Supply Chain Controlling in der Automobilindustrie
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christian Becker
- Abgabedatum: November 2004
- Umfang: 61 Seiten
- Dateigröße: 390,0 KB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Freie Universität Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8662-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8662-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8662-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Becker, Christian November 2004: Supply Chain Controlling in der Automobilindustrie, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Supply Chain Controlling, Supply Chain Management, Principal Agent Theorie, Netzwerk
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Diplomarbeit von Christian Becker
Problemstellung:
Insbesondere seit Mitte der 90er Jahre sind die Automobilhersteller (OEMs) durch ökonomische und politische Einflüsse mit einer stark wachsenden Komplexität und Dynamik ihrer Umwelt konfrontiert. Gründe dafür sind u.a. die zunehmende Globalisierung und Deregulierung, sich verkürzende Produktlebenszyklen, steigende Kundenanforderungen und ein fortwährender Kostendruck. Viele OEMs sehen sich dadurch einem permanent ansteigenden Wettbewerbsdruck.
Diese Entwicklung hat in Teilen zu einer stärkeren Fokussierung auf die Kernkompetenzen geführt, begleitet von einer Tendenz, weniger zentrale Aktivitäten auszulagern. Als Konsequenz sind die OEMs jedoch zunehmend nicht mehr in der Lage, durch ein isoliertes Management und eine interne Optimierung der eigenen Prozesse ihre Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.
Daher wird nach unternehmensübergreifenden Rationalisierungspotentialen gesucht, deren Realisierung wiederum ein unternehmensübergreifendes Management in der Wertschöpfungskette erforderlich macht. Diese interorganisationale Perspektive und die überbetriebliche Abstimmung der Aktivitäten bilden den Kern des Supply Chain Management.
Um die Frage, wie Wertschöpfungsketten unternehmensübergreifend gesteuert und geführt werden sollen, beantworten zu können, benötigt das Management der OEMs Unterstützung durch das Supply Chain Controlling und dessen Instrumentarium. Das Management ist auf die Informationsversorgung durch das Controlling geradezu angewiesen, um Entscheidungen treffen zu können, z.B. im Hinblick auf die Selektion von neuen Wertschöpfungspartnern oder die Allokation von Ressourcen in der Wertschöpfungskette.
Aufgabe dieser Arbeit ist es, Möglichkeiten und Grenzen der Principal-Agent-Theorie für die theoretische Fundierung einer Supply Chain Controlling Konzeption aufzuzeigen. Die Analyse erfolgt aus der Perspektive eines OEM, der ein SCC in der dyadischen Beziehung zu seinem Systemlieferanten verwendet.
Im zweiten Teil wird dazu zunächst das Grundmodell der Principal-Agent-Theorie erläutert. Es folgt eine Überprüfung der Anwendbarkeit des theoretischen Erklärungsmusters auf die Beziehung zwischen OEM und Systemlieferanten. Den Abschluss bilden eine kritische Würdigung der Principal-Agent-Theorie und die Erörterung relevanter Erweitungsmöglichkeiten.
Der dritte Teil beinhaltet die Darstellung des Supply Chain Controlling, indem wichtige begriffliche Grundlagen und ausgewählte Teilbereiche einer Supply Chain Controlling Konzeption erläutert werden.
Auf Grundlage der Abschnitte zwei und drei folgt im vierten Teil der Arbeit der Versuch der theoretischen Fundierung einer Supply Chain Controlling Konzeption anhand der Principal-Agent-Theorie. In Teil fünf wird die im vorherigen Kapitel herausgearbeitete theoretische Fundierung des SCC, mit den Ergebnisse einer empirischen Untersuchung in der Automobilindustrie verglichen und dahingehend überprüft, inwieweit sie sich in der Praxis wieder findet.
Abschließend werden im sechsten Teil die Ergebnisse zusammengefasst und ein Fazit formuliert.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Heranführung an das Thema | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung und Aufbau der Arbeit | 2 |
| 2. | Die Principal-Agent-Theorie | 2 |
| 2.1 | Einordnung in den wissenschaftstheoretischen Kontext | 3 |
| 2.2 | Erklärungsgegenstand und Grundannahmen | 4 |
| 2.3 | Agency Probleme, Informationsasymmetrien, Interessenkonflikte und Verhaltsunsicherheiten | 6 |
| 2.4 | Agency-Costs | 8 |
| 2.5 | Maßnahmen zur Minimierung von Verhaltensunsicherheiten | 9 |
| 2.6 | Anwendung der PA-Theorie auf die Beziehung zwischen OEM und Systemlieferant | 10 |
| 2.7 | Kritische Würdigung der PA-Theorie | 12 |
| 2.8 | Mögliche Erweiterungen der PA-Theorie | 14 |
| 3. | Das Supply Chain Controlling | 15 |
| 3.1 | Begriffliche Grundlagen | 15 |
| 3.1.1 | Das Konzept des Supply Chain Management | 15 |
| 3.1.2 | Ausgewählte Controlling-Konzeptionen im Überblick | 17 |
| 3.1.3 | Komponenten eines Evaluationsverfahrens für Netzwerke | 18 |
| 3.2 | Teilbereiche einer Supply Chain Controlling Konzeption | 20 |
| 3.2.1 | Ziele und Funktionen | 20 |
| 3.2.2 | Aufgaben | 21 |
| 3.2.3 | Instrumente und Methoden | 23 |
| 4. | Eckpfeiler des Supply Chain Controlling aus Sicht der PA-Theorie | 25 |
| 4.1 | Anlässe und Horizont | 26 |
| 4.3 | Subjekt und Objekt | 29 |
| 4.3 | Kriterien | 30 |
| 4.5 | Verfahren | 31 |
| 5. | Empirische Untersuchungen in der Automobilindustrie | 32 |
| 5.1 | Methodisches Vorgehen | 32 |
| 5.2 | Supply Chain Controlling in der Automobilindustrie | 33 |
| 5.2.1 | Anlässe und Horizont | 33 |
| 5.2.3 | Subjekt und Objekt | 35 |
| 5.2.4 | Kriterien | 36 |
| 5.2.5 | Verfahren | 37 |
| 6. | Zusammenfassung und Fazit | 38 |
| Literaturverzeichnis | 41 | |
| Anhang | 50 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832486624
Arbeit zitieren:
Becker, Christian November 2004: Supply Chain Controlling in der Automobilindustrie, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Supply Chain Controlling, Supply Chain Management, Principal Agent Theorie, Netzwerk




