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Internationalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)

Handlungsempfehlung für die deutsche Automobilzulieferindustrie hinsichtlich eines Markteintritts in China

Internationalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tobias Adam
  • Abgabedatum: Februar 2004
  • Umfang: 113 Seiten
  • Dateigröße: 1,7 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Bochum Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7751-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7751-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7751-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Adam, Tobias Februar 2004: Internationalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Systemlieferant, Mittelstand, Joint-Venture, Standortfaktor, Standortplanung

Diplomarbeit von Tobias Adam

Zusammenfassung:

Die deutsche Automobilindustrie ist seit einigen Jahren einem fundamentalen Wandel unterlegen, der sich neben Konzentrationsprozessen und einer verschärften Konkurrenzsituation auch in der Internationalisierung der gesamten Branche geäußert hat. Die Automobilhersteller haben sich nach und nach von ihren Heimatmärkten gelöst, da sich neue Wachstumsmärkte gebildet haben, die sich außerhalb der traditionellen Abnehmerländer befinden. Die Verlagerung der Nachfrage hat bewirkt, dass die großen Hersteller zahlreiche Produktionsstätten an neuen Standorten errichtet haben.

Die Automobilzulieferbranche weist eine starke Abhängigkeit gegenüber den Fahrzeugproduzenten auf, so dass die Konzentrationsprozesse und die Internationalisierung auch hier Spuren hinterlassen haben. Zwar zeichnet sich durch den Strukturwandel in der Automobilbranche ab, dass die Zulieferer einerseits zukünftig mit einem starken Branchenwachstum rechnen können, doch werden sich die Unternehmen, die in der Hauptsache dem Mittelstand angehören, andererseits vielen Herausforderungen stellen müssen. Das Branchenwachstum lässt sich aus drei Entwicklungen ableiten: erstens aus der Zunahme der weltweiten Fahrzeugnachfrage, zweitens aus dem Wachstum des Fahrzeugwerts und drittens aus dem Wertanteil der Zulieferer.

Somit werden sich voraussichtlich in den nächsten Jahren große Wachstumschancen für die mittelständische Zulieferindustrie ergeben, die jedoch mit der Übernahme zusätzlicher Verantwortung einhergehen. Die Hersteller verlangen von den Zulieferern eine immer umfassendere Beteiligung an den Entwicklungs- und Fertigungsaufgaben, so dass vor allem zahlreiche mittelständische Unternehmen der Belastung und den Anforderungen nicht standhalten werden und es zu Konzentrationsprozessen in der Branche kommen dürfte.

Eine große Rolle spielen hierbei die drei von den OEM vorangetriebenen Strategien des Single-Sourcing, Global-Sourcing und Modular-Sourcing. Diese bedeuten, dass die Hersteller zukünftig die Anzahl ihrer Direktlieferanten drastisch reduzieren werden und von diesen verbliebenen Lieferanten eine globale Präsenz (in der Nähe ihrer Werke) und die Zulieferung von Modulen und Systemen statt – wie in der Vergangenheit – von Teilen erwarten. Somit stellt sich die Frage nach der strategischen Ausrichtung kleiner und mittlerer Unternehmen für die Zukunft, um den Fortbestand und die Unabhängigkeit des Unternehmens auch weiterhin zu wahren.

Der Strukturwandel zwingt die KMU u.a. zu einer globaler Präsenz, d.h. zum Vorstoß in neue Märkte. Dies ist zweifelsohne für viele mittelständische Unternehmen eine große Hürde, scheint jedoch die einzige Möglichkeit zu sein, langfristig erfolgreich zu sein. Hinzu kommt, dass sich aus diesen Zwängen und Risiken auch erhebliche Chancen ergeben können, sofern die Internationalisierungsstrategie konsequent umgesetzt wird. Bisher haben zahlreiche Zulieferer - darunter auch KMU - unter Beweis gestellt, dass diese Herausforderungen zu bewältigen sind. An der zunehmenden Internationalisierung mittelständischer Automobilzulieferer lässt sich ablesen, dass der dringende Handlungsbedarf zunehmend in das Bewusstsein der Unternehmer rückt.

Ein Markt mit Zukunftsperspektive, der für die gesamte Automobilindustrie derzeit an erster Stelle steht, ist die Volksrepublik China. Das inzwischen viertgrößte Automobilherstellerland der Welt beherbergt alle großen Kfz-Hersteller und verspricht aufgrund der zunehmenden politischen sowie wirtschaftlichen Öffnung, die sich mit dem Eintritt in die WTO im Dezember 2001 fortsetzte, ein enormes Wachstumspotential. Die Kombination aus hohem Wirtschaftswachstum, d.h. der Steigerung des Wohlstands, und einem niedrigen Motorisierungsgrad lässt vermuten, dass der Absatz von Kraftfahrzeugen auch in Zukunft Steigerungen um mehr als 20 Prozent verzeichnen wird. Diese Bedingungen sprechen für ein Engagement mittelständischer Zulieferer vor Ort, die somit als Direktlieferanten oder Lieferanten der Mega-Supplier eine hervorragende Ausgangsposition genießen würden.

Dennoch birgt der Markteintritt in China neben zahlreichen Chancen auch erhebliche Risiken und erfordert viele Kenntnisse, um ungünstigen Entscheidungen vorzubeugen. So kann es hinsichtlich der kulturellen Unterschiede, der Suche nach einem geeigneten Kooperationspartner, der Finanzierung des Markteintritts u.v.a.m. zu Schwierigkeiten kommen, die die Kapazitäten mittelständischer Unternehmen sowohl in finanzieller Hinsicht als auch aufgrund mangelnder Management-Kapazitäten deutlich übersteigen. Damit ist ein entscheidender Nachteil mittelständischer Zulieferer gegenüber den großen Unternehmen der Branche genannt, die in der Lage sind, die komplexen Probleme eines Markteintritts in China weitestgehend selbständig zu lösen. Aus diesem Grund empfiehlt sich für KMU die Inanspruchnahme von Beratungs- und sonstigen Leistungen externer Unternehmen und Einrichtungen und die Teilnahme an Informations- und Kontaktveranstaltungen zum Thema China.

Diese hier grob umrissenen Entwicklungen in der gesamten Automobilindustrie lassen die Schlussfolgerung zu, dass die Internationalisierung mittelständiger Zulieferunternehmen mittel- bis langfristig eine wichtige strategische Grundvoraussetzung darstellt. Neben anderen attraktiven Zielländern bietet der chinesische Markt ein enormes Potential, das sich die Zulieferer zu Nutze machen könnten, allerdings nicht ohne die potentiellen Chancen und Risiken abzuwägen. Gelingt es den mittelständischen Unternehmen, sich dort nach gründlicher Vorbereitung zu etablieren, sollten die Chancen die Risiken bei weitem überwiegen. Der Markteintritt in China könnte zukünftig sogar mitentscheidend für den Fortbestand zahlreicher mittelständischer Unternehmen sein, und somit statt einer attraktiven Option ein „Muss“ darstellen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis II
0. Einleitung 1
1. Die Internationalisierung aus der Sicht von KMU 4
1.1 Begriffsklärung 4
1.1.1 Zu den Begriffen „KMU“ und „Mittelstand“ 4
1.1.2 Zum Begriff „Internationalisierung“ 6
1.2 Die Herausforderungen der KMU vor dem Hintergrund der Internationalisierung 7
1.2.1 Status quo der Internationalisierung 7
1.2.2 Die Notwendigkeit der Internationalisierung von KMU 9
1.3 Internationalisierungstheorien 12
1.3.1 Standorttheorie der Internationalisierung 13
1.3.2 Diamant-Ansatz der Internationalisierung von Porter 14
1.3.3 Lerntheorie der Internationalisierung von Johanson/Vahlne 16
1.4 Wahl der Internationalisierungsform 16
1.4.1 Export 18
1.4.2 Unternehmenskooperation 19
1.4.3 Vertriebsniederlassung 20
1.4.4 Produktionsniederlassung 21
1.4.5 100%ige Tochtergesellschaft 22
1.4.6 Joint Venture vs. 100%ige Tochtergesellschaft 22
1.4.7 Unternehmensneugründung vs. Unternehmenskauf 25
2. Die deutschen Automobilhersteller vor dem Hintergrund einer zunehmenden Internationalisierung 26
2.1 Die deutschen Automobilhersteller in Zahlen 26
2.2 Konzentrationsprozesse in der Automobilbranche 29
2.3 Internationalisierung der Automobilhersteller 31
3. Stand und Entwicklung der (mittelständischen) Automobilzulieferindustrie 35
3.1 Fakten und Zahlen zur Zulieferindustrie 37
3.2 Wachstumsaussichten der Automobilzulieferindustrie 38
3.2.1 Entwicklung der weltweiten Fahrzeugnachfrage (Volumen-Effekt) 38
3.2.2 Wachstum des Fahrzeugwerts (Content-Effekt) 40
3.2.3 Wertanteil der Zulieferer (Outsourcing-Effekt) 41
3.3 Die mittelständische Automobilzulieferindustrie im Wandel 43
3.3.1 Veränderte Rolle: Vom Teile- zum Systemlieferanten 43
3.3.2 Konzentrationsprozesse in der Zulieferindustrie 45
3.3.3 Internationalisierung als zentrale Aufgabe der KMU 48
4. Die Perspektiven deutscher Zulieferer auf dem chinesischen Markt 52
4.1 Stand und Entwicklung von Politik und Wirtschaft in China 53
4.1.1 Allgemeine Daten zur Volksrepublik China 53
4.1.2 Die politische Situation Chinas 53
4.1.3 Grundlagen der Wirtschaftspolitik in der VR China 56
4.2 Der chinesische Markt für Automobile und Fahrzeugteile 61
4.2.1 Der chinesische Markt für Automobile 61
4.2.2 Der chinesische Markt für Fahrzeugteile 69
5. Handlungsempfehlungen für ein erfolgreiches Engagement mittelständischer Zulieferer in der VR China 75
5.1 Interkulturelle Aspekte der Geschäftstätigkeit in China 76
5.2 Joint Venture vs. 100%ige Tochtergesellschaft 78
5.3 Empfehlungen hinsichtlich der Standortplanung 82
5.3.1 Eckgrößen für die Betriebsaufnahme 82
5.3.2 Arbeitskräfteangebot und Lohnkosten 85
5.3.3 Informationen zu arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen 86
5.3.4 Empfehlungen hinsichtlich der Finanzierung eines Engagements 87
5.4 Informations- und Kontaktveranstaltungen als Voraussetzung für einen erfolgreichen Markteintritt 90
5.5 Internet-Adressen wichtiger Ansprechpartner hinsichtlich eines Markteintritts in China 92
5.5.1 Staatliche und sonstige Einrichtungen 92
5.5.2 Vereine 93
5.5.3 Beratungsunternehmen 94
6. Fazit 95
Anhang China Business Support Center 98
Literaturverzeichnis 100

Automatisiert erstellter Textauszug:

von 20 Prozent oder weniger erreichten. Die Studie belegt außerdem, dass die Präsenz im Ausland von besonderer Bedeutung ist, da 63 Prozent der Zulieferer mit Betriebsstätten im Ausland vertreten waren. Dabei lag der Schwerpunkt auf Niederlassungen im europäischen Ausland, wohingegen die „Emerging Markets“ wie Asien und Südamerika eine untergeordnete Rolle spielten. Die deutsche Automobilzulieferindustrie ist auf allen Kontinenten mit Vertriebs- und Produktionsstätten vertreten. Insgesamt sind die Zulieferer in mehr als 64 Ländern präsent und verfügen laut einer VDA-Umfrage über etwa 1.350 Fertigungsbetriebe und Lizenznehmer im Ausland.144 Dies hat dazu geführt, dass die deutsche Zulieferindustrie mittlerweile im Ausland fast ebenso viele Arbeitskräfte wie in ihren inländischen Produktionsstätten beschäftigt. Der Auslandsumsatz konnte in den letzten fünf Jahren um 55 Prozent gesteigert werden und hat inzwischen einen Anteil von mehr als 41 Prozent am Gesamtumsatz erreicht.145 Unter Einbeziehung der ausländischen Gesellschaften der Zulieferindustrie macht das internationale Geschäft inzwischen deutlich mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes aus.146 Die mittelständischen Unternehmen haben einen maßgeblichen Anteil an dieser positiven Entwicklung. Die deutsche Zulieferindustrie hat sich durch die Expansion ihrer Aktivitäten ins Ausland ein zweites Standbein aufgebaut und sich somit unabhängiger vom Heimatmarkt gemacht, der in den nächsten Jahren Prognosen nach nur unwesentlich wachsen wird. Neben diesem Vorteil gibt es allerdings noch weitere Argumente, die für eine Aktivität im Ausland sprechen. Deshalb soll im Folgenden der Frage nachgegangen werden, warum die Internationalisierung ein „Muss“ bei der strategischen Ausrichtung mittelständischer Unternehmen darstellt. Bereits in den Kapiteln 1.3 und 3.2.1 wurde die Entwicklung der weltweiten Fahrzeugnachfrage näher erörtert. Da in Zukunft vor allem in Ländern bzw. Regionen außerhalb der Triade mit einer vermehrten Fahrzeugnachfrage zu rechnen sein wird, haben die OEM dort bereits Fertigungskapazitäten aufgebaut. Dies betrifft in besonderem Maße die Regionen Ost-Europa und Asien, in denen sich die Automobilhersteller ein großes Wachstumspotential versprechen. Aus diesem Grund erwarten die Hersteller zunehmend, dass die Zulieferer in direkter Nähe ihrer Werke produzieren. Dies vereinfacht den Fahrzeugproduzenten die Fertigung am Auslandsstandort, da logistische Prozesse wie die Just-in-Time-Produktion reibungslos ablaufen können, der Zulieferer sein Know-how zur Verfügung stellt und eventuelle Local content-Anforderungen erfüllt [...]

3.3.3. Internationalisierung als zentrale Aufgabe der KMU Der Begriff des „Global-Sourcing“, der im vorherigen Kapitel bereits beschrieben wurde, ist im Prinzip der Schlüsselfaktor für die Notwendigkeit der Internationalisierung mittelständischer Kfz-Zulieferer. Diese von den Automobilherstellern ausgehende globale Beschaffung wird auch den kleinen und mittleren Zulieferunternehmen langfristig keine Alternative mehr zu einer internationalen Präsenz erlauben. Ein Hinweis darauf bieten verschiedene Studien, nach denen die Kraftfahrzeugproduzenten bereits in einigen Jahren zwischen 85 und 95 Prozent ihres Auftragsvolumens bei weltweit tätigen Zulieferern vergeben werden, während dieser Anteil im Jahr 2000 noch bei 65 Prozent lag.141 Der durch diesen strukturellen Wandel „ausgeübte Globalisierungszwang lässt große Unternehmen entstehen, die auf allen Kontinenten tätig sein müssen. Dies bezieht sich insbesondere auf die tier-1-Ebene (System- und Modulhersteller) bzw. auf die sogenannte tier-0.5-Ebene (Systemintegratoren):“142 Doch neben diesen Mega-Suppliern gelangen auch zunehmend kleine und mittlere Unternehmen zu der Erkenntnis, dass die Internationalisierung zu den zentralen Herausforderungen dieses Jahrzehnts gehört, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Diese Aussage bestätigt eine vom Competence Center Automotive und dem Institut CAR durchgeführte Studie, bei der 67 Unternehmen des Mittelstands zum Thema Internationalisierung befragt wurden.143 So betrug der Auslandsumsatzanteil bei nahezu 50 Prozent der mittelständischen Zulieferer zum Zeitpunkt der Befragung mehr als 40 Prozent. 16 Prozent der KMU tätigten immerhin 20 bis 40 Prozent ihres Umsatzes im Ausland, während 35 Prozent der befragten Unternehmen einen Auslandsumsatzanteil [...]

bands eingeräumt, dass es in Zukunft mittelständische Unternehmen geben wird, die den Anforderungen des Marktes – namentlich der Globalisierung und den steigenden Aufwendungen für Investitionen und Forschung - nicht gewachsen sein werden.134 Die Reorganisation der gesamten Wertschöpfungskette findet grenzüberschreitend statt und hat zur Konsequenz, dass sich gerade die Mega-Lieferanten diesen Strukturwandel zu Nutze machen können, da sie den Anforderungen der Automobilhersteller durch vorhandene Größenvorteile entsprechen. Sie verfügen über ein breites Produktportfolio, haben die nötige Modul- und Systemkompetenz und sind global vertreten. Roland & Berger bestätigt diese Annahme, indem davon ausgegangen wird, dass zum Ende dieses Jahrzehnt „bereits 95 Prozent des Beschaffungsvolumens der Automobilindustrie von global agierenden Zulieferern bedient werden“135 sollen. Auch werden laut HypoVereinsbank/Mercer136 die 20 größten Mega-Supplier im Jahr 2010 bereits 50 Prozent des Zuliefervolumens der Automobilproduzenten abdecken, während dieser Anteil z.Zt. noch bei etwa 27 Prozent liegt. Dies gibt Anlass zu der Frage, welche Strategien mittelständische Unternehmen entwickeln müssen, um den steigenden Ansprüchen auch in Zukunft gerecht zu werden. Die KMU stehen unter einem hohen Handlungsdruck, der die Konzentration auf Kernkompetenzen und die Optimierung interner Prozesse dringend notwendig macht. Als wichtige Grundvoraussetzungen seien hier die Bedingungen des Marktes, Just-in-TimeProduktion, hohe Qualitätsstandards, die Übernahme von Logistik- und Lagerleistungen sowie Optimierungen im Kostenmanagement genannt.137 Überdies wird es zu einem verstärkten Innovationsdruck kommen, der sich mit den kürzer werdenden Lebenszyklen der Automodelle und der Übernahme von Forschung und Entwicklung begründen lässt.138 Deshalb wird die Innovationsstärke eine Erfolgsvoraussetzung darstellen, für die allerdings hohe finanzielle und operative Ressourcen benötigt werden. Die Herausforderungen der steigenden Aufwendungen für F&E werden allerdings aus diesem und anderen Gründen nicht alleine bewältigt werden können. Dies muss jedoch nicht zwangsläufig zu Fusionen und Übernahmen in der Branche führen, da auch die Kooperationsfähigkeit ein bedeutender Erfolgsfaktor für die Zukunft sein kann.139 Hier bieten sich Joint Ventures und andere Formen der Kooperation zwischen den mittelständischen Unternehmen an. Auf diese Weise können Familienunternehmen ihre unternehmerische Eigenständigkeit bewahren und zugleich eine [...]

Arbeit zitieren:
Adam, Tobias Februar 2004: Internationalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Systemlieferant, Mittelstand, Joint-Venture, Standortfaktor, Standortplanung

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