Automobilmarketing in der Volksrepublik China
Handlungsfelder für den Einsatz marketingpolitischer Instrumente ausländischer Automobilhersteller
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Samuel Artmann
- Abgabedatum: Oktober 2004
- Umfang: 127 Seiten
- Dateigröße: 1,1 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Universität Fridericiana Karlsruhe (TH) Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9048-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9048-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9048-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Artmann, Samuel Oktober 2004: Automobilmarketing in der Volksrepublik China, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Automobilindustrie, Marketing, Vertrieb, asiatischer Markt, Public Relations
In den Warenkorb
38,00 €
Diplomarbeit von Samuel Artmann
Problemstellung:
Während der letzen zwei Dekaden entwickelte sich die Volksrepublik China zu einem Synonym für ökonomisches Wachstum. Vor dem Hintergrund saturierter und hochgradig reifer Heimatmärkte stellt China für die internationalen Automobilkonzerne einen „Markt der Hoffnung“ dar, der über wirtschaftlichen Nachholbedarf und ein großes Marktpotenzial verfügt. Mit 1,3 Mrd. potentiellen Konsumenten übt China eine große Anziehungskraft auf die Automobilindustrie aus.
Die Unternehmen der Branche haben in der Vergangenheit massiv in den Aufbau von Produktionskapazitäten investiert. Das daraus resultierende Marktwachstum führt dazu, dass China bereits in diesem Jahr Frankreich als viertgrößten Automobilmarkt überholt. Die Entwicklungsperspektiven scheinen außerordentlich, die Herausforderungen einer erfolgreichen Bearbeitung des Marktes sind jedoch gleichermaßen gewaltig: Industrieexperten warnen vor makroökonomischen Unsicherheiten und vor einer Überschätzung der Wachstumsaussichten, wie sie schon in Brasilien Mitte der 90er Jahre zum Zusammenbruch der dortigen Automobilindustrie geführt hat.
Um die damit verbundenen Risiken wissend, erklärt der Vorstandsvorsitzende von Nissan, Carlos Ghosn: „If we go in[to China] and we are wrong [about China’s growth prospects], then everyone will be wrong, we will not lose any competitive position. But if we stay out, and China works, then we will miss out”. Diese Aussage verdeutlicht, dass die internationale Automobilindustrie bei ihrem Engagement in China einerseits unter großem Zugzwang steht, andererseits aber nicht in der Lage ist, die damit verbundenen Risiken ausreichend zu beurteilen.
Grundsätzlich sind mit dem Markteintritt in ein fremdes Land zahlreiche Risiken verbunden. Insbesondere ist das Umfeld des chinesischen Marktes aufgrund von landesspezifischern Besonderheiten, die sich stark von den Rahmenbedingungen der westlichen Welt unterscheiden, als äußerst komplex einzustufen. Eine Berücksichtigung dieser Besonderheiten im Rahmen des Marketing ist eine Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg in China. Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor der Automobilindustrie ist neben der Kundengewinnung die Bindung der Kunden an das Unternehmen bzw. die Automobilmarke. Die Kundenbindung ist in der Automobilwirtschaft von grundlegender Bedeutung, da sie das Abschöpfen eines gewissen Umsatzpotenzials über den Produkt- bzw. den Kundenlebenszyklus hinweg ermöglicht.
Die Intensität der Kundenbindung stellt damit eine wichtige Größe zur Sicherstellung des Unternehmenserfolgs dar. Das Konstrukt der Kundenzufriedenheit nimmt dabei eine bedeutende Stellung für den langfristigen Unternehmenserfolg von Automobilherstellern ein, da die Zufriedenheit eine zentrale Voraussetzung für die Kundenbindung darstellt und letztlich zur Steigerung des Unternehmenswertes beiträgt. Vor dem Hintergrund der global abnehmenden Kundenloyalität in der Automobilindustrie stellt die Intensivierung der Kundenbindung ein Hauptziel im Automobilmarketing dar.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Kundengewinnung und Kundenbindung ist neben der Berücksichtigung der landesspezifischen Rahmenbedingungen die genaue Kenntnis der Bedürfnisse der Konsumenten. Ausgehend von dieser Basis ist es möglich, die Ausgestaltung der Marketingaktivitäten zielgerichtet vorzunehmen. Ziel der Arbeit ist es, wesentliche Besonderheiten des chinesischen Automobilmarktes und seines weiteren Umfeldes zu untersuchen und die Analyseergebnisse hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Marketing ausländischer Automobilhersteller zu beurteilen. Dabei werden die einzelnen Merkmale gemäß ihrer Implikation für die Ausgestaltung der Marketingaktivitäten den vier marketingpolitischen Instrumenten zugeordnet. Innerhalb der einzelnen Instrumente werden Handlungsfelder bestimmt.
Den Kern der Arbeit bilden daher folgende zwei Forschungsfragen:
- Welchen relevanten landesspezifischen Besonderheiten existieren im chinesischen Automobilmarkt für ausländische Automobilhersteller?
- Wie können diese Besonderheiten im Rahmen des Automobilmarketing hinsichtlich Kundengewinnung und Kundenbindung berücksichtigt werden?
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Arbeit ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil (Kapitel 2) gibt, neben der Identifikation relevanter Bestimmungsfaktoren des Käuferverhaltens und der Typologisierung der Automobilkaufentscheidung, eine Erläuterung der Bedeutung von Kundenzufriedenheit für den ökonomischen Erfolg eines Automobilherstellers.
Im zweiten Teil folgt die Umweltanalyse des chinesischen Automobilmarktes. Während die globale Umweltanalyse (Kapitel 3) die übergeordneten länderspezifischen Besonderheiten betrachtet (Makro-Umwelt), erfolgt in der spezifischen Umweltanalyse (Kapitel 4) die Untersuchung des Automobilmarktes und der Wettbewerbssituation der Branche. (Mikro-Umwelt).
Am Ende des jeweiligen Kapitels wird eine Zusammenfassung gegeben. Im dritten Teil der Arbeit (Kapitel 5) erfolgt die Zuordnung und Bewertung der Untersuchungsergebnisse. Dabei werden die erarbeiteten Erkenntnisse der vorangegangenen Kapitel mittels einer Transfermatrix auf die marketingpolitischen Instrumente übertragen sowie Handlungsfelder und Handlungsalternativen im Rahmen des Automobilmarketing ausländischer Automobilhersteller bestimmt.
Inhaltsverzeichnis:
| TABELLENVERZEICHNIS | V | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | VI | |
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | VII | |
| 1. | EINLEITUNG | 1 |
| 1.1 | PROBLEMSTELLUNG | 1 |
| 1.2 | ZIELSETZUNG | 2 |
| 1.3 | DATENMATERIAL UND METHODIK | 3 |
| 1.4 | AUFBAU DER ARBEIT | 5 |
| 2. | GRUNDLAGEN DES AUTOMOBILMARKETING | 7 |
| 2.1 | TYPOLOGISIERUNG DES AUTOMOBILKAUFS | 7 |
| 2.2 | BESTIMMUNGSFAKTOREN DES KÄUFERVERHALTENS IM AUTOMOBILMARKT | 8 |
| 2.2.1 | Psychische Determinanten | 8 |
| 2.2.2 | Soziale Determinanten | 10 |
| 2.2.3 | Ökonomische Faktoren | 10 |
| 2.3 | ABLAUF DER AUTOMOBILKAUFENTSCHEIDUNG | 10 |
| 2.3.1 | Informationsphase | 11 |
| 2.3.2 | Kaufentscheidungsphase | 11 |
| 2.3.3 | Nachkaufphase | 11 |
| 2.4 | KUNDENZUFRIEDENHEIT ALS MARKETINGPOLITISCHES ZIEL | 12 |
| 2.4.1 | Das Konzept der Kundenzufriedenheit | 12 |
| 2.4.2 | Kundenzufriedenheit und Kundenbindung | 13 |
| 2.4.2.1 | Bedeutung der Kundenbindung | 13 |
| 2.4.2.2 | Zusammenhang zwischen Zufriedenheit und Loyalität | 14 |
| 2.4.2.3 | Marketingpolitische Implikationen | 14 |
| 3. | WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN IN CHINA | 16 |
| 3.1 | POLITISCH-RECHTLICHE UMWELT | 17 |
| 3.1.1 | Das politische System der Volksrepublik China | 17 |
| 3.1.2 | Administrative Einteilung | 18 |
| 3.1.3 | Sonderwirtschaftszonen | 18 |
| 3.1.4 | Chinas Beitritt zur Welthandelsorganisation | 19 |
| 3.1.5 | Schutz geistigen Eigentums | 20 |
| 3.2 | ÖKONOMISCHE UMWELT | 20 |
| 3.2.1 | Ressourcen | 20 |
| 3.2.2 | Infrastruktur | 21 |
| 3.2.2.1 | Verkehrsnetze | 21 |
| 3.2.2.2 | Kommunikationsinfrastruktur und Medienlandschaft | 22 |
| 3.2.3 | Bevölkerungsentwicklung | 23 |
| 3.2.3.1 | Bevölkerungswachstum | 23 |
| 3.2.3.2 | Urbanisierung | 24 |
| 3.2.4 | Wohlstandsentwicklung | 26 |
| 3.2.4.1 | Volkswirtschaftliche Entwicklung | 26 |
| 3.2.4.2 | Regionale Disparitäten | 27 |
| 3.2.4.3 | Zentren der wirtschaftlichen Entwicklung | 27 |
| 3.2.4.4 | Haushaltseinkommen der chinesischen Bevölkerung | 28 |
| 3.2.5 | Finanzsystem | 30 |
| 3.2.5.1 | Währungssystem | 31 |
| 3.2.5.2 | Bankensystem | 31 |
| 3.3 | SOZIO-KULTURELLE UMWELT | 32 |
| 3.3.1 | Bedeutung der Kultur | 32 |
| 3.3.2 | Bildung | 33 |
| 3.3.3 | Sprache und Kommunikation | 33 |
| 3.3.4 | Soziale Institutionen und Mentalität | 34 |
| 3.3.4.1 | Konfuzianismus | 34 |
| 3.3.4.2 | Gruppenorientierung | 35 |
| 3.3.4.3 | Guanxi | 35 |
| 3.3.5 | Ästhetik | 36 |
| 3.3.6 | Konsumentenpatriotismus | 36 |
| 3.4 | TECHNOLOGISCHE UMWELT | 37 |
| 3.4.1 | Technologischer Entwicklungsstand | 37 |
| 3.4.2 | Forschung und Entwicklung | 37 |
| 3.4.3 | Technologie Transfer | 38 |
| 3.5 | ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE | 38 |
| 4. | DER CHINESISCHE AUTOMOBILMARKT | 40 |
| 4.1 | MARKTSTRUKTUR UND MARKTENTWICKLUNG | 40 |
| 4.1.1 | Bestimmung der Marktreife | 40 |
| 4.1.1.1 | Fahrzeugbestand | 40 |
| 4.1.1.2 | Motorisierungsdichte | 41 |
| 4.1.1.3 | Ersatzteilbedarf und Gebrauchtwagenmarkt | 41 |
| 4.1.1.4 | Ausstattungsgrad privater Haushalte | 42 |
| 4.1.1.5 | Modellvielfalt und Modellebenszyklus | 42 |
| 4.1.2 | Wachstumspotenzial | 43 |
| 4.1.3 | Marktsegmentierung | 44 |
| 4.1.3.1 | Segmentierung nach Preisklassen | 45 |
| 4.1.3.2 | Segmentierung nach Kundengruppen | 46 |
| 4.1.3.3 | Segmentierung nach Wohlstandsniveau | 47 |
| 4.2 | BRANCHENSTRUKTUR | 48 |
| 4.2.1 | Historische Entwicklung der Automobilindustrie in China | 48 |
| 4.2.2 | Konkurrenzsituation | 49 |
| 4.2.2.1 | Marktanteile | 49 |
| 4.2.2.2 | Wettbewerbsverhalten | 51 |
| 4.2.2.3 | Preis- und Rentabilitätsentwicklung | 51 |
| 4.2.3 | Staatlicher Einfluss | 53 |
| 4.2.3.1 | Konsolidierung des inländischen Automobilmarktes | 54 |
| 4.2.3.2 | Automobilimport und Distribution | 54 |
| 4.3 | NACHFRAGEVERHALTEN DER AUTOMOBILKUNDEN | 55 |
| 4.3.1 | Allgemeine Determinanten des Nachfrageverhaltens | 55 |
| 4.3.1.1 | Informationsverhalten | 56 |
| 4.3.1.2 | Demonstrativer Konsum | 56 |
| 4.3.1.3 | Zeitliche Entwicklung der Kaufmotivation | 57 |
| 4.3.2 | Kriterien der automobilen Kaufentscheidung | 58 |
| 4.3.2.1 | Allgemeine Kaufkriterien | 58 |
| 4.3.2.2 | Spezifische Produktanforderungen | 59 |
| 4.3.2.3 | Anforderungen an Dienstleistungen | 60 |
| 4.3.3 | Markenpräferenz und Loyalität | 62 |
| 4.3.4 | Präferenzen der Vertriebsstruktur | 63 |
| 4.3.4.1 | Vertriebskanäle | 63 |
| 4.3.4.2 | Händlernetzdichte | 64 |
| 4.4 | ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE | 65 |
| 5. | HANDLUNGSFELDER FÜR DEN EINSATZ MARKETINGPOLITISCHER INSTRUMENTE | 67 |
| 5.1 | PRODUKT- UND LEISTUNGSPROGRAMMPOLITIK | 67 |
| 5.1.1 | Produktprogramm und Produktgestaltung | 69 |
| 5.1.2 | Dienstleistungspolitik | 70 |
| 5.1.3 | Markenpolitik | 71 |
| 5.2 | PREISPOLITIK | 72 |
| 5.2.1 | Preispositionierung | 73 |
| 5.2.2 | Preisdifferenzierung | 73 |
| 5.2.3 | Preisentwicklung | 74 |
| 5.3 | DISTRIBUTIONSPOLITIK | 74 |
| 5.3.1 | Gestaltung der Absatzwege | 75 |
| 5.3.2 | Großhandelsorganisation | 76 |
| 5.3.3 | Automobilhandelsbetriebe | 77 |
| 5.3.4 | Betriebstypen | 79 |
| 5.4 | KOMMUNIKATIONSPOLITIK | 81 |
| 5.4.1 | Werbung und Kundeninformation | 82 |
| 5.4.2 | Kundenberatung und Kundenbetreuung | 84 |
| 5.4.3 | CRM-Aktivitäten | 84 |
| 5.4.4 | Below-the-Line Werbung | 86 |
| 6. | ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK | 89 |
| Literaturverzeichnis | 93 | |
| ANHANG A | 107 | |
| ANHANG B | 120 | |
| Erklärung | 122 |
Der Markterfolg eines Produktes hängt u.a. von der Herkunft und den damit verbundenen Assoziationen ab. Problematisch ist diese Tatsache insbesondere für internationale Hersteller, wenn der Konsum von ausländischen Produkten aus patriotischen Gründen abgelehnt wird.184 Das chinesische Denken wird heute noch stark durch die Geschichte beeinflusst. Dies hat besondere Bedeutung für Geschäfte zwischen chinesischen und ausländischen Marktteilnehmern.185 Für den Markterfolg in China ist es von Bedeutung, die historische Entwicklung des Landes bei der Konzeption der Marktbearbeitungsstrategien zu berücksichtigen.186 Chinesen haben ein ambivalentes Verhältnis zu Ausländern. Einerseits ist das Denken geprägt von einem Jahrtausende alten Überlegenheitsanspruch, andererseits fügten im 19. Jahrhundert ausländische Invasionen dem Selbstbewusstsein Chinas großen Schaden zu. Im Zuge der Öff180 181 182 183 184 185 [...]
Aus der streng hierarchischen Ordnung der chinesischen Kultur ergibt sich ein weiterer Unterschied zur westlichen Welt. Die Gesellschaft hat sich zu einer sehr gemeinschaftlich orientierten Kultur entwickelt. Die Unterordnung des Einzelnen gegenüber seiner eigenen Gruppe, Gehorsam und eine bis zur Aufopferung gehende Loyalität gegenüber Familie und Vorgesetzten sind wichtige Bestandteile der chinesischen Kultur. Ein bedeutender Schwerpunkt liegt auf der sozialen Kompetenz des Einzelnen innerhalb seiner Gruppe. Für die in feste „Wir-Gruppen“ integrierten Chinesen sind die Furcht, „das Gesicht zu verlieren“, bzw. die Hoffnung, „Gesicht zu gewinnen“ wichtige Bestandteile ihrer verinnerlichten Gruppenorientierung. In diesem Zusammenhang gehört die Orientierung an Vorbildern zu den wichtigsten Sozialisierungszielen. Innerhalb des Kaufprozesses führt dieses Verhalten zu einer starken Rückversicherungsmentalität der Chinesen innerhalb der Gruppe und damit zu einer Orientierung an Marktführern bei der Kaufentscheidung, wodurch das Risiko eines Fehlkaufs und des damit einhergehenden „Gesichtsverlustes“ minimiert werden soll. Dieses Verhalten hat Auswirkungen auf die Ausgestaltung des Produkt- und Leistungsprogramms ausländischer Automobilhersteller und wird in Abschnitt 5.1 vertieft. [...]
Wichtig für eine erfolgreiche Marketingkommunikation in China ist die Sprache. Zugleich stellt die Sprache eine der größten Barrieren im Rahmen der internationalen Kommunikationspolitik dar.173 Die offizielle Landessprache Chinas ist Mandarin Chinesisch und wird von ca. 90 Prozent der Bevölkerung gesprochen. Eine Besonderheit dieser Sprache ist, dass die gesprochene Form eines Wortes eine allgemein verständliche Bedeutung haben kann, die geschriebene Form aber eine viel tiefergehende Aussage besitzt. Die Ursache liegt in der Tatsache begründet, dass die chinesische Sprache sehr viele gleichlautende Zeichen kennt. Die Zeichen können in einem Satz nach Aussprache und Bedeutung so geordnet werden, dass ein bestimmter Effekt erzielt wird. Dieser Effekt wird vor allem im Fernsehen deutlich: Der ausgesprochene Satz hat eine andere Bedeutung als der geschriebene. Sätze können derart gebildet werden, dass die Aussprache einfach und gereimt ist. Ein Satz ist damit [...]
In den Warenkorb
38,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832490485
Arbeit zitieren:
Artmann, Samuel Oktober 2004: Automobilmarketing in der Volksrepublik China, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Automobilindustrie, Marketing, Vertrieb, asiatischer Markt, Public Relations



