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One to One Marketing und seine Unterstützung durch individualisierte Druckprodukte

One to One Marketing und seine Unterstützung durch individualisierte Druckprodukte
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jörg Lichthardt
  • Abgabedatum: Mai 2001
  • Umfang: 62 Seiten
  • Dateigröße: 3,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Leibniz-Akademie Hannover (VWA) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6932-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6932-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6932-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lichthardt, Jörg Mai 2001: One to One Marketing und seine Unterstützung durch individualisierte Druckprodukte, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Permission Marketing, CRM, Mailings, Kataloge, Individualisierung

Diplomarbeit von Jörg Lichthardt

Einleitung:

Kaum ein Anbieter wird heute um Beispiele verlegen sein, die eine weitere Verschärfung seiner Wettbewerbsbedingungen verdeutlichen.

Neue Medien, wie das Internet, führen zu einem Markt mit nahezu totaler Konkurrenz. Der Kunde erhält mehr Macht und ist im Internet nur einen Mausklick vom Wettbewerber entfernt.

Zudem wird das Kaufverhalten des Kunden immer unberechenbarer. Eine Konsumentin, die im Sportwagen und in Designermode gekleidet beim nächsten Billig-Markt vorfährt und nach den neuesten Angeboten Ausschau hält, ist heute keine Seltenheit mehr. Das führt dazu, dass es für die Unternehmen immer schwieriger wird, eine Segmentierung im Sinne des klassischen Marketings vorzunehmen.

Massenwerbung kommt nicht mehr an und trifft auf Kunden mit meist geringem Interesse. Dadurch müssen die Unternehmen immer mehr Werbedruck erzeugen, um eine gewünschte Reaktion beim Kunden zu erreichen. Dies führt nicht nur zu immer höheren Kosten, sondern wirkt darüber hinaus zunehmend kontraproduktiv.

Auf der anderen Seite hat der Kunde durch das Internet sowie durch Produkt- und Preisvergleiche in Zeitschriften Zugang zu immer detaillierteren und besseren Informationen, von denen er intensiven Gebrauch macht.

Produkte werden immer vergleichbarer und ohne einen Zusatznutzen ist der Preis oftmals das einzige kaufbestimmende Kriterium. Die Unternehmen sind dadurch gezwungen, ein bisher nicht gekanntes Maß an Flexibilität zu entwickeln. Sie müssen versuchen, mit hoher Geschwindigkeit auf Anforderungen zu reagieren, dem Kunden einen besseren Service zu bieten und immer mehr individualisierte Produkte und Dienstleistungen zu offerieren, um Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

Ob das One to One Marketing die Lösung der aufkommenden Probleme des klassischen Massenmarketing ist und ob die Unternehmen mit seiner Hilfe auf Veränderungen im Markt flexibler reagieren können, soll in der vorliegenden Arbeit untersucht werden.

Dabei werden zu Beginn die wesentlichen Unterschiede zum Massenmarketing aufgezeigt. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Beschreibung der Bestandteile des One to One Marketing. Dies wird unter anderem an praktischen Beispielen von Unternehmen verdeutlicht, die einzelne Bausteine des One to One Marketing bereits erfolgreich nutzen. Hierbei wird hauptsächlich auf eine Anbieter-Kunde Beziehung im Massenmarkt eingegangen. Anbieter-Kunde Beziehungen in kleinen Betrieben und Handwerksunternehmen sowie Beziehungen in komplexen Industrieprojekten, zeichnen sich von jeher durch einen hohen Individualisierungsgrad aus und werden aus diesem Grund nicht weiter berücksichtigt. Die Frage nach den rechtlichen Aspekten, die innerhalb einer Beziehung zwischen Anbieter und Kunde entstehen könnte, wird im weiteren Verlauf des Hauptteils behandelt.

Im zweiten Teil des Hauptteils werden die technischen und konzeptionellen Möglichkeiten von individualisierten Druckprodukten innerhalb des One to One Marketing beschrieben. Dabei werden bereits angewandte Techniken anhand von Beispielen beschrieben und ein Blick in zukünftige Tendenzen geworfen.

Den Schlußteil bildet eine Zusammenfassung der festgestellten Ergebnisse sowie ein Ausblick in zu erwartende Entwicklungen im One to One Marketing.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit 1
1.2 Begriffsabgrenzung 2
2. Vom Massenmarketing zum One to One Marketing 5
3. Grundlagen des One to One Marketing 7
3.1 One to One Marketing als strategische Unternehmensausrichtung 7
3.2 Von der Marktanteilstrategie zur Kundenanteilstrategie 9
3.2.1 Konzentration auf den profitablen Kunden 11
3.2.2 Kundenbindung 13
4. Bestandteile des One to One Marketing 15
4.1 Beziehungsmanagement im One to One Marketing 15
4.2 Individualisierung von Produkten und Dienstleistungen 17
4.3 Der individuelle Dialog mit dem Kunden 19
4.3.1 Der Permission - Ansatz im One to One Marketing 21
4.3.2 Die besondere Bedeutung des Internet im One to One Marketing 23
4.4 Nutzen für den Kunden 25
4.5 Nutzen für das Unternehemen 26
4.6 Grenzen der Individualisierung 29
5. Infomationsverarbeitung im One to One Marketing 29
5.1 Data Base als Grundlage des One to One Marketing 29
5.1.1 Inhalte einer Datenbank 30
5.1.2 Data Mining 31
5.1.3 Möglichkeiten der Datenbeschaffung 32
5.2 Rechtliche Aspekte 33
6. Individualisierte Druckprodukte als Unterstützung im One to One Marketing 35
6.1 Druckprodukte als One to One Marketing Instrument 36
6.1.1 Individualisierte Mailings 37
6.1.2 Individualisierte Kataloge 38
6.1.3 Individualisierte Bücher 40
6.2 Grenzen im individuellen Druckprozess 41
7. Schlußbetrachtung und Ausblick 42
Literaturverzeichnis 44
Quellenverzeichnis 50
Anhang 51
Ehrenwörtliche Erklärung 54

Automatisiert erstellter Textauszug:

One to One Marketing-Kommunikation bedeutet Dialog. Der Kunde soll individuell angesprochen, bedient und beraten werden. Hieraus resultiert die Notwendigkeit einer personalisierten Kommunikation in Form eines Dialogs, im Gegensatz zur anonymen Massenkommunikation. Je perfekter es dabei gelingt, die Bedürfnisse, Wünsche, Meinungen und Anregungen des einzelnen Kunden zu erfassen, desto größer ist die Chance daraus überlegene Produkt- und Dienstleistungsangebote zu entwickeln. (58 Die technischen Voraussetzungen für einen 1:1 Dialog sind heutzutage selbst für Massenanbieter gegeben. So ist ein Unternehmen über Internet und Call-Center in der Lage, Kommunikation in Echtzeit mit einer Vielzahl von Kunden gleichzeitig durchzuführen. Dazu kommen neue Möglichkeiten der digitalen Drucktechnik, die eine Individualisierung der gedruckten Informationen in einer hohen Flexibilität erlauben. Über verschiedene Anreize wird der Kunde zur Aufnahme des Dialogs animiert. Es können besondere Angebote und Aktionen sowie Anzeigen und Mailings mit Response-Elementen als Kontaktanreiz genutzt werden. Auch finanzielle Vorteile in Form von sogenannten Payback- oder Member-Cards können den Kunden zur Aufnahme eines Dialogs bewegen. Dabei ist es wichtig, dem Kunden so viele Dialoginstrumente zur Verfügung zu stellen, wie möglich. Alle Kommuniktionswege sind dabei auf einen individuellen Dialog auszurichten. Dem Kunden muß es so einfach wie möglich gemacht werden, in seiner gewünschten Weise mit dem Unternehmen zu kommunizieren. (59 Als Kommunikationsinstrumente kommen das Internet (E-mail), Call-Center, DirectMail sowie der Außendienst und Informationszentren in Frage. [...]

4.3 Der individuelle Dialog mit dem Kunden Die gesamte Massenkommunikation über die Medien trifft bekanntlich auf Empfänger mit meist geringem Interesse. Werbebotschaften werden in überfüllten Werbekanälen zunehmend wirkungsloser. Durch die ständige Zunahme von Werbung, kommt es durch gleichbleibende Aufnahmefähigkeit bei den Konsumenten zu einer Informationsüberlastung (Information Overload) und dadurch zu einem sich verstärkenden Werbefrust. (56 Gleichzeitig erhöhen sich die Ausgaben der Unternehmen für die Werbung von Jahr zu Jahr. (57 Um dem Teufelskreis der immer stärker werdenden Wirkungslosigkeit bei immer höheren Kosten zu entkommen, können die Unternehmen versuchen, einen neuen Weg in ihrer Kommunikationspolitik zu gehen. Eine Möglichkeit ist, einen dialogorientierten Kommunikationsprozeß mit jedem einzelnen Kunden zu beginnen. [...]

Ein Beispiel zur individualisierten Dienstleistungserstellung bietet die Hotelkette Ritz Carlton. Das Unternehmen erweitert seine Dienstleistung in Form eines individuellen Service auf Basis einer Datenbank. Die Hotelkette weiß durch Befragung und durch Speicherung von Buchungsdaten von den Vorlieben ihrer Gäste. Es werden Informationen der Stammgäste in bezug auf Zimmer, Etage, Raucher, Nichtraucher, Extrakissen, Früchte oder Süßigkeiten etc. im Zimmer berücksichtigt und kundenindividuell genutzt. (55 Jedes Konzept zur individualisierten Leistungserstellung erfordert einen intensiven Dialog mit dem Kunden. Dies ist unabhängig davon, ob sich die Individualisierung nur auf der informellen Ebene bewegt oder ob auch eine individuelle Produkt - oder Dienstleistungserstellung angestrebt wird. Was bei einem Dialog zwischen Anbieter und Kunde beachtet werden muß, soll im nächsten Abschnitt behandelt werden. [...]

Arbeit zitieren:
Lichthardt, Jörg Mai 2001: One to One Marketing und seine Unterstützung durch individualisierte Druckprodukte, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Permission Marketing, CRM, Mailings, Kataloge, Individualisierung

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