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Erstellung einer grafischen Benutzeroberfläche zur effizienten Auswertung und Dokumentation von Versuchsergebnissen

Erstellung einer grafischen Benutzeroberfläche zur effizienten Auswertung und Dokumentation von Versuchsergebnissen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Almanstötter
  • Abgabedatum: Dezember 1995
  • Umfang: 183 Seiten
  • Dateigröße: 2,0 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Augsburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6295-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6295-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6295-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Almanstötter, Andreas Dezember 1995: Erstellung einer grafischen Benutzeroberfläche zur effizienten Auswertung und Dokumentation von Versuchsergebnissen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Versuch, Meßdaten, Software, Programmieren, Delphi

Diplomarbeit von Andreas Almanstötter

Zusammenfassung:

Aufgabenstellung Thema dieser Diplomarbeit ist die Erstellung einer grafischen Benutzer-Oberfläche (unter MS-Windows) zur effizienten Auswertung und Dokumentation von Dübelauszugs-Versuchsergebnissen.

Die dazu geforderte Programmierplattform soll ein objektorientierter Hochsprachen-Compiler sein.

Das Programm, das den Namen „XY-WIN“ erhält, soll alle Funktionen und Aufgaben eines existierenden, unter MS-DOS laufendem Programm („XY-DOC“) erhalten, dieses ersetzen und absturzsicher sein.

Es soll in der Lage sein, die von einem Kraft-Weg-Meßaufnehmer gelieferten Auszugsdaten in einem skalierbaren Achsen-Diagramm darzustellen. Die Meßkurven müssen editierbar sein und statistisch erfaßt werden. Außerdem sollen im Programm Funktionen zum Zeichnen von geometrischen Objekten und zur Textausgabe möglich sein.

Das Programm soll zusätzlich versuchs- und dübelspezifische Parameter ausgeben, die zusammen mit den Meßdaten in Form einer ASCII-Datei vorliegen. Hierzu soll eine Zuordnung der Versuchsparameter zu unterschiedlichen Dübeltypen (Kunststoff/Metall/Chemie) möglich sein.

Einleitung Die Hilti Entwicklungsgesellschaft 2 in Kaufering entwickelt und optimiert Dübel und Befestigungssysteme für die Hilti AG (Konzernzentrale in Schaan/Liechtenstein).

Bevor ein bestimmtes Produkt jedoch auf den Markt gelangt, müssen zahlreiche Tests durchgeführt werden. Ein Großteil dieser Tests sind Dübel-Auszugsversuche.

Die gewonnenen Ergebnisse müssen für Versuchsberichte und Qualitätsnachweise dokumentiert und ausgewertet werden.

Früher wurden die sich ergebenden Meßkurven analog an einen Stiftplotter mit Rollenpapier ausgegeben. Später, als die EDV Einzug hielt, wurden die Meßdaten durch A/D-Wandlung (analog/digital) mit einem PC erfasst. Die hierzu entwickelte Software war, und ist auch noch heute, ein unter dem Betriebssystem MS-DOS laufendes Programm mit dem Namen „XY-Test“. Es erfaßt außer den Kurven-Meßdaten auch noch vom Anwender eingegebene Versuchsparameter. Die Daten mehrerer Versuchsreihen werden auf Diskette abgespeichert.

Ein anderes, auch unter MS-DOS laufendes Programm („XY-DOC“) liest diese Disketten wiederum ein und bereitet die Daten zur Dokumentation grafisch auf.

Bedienungsfreundlichkeit, Programmfunktionen und Programmstabilität entsprechen nicht mehr den Anforderungen der Anwender.

Das Betriebssystem MS-DOS ist bekanntermaßen seit Jahren veraltet. Der Marktführer Microsoft ergänzte es deshalb mit der grafischen Benutzeroberfläche MS-Windows und seit neuem mit einem eigenständigen Betriebssystem Windows 95.

Diese Tatsachen und die Umstellung auf ein neues Meßdatenkonzept machen es notwendig, ein neues speziell für Windows geschriebenes Dokumentations-Programm zu entwickeln.

Und genau das ist Thema dieser Diplomarbeit.

Die Arbeit ist in drei Hauptkapitel unterteilt, in denen zunächst eine Einführung in die Befestigungstechnik gegeben wird, dann das eigentliche Programm vorgestellt wird und schließlich die Vorgehensweise bei der Programmerstellung erklärt wird. Im Anhang ist der komplette Quellcode aufgeführt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Aufgabenstellung 4
2. Einleitung 5
3. Einführung in die Befestigungstechnik 6
3.1 Dübelarten 6
3.1.1 Kunststoffdübel 6
3.1.2 Metallspreizdübel 7
3.1.3 Hinterschnittdübel 8
3.1.4 Verbunddübel 9
3.1.5 Injektionsdübel 9
3.2 Versuchsdurchführung der Dübelprüfung 11
4. Programmbeschreibung 13
4.1 Meßdatenkonzept 13
4.1.1 Meßdaten-Datei 13
4.1.2 Übersichtdatei 16
4.1.3 Benutzerdatei 16
4.2 Programmfenster 19
4.2.1 Seite „Grafik“ 20
4.2.2 Seite „Parameter“ 21
4.2.3 Hauptmenü 22
4.2.3.1 Datei 22
4.2.3.2 Zeichnen 26
4.2.3.3 Diagramm 28
4.2.3.4 Extras 33
4.2.3.5 Hilfe 35
4.3 Ini-Datei 36
4.4 Installationshinweise 37
5. Beschreibung der Programmerstellung 38
5.1 Compilerwahl 38
5.1.1 Delphi/ Vor- und Nachteile 38
5.2 Visuelles Programmieren in Delphi 39
5.2.1 Bedienoberfläche von Delphi 39
5.2.2 Beispiel: Erstellung des Achsen-Dialogs von XY-WIN 40
5.3 Konzept 46
5.3.1 Units 46
5.3.2 Objekte 46
5.3.3 Kurvendaten-Record 49
5.3.4 Listen 50
5.3.5 Druckroutinen 51
5.3.6 Diagramm 51
5.3.7 Kurvenobjekte 51
5.3.8 Linie/Pfeil zeichnen 53
5.3.9 Benutzerdatei 56
5.3.10 Fehlerbehandlung 58
5.4 Programm-Routinen (Auswahl) 59
5.4.1 Kurve abschneiden/Maxwert ändern 59
5.4.2 Drucken 61
5.4.2.1 Berechnung der Skalierungsfaktoren 61
5.4.2.2 Drucken von Delphi-Komponenten 62
5.5 Probleme 65
6. Zusammenfassung und Ausblick 66
7. Anhang - Quellcode 67
8. LITERATURVERZEICHNIS 190
9. EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG 191

Automatisiert erstellter Textauszug:

Bei der Wahl einer geeigneten Programmiersprache wurden folgende Bedingungen gestellt: • keine Interpreter-Sprache sondern Compiler-Sprache (Geschwindigkeits-Vorteil) • objektorientierte Hochsprache • Windows-geeignet • Marken-Lieferant (Microsoft oder Borland) Zur Wahl standen deswegen nur C++ und Pascal. Im Vorfeld dieser Arbeit brachte Borland mit dem Entwicklungstool Delphi und der Weiterentwicklung Object Pascal ein neues Produkt auf den Markt, das diesen Anforderungen gerecht wird. 5.1.1 Delphi/ Vor- und Nachteile Die Vorteile von Delphi: „Es ist schnell (nach Angaben von Borland der schnellste Compiler der Welt), es hat eine visuelle Entwicklungsumgebung ähnlich wie Visual Basic, es ist modular aufgebaut und besitzt eine relativ leicht (nach Angaben von Borland auch ohne Vorkenntnisse ) erlernbare objektorientierte Programmiersprache. Ein wesentlicher Vorteil ist, daß das fertig compilierte EXE-File keine zusätzlichen Laufzeitbibliotheken (DLL’s) wie beispielsweise in Visual Basic benötigt“.2 XY-WIN besteht im wesentlichen aus den vorgefertigten Komponenten und Formularen Delphis. Aber wie so oft gab es neben den Vorteilen auch Nachteile dieser Compilerwahl. Die verwendete Version 1.0 Delphis beweist, daß neue Produkte in der Software-Branche meistens noch fehlerbehaftet sind. Ein Nachteil zu Beginn dieser Arbeit war die fehlende Fachliteratur auf dem Markt. Die mit dieser Version Delphis mitgelieferten Handbücher von Borland sind nicht sehr lehrreich, es kann deshalb gut auf sie verzichtet werden. Erst später konnten die im Literaturverzeichnis angegebenen Bücher verwendet werden. Die Online-Hilfe ist zu Delphi und Object Pascal relevanten Themen gut und mit Beispielen ausgeführt. Beispiele zu Funktionen der WindowsAPI, die Delphi in der Unit WINPROCS einbindet und auf die immer wieder zurückgegriffen werden muß, fehlen komplett. Man muß sich daher mit internene Windowsfunktionen vertraut machen. Der Quellcode der vorgefertigten Komponenten Delphis war im normalen Lieferumfang nicht vorhanden, er muß extra nachgekauft werden. Da hierauf leider verzichtet wurde, war es unmöglich die vorgefertigten Komponenten dem Programm XYWIN optimal anzupassen. Bei Problemen wurden die weltweiten Dienste des Internet in Anspruch genommen. Hier gibt es zahlreiche Newsgroups und Seiten im World Wide Web (WWW), die sich mit Delphi beschäftigen. Es werden viele Beispielprogramme und fertige Komponenten angeboten, die von Leuten aus der ganzen Welt erstellt wurden. Als Anregung für die Erstellung dieses Programms hatten diese Informationsquellen einen unschätzbar hohen Wert. [...]

Strichstärke: hier kann der Anwender die Strichstärke wählen, mit der alle Kurven standardmäßig erscheinen sollen. Spitzenmarkierung: hier kann der Anwender die Form der Maximalwert-Markierung wählen, die standardmäßig erscheinen soll (Dreieck oder Kreuz). Gitternetzlinien: hier lassen sich die Gitternetzlinien für x-Achse und y-Achse ein- und ausschalten. • Statistik Die Auswahl der verschiedenen statistischen Auswertungen ist erst für eine spätere Programmversion vorgesehen. Dezimalstellen: hier kann die Anzahl der Dezimalstellen nach dem Komma (1-3) eingestellt werden, mit denen das Programm arbeitet. • Sprache Diese Option ist erst für eine spätere Programmversion vorgesehen. Bei Drücken des OK-Feldes werden die Einstellungen direkt bei der aktuellen Datei gesetzt. Das Drücken des Abbruch-Feldes beendet den Dialog ohne Wirkung der gemachten Änderungen. [...]

4.2.3.3.4 Kurve abschneiden Tastenkürzel: Strg+C Mit dieser Funktion kann eine Kurve ab einem bestimmten Punkt abgeschnitten werden. Hierzu wählt man zunächst im folgenden Dialog eine bestimmte Kurve entweder mit der Maus oder mit der Tastatur aus. Daraufhin wird die Kurve rot markiert. Nun bewegt man den Mauszeiger in das Diagramm, wo er sich in ein Fadenkreuz wandelt. Die Fadenkreuzmitte bestimmt den Punkt, an dem die Kurve abgeschnitten wird. Drückt man jetzt die linke Maustaste, so erscheint der später übrig bleibende Kurvenabschnitt in blauer Farbe und der abzuschneidende Kurvenabschnitt in roter Farbe. Diese Aktion läßt sich beliebig oft wiederholen. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, bewegt man den Mauszeiger wieder zurück in den Abschneiden-Dialog und drückt das OK-Feld. Drückt man hingegen das Abbruch-Feld, so erscheint die Kurve im alten Zustand. Wurde eine Kurve versehentlich abgeschnitten, läßt sich diese ganz einfach zurückholen. Dazu ruft man erneut den Dialog auf, wählt die gewünschte Kurve aus, geht mit dem Mauszeiger ins Diagramm und klickt mit der Maustaste an einer Stelle, wo man den abgeschnittenen Teil der Kurve vermutet, worauf die Kurve wieder ganz erscheint. [...]

Arbeit zitieren:
Almanstötter, Andreas Dezember 1995: Erstellung einer grafischen Benutzeroberfläche zur effizienten Auswertung und Dokumentation von Versuchsergebnissen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Versuch, Meßdaten, Software, Programmieren, Delphi

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