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Erfolgsfaktoren weiblicher Führungskräfte im Garten- und Landschaftsbau

Erfolgsfaktoren weiblicher Führungskräfte im Garten- und Landschaftsbau
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Silvia Adolphy
  • Abgabedatum: August 2004
  • Umfang: 121 Seiten
  • Dateigröße: 1,2 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Duisburg-Essen, Standort Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8389-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8389-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8389-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Adolphy, Silvia August 2004: Erfolgsfaktoren weiblicher Führungskräfte im Garten- und Landschaftsbau, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Frauen, Kompetenzen, Fragebogen, Beruf, Landschaftsarchitektur

Diplomarbeit von Silvia Adolphy

Zusammenfassung:

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist im Garten- und Landschaftsbau, wie im Bauwesen allgemein, noch sehr gering. Zwar sind in der Branche viele Ressentiments gegenüber weiblichen Führungskräften anzutreffen, aber viele Beispiele belegen, dass Frauen erfolgreich ein eigenes Unternehmen gründen oder als Mitarbeiterin wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens beitragen können.

Aufgabe dieser Diplomarbeit war es, die gegenwärtige Situation von weiblichen Führungskräften im Garten- und Landschaftsbau darzustellen und dann zu ermitteln, auf welche Faktoren sie ihren Erfolg zurückführen können.

Es sollte untersucht werden, welche Frauen es sind, die in diesem Beruf als Führungskräfte beschäftigt sind; welche Eigenschaften und Kompetenzen sie besitzen und welche Fähigkeiten und Kenntnisse besonders wichtig sind, um in der männerdominierten Branche Fuß zu fassen.

Das Ziel der Arbeit war es, möglichst authentische Antworten zu einem breiten Spektrum ausgesuchter Fragen zu erhalten. Aus diesem Grund wurde ein Fragebogen entwickelt und an Frauen in leitenden Positionen im Garten- und Landschaftsbau versendet. Erforscht werden sollte mit diesem Fragebogen unter anderem, welche Aufgaben die Frauen ausführen, wie das Verhalten gegenüber den Männern ist und ob Frauen neue Aspekte und Tätigkeitsfelder mit in die Branche bringen.

Ein weiteres Thema war der Umgang mit Mitarbeitern und Kunden, verknüpft mit der Frage nach dem persönlichen Führungsstil und der Akzeptanz als Frau. Auch der Bereich Beruf und Familie wird in dem Fragebogen abgehandelt. Es wird untersucht, ob Führungskräfte in dieser Branche Familie haben, ob es sich mit dem Beruf vereinbaren lässt und welche Rolle der Partner in diesem Zusammenhang spielt.

Wichtig ist auch zu erfahren, in wieweit die Frauen glücklich sind in ihrem Beruf und was sie für Ziele und Wünsche für die Zukunft haben.

Nachdem jede Frage im Fragebogen (insgesamt 34 Fragen) einzeln ausgewertet worden ist, werden die Erfolgsfaktoren als Konsequenzen aus den Antworten herausgearbeitet.

Als Ergebnis der Arbeit werden zehn Erfolgsfaktoren beschrieben, die in berufsspezifische, führungsspezifische und persönliche Qualitäten aufgegliedert sind. Es ist das Ergebnis 24 befragter Frauen in unterschiedlichen Führungspositionen im Garten- und Landschaftsbau.

Neben dem Hauptteil der Arbeit „Weibliche Führungskräfte im Garten- und Landschaftsbau“ werden auch allgemeine Aspekte zu Frauen im Berufsleben und in Führungspositionen beschrieben und weibliche Führungskompetenzen diskutiert.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 1
1. Einleitung
1.1 Fragestellung und Ziele der Arbeit 3
1.2 Aufbau der Arbeit 4
2. Frauen in Deutschland
2.1 Bildung und Ausbildung 5
2.1.1 Schulische Ausbildung 5
2.1.2 Berufliche Ausbildung 6
2.1.3 Hochschule und Studium 9
2.2 Erwerbstätigkeit 12
2.2.1 Berufstätige Frauen 12
2.2.2 Frauen in Männer- und Ingenieurberufen 14
2.2.3 Unbezahlte Arbeit 16
2.3 Verdienst und finanzielle Situation der Frauen 17
3. Weibliche Führungskräfte
3.1 Begriffsbestimmungen und Definitionen 20
3.1.1 Führung und Führungskraft 20
3.1.2 Schlüsselqualifikation und Kompetenzen 22
3.1.3 Führungsstiltheorien 23
3.2 Weibliche Führungskompetenzen 25
3.3 Frauen in Führungspositionen 27
3.3.1 Arbeitsbedingungen v. Frauen in Führungspositionen 27
3.3.2 Unterrepräsentanz der Frauen in Führungspositionen 28
3.3.3 Frauenförderung als Maßnahme 29
3.4 Exkurs: Frauen in Führungspositionen in Europa 29
4. Beruf und Familie
4.1 Vereinbarkeit von Beruf und Familie 32
4.2 Mutterschutz und Erziehungsurlaub 33
4.3 Zeitliches Neben- oder Nacheinander v. Beruf u. Familie 34
5. Weibliche Führungskräfte im Galabau
5.1 Der Garten- und Landschaftsbau im Allgemeinen 36
5.2 Frauen im Garten- und Landschaftsbau 36
5.3 Methode der Fragebogenstudie 38
5.4 Auswertung des Fragebogens 41
5.4.1 Angaben zur Person 41
5.4.2 Angaben zu Ausbildung und Beruf 46
5.4.3 Angaben zum Betrieb 48
5.4.4 Angaben zum Führungsverhalten 53
5.4.5 Angaben zu Frauen im Galabau 59
5.4.6 Angaben zu Frauen in Führungspositionen im Galabau 62
5.4.7 Angaben zu Beruf und Familie 71
5.4.8 Persönlicher Rück- und Ausblick 76
6. Erfolgsfaktoren
6.1 Erfolgsfaktoren weiblicher Führungskräfte 80
6.1.1 Faktoren für den Erfolg 80
6.1.2 Gründe gegen den Erfolg 83
6.2 Erfolgsfaktoren weiblicher Führungskräfte im Galabau 84
6.2.1 Berufsspezifische Qualitäten 84
6.2.2 Führungsspezifische Qualitäten 87
6.2.3 Persönliche / Familiäre Qualitäten 89
6.2.4 Zusammenfassung 91
6.3 Gründe für Misserfolg im Garten- und Landschaftsbau 90
7. Fazit 94
8. Abschließende Bewertung 98
Literaturverzeichnis 99
Internetquellen 100
Diagrammverzeichnis 102
Tabellenverzeichnis 104
Abbildungsverzeichnis 104
Abkürzungsverzeichnis 104
Anhang
I. Anschreiben zum Fragebogen
II. Fragebogen

Automatisiert erstellter Textauszug:

5.4.6 Angaben zu Frauen in Führungspositionen im Galabau Der Schwerpunkt der durchgeführten Fragebogenaktion liegt auf dem Thema „Frauen in Führungspositionen im Galabau.“ Nachdem ich Informationen zu dem allgemeinen Führungsverhalten der Frauen erhalten habe und ihre Interessen und Vorlieben im Galabau kenne, möchte ich nun herausstellen, wie ihre Erfahrungen und ihr Verhalten als Führungskräfte im Gartenbau aussehen. Berufliches Ziel Die Frage, ob es für die Frauen schon immer das berufliche Ziel war, in einer führenden Position zu arbeiten, fiel den meisten schwer zu beantworten. Ich hatte beim Lesen der Antworten teilweise den Eindruck, dass sich einige der Frauen noch nicht bewusst mit dem Thema beschäftigt hatten. Zehn der befragten Frauen haben von vornherein auf das Ziel einer führenden Position hingearbeitet: „Ja, selbstständiges Arbeiten; selber entscheiden, um Dinge vorwärts zu bringen und zu rationalisieren; Kontakte mit Auftraggebern, Bauherrn, Bauleitern; Ansprechpartner sein.“ „Ja, führende Position schon, jedoch nie selber Chefin (hat sich so ergeben). Für mich ist es wichtig, eigene Ideale zu verwirklichen. Außerdem ist es als Frau aus körperlicher Sicht besser, in eine Führungsposition zu gehen.“ „Ja, ich bin lieber Häuptling als Indianer.“ [...]

Ein Teil der Frauen ist der Meinung, dass die Belastung abhängig von Art und Dauer der Arbeit ist: „Das glaube ich nicht, es kommt natürlich auf die Arbeit an. Mehrere Tage Kantensteine setzen ist je nach körperlicher Größe und Fitness für „kleine“ Frauen genauso anstrengend wie für „kleine“ Männer.“ Frauen, die diesen Beruf erlernen, wissen in der Regel welche körperlichen Belastungen auf sie zu kommen. Haben sie bereits gesundheitliche Probleme, werden sie diesen Beruf erst gar nicht ergreifen. 25% der Frauen meinen, dass die körperliche Arbeit nicht belastender ist als für Männer: „Wenn man weiß, wie man seinen Körper belasten darf und wie nicht, denke ich, nein; man muss sich richtig bewegen und darf sich nicht zuviel zumuten: das gilt auch für Männer.“ Frauen müssen erkennen, dass sie nicht alle Arbeiten auf der Baustelle durchführen können, zumindest nicht alleine. Es ist notwendig, sich bei bestimmten Tätigkeiten helfen zu lassen, entweder von den männlichen Kollegen oder von anderen Hilfsmitteln (z.B. Rückengurt oder Maschinen). Werden einige Verhaltensregeln beachtet, bin ich der Meinung, dass Frauen, was die körperliche Belastung angeht, ohne Probleme gärtnerische Tätigkeiten ausführen können. [...]

Sehr beliebt bei den Frauen sind Besuche von Gartenschauen, botanischen Gärten, Messen, aber auch spezifischere Anlagen, wie Japanische Gärten oder Barockgärten werden gerne besichtigt. Andere Interessen liegen bei dem Thema Aus- und Weiterbildung, bei Vermittelung von Pflanzenkenntnissen und im Bauvertragsrecht. An dieser doch intensiven Auseinandersetzung mit gärtnerischen Themen ist zu erkennen, dass die Frauen mit Begeisterung bei der Arbeit sind und sich ständig weiterbilden. Es wurde von einigen Frauen betont, dass Weiterbildung zur Pflicht gehöre, schließlich müsse man auf dem neusten Stand sein und seinen Kunden Neuheiten, sowohl aus dem Pflanzenreich, als auch technischer Art präsentieren können. Bleibt man auf dem alten Stand stehen, kann man seinen Kunden keine Innovationen mehr bieten und sie orientieren sich anderweitig. Die Weiterbildungspflicht gilt selbstverständlich auch für Männer. Anhand dieser Antwort ist jedoch nur zu erkennen, dass Frauen dieser Pflicht gut und bewusst nachzukommen scheinen und von ihrem Interesse, außerhalb des Betriebes, profitieren. [...]

Arbeit zitieren:
Adolphy, Silvia August 2004: Erfolgsfaktoren weiblicher Führungskräfte im Garten- und Landschaftsbau, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Frauen, Kompetenzen, Fragebogen, Beruf, Landschaftsarchitektur

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