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Risikoreduzierung durch Investmentfonds und deren Eignung für die private Altersvorsorge

Risikoreduzierung durch Investmentfonds und deren Eignung für die private Altersvorsorge
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Julia Pfeifer
  • Abgabedatum: August 2005
  • Umfang: 109 Seiten
  • Dateigröße: 4,7 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Kassel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9158-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9158-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9158-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Pfeifer, Julia August 2005: Risikoreduzierung durch Investmentfonds und deren Eignung für die private Altersvorsorge, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Anlegerschutz, Portfolio, Auswahl, Riester-Rente, Zusatzvorsorge

Diplomarbeit von Julia Pfeifer

Einleitung:

In Deutschland geht es häufig bei den Anlagen um das wichtigste Ziel: die Vorsorge für den Ruhestand. Die staatliche Altersversorgung rückt immer mehr in den Hintergrund, so dass selbst der Staat die private Altersvorsorge mit Subventionen unterstützt. Dazu kommt auch noch eine weiteres, nicht weniger bedeutendes Ziel für den deutschen Anleger: die Sicherheit. Die Aussage von Holger Bufe, dem Geschäftsführer von Geldanlage-Centrum in Hamburg, ist: „Die Anleger sind nach unserer Beobachtung vorsichtiger geworden und bevorzugen defensivere Produkte.“ Das bedeutet, dass Anleger solche Investitionen wünschen, die die höchstmögliche Sicherheit bieten. In dieser Arbeit werden Investmentfonds in dieser Hinsicht genauer unter die Lupe genommen, denn sie werden in der Presse hin und wieder als „die beste Kapitalanlage mit Zukunft“ bezeichnet. Ob es wirklich so stimmt, werden wir im Rahmen dieser Arbeit feststellen. Als Nächstes wird die Eignung von Investmentfonds für die private Altersvorsorge untersucht.

In den letzen Jahren hat sich viel in der Finanzlandschaft ereignet. Dazu zählen der Wirtschaftsboom und die ihm folgende wirtschaftliche Rezession, dann Crashs an den internationalen Börsen und die rasanten Auf- und Abstiege von vielen Unternehmen (zum Beispiel Deutsche Telekom). Solche Schwankungen setzten sämtlich bewährten Börsenregeln außer Kraft. Hinzu kommt auch die Globalisierung von Finanzmärkten, die dazu führt, dass das Kapital heute frei und beweglich ist. Dadurch steigen die Profitchancen von Anlegern, aber im gleichen Maße auch die Risiken. Die Zukunft war schon immer ungewiss, und auch die ausgearbeitetesten Börsenprogramme konnten sie nie in den Griff bekommen. Die Psychologie ist das, was diesen Börsenprogrammen fehlt. Jede Kapitalanlage enthält naturgemäß ein Risiko. Auch wenn die Anlage als vollkommen sicher bezeichnet wird, ist denn die Frage offen, inwieweit diese Eigenschaft gilt.

Was überhaupt soll „sicher“ bedeuten? Denn für die Banken bedeutet es, dass das angelegte Kapital in der Substanz erhalten bleibt. Die Anleger denken dabei vor allem an die Wertschwankungen. Das ist jedoch für die Banken kein Risiko, sondern eine normale Entwicklung und wird auch als solche akzeptiert. Die Mehrheit der privaten Anleger haltet meist nur das Sparbuch für eine sichere Anlage. Bei den Aktien und Investmentfonds denken sie nur an die ständigen Wertschwankungen und halten sie deswegen für unsicher. Das ist insofern nicht richtig, dass diese Kursschwankungen beim Kauf und Verkauf ihrer Positionen zum eigenen Vorteil ausgenutzt werden können.

Es ist auch selbstverständlich, dass ein gewisses Verlustrisiko dabei besteht, das sich aber durch eine systematische Diversifikation erheblich reduzieren lässt. Hier wird eine effektive Portfolioplanung verlangt. Mittlerweile werden auch für den Personalcomputer Depotplanungsmodelle angeboten, mit denen der private Investor halbwegs professionell arbeiten kann. Dennoch sollte immer eine professionelle Beratung über die Planung einer Anlage oder die Strukturierung eines Vermögens eingeschaltet werden. Diesen Vorteil bieten die Investmentfonds an, denn hier wird die Anlage professionell von Finanzexperten laufend betreut. Weitere Vorteile und ebenfalls auch die Nachteile von Investmentfonds werden im Rahmen dieser Arbeit vorgestellt.

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Arbeit besteht aus sieben Kapiteln.

Als erstes Kapitel kommt die Einführung, in der die Problemstellung und die Zielsetzung formuliert werden. Dem Leser wird dadurch geholfen, einen Einstieg in das Thema zu finden.

Das zweite Kapitel stellt die Investmentbranche in Deutschland dar. Dabei werden die aktuellen gesetzlichen Veränderungen dargelegt. Dem Anlegerschutz wird hier große Bedeutung beigemessen. Die unterschiedlichen Fondstypen werden nach mehreren Kriterien klassifiziert und erläutert.

Im folgenden Kapitel wird zuerst das magische Dreieck aller Anlagen dargestellt. Danach wird darüber diskutiert, inwieweit das durchschnittliche Risiko einer Wertpapieranlage durch die Diversifikation reduziert und das Rendite-Risiko-Verhältnis optimiert werden kann. Dabei werden die Grundsätze des Portfolio-Selektion-Modells von Markowitz dargestellt und auf Investmentfonds bezogen.

Im vierten Kapitel werden allgemeine Schritte bei der Auswahl eines für den Kunden geeigneten Fonds dargestellt. Dabei werden solche Instrumente wie Ranking, Rating, KAG-Rating und Benchmark vorgestellt.

Im fünften Kapitel werden die Vor- und Nachteile von Investmentfonds dargelegt. Dadurch wird dem Leser deutlicher, inwieweit Risiken durch Investmentfonds reduziert werden.

Das sechste Kapitel untersucht die Eignung von Investmentfonds für die private Altersvorsorge. Zuerst werden hier die aktuelle Lage der Altersversorgung in Deutschland sowie die demographischen Veränderungen, die zu der aktuellen Krise der gesetzlichen Altersversorgung geführt haben, ausführlicher dargestellt. Dann werden die drei Säulen der Altersversorgung vorgestellt. Dabei wird die private Altersvorsorge unter die Lupe genommen. Besonders werden die Sparzulagen und Steuervorteile der staatlichen Förderung für die private Altersvorsorge angesprochen. Fortgesetzt wird mit der allgemeinen Darstellung der „Riester-Rente“. In diesem Teil werden die gesetzlichen Grundlagen und staatlichen Anforderungen erläutert. Die „Riester-Rente“ beschäftigt sich mit der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Hier wird jedoch die private Altersvorsorge im Rahmen der „Riester-Rente“ ausführlicher dargestellt. Dazu gehören die begünstigten Personenkreis und Altersvorsorgeprodukte. Nachher wird das Förderverfahren vorgestellt und die einer „Riester-Rente“ kritischen Würdigung unterzogen. Anschließend werden die AS-Fonds als ein Mittel für die private Altersvorsorge erläutert.

In der Schlussfolgerung werden die Grundüberlegungen dieser Arbeit zusammengefasst und in dem letzten Kapitel dargelegt.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis 4
Abkürzungsverzeichnis 6
1. Einleitung 8
1.1 Entwicklung der Themenproblematik 8
1.2 Aufbau der Arbeit 9
2. Investmentbranche in Deutschland 11
2.1 Aktuelle Investmentmarktsituation 11
2.2 Wesen und Grundlagen der Investmentgesellschaften und Investmentfonds in Deutschland mit dem Schwerpunkt „Anlegerschutz“ 18
2.3 Ausländische Investmentgesellschaften und Investmentfonds 24
2.4 Arten und Formen von Investmentfonds 26
2.4.1 Generelle Unterscheidungskriterien 26
2.4.2 Andere Fondsarten 32
3. Beeinflussung des Risikos durch Bildung eines Portfolios 35
3.1 Das magische Dreieck: Rendite, Sicherheit, Liquidität 35
3.2 Bewertung einer Einzelanlage 36
3.2.1 Messung der erwarteten Rendite 36
3.2.2 Risiken 37
3.2.2.1 Risikomessung Einzelanlagen 37
3.2.2.2 Basisrisiken bei der Vermögensanlage 38
3.2.2.2 Spezielle Risiken bei der Vermögensanlage in Investmentfonds 40
3.3 Grundsätze der Portfolio Selektion Modell 44
3.3.1 Rendite eines Portfolios 45
3.3.2 Risiko eines Portfolios 46
3.3.3 Generierung eines risikoeffizienten Portfolios mittels Diversifikation 48
3.3.4 Kritische Würdigung der Portfoliotheorie 55
3.3.5 Mangelkorrektur der Portfoliotheorie von Markowitz durch andere Modelle 57
4. Auswahl eines für den Kunden geeigneten Fonds 58
4.1 Analyse der Ausgangssituation 58
4.2 Auswahl der Anlagemedien 60
4.3 Überwachung der Vermögensanlage 63
5. Fazit: Risikoreduzierung durch Investmentfonds 64
6. Bedeutung der Investmentfonds für die Altersvorsorge 66
6.1 Die aktuelle Lage der Altersversorgung in Deutschland 66
6.2 Überblick über das Alterssicherungssystem in Deutschland 68
6.2.1 Die gesetzliche Rentenversicherung 69
6.2.2 Die betriebliche Altersvorsorge 71
6.2.3 Die private Altersvorsorge 74
6.2.3.1 Lebensversicherung und ihre Steueranreize 75
6.2.3.2 Arbeitnehmer-Sparzulagen auf vermögenswirksame Leistungen 79
6.2.3.3 Wohnungsbauprämie auf Leistungen zu Bausparverträgen 80
6.3 Die „Riester- Rente“ als kapitalgedeckte Zusatzvorsorge 83
6.3.1 Zielsetzung und gesetzliche Grundlagen der „Riester-Rente“ 83
6.3.2 Auswirkung auf die Finanzierung und die Leistungen der Alterssicherung 83
6.3.3 Private Altersvorsorge 85
6.3.3.1 Begünstigter Personenkreis 85
6.3.3.2 Begünstigte Altersvorsorgeprodukte und Zertifizierung 85
6.3.3.3 Förderarten und Förderverfahren 87
6.3.3.4 Kritische Würdigung der „Riester-Rente“ 91
6.4 AS-Fonds als modernes Instrument der privaten Altersvorsorge für jedermann 93
6.5 Eignung sonstiger Fonds für die Altersvorsorge 96
7. Schlusswort 98
Anhang 1 99
Anhang 2 100
Literaturverzeichnis 101

Arbeit zitieren:
Pfeifer, Julia August 2005: Risikoreduzierung durch Investmentfonds und deren Eignung für die private Altersvorsorge, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Anlegerschutz, Portfolio, Auswahl, Riester-Rente, Zusatzvorsorge

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