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Hedge Fonds

Hedge Fonds
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marco Bilz
  • Abgabedatum: Mai 2002
  • Umfang: 74 Seiten
  • Dateigröße: 1.012,2 KB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Aschaffenburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6051-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6051-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6051-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bilz, Marco Mai 2002: Hedge Fonds, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Hedge-Fonds-Universum, Hedge-Fonds-Strategien, Hedge-Fonds-Zertifikate, Hedge-Fonds-Markt

Diplomarbeit von Marco Bilz

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Hedge Fonds.

Zunächst werden die zum Verständnis notwendigen Grundlagen erklärt. Dabei wird die geschichtliche Entwicklung wiedergegeben und der Begriff Hedge Fonds definiert. Es folgt eine Beschreibung der Größe des Hedge Fonds Universums und der Performances, die von diesen Fonds erzielt werden. Dem Leser wird die Investmentphilosophie der Hedge Fonds erläutert und die Abgrenzung zu anderen alternativen Anlageformen aufgezeigt. Die Abrundung der Basisinformation erfolgt mit der Darstellung der für Hedge Fonds relevanten rechtlichen Bestimmungen.

Weiterhin werden die von Hedge Fonds angewandten Strategien im Überblick vorgestellt. Es wird beschrieben, wie die einzelnen Managementstrategien entstanden sind und welche Chancen und Risiken sie darstellen.

Ein Vergleich von vier deutschen Hedge Fonds Zertifikaten gibt einen Ausschnitt der am Markt vorhandenen Produkte wieder. Unter anderem werden die Konzepte und wichtige Details der einzelnen Zertifikate erläutert sowie deren Kursverläufe aufgezeigt.

Zum Abschluss dieser Arbeit werden die Perspektiven von Hedge Fonds im gegenwärtigen Marktumfeld diskutiert.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS VI
MANAGEMENT SUMMARY X
BILDVERZEICHNIS XI
TABELLENVERZEICHNIS XII
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS XIII
1. GRUNDLAGEN 1
1.1 Allgemeines 1
1.1.1 Geschichtliche Informationen 1
1.1.1.1 Erstes Hedge Fonds Modell 1
1.1.1.2 Weiterentwicklung des ersten Modells 2
1.1.1.3 Wachstumsphase 3
1.1.1.4 Konsolidierungsphase 3
1.1.1.5 Wiederentdeckung 3
1.1.1.6 Erneute Wachstumsphase 4
1.1.1.7 Konsolidierungsphase ab 1994 4
1.1.2 Definition des Begriffs Hedge Fonds 5
1.1.2.1 Verschiedene Definitionen 5
1.1.2.2 Profil von Hedge Fonds 6
1.1.3 Größe des Hedge Fonds Marktes 7
1.1.4 Performance von Hedge Fonds 9
1.1.5 Investmentphilosophie von Hedge Fonds 9
1.1.5.1 Vergleich zu traditionellen Ansätzen 9
1.1.5.2 Hauptmerkmale der Hedge Fonds Philosophie 10
1.1.6 Abgrenzung zu anderen alternativen Anlageformen 11
1.1.6.1 Abgrenzung zu Managed Futures Funds 11
1.1.6.2 Abgrenzung zu Private Equity Funds 13
1.1.6.3 Abgrenzung zu Venture Capital Funds 14
1.1.6.4 Zusammenfassung 14
1.1.7 Der Long Term Capital Management (LTCM) 15
1.1.7.1 Kurzprofil des LTCM 15
1.1.7.2 Beinahe-Zusammenbruch des LTCM 15
1.2 Rechtliche Bestimmungen 16
1.2.1 Investmentfonds in den USA 16
1.2.2 Investmentfonds in Deutschland 16
1.2.2.1 Das Kapitalanlagegesellschaftengesetz (KAGG) 17
1.2.2.2 Das Kreditwesengesetz (KWG) 17
1.2.3 Hedge Fonds in Deutschland 18
1.2.4 Steuerliche Aspekte 18
2. STRATEGIEN 20
2.1 Entstehung der Managementstrategien 20
2.2 Verfolgte Ziele, Chancen und Risiken 20
2.3 Vorstellung der unterschiedlichen Strategien 21
2.3.1 Aggressive Growth 22
2.3.2 Distressed Securities 22
2.3.3 Emerging Markets 23
2.3.4 Macro 23
2.3.5 Market Neutral Arbitrage 24
2.3.6 Market Neutral Securities Hedging 24
2.3.7 Market Timing 25
2.3.8 Opportunistic 25
2.3.9 Several 25
2.3.10 Short Selling 26
2.3.11 Special Situations 27
2.3.12 Value 28
2.3.13 Income 28
2.3.14 Fund of Funds 28
2.4 Resümee 30
3. PRODUKTVERGLEICH 31
3.1 Xavex HedgeSelect Zertifikat 31
3.1.1 Konzept des Xavex HedgeSelect Zertifikats 32
3.1.2 Details des Xavex HedgeSelect Zertifikats 34
3.1.3 Kursverlauf des Xavex HedgeSelect Zertifikats 36
3.2 COMAS PLUS Investment Zertifikat Serie B 37
3.2.1 Konzept des COMAS PLUS Zertifikats 38
3.2.2 Details des COMAS PLUS Zertifikats 40
3.2.3 Kursverlauf des COMAS PLUS Zertifikats 41
3.3 Al Global Hedge Zertifikat 42
3.3.1 Konzept des Al Global Hedge Zertifikats 43
3.3.2 Details des Al Global Hedge Zertifikats 46
3.3.3 Kursverlauf des Al Global Hedge Zertifikats 47
3.4 HVB Value Vision Zertifikat 2001/2009 48
3.4.1 Konzept des HVB Value Vision Zertifikats 48
3.4.2 Details des HVB Value Vision Zertifikats 49
3.4.3 Kursverlauf des HVB Value Vision Zertifikats 51
3.5 Unterschiede der Produkte 52
4. FAZIT 55
4.1 Perspektiven im gegenwärtigen Marktumfeld 55
4.2 Kritische Würdigung 57
LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS 60

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die dabei entstehende Differenz stellt den Gewinn für den Hedge Fonds dar. Der Prozess des Short Selling stellt einen Wertpapierleihvorgang dar. Der Hedge Fonds leiht sich von Banken, Brokern oder Versicherungen beispielsweise eine Aktie, bei der in Zukunft ein Kursrückgang prognostiziert wird. Diese Aktie wird dann am Markt verkauft. Sobald der Kurs der Aktie unter den Verkaufskurs gefallen ist, wird die Aktie zurückgekauft und somit ein Gewinn realisiert. Die Aktie wird dem ursprünglichen Besitzer nach den beiden Transaktionen wieder zurückgegeben. Voraussetzung für den Erfolg dieser Strategie ist, dass sich der entsprechende Markt stabil oder fallend verhält. Bei Leerverkäufen besteht ein theoretisch unbegrenztes Verlustrisiko. In steigenden Märkten kann der Rückkaufkurs höher als der Verkaufskurs sein. In diesem Fall entsteht ein Verlust. In Extremsituationen kann der Verlust ein Mehrfaches des Einstiegspreises betragen. Diesem Verlustrisiko steht ein bestenfalls 100-prozentiges Gewinnpotenzial gegenüber. Dies wäre dann der Fall, wenn der Wert der Aktie auf Null fallen würde. [...]

Market Neutral Securities Hedging Fonds bringen konstante, nur schwach volatile Ertragsraten hervor. Im Vergleichszeitraum betrug die Rendite 18,8 Prozent p.a. 2.3.7 Market Timing „Market Timing Hedge Funds investieren in nur ein oder zwei Assetklassen.“51 Die Anlageentscheidung richtet sich nach der prognostizierten Situation der Wirtschaft und der Märkte. Erträge entstehen aus der systematischen und fortwährenden Umschichtung des angelegten Kapitals zwischen den Anlageformen Aktien, Renten und Cash. Als Entscheidungsgrundlage ziehen Fondsmanager die charttechnische Einschätzung der Märkte heran. Zeichnet sich eine Abwärtsentwicklung ab, werden entsprechende Positionen abgestoßen und in Anlageformen investiert, welche sich chart-technisch in einem Aufwärtstrend befinden. Oft wird in nur eine einzige Vermögensklasse investiert. Dies birgt aufgrund der nicht vorhandenen Diversifikation erhebliche Risiken in sich. Die vergleichsweise hohe Rendite von 23,4 Prozent p.a. entschädigt allerdings für das erhöhte Risiko. 2.3.8 Opportunistic Diese Strategie legt sich auf keinen bestimmten Anlagestil fest. Vielmehr werden im Einzelfall die Strategien gewählt, die das beste Ergebnis versprechen. Es gibt keine spezifischen Anlageschwerpunkte, die beachtet werden müssten. Die Opportunistic Strategie erzielte im Vergleichszeitraum die höchste Rendite. Sie betrug 25,6 Prozent p.a. 2.3.9 Several Die Several Strategie wendet verschiedene Anlagestrategien nebeneinander an. Es erfolgt keine Spezialisierung auf eine bestimmte Strategie, sondern es kommen mehrere Strategien zum Einsatz, die zusammenwirken. Der ausschlaggebende Punkt, der zur Entstehung dieser Strategie führte, war die Diversifikation. [...]

Allgemein wird die Macro Strategie als äußerst spekulativ beurteilt, da es in hohem Maße zu Fremdkapitaleinsatz kommt und oft mit derivativen Finanzinstrumenten, wie z.B. Financial Futures, gearbeitet wird. Ziel der Macro Strategie ist es, die Hebelwirkung beim Fremdkapitaleinsatz positiv zu nutzen und so die Rendite zu steigern. Im Vergleichszeitraum konnte ein Ergebnis von 23,0 Prozent p.a. erwirtschaftet werden. 2.3.5 Market Neutral Arbitrage Bei Market Neutral Arbitrage Fonds werden an den Renten- bzw. Aktienmärkten Strategien eingesetzt, welche weitestgehend unabhängig (Market Neutral) von der Entwicklung des entsprechenden Marktes sind. Mit Arbitrage-Strategien werden kurzfristig bestehende Ineffizienzen von verschiedenen Märkten gewinnbringend ausgenutzt. Die Gewinne entstehen durch kleinste Preis-, Kurs- oder Zinsdifferenzen zwischen den einzelnen Märkten. Es gibt verschiedene Arten von Arbitrage-Strategien. Die wichtigsten sind die Anleihenarbitrage (Fixed Income), die Wandelanleihenarbitrage (Convertible Bond) sowie die Statistische Arbitrage (Statistical). Ein einfaches Beispiel für ein Arbitrage-Geschäft mit Gewinnerzielung könnte wie folgt aussehen: In New York wird Gold eingekauft. Gleichzeitig wird in London zu einem höheren Preis die entsprechende Menge Gold verkauft. Durch den Preisunterschied zwischen den beiden Märkten entsteht ein Gewinn. Die oben genannten Formen von Arbitrage-Strategien haben folgende Merkmale gemeinsam: Langer Anlagehorizont Hoher Fremdkapitalanteil Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten Im Vergleich zu anderen Hedge Fonds Strategien relativ niedriges Risiko Die Rendite von Market Neutral Arbitrage Hedge Fonds betrug im Vergleichszeitraum 16,1 Prozent p.a. 2.3.6 Market Neutral Securities Hedging Auch diese Strategie ist relativ unabhängig von der Situation am Markt. Kernbestandteil dieser Strategie ist die Kombination von long und short Strategien. Das Verhältnis von long zu short Positionen sollte 50:50 betragen. [...]

Arbeit zitieren:
Bilz, Marco Mai 2002: Hedge Fonds, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Hedge-Fonds-Universum, Hedge-Fonds-Strategien, Hedge-Fonds-Zertifikate, Hedge-Fonds-Markt

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