Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Trainings zur Förderung der sozialen Kompetenzen "Gesprächsführung" und "Kundenorientierung"
Bei MLP AG in Heidelberg
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christoph Abel
- Abgabedatum: Juni 2002
- Umfang: 192 Seiten
- Dateigröße: 3,2 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Universität Mannheim Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6704-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6704-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6704-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Abel, Christoph Juni 2002: Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Trainings zur Förderung der sozialen Kompetenzen "Gesprächsführung" und "Kundenorientierung", Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: soziale Kompetenz, Mitarbeiter-Training, Training, Kundenorientierung, Evaluation
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Diplomarbeit von Christoph Abel
Zusammenfassung:
Soziale Kompetenz ist in den meisten Berufen ein qualitätsbestimmender Faktor. Kommunikative Fähigkeiten und Kundenorientierung spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Vor dem Hintergrund dezentralisierter und autonomer Organisationseinheiten werden neue soziale Anforderungen an Mitarbeiter und Führungskräfte gestellt. Der Begriff der sozialen Kompetenz stellt dabei den Anteil der personenspezifischen Kompetenzen dar, der sich im Umgang mit anderen Menschen äußert.
Die vorliegende Diplomarbeit hat die inhaltliche und methodische Beschreibung eines vom Autor entwickelten Trainings zur Verbesserung der sozialen Kompetenzen Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung zum Inhalt. Es wird über die Durchführung einer Evaluationsstudie der Trainingsmaßnahme bei MLP AG in Heidelberg berichtet.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Tabellenverzeichnis | VI | |
| Abkürzungsverzeichnis | VIII | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| I. | Theoretischer Teil | |
| 2. | Das Konstrukt „soziale Kompetenz“ | 3 |
| 2.1 | Der Kompetenzbegriff | 3 |
| 2.2 | Definitionsversuche von sozialer Kompetenz | 4 |
| 2.2.1 | Begriffliche Vielfalt im Umfeld der sozialen Kompetenz | 4 |
| 2.2.2 | Arbeitsdefinitionen | 7 |
| 2.3 | Soziale Kompetenz in der Sozialpsychologie | 8 |
| 2.4 | Soziale Kompetenz in der Klinischen Psychologie | 9 |
| 2.5 | Soziale Kompetenz in der Personalentwicklung | 11 |
| 2.5.1 | Überblick über verschiedene Ansätze | 11 |
| 2.5.2 | Soziale Kompetenz als Bestandteil des Bildungszieles „Handlungskompetenz“ | 14 |
| 2.6 | Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung als Teildimensionen der sozialen Kompetenz | 15 |
| 2.6.1 | Kommunikationsfähigkeit | 15 |
| 2.6.2 | Kundenorientierung | 17 |
| 2.7 | Zusammenfassung | 19 |
| 3. | Trainingsmethoden zur Förderung sozialer Kompetenzen | 20 |
| 3.1 | Definition von Personalentwicklung und Training | 20 |
| 3.2 | Beispiele für standardisierte Trainings | 21 |
| 3.3 | Anforderungen an ein Training zur Förderung von Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung | 23 |
| 3.3.1 | Teilnehmerinteressen | 23 |
| 3.3.2 | Handlungsorientierung | 23 |
| 3.3.3 | Lerntheorien | 25 |
| 3.3.4 | Situationsangemessenheit | 25 |
| 3.4 | Zusammenfassung | 26 |
| 4. | Einflussfaktoren auf die Effektivität von Trainingsmaßnahmen | 28 |
| 4.1 | Modelle zum Trainingstransfer | 28 |
| 4.1.1 | Die „Maintenance Curves“ | 28 |
| 4.1.2 | Transfer-Modell von Baldwin & Ford | 30 |
| 4.2 | Ein allgemeines Modell zur Trainingseffektivität | 31 |
| 5. | Evaluation von PE-Maßnahmen | 34 |
| 5.1 | Der Begriff Evaluation | 34 |
| 5.1.1 | Definitionen | 34 |
| 5.1.2 | Evaluationsparadigmen | 35 |
| 5.1.3 | Evaluationsformen | 36 |
| 5.2 | Das Fünf-Datenboxen-Konzept von Wittmann | 37 |
| 5.3 | Das Trainings-Evaluationsmodell von Kirkpatrick | 39 |
| 5.3.1 | Die vier Stufen des Modells von Kirkpatrick | 39 |
| 5.3.2 | Operationalisierung der vier Stufen | 42 |
| 5.3.3 | Grundannahmen des Modells | 44 |
| 5.3.4 | Kritik am Modell und Weiterentwicklungen | 45 |
| 5.4 | Problembereiche von Evaluationen im Trainingsbereich | 46 |
| 5.4.1 | Evaluationsdesign | 47 |
| 5.4.2 | Interne und Externe Validität | 48 |
| 5.5 | Zusammenfassung | 49 |
| II. | Empirischer Teil | |
| 6. | Beschreibung des Trainings | 50 |
| 6.1 | Konzeption und Inhalte | 50 |
| 6.2 | Umsetzung der Anforderungen an das Training | 56 |
| 6.2.1 | Teilnehmerinteressen | 56 |
| 6.2.2 | Trainingsmethodik | 56 |
| 6.2.2.1 | Handlungsorientierung | 56 |
| 6.2.2.2 | Lerntheorien | 57 |
| 6.2.2.3 | Situationsangemessenheit | 58 |
| 6.3 | Maßnahmen zur Steigerung der Transferwahrscheinlichkeit | 59 |
| 7. | Durchführung der Evaluationsstudie | 61 |
| 7.1 | Beschreibung der Stichprobe | 61 |
| 7.2 | Die Evaluationsbox | 61 |
| 7.3 | Die Prädiktorbox | 63 |
| 7.4 | Die Kriterienbox | 66 |
| 7.5 | Das Untersuchungsdesign | 71 |
| 8. | Ergebnisse | 73 |
| 8.1 | Wirksamkeitsüberprüfung des Trainings | 73 |
| 8.1.1 | Zufriedenheitsebene | 73 |
| 8.1.2 | Lernerfolgsebene | 77 |
| 8.1.2.1 | Wissensebene | 77 |
| 8.1.2.2 | Verhaltensebene | 79 |
| 8.1.3 | Transferebene | 87 |
| 8.1.4 | Unternehmenserfolgsebene | 92 |
| 8.2 | Überprüfung der Zusatzhypothese | 94 |
| 9. | Zusammenfassung und Diskussion | 96 |
| 9.1 | Konzeption und Durchführung der Trainingsmaßnahme | 96 |
| 9.2 | Evaluation des Trainings und Ergebnisse | 97 |
| 9.3 | Methodische Kritik | 107 |
| 9.4 | Implikationen für Theorie und Praxis | 110 |
| 9.5 | Ausblick | 113 |
| Literaturverzeichnis | 115 | |
| ANHANG | 126 |
Gruppierungsstufen Experimentalgruppe (EG) bzw. Trainingsgruppe (TG) einerseits und Kontrollgruppe (KG) andererseits. Es gab zwei Hauptmesszeitpunkte zur Effektivität des Trainings, nämlich Prä- und Postmessung. Eine randomisierte Zuweisung der Probanden zu den Gruppen wurde nicht durchgeführt. Dies wäre weder ethisch vertretbar noch durchsetzbar gewesen, da das erklärte Ziel der Auftraggeber eine gezielte Prüfungsvorbereitung aller 12 Probanden war. Es wurde entsprechend dem Fünf-Datenboxen-Modell von Wittmann (1985) der Nichtexperimentelle TreatmentPfad (NTR-Pfad) eingeschlagen. Grundlage der Evaluationskriterien bildete wie beschrieben das Trainings-Evaluationsmodell von Kirkpatrick (1996). Auf der Lernerfolgsebene wurden zusätzlich zur Präund Postmessung zwei Zwischenmessungen (Rollenspiele) durchgeführt, so dass sich für jeden Teilnehmer 4 Messzeitpunkte ergaben. Aufgrund der geringen Probandenzahl von 12 in der Treatmentgruppe sollten zusätzlich zu Prä-Post-Differenzen auch die Verläufe für die einzelnen Teilnehmer ersichtlich werden. Treatmentgruppe: Die Kontrollgruppe (KG) wurden so realisiert, dass aus dem 2000er Jahrgang der BAAuszubildenden von MLP 6 Probanden zur Verfügung standen und darüber hinaus 2 Praktikanten hinzugezogen wurden, so dass die KG aus 8 Probanden bestand. Eine Parallelisierung der KG mit der TG war aus Mangel an Probanden nicht möglich. Die Probanden der KG erhielten kein Training und führten nach einer kurzen Instruktion ein Beratungsgespräch als Rollenspiel durch, welches auf Video aufgezeichnet wurde. Nach Beendigung des Trainingsblockes IV absolvierten die Probanden der KG einen weiteren Verhaltenstest. [...]
Unternehmenserfolg Um den Erfolg des Trainings auf der Unternehmenserfolgsebene nach Kirkpatrick (1996) festzustellen, wurden strukturierte Interviews durchgeführt. Die Interviews wurden anhand eines Interview-Leitfadens durchgeführt. Der Leitfaden enthielt neben offenen auch geschlossene Fragen, um die Auswertung zu erleichtern. Die geschlossenen Fragen wurden anhand einer siebenstufigen Likert-Skala beantwortet, wobei die Antwortalternativen den Befragten zur Auswahl vorgelesen wurden. Hier sollten die Interviewten ihre Einschätzung von „sehr positiv“ bis „sehr negativ“ abgeben. Das Thema des Interviews waren die Einschätzung der Interviewten, inwieweit sich das Training auf monetäre und nichtmonetäre Unternehmensziele ausgewirkt hat. Die Antwortkategorien der geschlossenen Fragen waren: 1. sehr positiv 2. positiv 3. eher positiv 4. weder noch 5. eher negativ 6. negativ 7. sehr negativ. [...]
Transfer Der überfachliche Prüfungsteil zum Wirtschaftsassistenten fand im September 2001 an der Berufsakademie Mannheim statt. Der Ablauf der Prüfung ist dem Ablauf der Verhaltenstest sehr ähnlich. Der Prüfling spielte in einem Rollenspiel den Berater, während ein Dozent der BA die Rolle des Kunden übernahm. Zwei weitere Dozenten beurteilten den Prüfling und füllten den aus drei Teilen bestehenden, in 6.1 dargestellten Bewertungsbogen aus. Es wurde nur eine Gesamtnote vergeben, so dass sich die fachliche Note nicht von der überfachlichen Note trennen lässt. Insofern spiegelt die Prüfungsnote zu zwei Drittel den Transfer aus dem Training und zu einem Drittel das fachliche Wissen der Probanden wider. Neben der Prüfungsnote als Indikator für den Trainingserfolg auf der Transferebene wurden auch Korrelationen (Pearson, Spearman, Kendall-Tau-b) der Prüfungsnoten mit den Ergebnissen des Verhaltens-Posttests [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832467043
Arbeit zitieren:
Abel, Christoph Juni 2002: Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Trainings zur Förderung der sozialen Kompetenzen "Gesprächsführung" und "Kundenorientierung", Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
soziale Kompetenz, Mitarbeiter-Training, Training, Kundenorientierung, Evaluation



