Soziale Arbeit & EDV
Verwendung von EDV-Systemen in Institutionen sozialer Arbeit
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Robert Beck
- Abgabedatum: Februar 2002
- Umfang: 107 Seiten
- Dateigröße: 1,7 MB
- Note: 2,5
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Ravensburg-Weingarten Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6670-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6670-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6670-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Beck, Robert Februar 2002: Soziale Arbeit & EDV, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Computer, PC, IT
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Diplomarbeit von Robert Beck
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Verwendung von EDV-Systemen, welche in der modernen Unternehmensführung unentbehrliche Instrumente und Arbeitsmittel darstellen. Die klassische Sozialarbeit hat bei derart technischen Systemen allerdings noch immer Berührungsängste, da eine Entmenschlichung ihrer Tätigkeit befürchtet wird. Um eine Aussage darüber treffen zu können, inwieweit EDV in der heutigen Sozialarbeit eine Rolle spielt und auf welchem Niveau sie stattfindet, wurde in vier unterschiedlich großen Einrichtungen sozialer Arbeit eine Mitarbeiterbefragung mittels eines Fragebogens durchgeführt.
Nach dem ersten Kapitel, welches in das Thema einführt, wird im zweiten Kapitel darauf eingegangen, welche Vorteile man sich von der Verwendung von EDV in Unternehmen verspricht.
Im dritten Kapitel werden die nötigen technischen und organisatorischen Voraussetzungen genannt, die es zu berücksichtigen gilt, wenn man EDV erfolgreich einführen und verwenden möchte.
Das große vierte Kapitel widmet sich der empirischen Untersuchung in ihren Kriterien, ihrer Vorgehensweise und ihren Ergebnissen.
Im fünften Kapitel werden die vier zu Beginn aufgestellten Hypothesen auf ihre Richtigkeit hin überprüft, die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und das Fazit der Untersuchung formuliert.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Zweck der Verwendung von EDV-Systemen | 3 |
| 2.1 | Optimierung von Planung und Dokumentation sozialer Arbeit | 3 |
| 2.2 | Gewinnung von Führungs- und Management-Informationen | 4 |
| 2.3 | Effizienzsteigerung durch Verwaltungsrationalisierung | 6 |
| 2.4 | Kompetenzsteigerung durch Internet- und Wissensmanagement-Systeme | 7 |
| 3. | Voraussetzungen | 9 |
| 3.1 | Verwendete Software | 9 |
| 3.2 | Qualifikation der Mitarbeiter | 10 |
| 3.3 | Motivation | 10 |
| 3.4 | Kommunikation | 11 |
| 3.5 | Datensicherheit | 12 |
| 3.5.1 | Hardware | 12 |
| 3.5.2 | Betriebssysteme | 13 |
| 3.5.3 | Antiviren-Software | 13 |
| 3.5.4 | Datensicherung | 14 |
| 3.5.5 | EDV-Beauftragte | 14 |
| 3.6 | Ergonomie | 15 |
| 4. | Empirische Untersuchung | 16 |
| 4.1 | Arbeitshypothesen | 16 |
| 4.2 | Wahl des Instruments | 17 |
| 4.3 | Die Auswahl | 17 |
| 4.4 | Pretests | 18 |
| 4.5 | Der Fragebogen | 19 |
| 4.5.1 | Soziografische Daten | 19 |
| 4.5.2 | Anwendung und Qualifikation | 20 |
| 4.5.2.1 | Anzahl der Computer pro Mitarbeiter | 20 |
| 4.5.2.2 | Gemeinsame Nutzung eines Computers | 20 |
| 4.5.2.3 | Dauer der Verwendung | 20 |
| 4.5.2.4 | Häufigkeit der Verwendung | 20 |
| 4.5.2.5 | Anwenderprogramme | 21 |
| 4.5.2.6 | Zweck der Programme | 21 |
| 4.5.2.7 | Allgemeine Anwenderkenntnisse | 21 |
| 4.5.2.8 | Ursprung der Anwenderkenntnisse | 21 |
| 4.5.3 | Motivation | 22 |
| 4.5.3.1 | Notwendigkeit der Verwendung | 22 |
| 4.5.3.2 | Störung des Arbeitsbildes | 22 |
| 4.5.4 | Kommunikation | 22 |
| 4.5.4.1 | Vernetzung mit einem Server | 22 |
| 4.5.4.2 | Verwendung von Email | 22 |
| 4.5.4.3 | Zugang zum Internet | 23 |
| 4.5.5 | Datensicherheit | 23 |
| 4.5.5.1 | Verwendetes Betriebssystem | 23 |
| 4.5.5.2 | EDV-Beauftragter | 24 |
| 4.5.6 | Ergonomie | 24 |
| 4.5.6.1 | Monitorgröße | 24 |
| 4.5.6.2 | Strahlenschutzrichtlinie | 24 |
| 4.6 | Statistische Auswertung | 24 |
| 4.6.1 | Rücklauf | 24 |
| 4.6.2 | Erfassung der Daten | 25 |
| 4.6.2.1 | Mehrfachantworten bei offenen Fragen | 26 |
| 4.6.2.2 | Mehrfachantworten bei geschlossenen Fragen | 27 |
| 4.6.2.3 | Eindeutige Antworten bei offenen und geschlossenen Fragen | 28 |
| 4.6.3 | Häufigkeiten | 31 |
| 4.6.3.1 | Alter | 32 |
| 4.6.3.2 | Geschlecht | 32 |
| 4.6.3.3 | Schulabschlüsse | 33 |
| 4.6.3.4 | Anzahl der Berufe | 33 |
| 4.6.3.5 | Vorherige Berufe | 34 |
| 4.6.3.6 | Ausgeübter Beruf | 36 |
| 4.6.3.7 | Funktion am Arbeitsplatz | 37 |
| 4.6.3.8 | Arbeitsfelder | 38 |
| 4.6.3.9 | Anzahl verwendeter Computer | 39 |
| 4.6.3.10 | Computerteilung | 39 |
| 4.6.3.11 | Beginn der Arbeit mit Computern | 40 |
| 4.6.3.12 | Häufigkeit der Nutzung | 41 |
| 4.6.3.13 | Verwendete Programmarten | 42 |
| 4.6.3.14 | Aufgaben | 43 |
| 4.6.3.15 | Zusätzlich gut beherrschte Programme | 45 |
| 4.6.3.16 | Ursprung der Anwenderkenntnisse | 46 |
| 4.6.3.17 | Notwendigkeit der EDV-Verwendung und Störung durch die Arbeit mit Computern | 48 |
| 4.6.3.18 | Vernetzung mit Server | 49 |
| 4.6.3.19 | Verwendung von Email | 49 |
| 4.6.3.20 | Häufigkeit der Internetverwendung | 50 |
| 4.6.3.21 | Verwendete Betriebssysteme | 51 |
| 4.6.3.22 | Spezieller EDV-Mitarbeiter | 53 |
| 4.6.3.23 | Monitorgröße | 54 |
| 4.6.3.24 | Entsprechung des Monitors nach TCO 95 oder 99 | 56 |
| 4.6.4 | Maße der zentralen Tendenz und der Variabilität | 56 |
| 4.6.4.1 | Erklärung der Begriffe | 56 |
| 4.6.4.2 | Alter | 57 |
| 4.6.4.3 | Anzahl erlernter Berufe | 58 |
| 4.6.4.4 | Notwendigkeit und Störung | 58 |
| 4.6.5 | Kombinierte Merkmale | 59 |
| 4.6.5.1 | Alter | 59 |
| 4.6.5.2 | Geschlecht | 59 |
| 4.6.5.3 | Schulabschluss | 61 |
| 4.6.5.4 | Ausgeübte Berufe | 62 |
| 4.6.5.5 | Funktion | 68 |
| 4.6.5.6 | Arbeitsfeld (Institution) | 73 |
| 4.6.5.7 | Computerteilung | 84 |
| 4.6.6 | Korrelationen | 84 |
| 4.6.6.1 | Notwendigkeit und Störung | 85 |
| 4.6.6.2 | Anzahl der Programmarten und Aufgaben | 86 |
| 4.6.6.3 | Vernetzung mit einem Server | 86 |
| 4.6.6.4 | Email und Internet | 87 |
| 5. | Zusammenfassung | 88 |
| 5.1 | Überprüfung der Hypothesen | 88 |
| 5.2 | Zusammenfassung weiterer Merkmale | 90 |
| 5.2.1 | Anzahl der Computer | 90 |
| 5.2.2 | Computerteilung | 90 |
| 5.2.3 | Häufigkeit der Nutzung | 91 |
| 5.2.4 | Vernetzung | 91 |
| 5.2.5 | 91 | |
| 5.2.6 | Internet | 92 |
| 5.3 | Fazit | 93 |
| 6. | Anhang | 94 |
| 7. | Literatur | 98 |
Es wird angenommen, dass die Verwendung von EDV-Systemen im Bereich sozialer Institutionen noch kein professionelles Niveau erreicht hat. Darüber hinaus herrscht im Bereich sozialer Arbeit ein Bild der Unvereinbarkeit technischer Hilfsmittel, wie z.B. Computern und der Arbeit mit Menschen. Aus diesem Grund sollen folgende Hypothesen auf ihre Richtigkeit hin überprüft werden: Hypothese 1 Wenn EDV zum Einsatz kommt, geht sie im Allgemeinen nicht über die Verwendung von Textverarbeitung hinaus. Hypothese 2 Es kommen noch überwiegend Betriebssysteme aus dem privaten Bereich, wie z.B. Windows 3.1/95/98/ME zum Einsatz. Hypothese 3 Trotz der Einsicht der Notwendigkeit, wird die Verwendung von Computern als störend empfunden. Hypothese 4 Die meisten Einrichtungen beschäftigen keinen Mitarbeiter, der das EDV-System pflegt. Um eine Vorstellung über die Verhältnisse in der Praxis zu bekommen und die Hypothesen überprüfen zu können, wurde im Rahmen dieser Arbeit eine empirische Untersuchung in unterschiedlichen Institutionen sozialer Arbeit durchgeführt. Aus datenschutzrechtlichen Gründen [...]
Mit Ergonomie werden die Bedingungen am Arbeitsplatz bezüglich menschlicher Bedürfnisse bezeichnet. Das auffälligste Ergonomiemerkmal eines EDV-Arbeitsplatzes ist der Monitor. Er sollte eine Bildschirmdiagonale von mindestens 17 Zoll besitzen und mindestens 65.000 Farben bei einer Auflösung von 1024 x 768 Pixel darstellen können. Darüber hinaus sollte er ein flimmerfreies Bild mit einer Bildwiederholungsfrequenz von mindestens 85 Hertz haben und strahlungsarm nach der Richtlinie TCO `99 oder `95 sein, da von einem Monitor ein nicht unerhebliches elektromagnetisches Strahlungsfeld ausgeht. Soll das Strahlungsniveau völlig eliminiert werden, kommen Flachbildschirme zum Einsatz, die nicht mehr auf einer Elektronenkanone basieren, sondern auf Flüssigkristallen. Der Rechner selbst sollte eine entsprechende Geschwindigkeit aufweisen, damit aktuelle Programme ohne Nerven aufreibende Wartezeiten ausgeführt werden können. Maßgeblich hierfür sind CPU8, Arbeitsspeicher, Mainboard9 und Festplatte. [...]
Ab einem bestimmten Grad an Größe und Komplexität kann ein System nicht mehr sich selbst überlassen werden, sondern muss regelmäßig gewartet werden. Größere Unternehmen leisten sich einen oder auch mehrere Mitarbeiter, deren einzige Aufgabe darin besteht, das verwendete EDV-System zu pflegen. Sie kümmern sich um den Server, die Arbeitsstationen und die darauf befindliche Software. Sie tragen Sorge dafür, dass das System sich innerhalb bestimmter Richtlinien bewegt und der hohe Standard bezüglich Leistung und Sicherheit gewährleistet ist. In der gewerblichen Wirtschaft sind aus ehemaligen EDV-Abteilungsleitern inzwischen sogenannte IT-Manager (CIO’s6) geworden, die nicht mehr nur operative Aufgaben wahrnehmen, sondern unmittelbar im Vorstand oder in der Geschäftsführung sitzen und zusammen mit den [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832466701
Arbeit zitieren:
Beck, Robert Februar 2002: Soziale Arbeit & EDV, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Computer, PC, IT



