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Effizienz-, Substitutions- und Suffizienzstrategien im Klimaschutz (speziell CO2)

Effizienz-, Substitutions- und Suffizienzstrategien im Klimaschutz (speziell CO2)
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sascha Anders
  • Abgabedatum: Juni 2002
  • Umfang: 52 Seiten
  • Dateigröße: 371,7 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6065-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6065-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6065-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Anders, Sascha Juni 2002: Effizienz-, Substitutions- und Suffizienzstrategien im Klimaschutz (speziell CO2), Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Treibhausgase, Co2 Vermeidungsstrategien, El Nino Effekt, Klimakatastrophe, Erneuerbare Energien

Diplomarbeit von Sascha Anders

Einleitung:

Mit dem Beginn der Industrialisierung haben Menschen in einem vorher noch nie dagewesenen Maße die Natur ausgebeutet. Die verfügbaren Ressourcen wurden und werden mehr verbraucht als sie sich im gleichen Zeitraum regenerieren können. Die Biosphäre wird seit über einem Jahrhundert mit allen erdenklichen Schadstoffen vergiftet. Dieses Problem ist nicht national es ist global. Es ist auch kein Problem was sich irgendwann von selbst erledigt. Die große Mehrzahl der Länder und Menschen strebt danach, das Niveau des materiellen Wohlstands in den westlichen Industriestaaten zu erreichen und zwar durch Industrialisierung ihrer Wirtschaft nach westlichem Vorbild. Die Menschheit hat sich seit dem vorletzten Jahrhundert um den Faktor drei oder mehr vermehrt. Allen ist gemeinsam, daß sie ihre Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken und Schlafen befriedigen müssen. Niemand möchte aber verunreinigte Lebensmittel zu sich nehmen und in einer Behausung ohne Wärme und Licht wohnen. In diesem Jahrhundert zu leben bedeutet auch in entfernte Länder zu reisen. Und das mit den unterschiedlichsten Transportmitteln. Es bedeutet auch diese oder ähnliche Transportmittel im privaten Konsumbereich zu verwenden. Egal was wir tun, wir bedienen uns immer häufiger technischer Hilfsmittel, die Energie benötigen um ihre Arbeit aufzunehmen. Mit reiner Muskelkraft könnte in Fabriken nicht mit unserer heutigen gewinnoptimierten Fertigung produziert werden. Nur die hoch technisierte Fertigung besteht auf dem Markt. Was hier produziert wird, wird nicht unbedingt hier konsumiert. Das Gegenteil ist oft der Fall. Wir exportieren und importieren aus und in jedes Land. Kein Stoff mit dem wir produzieren ist mehr so wie er von der Natur geschaffen wurde. Wirtschaftsgüter werden physikalisch und chemisch wird mit den unterschiedlichsten Mitteln behandelt. Die Biomasse der Menschheit beträgt 52 Millionen Tonnen, die seiner Nutztiere ca. 265 Millionen Tonnen und die Gesamtmasse der übrigen tierischen Biomasse 2000 Millionen Tonnen. Das Gesamtgewicht aller Menschen beträgt gegenwärtig nur etwa 0,03 Promille der Masse allen Lebens auf der Erde. Er verbraucht aber über zehn Prozent der Gesamtproduktion.

Der ganze riesige Bedarf an Energie muß um nutzbar zu werden erst einmal produziert werden. Zum Beispiel durch mit Öl oder Kohle befeuerte Kraftwerke. Der ganze produzierte und konsumierte Abfall muß irgendwie entsorgt werden. Alle Kraftfahrzeuge die bewegt werden benötigen zum transportieren Treibstoff. Der heutige und frühere Umgang mit den Ressourcen, um so zu leben wie wir leben, hinterläßt deutliche Spuren. Eine dieser Spuren ist der Treibhauseffekt, der unter anderem durch eine hohe Kohlendioxidbelastung entsteht. In der Presse und den Medien wird immer öfter über den Treibhauseffekt informiert. Ein verstärktes Interesse an dieser Thematik kam mit der Berichterstattung über das als El - Niño bekannte Wetterphänomen auf. Seit 1970 werden im Pazifischen Ozean länger andauernde und intensivere Temperaturanomalien mit den Unterschiedlichsten negativen Auswirkungen beobachtet.

In den subtropischen Breiten nahm der Niederschlag ab, über den nördlichen und mittleren Breiten nahm er um 0,5 bis 1% pro Dekade zu. Der Meeresspiegel erhöhte sich im vergangenen Jahrhundert um 10 bis 20cm und die Schneebedeckung der Nordhemisphäre sank seit 1960 um 10%. In der Arktis verschwindet jährlich eine Eisfläche von der Größe Nordrhein - Westfalens. Seit Beginn der systematischen meteorologischen Aufzeichnungen 1861,war das Jahr 1998 das wärmste Jahr seit 1861. Die 90er Jahre waren das wärmste Jahrzehnt des Jahrhunderts. Spätestens von diesem Zeitpunkt an waren Auswirkungen dieses Problem für jedermann greifbar. Es wurde permanent über Wetter und Klimaverschiebungen, gewaltige Stürme, Überschwemmungen, Erntekatastrophen und Schäden in Millionenhöhe berichtet.

Ich stellte mir in diesem Zusammenhang die Frage, inwieweit bestimmte Handlungsstrategien zur Reduzierung des Kohlendioxidaufkommens sinnvoll anwendbar sind und somit für den Klimaschutz nützlich und notwendig sind.

Die meisten Berechnungen zeigen das Temperaturschwankungen schneller erfolgen werden als in den letzten 10.000 Jahren. Trotz eines gigantischen Umsatzes von 100 Gigatonnen Kohlenstoffe pro Jahr emittiert die belebte Welt netto nämlich gar nichts, denn CO2 Ausstoß und Aufnahme heben sich auf. Der Mensch bringt zusätzlich 6 Gigatonnen zusätzlich durch Öl, Kohle und Gasförderung, und zusätzlich zwei Gigatonnen durch Feuer und Waldrodungen oder Grünflächenumwandlung in die Rechnung mit ein. Lediglich zwei Tonnen werden durch Ozeane aufgenommen. Die Biosphäre soll – so wird vermutet ca. zwei Gigatonnen aufnehmen und abbauen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 5
1.1 Problemaufriß 5
1.2 Untersuchungsziele 7
1.3 Untersuchungsgegenstand 7
1.4 Aufbau der Untersuchung 8
1.5 Abgrenzungen 8
2. Rahmenbedingungen 9
2.1 Geschichtliche Entwicklung der Umweltpolitik 9
2.2 Die vier Prinzipien der Umweltpolitik 11
2.3 Die globalen Umweltprobleme 12
2.4 Das Klima 15
2.5 Strategien der Umweltökonomie 22
3. Untersuchung 23
3.1 Effizienzstrategie 23
3.1.1 Darstellung der Effizienzstrategie 23
3.1.2 Energie 23
3.1.3 Verkehr 26
3.1.4 Abfall 29
3.2 Substitutionsstrategie 31
3.2.1 Darstellung der Substitutionsstrategie 31
3.2.2 Energie 32
3.2.3 Verkehr 40
3.2.4 Abfall 40
3.3 Suffizienzstrategie 41
3.3.1 Darstellung der Suffizienzstrategie 41
3.3.2 Energie 41
3.3.3 Verkehr 42
3.3.4 Abfall 43
4. Fazit 44
4.1 Vergleich der Strategien 44
4.2 Schlussbetrachtungen 48
5. Literaturverzeichnis 49

Automatisiert erstellter Textauszug:

B.) Windkraft: Ist überall dort nutzbar wo Winde möglichst regelmässig wehen. Küstenregionen aber auch Berge bieten sich als Strandorte an. Die Windenergie wird mit Hilfe eines Konverters in Strom umgewandelt. Deutschland ist in der Windenergie führend. Technisch könnten 80 Terrawattstunden ( rund 20% des Stromverbrauchs ) erzeugt werden. Der erzeugte Strom steigt überproportional zur Erhöhung der Windgeschwindigkeit an. Eine Verdoppelung der Windgeschwindigkeit hat eine Verachtfachung der Leistung zum Ziel.46 Die Größe der Anlagen nimmt stetig zu und durch die Massenproduktion von Konvertern ist auch die Realisierung sogenannten Offshore Windparks auf dem offenen Meer in greifbare Nähe gerückt. In anderen Ländern ist dies fester Planungbestandteil. Die sehr viel höhere Windausbeute wird durch höhere Bau- und Wartungskosten zwar relativiert ist aber immer noch wegen der Steigerung der Windausbeute zur dritten Potenz der Windgeschwindigkeit erheblich besser als auf dem Festland. [...]

Große Kraftwerke wie Parabolrinnenkraftwerke ( Thermische Solar- Stromkraftwerke) wandeln die Sonneneinstrahlung zuerst in Wärme und dann in einem konventionellen Kraftwerksprozeß in elektrischen Strom um. Der Name Parabolkraftwerke kommt daher, daß um die erforderlichen hohen Temperaturen zu erzeugen, das Sonnenlicht in parabolisch geformten Spiegeln konzentriert. Im Brennpunkt ist ein Absorber installiert, durch den ein Wärmeträgermedium strömt. Das ist meist ein spezielles Öl oder Gas. Diese erhitzte Materie wird einer Turbine zugeführt. So wird mechanische in elektrische Energie transformiert. Anlagen werden mit Leistungen von 50 MW z.B. auf Kreta geplant. Die erforderliche Sonneneinstrahlung von 1.800kWh/ m2 ( ab dem 40. Breitengrad ) ist dort gegeben. Die neuen Anlagen haben durch technische Innovationen eine Halbierung der Stromerzeugungskosten zur Folge. Die Anlagen in Californien USA haben sich auch als ausreichend reparaturfreundlich erwiesen, denn sie stehen nur zu 2% der Jahrestage wegen Wartungsarbeiten nicht zur Energieerzeugung zur Verfügung.45 [...]

bestmögliche Isolierung von Leitungen, Fenstern und Fassade bedingen sich gegenseitig. Entwurfsprinzipien dieser Bauweise sind: ! Möglichst geringer Wärmeverlust durch eine möglichst kleine Gebäudeoberfläche mit guter Winddichtigkeit und Wärmedämmung. ! Oprtimierte Lüftung. ! Zeitlich beeinflußbarer Wärmeschutz vor den Fenstern. ! Gebäudearchitektur nach den Faktoren des Kleinklimas ausrichten. Beachtung der Lichtverhältnisse für Sonnenenergie Nutzung und Beachtung von Windrichtungen. ! Fensterflächen nach Südosten bis Südwesten ausrichten und in dieser Richtung verstärkt einplanen. ! Einplanen von Energiespeichermassen im Gebäudeinneren. ! Wintergärten, Atrien und andere Pufferzonen errichten. ! Nutzung des Hausinternen Wärmeaustauschs, somit Nutzung interner Wärmequellen. ! Unterteilung des Gebäudeinneren nach Nutzungszonen und der dort [...]

Arbeit zitieren:
Anders, Sascha Juni 2002: Effizienz-, Substitutions- und Suffizienzstrategien im Klimaschutz (speziell CO2), Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Treibhausgase, Co2 Vermeidungsstrategien, El Nino Effekt, Klimakatastrophe, Erneuerbare Energien

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