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Einbindung von Internetwerbeformen in ein Konzept der integrierten Kommunikation

Einbindung von Internetwerbeformen in ein Konzept der integrierten Kommunikation
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Baumann
  • Abgabedatum: Mai 2002
  • Umfang: 107 Seiten
  • Dateigröße: 1,2 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität Bayreuth Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7678-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7678-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7678-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Baumann, Andreas Mai 2002: Einbindung von Internetwerbeformen in ein Konzept der integrierten Kommunikation, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marketing, Werbung, Vernetzung, Public Relation, Banner

Diplomarbeit von Andreas Baumann

Einleitung:

Problemstellung An die Kommunikationsabteilung von Unternehmen werden heutzutage deutlich gestiegene Anforderungen gestellt. Der Grund hierfür liegt in erster Linie in den veränderten Rahmenbedingungen für die Kommunikation. Durch die Marktsegmentierung hat sich die Zahl der Angebote in diesem Bereich vervielfacht. Dazu kommt die wachsende Konkurrenz der Kommunikationsbotschaften, die versuchen die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf sich zu lenken. Diese Informationsflut trifft auf wenig involvierte Konsumenten, die Informationen nur flüchtig und ohne große gedankliche Anstrengung aufnehmen. Um diesen Sättigungserscheinungen entgegenzuwirken, sind Unternehmen in verstärktem Maße an der Entwicklung neuer Formen der kommunikativen Ansprache interessiert. Dadurch entstehen immer neue Kommunikationsinstrumente.

Dazu gehört insbesondere die Internetwerbung. Da das Internet sowohl für die Gesellschaft und deren Mitglieder als auch für Unternehmen und andere Organisationen zunehmend an Relevanz gewinnt, steigt auch das Interesse der werbenden Unternehmen an diesem Medium. Für die Kommunikationspolitik bedeutet das erweiterte Medienangebot neue und verbesserte Kommunikationskanäle, um mit den Zielgruppen aktueller, interaktiver, individueller und dialogorientierter kommunizieren zu können. Die zunehmende Anzahl an Kommunikationsinstrumenten hat allerdings eine Erhöhung des Werbedrucks zur Folge, wodurch wiederum die Rahmenbedingungen der Kommunikation verschlechtert werden.

Um die Kommunikation an die Veränderungen anzupassen und die daraus resultierende Wirkungsverluste zu vermeiden, werden im Rahmen der integrierten Kommunikation alle kommunikationspolitischen Maßnahmen aufeinander abgestimmt. Damit die unterschiedlichen Eigenschaften der klassischen und neuen Instrumente ergänzt und ein einheitliches Erscheinungsbild bei den Zielgruppen aufgebaut werden kann, darf die Kommunikationspolitik im Internet nicht isoliert betrachtet werden, sondern ist als Teil der integrierten Kommunikation anzusehen. In der vorliegenden Arbeit wird in diesem Zusammenhang analysiert, inwieweit Internetwerbeformen zur Einbindung in ein Konzept der integrierten Kommunikation geeignet sind.

Aufbau der Arbeit Das zweite Kapitel der Arbeit klärt die Grundlagen der Kommunikation. Nach einer Begriffsdefinition der Kommunikation wird der Kommunikationsprozess vorgestellt. Ebenfalls werden die verschiedenen Kommunikationsinstrumente und -formen beschrieben. Darüber hinaus wird das Konzept der integrierten Kommunikation behandelt. Hierbei werden neben den Zielen und Bestandteilen des Konzeptes auch Anforderungen an die Umsetzungen und dabei entstehende Probleme und Barrieren aufgezeigt.

Im dritten Kapitel werden die Grundlagen der Internetkommunikation behandelt. Hierbei wird zum einen auf die Struktur und den Aufbau des Mediums Internet eingegangen, zum anderen werden speziell die Merkmale und Formen der Internetkommunikation aufgezeigt.

Kapitel 4 beinhaltet den Hauptteil der Arbeit und umfasst die Analyse der Eignung von Internetwerbeformen zur Einbindung in ein Konzept der integrierten Kommunikation. Zunächst erfolgt ein Überblick über die Systematik des Hauptteils. Im Anschluss daran wird ein Anforderungskatalog an die Umsetzung der Integration der Internetwerbung formuliert. Außerdem wird in diesem Kapitel auf die verschiedenen Barrieren eingegangen, die bei der Integration bestehen.

Kapitel 5 gibt einen kurzen Ausblick und fasst die Arbeit zusammen.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
1. EINLEITUNG 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2. GRUNDLAGEN DER KOMMUNIKATION 3
2.1 Kommunikation 3
2.1.1 Kommunikationsbegriff 3
2.1.2 Ziele und Wirkungen im Kommunikationsprozess 4
2.1.3 Formen und Instrumente der Kommunikation 8
2.2 Das Konzept der integrierten Kommunikation 13
2.2.1 Ziele des Konzeptes 14
2.2.2 Bestandteile des Konzeptes 15
2.2.2.1 Strategische Integration 15
2.2.2.2 Operative Mittel der Integration 19
2.2.2.2.1 Formale Integration 20
2.2.2.2.2 Inhaltliche Integration 20
2.2.2.2.3 Zeitliche Integration 21
2.2.2.2.4 Geographische Integration 21
2.2.3 Anforderungen an die Umsetzung des Konzeptes 22
2.2.4 Problemstellungen und Barrieren 23
3. GRUNDLAGEN DER INTERNETKOMMUNIKATION 27
3.1 Struktur und Aufbau des Internets 27
3.2 Internetkommunikation 32
3.2.1 Merkmale der Internetkommunikation 32
3.2.2 Kommunikationsformen 33
3.2.2.1 Klassische Werbeformen 34
3.2.2.2 Sonderwerbeformen 36
3.2.2.3 Information-Site 38
4. HAUPTTEIL 39
4.1 Systematischer Aufbau des Hauptteils 39
4.2 Anforderungskatalog an die Umsetzung des Konzeptes der integrierten Kommunikation 39
4.2.1 Anforderungen an eine strategische Integration 40
4.2.1.1 Isolierte Funktionsanalyse der Internetwerbung 40
4.2.1.1.1 Beitrag zur Zielerreichung 45
4.2.1.1.2 Beitrag zur Zielgruppenansprache 52
4.2.1.2 Integrierte Funktionsanalyse 55
4.2.1.2.1 Interinstrumentelle Beziehungsanalyse 55
4.2.1.2.2 Typisierung/Hierarchisierung der Instrumente 64
4.2.2 Anforderungen an den Einsatz operativer Integrationsmittel 67
4.2.2.1 Formale Integration 68
4.2.2.2 Inhaltliche Integration 69
4.2.2.3 Zeitliche Integration 72
4.2.2.3.1 Intrainstrumentelle Abstimmung 72
4.2.2.3.2 Interinstrumentelle Abstimmung 72
4.2.2.4 Geographische Abstimmung 73
4.3 Integrationsbarrieren 74
4.3.1 Technologische Barrieren 74
4.3.2 Inhaltlich-konzeptionelle Barrieren 76
4.3.3 Organisatorisch-strukturelle Barrieren 77
4.3.4 Personell-kulturelle Barrieren 77
5. FAZIT 79
ANHANGV
LITERATURVERZEICHNIS XVIII
EHRENWÖRTLICHE ERKLÄRUNG XXVI
Ehrenwörtliche Erklärung II

Automatisiert erstellter Textauszug:

quenzen folgen können.166 Der Vorteil von E-Mails liegt in der Möglichkeit, Informationen jederzeit und von jedem Ort aus innerhalb von wenigen Minuten weltweit zu verschicken, ohne nennenswerte variable Kosten zu verursachen. Voraussetzung für ein funktionierendes E-Mail-Marketing ist allerdings der Besitz einer entsprechenden E-Mail-Adressenliste der Zielpersonen.167 Suchmaschinen-Marketing:168 Suchmaschinen können sowohl Informationen über Web-Sites vermitteln als auch eine Verbindung zur passenden Information-Site bieten. Der eigenmotivierte Internetnutzer kann durch die Eingabe von Suchkriterien auf die entsprechenden Sites gelangen. Eine Platzierung in der Ergebnisliste einer Suchmaschine kann Nutzer mit einem hohen Involvement zu der Information-Site eines Unternehmens führen.169 Eine weitere Möglichkeit der zielgruppenspezifischen Ansprache ist das sogenannte Keyword-Advertising., d.h. bei der Eingabe eines Suchbegriffs erscheint der zielgruppengerechte Werbebanner mit der Ergebnisliste.170 Neben E-Mail- und Suchmaschinen-Marketing sind u.a. folgende Sonderwerbeformen zu nennen:171 Comet Cursor, OSM Web-Promotion, Affiliate Marketing, Streaming Video Ad, E-Mercials, Sticky Ads, Online Games, Screensavers, Wireless Advertising, digitale Karten, easy-ad und Webspots. Die sonstigen Sonderwerbeformen werden im Folgenden nicht explizit beschrieben, da dies zu sehr ins Detail führen würde. Es bleibt allerdings anzumerken, dass diese Werbeformen durch ihre Kreativität, Interaktivität, Modalität und Multimedialität zu hohen Aufmerksamkeits- und oft auch Überraschungseffekten beim Internetnutzer führen.172 Jedoch bestehen bei vielen Sonderwerbeformen derzeit hohe technologische Barrieren, die eine weite Verbreitung verhindern. So können im Rahmen der Webspots zwar komplette Werbefilme gezeigt werden, [...]

besserte Möglichkeit, Grafiken und Anwendungen zu integrieren und somit eine hohe Aufmerksamkeit zu erregen. Der Nutzer hat jedoch die Möglichkeit die Werbung wegzuklicken, bevor sie aufgebaut wird. Des Weiteren verringert sich die Attraktivität der Site aufgrund dauernder Unterbrechungen. PopUp-Advertisements:165 In diesem Fall wird die Werbung in einem neuen Fenster automatisch geöffnet. Der Nutzer wird in seinen Aktivitäten nicht unterbrochen und somit wirkt diese Werbeform weniger aufdringlich. Wie bei den Interstitials kann das Fenster entweder vom Nutzer sofort wieder geschlossen werden oder von anderen Fenstern überdeckt werden. Superstitial: Superstitials sind weiterentwickelte Pop-ups, die durch Multimedia-Elemente erweitert werden und sich ohne lange Wartezeiten aufbauen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Flash-Spots zu integrieren, welche emotionale Botschaften oder Interaktionsreize übermitteln können. Multiple-Link-Banner: Der Banner enthält unterschiedliche Links, wodurch dem Nutzer verschiedene Auswahlmöglichkeiten angeboten werden können. [...]

Mouse-Move-Banner: Im Rahmen der Mouse-Move-Banner bewegt sich die Werbefläche synchron zu der Position des Mauszeigers. Wenn dieser ruht, verschwindet der Banner und erscheint bei erneuter Bewegung. Diese Bannerform eignet sich besonders bei kleinen Bannergrößen. Der MouseMove-Banner erregt auf der einen Seite eine hohe Aufmerksamkeit, wird auf der anderen Seite von den Nutzern als äußerst störend empfunden. HTML-Banner:162 Diese Form der Banner besteht nicht wie bei den herkömmlichen Bannern aus einer Grafik, sondern aus HTML-Befehlen. Somit ergeben sich interaktive Elemente, wie z.B. pull-down Menüs, bei denen der Nutzer ein bestimmtes Produkt auswählen kann. Rich-Media-Banner:163 Voraussetzung für die Funktion der Rich-Media-Banner ist das Programm Java, welches auf dem Computer des Nutzers installiert sein muss. Sie ermöglichen alle Formen der Interaktivität und Modalität. Allerdings treten häufig Funktions- und Kapazitätsprobleme auf. Darüber hinaus entsteht bei der Entwicklung ein hoher Aufwand. Nanosite-Banner: Im Rahmen der Nanosite-Banner wird auf der Werbefläche mit der Größe eines Banners eine komplett funktionsfähige Website eingeblendet. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit Werbung zu schalten, ohne dass die ursprüngliche Website verlassen werden muss. Die Nutzer können beispielsweise Suchbefehle eingeben und die Werbebotschaft individuell gestalten. Allerdings sind hierbei eine aufwendige Programmierung und entsprechende technische Voraussetzungen von Seiten des werbenden Unternehmens zu beachten. Interstitials:164 Interstitials kommen der klassischen TV-Werbung nahe, da hierbei der Nutzer in seinen Aktivitäten unterbrochen wird. Der Vorteil liegt darin, dass bezüglich der Werbebotschaft keine Konkurrenz mit anderen Inhalten besteht. Darüber hinaus bietet diese Werbeform eine ver- [...]

Arbeit zitieren:
Baumann, Andreas Mai 2002: Einbindung von Internetwerbeformen in ein Konzept der integrierten Kommunikation, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marketing, Werbung, Vernetzung, Public Relation, Banner

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