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Geld- und Kapitalanlageentscheidungen sowie Depot- und Portfoliozusammensetzungen, im Hinblick auf die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) zum 01. Januar 1999, unter Beachtung der Theorie der Asset Allocation

Geld- und Kapitalanlageentscheidungen sowie Depot- und Portfoliozusammensetzungen, im Hinblick auf die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) zum 01. Januar 1999, unter Beachtung der Theorie der Asset Allocation
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Uwe Raab
  • Abgabedatum: März 1998
  • Umfang: 181 Seiten
  • Dateigröße: 8,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0910-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0910-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0910-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Raab, Uwe März 1998: Geld- und Kapitalanlageentscheidungen sowie Depot- und Portfoliozusammensetzungen, im Hinblick auf die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) zum 01. Januar 1999, unter Beachtung der Theorie der Asset Allocation, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Finanzmärkte und Kapitalmärkte, Euro, Globale Devisen-, Renten- und Aktienmärkte, Asset Allocation, Globalisierung

Diplomarbeit von Uwe Raab

Problemstellung:

" Ein Scheitern der Währungsunion wäre vielleicht ein Drama, ihr Gelingen unter instabilen Bedingungen jedoch eine Tragödie" (Prof Dr. Hans Tietmeyer, Bundesbankpräsident).

Die Errichtung einer gemeinsamen Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWNW) war das Ergebnis der Regierungskonferenz am 14. und 15.12.1990 und der Tagung des europäischen Rates in Maastricht am 09. und 10. 12.199 I.' Die E hat das ehrgeizige Ziel, die gemeinsame Währung Euro zu verwirklichen. Dieses Vorhaben ist in seiner Dimension in der Geschichte von Währungen, Wirtschaft und Politik ohne konkreten Vergleich. Auch die Währungsunion zwischen der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR am 01.07.1990 ist mit dem "Unternehmen Euro" nicht vergleichbar ist. Hier kam es durch die Ignorierung des bestehenden Wechselkursgefälles zu Aufwertungsgeschenken. Grundlage der EWWU sind die am Markt gebildeten Wechselkurse, daher wird es politische Aufwertungsgeschenke nicht geben.

In den sieben Jahren seit der Unterzeichnung der Maastrichter Beschlüsse, ist es bisher nicht gelungen, die deutsche Öffentlichkeit von der ökonomischen Vorteilhaftigkeit der EWNW zu überzeugen. Je näher der angekündigte Startzeitpunkt rückt, desto größer werden die Ängste und Befürchtungen in der Bevölkerung.' Weithin scheint heute die Vorstellung vorzuherrschen, daß es für Deutschland aus ökonomischer Sicht überhaupt keine positiven Effekte einer gemeinsamen Währung gibt. Die Ablösung der nationalen Währung durch eine Gemeinschaftswährung ist ein Schritt mit so großer Symbolkraft, daß die politische Auseinandersetzung zwangsläufig von irrationalen Faktoren geprägt wird. Dies gilt insbesondere für die DM, die in den Augen vieler Bürger für die Stabilität und die wirtschaftliche Prosperität Deutschlands seit 1948 steht. Jede Form der Kritik an der EWWU fällt so auf einen äußerst fruchtbaren Boden. Der in der Bevölkerung vorherrschende monetäre Nationalismus' wird noch verstärkt durch die Mehrheit der deutschen Wirtschaftswissenschaftler. In den unzähligen ökonomischen Analysen zur EWWU sind entweder überwiegend ablehnende Voten zu finden oder aber Forderungen nach einer Ergänzung der EWWU um eine politische Union. So können sich die Kritiker der Währungsunion im allgemeinen darauf beschränken, die Gefahr höherer Inflationsraten und steigender Transfers in andere EU-Länder zu beschwören. Demgegenüber setzen die zentralen Argumente zu Gunsten der E nicht nur ein Denken in ordnungspolitischen Zusammenhängen voraus, sondern auch ein Grundverständnis komplexerer mikro- und makroökonomischer Zusammenhänge.

Selbst der eingangs zitierte Bundesbankpräsident zieht ein Scheitern der EWNW einem Start unter instabilen Verhältnissen vor. Offensichtlich kommt für ihn nur der Start der EWWU in Verbindung mit einem stabilen Euro in Frage. Interpretiert man die Aussage Tietmeyers als Prognose für den zukünftigen Euro-Kapitalmarkt, so ist zu untersuchen, wie ein Kapitalanleger sein Euro-Portfolio zusammenzustellen hat. Deshalb ist es das Ziel dieser Arbeit, explizit für den privaten, deutschen Kapitalanleger das jeweils geeignete Portfoliomanagement auf die zur Zeit erdenklichen Entwicklungen im Hinblick auf die europäische Einheitswährung Euro zu konzipieren. Hierzu wird für den Kapitalanleger die Theorie der Asset Allocation vorgeschlagen.

Im zweiten Kapitel der Arbeit wird der historische Weg zum Euro aufgezeigt. Die theoretischen Grundlagen zur Geldwertstabilität und den volkswirtschaftlichen Kosten der Inflation erklären die Notwendigkeit der Maastricht-Kriterlen und definieren die Aufgabe des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB). Ein Überblick über den Finanzraum Europa im Zuge der EWWT soll die Vorteilhaftigkeit dieses Währungsprojektes insbesondere für den Kapitalanleger zum Ausdruck bringen.

In Kapitel 3 werden nach den Basisrisiken der Vermögensanlage auch jene Risiken vorgestellt, die in den einzelnen Anlageformen auftreten können. Schließlich wird die Theorie der Asset Allocation im Rahmen des Portfoliomanagements hinsichtlich aller erdenklichen Entwicklungen des Euro umgesetzt.

In den Schlußbemerkungen werden die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse der Arbeit resümiert.

Inhaltsverzeichnis:

ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
TABELLENVERZEICHNIS VI
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VIII
1. Einleitung 1
2. EWWU 4
2.1 Historischer Weg zum Euro 4
2.2 Geldwertstabilität 11
2.2.1 Preisindex 12
2.2.2 Inflationsmessung 13
2.2.3 Probleme bei der Indexberechnung 14
2.3 Volkswirtschaftliche Kosten der Inflation 16
2.3.1 Suboptimale Geldhaltung 16
2.3.2 Menu Costs 19
2.3.3 Bedeutung der Inflation für die Besteuerung 20
2.3.4 Höhe der Inflation und ihre Variabilität 21
2.3.5 Verzerrung der Allokationsprozesse 21
2.4 Maastricht-Kriterien 23
2.4.1 Maastricht-Kriterien in der Diskussion 24
2.4.1.1 Maßnahmen kreativer Buchführung 26
2.4.1.2 Stabilitätspakt 27
2.4.2 Realwirtschaftliche Konvergenz 30
2.4.3 Konvergenzlage der EU-Länder 31
2.4.3.1 Potentielle Teilnehmer an der EWNW 32
2.4.3.1.1 Hartwährungsländer 33
2.4.3.1.2 Weichwährungsländer 33
2.4.3.2 Voraussichtliche Nichtteilnehmer 34
2.5 Europäisches System der Zentralbanken 35
2.5.1 Europäisches Währungsinstitut 35
2.5.2 Föderalistische Struktur des ESZB 36
2.5.3 Ziele des ESZB 37
2.5.4 Aufgaben des ESZB 38
2.5.4.1 Mikroökonomische Aufgaben einer Notenbank 38
2.5.4.2 Makroökonomische Aufgaben der EZB 41
2.5.4.2.1 Geldmenge als geldpolitische Zwischengröße 42
2.5.4.2.2 Konzept des Inflation targeting 45
2.5.4.2.2.1 Konzept der Bank of England (BoE) 46
2.5.4.2.2.2 Erfahrungen mit dem Inflation targeting 46
2.5.4.2.3 Geldpolitische Instrumente der EZB 47
2.5.5 Schlußfolgerungen 49
2.6 EWWU in einem integrierten europäischen Finanzraum 50
3. Portfoliomanagement unter Einsatz der Theorie der Asset Allocation 53
3.1 Basisrisiken bei der Vermögensanlage 53
3.2 Assetklassen 57
3.2.1 Aktien 57
3.2.2 Anleihen 59
3.2.3 Genußscheine 62
3.2.4 Devisen 63
3.2.4.1 Analyse potentieller Hartfluchtwährungen 64
3.2.4.2 Exotische Währungen 67
3.2.5 Optionsscheine als Hedgeinstrument 70
3.2.6 Investmentfonds und Index-Partizipations-Scheine 71
3.2.7 Gold und Rohstoffe 73
3.2.8 Geldmarkt 75
3.3 Theoretische Grundlagen zum Portfoliomanagement 76
3.3.1 Portfolio-Selection-Modell von Markowitz 76
3.3.2 Indexmodell von Sharpe 82
3.3.3 Marktmodell 85
3.3.4 Capital Asset Pricing Model 86
3.3.5 Theorie der Asset Allocation 88
3.3.5.1 Performance als Zielgröße 89
3.3.5.1.1 Rendite 91
3.3.5.1.2 Risiko 93
3.3.5.1.2.1 Volatilität als Risikomaß 93
3.3.5.1.2.2 Sonstige Risikomaße 94
3.3.5.1.3 Liquidität 96
3.3.5.2 Dreistufige Konzeption 97
3.3.5.2.1 Erste Stufe 98
3.3.5.2.1.1 Datenermittlung durch Prognosen 98
3.3.5.2.1.1.1 Konjekturale Prognosen 99
3.3.5.2.1.1.2 Zeitreihengestützte Prognosen 100
3.3.5.2.1.1.3 Strukturmodellgestützte Prognosen 102
3.3.5.2.1.2 Datenaufbereitung 103
3.3.5.2.2 Zweite Stufe 103
3.3.5.2.2.1 Strategische Asset Allocation 104
3.3.5.2.2.1.1 Assetklassendiversifikation 105
3.3.5.2.2.1.2 Länderdiversifikation (Country Allocation) 106
3.3.5.2.2.1.3 Währungsdiversifikation (Currency Allocation) 106
3.3.5.2.2.2 Taktische Asset Allocation 107
3.3.5.2.2.2.1 Branchen-, Laufzeiten- und Schuldnerklassendiversifikation 108
3.3.5.2.2.2.2 Titeldiversifikation 109
3.3.5.2.3 Dritte Stufe 109
3.3.6 Implementierungsbeschränkungen der Asset Allocation 110
3.3.7 Beurteilung der Asset Allocation 114
3.3.8 Praktische Umsetzung 116
3.3.8.1 Allgemein 116
3.3.8.2 Pünktlicher Start der EWWU 118
3.3.8.2.1 Best-Case-Szenario: (Euro als Hartwährung) 119
3.3.8.2.1.1 Attraktivität von DM-Anlagen 120
3.3.8.2.1.2 Portfoliobildung 121
3.3.8.2.1.3 Rendite- und Risikoprognose 122
3.3.8.2.2 Medium-Case-Szenario: (Euro als Weichwährung) 124
3.3.8.2.2.1 Attraktivität von DM-Anlagen 125
3.3.8.2.2.2 Portfoliobildung 126
3.3.8.2.2.3 Rendite- und Risikoprognose 126
3.3.8.3 Worst-Case-Szenario: (Verschiebung / Scheitern der E 127
3.3.8.3.1 Attraktivität von DM-Anlagen 130
3.3.8.3.2 Portfoliobildung 131
3.3.8.3.3 Rendite- und Risikoprognose 132
3.3.8.4 Interpretation der Ergebnisse 133
4. Schlußbemerkungen 134
Anhang X
LITERATURVERZEICHNIS XXI

Arbeit zitieren:
Raab, Uwe März 1998: Geld- und Kapitalanlageentscheidungen sowie Depot- und Portfoliozusammensetzungen, im Hinblick auf die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) zum 01. Januar 1999, unter Beachtung der Theorie der Asset Allocation, Hamburg: Diplomica Verlag

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Finanzmärkte und Kapitalmärkte, Euro, Globale Devisen-, Renten- und Aktienmärkte, Asset Allocation, Globalisierung

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