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Umstellung der Rechungslegung von HGB auf IAS/IFRS

Umstellung der Rechungslegung von HGB auf IAS/IFRS
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Markus Baum
  • Abgabedatum: Juni 2003
  • Umfang: 112 Seiten
  • Dateigröße: 1,8 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Wiesbaden e.V. Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7225-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7225-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7225-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Baum, Markus Juni 2003: Umstellung der Rechungslegung von HGB auf IAS/IFRS, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Projekt, Rechnungswesen, Jahresabschluss, International, Tipps

Diplomarbeit von Markus Baum

Einleitung:

In der deutschen Rechnungslegung gewinnen die International Accounting Standards (IAS) immer mehr an Bedeutung. Indizien hierfür sind die Globalisierung der Kapitalmärkte und die Verpflichtung des Gesetzgebers für Muttergesellschaften den Konzernabschluss 2005 nach IAS aufzustellen. Der Gläubigerschutz des HGB tritt zu Gunsten einer investororientierten Berichterstattung in den Hintergrund.

Der Umstellungsprozess der Rechnungslegung auf IAS ist kein „Spaziergang“ für das umstellende Unternehmen. Neben den fachtechnischen Problemen können viele andere Hindernisse die Umstellung erschweren. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, dem Leser einen Einblick zu ermöglichen, wie ein Umstellungsprojekt durchgeführt werden kann und welche Besonderheiten dabei berücksichtigt werden müssen. Der Leser erhält im ersten Teil der Arbeit einen Einblick in die Welt der IAS und im zweiten Teil Erläuterungen zu den Bestandteilen eines Jahresabschluss nach IAS. Schwerpunkt bildet im dritten Teil das Umsetzungsprojekt, wobei in der Umsetzungsphase auf die Besonderheiten und Abweichungen zum HGB eingegangen wird. Spezielle Fälle wie z. B. die Behandlung von Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen1, Leasing2 und Lease-Back3 werden im Rahmen dieser Diplomarbeit nur angeschnitten und nicht ausführlich behandelt. Die Besonderheiten und die Abweichungen zum deutschen Recht würden den Rahmen überschreiten. Im Anhang ist eine Checkliste zur Vorbereitung der Umstellung beigefügt, in der zum Teil auf diese Fälle eingegangen wird.

Zum tieferen Einstieg in diese Besonderheiten empfiehlt sich ein IAS-Kommentar.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS 2
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 3
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 4
A. ZIEL DIESER ARBEIT 5
B. GRUNDLAGEN INTERNATIONALER RECHNUNGSLEGUNG 6
1. EINFÜHRUNG IN DIE INTERNATIONALE RECHNUNGSLEGUNG 6
2. ORGANISATIONEN DER INTERNATIONAL ACCOUNTING STANDARDS 8
3. RECHNUNGSLEGUNGS-GRUNDSÄTZE 11
3.1 Grundprinzipien 11
3.2 Qualitative Anforderungen 12
3.3 Weitere wichtige Prinzipien 14
3.4 Materiality-Grundsatz 15
4. RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS 16
4.1 IASC-Regelwerk 16
4.2 Aufbau eines Standards 17
4.3 Formelles Verfahren zur Entwicklung eines IAS-Standards 17
C. INHALT UND DARSTELLUNG DES IAS-ABSCHLUSSES 20
1. GLIEDERUNG DER BILANZ 20
2. GLIEDERUNG DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 22
3. EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG 24
4. KAPITALFLUSSRECHNUNG 25
5. ANHANG 28
6. SEGMENTBERICHT 30
D. PROJEKT: EINFÜHRUNG DER IAS-RECHNUNGSLEGUNG 33
1. ERSTE PHASE: PROBLEMFORMULIERUNG UND GRUNDSATZENTSCHEIDUNG 33
1.2 Mögliche Motive für die Umstellung auf IAS 33
1.3 Grundentscheidung 38
1.4 Handlungsalternativen 39
2. ZWEITE PHASE: PROJEKTPLANUNG 39
2.1 Quick-Scan 40
2.2 Teile der Planung 41
3. DRITTE PHASE: PROJEKTUMSETZUNG 51
3.1 Erste IAS-Bilanz 52
3.2 Umzustellende Rechnungslegungsbestandteile von HGB nach IAS 53
4. VIERTE PHASE: ABSCHLUSSPHASE 84
E. ZUSAMMENFASSUNG 86
F. ANHANG 87
LITERATURVERZEICHNIS 108

Automatisiert erstellter Textauszug:

Sind die Gegenstände gleichartig, so ist der Buchwert zwingend fortzuführen (Fall 1). Sind die Gegenstände nicht gleichartig (Fall 2), so ist der Sachverhalt gewinnrealisierend zu behandeln. Bei der Gewinnrealisation sind die Anschaffungskosten mit dem beizulegenden Zeitwert des hingegebenen Gegenstandes gegebenenfalls anzupassen um Geldbeträge zu bewerten (IAS 16.21 ff.). Nach herrschender Meinung43 handelt es sich im HGB um ein Wahlrecht zwischen gewinnneutralem oder gewinnrealisierendem Ansatz. Zuschüsse Zuschüsse sind monetäre (Geldzuschüsse) und nichtmonetäre (Grund und Boden, andere Ressourcen zur Verwertung im Unternehmen, etc.) Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte (IAS 20.23). Diese Zuschüsse sind bei der Bilanzierung zeitlich zu verteilen. Sie sind entweder in der Bilanz zeitlich zum beizulegenden Zeitwert als passivischer Abgrenzungsposten darzustellen oder bei der Feststellung des Buchwertes des Vermögenswertes abzusetzen. Handelsrechtlich können die Zuschüsse sofort erfolgswirksam vereinnahmt oder bei den Anschaffungskosten abgezogen werden. [...]

3.2.1 Sachanlagevermögen und Immaterielle Vermögenswerte 3.2.1.1 Ansatz Ein Posten der Aktiva ist grundsätzlich zu erfassen (F. 49 u. 83), wenn ein Vermögenswert vorliegt, der einen künftigen wirtschaftlichen Nutzen repräsentiert, über den das Unternehmen wirtschaftliche Verfügungsmacht hat und dieser Vermögenswert aktivierungsfähig ist (Assetsdefinition). Aktivierungsfähig ist der Vermögenswert, wenn der Zufluss des künftigen wirtschaftlichen Nutzens wahrscheinlich ist und seine Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder ein anderer Wert (z. B. Nutzenwert) verlässlich ermittelt bzw. gemessen werden kann (Allgemeine Ansatzkriterien). Sind die Kriterien (Assetsdefinition und Allgemeine Ansatzkriterien) erfüllt, so besteht grundsätzlich Aktivierungspflicht. Sind die Kriterien nicht erfüllt, so besteht Aktivierungsverbot. Für spezielle Posten (z. B. immaterielle Vermögenswerte) sind zusätzliche, postenspezifische Voraussetzungen zu prüfen. Diese postenspezifischen Voraussetzungen sind den einzelnen Standards zu entnehmen. [...]

Die erste zu erstellende IAS-Bilanz ist die Bilanz zum vorletzten Stichtag vor der Einführung (z. B. Einführung zum 1.1.2005 die Bilanz zum 31.12.2003). IAS 1.38 verlangt für alle Informationsangaben im Anhang die Angabe der Vorjahreswerte. Ein Jahresabschluss der beispielsweise zum 31.12.2005 nach IAS aufgestellt werden soll, setzt die Angabe der IAS-Bilanzwerte zum 31.12.2004 voraus. Auch für die Gewinn- und Verlustrechnung werden die Vorjahreswerte benötigt. Da die Gewinn- und Verlustrechnung den Zeitraum 01.01. – 31.12.2004 umfasst, benötigt man für die Eröffnungsbilanz die Werte zum 01.01.2004. Die Werte zum 01.01.2004 stellen natürlich gleichzeitig das Zahlenwerk des Abschlusses zum 31.12.2003 da. Zusammengefasst bedeutete dies, dass für den ersten Jahresabschluss nach IAS die zwei vorherigen HGB-Abschlüsse auf IAS umgestellt werden müssen. [...]

Arbeit zitieren:
Baum, Markus Juni 2003: Umstellung der Rechungslegung von HGB auf IAS/IFRS, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Projekt, Rechnungswesen, Jahresabschluss, International, Tipps

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