale Konzentrations- und Kooperationsprozesse.

- die Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie.

- Technologische Dynamik und Zeitwettbewerb - Aufgrund der erhöhten Imitationsgeschwindigkeit und der Verkürzung von Produktlebenszyklen ist eine frühzeitige Einführung in möglichst vielen Märkten erforderlich, zumal der Eintritt in neue Märkte als Pionier i.d.R. auch mit größeren Erfolgen verbunden ist.

- Veränderte handelspolitische Rahmenbedingungen.

Die Liberalisierung des Welthandels und die Vollendung des europäischen Binnenmarktes stellen günstige Rahmenbedingungen für ein Engagement in ausländischen Märkten dar.

In den letzten Jahren ist ein verstärktes Aufkommen eines Neoprotektionismus festzustellen, der sich in der Schaffung von nicht-tarifären Handelsbarrieren zeigt (Local-Content-Vorschriften, Anti-Dumping-Zölle, Subventionierung einheimischer Unternehmen, etc.). Dem kann mit dem Aufbau einer lokalen Insider-Position (z.B. durch Kooperation mit einem ortsansässigen Unternehmen) begegnet werden, um den Marktzugang langfristig zu sichern.

Die Wahl einer geeigneten Markterschließungsform ist aufgrund ihres eher langfristigen, konstitutiven und z.T. schwer korrigierbaren Charakters ein kritischer Faktor für den Erfolg von unternehmerischen Auslandsengagements.

Vor der Entscheidung für eine bestimmte Form der Markterschließung ist zunächst ein möglicher Kooperationsbedarf mittels Situationsanalyse festzustellen und der potentielle Nutzen einer kooperativen Markterschließung im Vergleich mit einer nicht-kooperativen Markterschließung (Export, Aufbau einer eigenen Auslandsniederlassung, Akquisition) abzuschätzen. Die Markterschließung ist sorgfältig mit den anderen Entscheidungen im Rahmen der Internationalisierung (Marktwahl, Marktbearbeitung, etc.) abzustimmen.

Die Planung einer erfolgreichen Markterschließung erfordert eine situationsspezifische und systematische Analyse einer Vielzahl von (interdependenten) Einflußfaktoren. Die Identifizierung, Quantifizierung und Bewertung der relevanten Einflußfaktoren stellt das Unternehmensmanagement vor eine komplexe Entscheidungssituation.

Im Rahmen dieser Arbeit wird unter der kooperativen Erschließung von Auslandsmärkten die Auswahl einer kooperativen Form der Markterschließung (z.B. Joint Venture) und die Gestaltung der Kooperation mit den Schwerpunkten Partnersuche, Konstituierung, Durchführung und Beendigung verstanden.

Mit der Einbeziehung von kooperativen Markterschließungsformen erweitert sich das Spektrum der Markterschließungsformen. Die vorgestellten Formen der kooperativen Markterschließung weisen unterschiedliche Vor- und Nachteile auf. Jede Markt-erschließungsform hat unterschiedliche Implikationen auf den Umfang der in den Auslandsmarkt zu transferierenden Unternehmensressourcen, die Art und Höhe der mit der kooperativen Markterschließung verbundenen Risiken und die unternehmerischen Kontrollmöglichkeiten.

Die empirischen Daten, die mittels eines Fragebogens, der an mittelständische Unternehmen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt versandt wurde, erhoben wurden, ergänzen die theoretischen Ausführungen. Der Schwerpunkt des Fragebogens liegt auf der Betrachtung von internationalen Joint Ventures.

Durch das Eingehen von Kooperationen können eigene Schwächen ausgeglichen und ergänzende Fähigkeiten und Ressourcen hinzugewonnen werden.

Ein zentraler Vorteil der Kooperation besteht darin, daß das Unternehmen bei begrenzter Dauer der Kooperation eine temporäre Kapazitätserweiterung ermöglichen und situationsadäquat die Ressourcen erwerben kann, die für die Zielerreichung notwendig sind, und somit die erforderliche Flexibilität im Hinblick auf die dynamischen Umweltentwicklungen gewährleistet wird.

Kooperationen sind gerade für mittelständische Unternehmen aufgrund von finanziellen oder personellen Restriktionen, fehlenden Marktkenntnissen oder staatlichen Auflagen oft die einzige Möglichkeit für ein Engagement in einem bestimmten Auslandsmarkt und um den oben erwähnten Entwicklungen begegnen zu können.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
Abkürzungsverzeichnis VII
1. Einleitung 1
1.1. Problemstellung 1
1.2. Abgrenzung des Themas 4
1.3. Gang der Untersuchung 5
2. Grundlagen 7
2.1. Mittelständische Unternehmen 7
2.1.1. Abgrenzung und Charakterisierung mittelständischer Unternehmen 7
2.1.2. Stärken und Schwächen mittelständischer Unternehmen bei der Erschließung von Auslandsmärkten 9
2.2. Die kooperative Erschließung von Auslandsmärkten 10
2.2.1. Der Begriff der Erschließung von Auslandsmärkten 10
2.2.2. Bezugsrahmen zur kooperativen Erschließung von Auslandsmärkten 13
2.2.3. Der Kooperationsbegriff 15
2.2.3.1. Konstitutive Merkmale von Kooperationen 15
2.2.3.2. Strukturvariablen der Kooperation 16
2.2.3.3. Abgrenzung des Kooperationsbegriffs gegenüber Kartell, Akquisition, Konzern und Fusion 18
2.2.4. Formen der kooperativen Erschließung von Auslandsmärkten 19
2.2.4.1. Exportkooperationen 19
2.2.4.2. Internationale Lizenzvergabe 22
2.2.4.3. Internationales Franchising 25
2.2.4.4. Internationales Subcontracting 27
2.2.4.5. Management Contracting 28
2.2.4.6. Joint Ventures 29
2.3. Konzeption der Datenerhebung und Charakterisierung der Stichprobe 31
3. Situationsanalyse als Basis der Erschließung von Auslandsmärkten 35
3.1. Bezugsrahmen zur Situationsanalyse 35
3.2. Darstellung der einzelnen Analysen 37
3.2.1. Bereichsspezifische Analysen 37
3.2.1.1. Analyse der internen Unternehmenssituation 37
3.2.1.2. Konkurrenten- und Branchen-Analyse 38
3.2.1.3. Markt-Analyse 42
3.2.1.4. Umfeld-Analyse 43
3.2.2. Integrative Analysen 46
3.2.2.1. Stärken-Schwächen-Analyse 46
3.2.2.2. Chancen-Risiken-Analyse 50
4. Entscheidung für eine kooperative Form der Markterschließung 52
4.1. Ziele einer internationalen Kooperation 52
4.2. Vor- und Nachteile der kooperativen Formen der Markterschließung 56
4.2.1. Exportgemeinschaft 56
4.2.2. Internationale Lizenzvergabe 58
4.2.3. Internationales Franchising 60
4.2.4. Internationales Subcontracting 61
4.2.5. Management Contracting 62
4.2.6. Internationale Joint Ventures 63
4.3. Auswahl einer kooperativen Markterschließungsform unter Berücksichtigung wichtiger Einflußfaktoren 67
4.3.1. Unternehmensinterne Einflußfaktoren 69
4.3.2. Unternehmensexterne Einflußfaktoren 71
4.3.3. Nutzung der kooperativen Markterschließungsformen in der Stichprobe 74
5. Gestaltung der Kooperation 75
5.1. Partnersuche 75
5.1.1 Suchverfahren und Kontaktquellen 75
5.1.2. Partnerauswahl 77
5.2. Konstituierung der Kooperation 79
5.2.1. Festlegung der Kooperationskonfiguration 80
5.2.2. Kooperationsvereinbarung 82
5.3. Durchführung der Kooperation 84
5.4. Beendigung der Kooperation 87
6. Kontrolle der kooperativen Markterschließung 90
6.1. Strategische Kontrolle des Planungs- und Realisierungsprozesses der kooperativen Markterschließung 90
6.2. Unternehmerische Kontrollmöglichkeiten innerhalb der Kooperation 93
7. Schlußbetrachtung 95
Literaturverzeichnis 98
Anhangsverzeichnis 117
Anhang 118

Arbeit zitieren:
Bauerecker, Thorsten Februar 1998: Kooperation als strategische Option zur Erschließung von Auslandsmärkten für mittelständische Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kooperation, mittelständische Unternehmen, Markteintritt, Joint Venture, Marketing

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren