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Managing Team Diversity

Struktur, Dynamik, Führung

Managing Team Diversity
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Natalie Bax
  • Abgabedatum: Juli 2002
  • Umfang: 102 Seiten
  • Dateigröße: 809,6 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5948-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5948-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5948-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bax, Natalie Juli 2002: Managing Team Diversity, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Interkulturelles Management, Teamarbeit, Diversity-Training, Gemsichte Gruppen, Multikulturelle Organisation

Diplomarbeit von Natalie Bax

Einleitung:

Teamarbeit hat heutzutage in fast alle Unternehmensbereiche Einzug gefunden – Teams sind flexibler als traditionelle Arbeitsabteilungen und stellen eine ideale Arbeitsform dar, um der zunehmenden Komplexität in der Arbeitswelt zu begegnen. Wirtschaftliche Veränderungen wie die Globalisierung sowie Veränderungen in der Gesellschaft - steigende Einwanderungsquote, Überalterung der Gesellschaft und ein Wandel des Geschlechterverhältnisses – führen zu einer größeren Vielfalt an Nationalitäten, Kulturen, Religionen, Altersunterschieden und Wertvorstellungen in der Gesellschaft. Diese Vielfalt bzw. Diversity spiegelt sich in zunehmendem Maße auch in den Unternehmen wieder – und damit auch in ihren Arbeitsteams! Die vorliegende Arbeit soll dabei helfen, die komplexen Auswirkungen von Diversity auf das Team zu beleuchten und Ansätze für einen effektiven Umgang mit Vielfalt in Teams zu finden.

Zum Einstieg in das Thema werden die wichtigsten Merkmale und Entwicklungen in Teams erläutert, sowie die wesentlichen Inhalte von „Diversity- Managemt“ vorgestellt.

Das Kapitel Team Diversity zeigt die Komplexität der Arbeit gemischter Teams. Allgemeine Vorteile (und auch Nachteile) werden vorgestellt, Thesen erläutert sowie konkrete Untersuchungsergebnisse zu Auswirkungen von Team Diversity aufgeführt. Auch auf die besonderen Aspekte der Führung gemischter Teams wird hingewiesen.

Der folgende Abschnitt Umgang mit Team Diversity formuliert, aufbauend auf den vorhergehenden Erkenntnissen, Ansätze, die zu einem erfolgreichen Umgang mit Unterschiedlichkeiten im Team verhelfen können. Eine sorgfältige Auswahl der Teammitglieder nach unterschiedlichen Gesichtspunkten sowie das Training von wichtigen Schlüsselkompetenzen und begleitende Maßnahmen der Teamentwicklung werden genannt.

Da Teams nicht losgelöst von ihrer Umwelt existieren und das Organisationsumfeld entscheidenden Einfluss auf die Teamprozesse hat, wird ein abschließender Hinweis auf die Rolle der Führung und der Organisation gegeben für einen positiven Umgang mit (Team) Diversity.

In der Schlussbetrachtung gibt die Autorin ihre Sicht auf das Thema wieder, und zieht ein Fazit.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Das Team 4
2.1 Was ist ein Team? 4
2.2 Arten von Teams 6
2.3 Gruppenentwicklung 7
2.4 Gruppenmerkmale 9
2.4.1 Größe 9
2.4.2 Zusammensetzung 10
2.4.3 Kohäsion 11
2.4.4 Normen und Ziele 13
2.4.5 Konformität und Groupthink 14
2.4.6 Rollen, Status und Macht 18
2.4.7 Kommunikation 19
2.4.8 Führung in Gruppen 21
2.4.9 Zusammenfassung 24
3. Diversity 26
3.1 Was ist Diversity? 26
3.1.1 Affirmative Action 29
3.1.2 Verständnis für Unterschiedlichkeit 29
3.1.3 Diversity Management 30
3.2 Diversity- Parameter 34
4. Team Diversity 38
4.1 Was bedeutet Team Diversity? 38
4.1.1 Art und Ausmaß von Team Diversity 38
4.1.2 Struktur von Team Diversity 39
4.1.3 Die horizontale Perspektive 40
4.1.4 Die vertikale Perspektive 41
4.2 Das Potential von Team Diversity 42
4.3 Auswirkungen von Team Diversity 47
4.3.1 Stereotype und Vorurteile 49
4.3.2 Status und Macht 52
4.3.3 Zusammenhalt 54
4.3.4 Kommunikation 55
4.3.5 Konflikte 58
4.3.6 Teammitglieder 61
4.3.7 Teamleistung 63
4.3.8 Führung gemischter Teams 67
4.3.9 Zusammenfassung 70
5. Umgang mit Team Diversity 74
5.1 Team- Ebene 75
5.1.1 Teambesetzung 76
5.1.2 Diversity- Training 79
5.1.3 Teamentwicklung 82
5.1.4 Feedback und Evaluation 86
5.2 Organisations- Ebene 87
6. Schlussbetrachtung 91
7. Literaturverzeichnis

Automatisiert erstellter Textauszug:

Weniger sichtbare Merkmale von Diversity, insbesondere unterschiedliche Wertvorstellungen, Ansichten, Einstellungen, Kommunikations- und KonfliktStile, beeinflussen die Gruppenentwicklung vor allem in den Phasen des „Storming“ und „Norming.“ Der Umgang mit Konflikten wird dadurch erschwert, dass die Teammitglieder unterschiedliche Vorstellungen haben wie angemessenes Konfliktverhalten und die Lösung von Konflikten auszusehen haben. Stark voneinander abweichende Wertvorstellungen in Bezug auf relevante Aspekte der Zusammenarbeit des Teams (z.B. Setzen von Prioritäten, Umgang mit Zeit, Übernahme von Verantwortlichkeiten, etc.) werden es dem Team schwer machen, gemeinsam Normen und Ziele zu definieren, die von allen akzeptiert werden können. Der Einfluss, den sowohl sichtbare als auch weniger sichtbare Merkmale von Diversity auf die vierte Phase des „Performings“, also die eigentliche Teamleistung haben werden, hängt davon ab, wie gut – oder schlecht – das Team die vorhergehenden Phasen ihres Entwicklungsprozesses meistern wird. [...]

Diese Leistung kann jedoch nur erreicht werden, wenn gleichzeitig eine weitgehende Übereinstimmung arbeits- bzw. aufgabenbezogener Werte zwischen den Teammitgliedern existiert. Den Autoren zufolge ist die Ähnlichkeit diese Werte wichtig für die Einigung auf gemeinsame Ziele und Normen und zur Förderung des Zusammenhalts.125 Die Übereinstimmung der arbeitsbezogenen Werte fördert darüber hinaus die Teamidentität und die Akzeptanz der Rollen. Diversity in arbeitsbezogenen Werten dagegen führt zu Missverständnissen Erwartungshaltungen. Die beiden australischen Autoren Shaw und Barrett-Power126 stellten einige Hypothesen auf über die Auswirkungen, welche einerseits sichtbare DiversityMerkmale und andererseits weniger sichtbare Diversity- Merkmale auf die Phasen der Gruppenentwicklung - Forming, Storming, Norming und Performing – haben. Demnach üben die sichtbaren Diversity Merkmale (wie Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe, Alter, etc.) vor allem einen negativen Einfluss auf die erste Phase der Gruppenentwicklung, dem „Forming“, aus. Diversity hinsichtlich sichtbarer, demographischer Merkmale macht den Einzelnen im Team ihre Unterschiedlichkeit deutlich und ruft meist Stereotype und Vorurteile bezüglich dieser Merkmale hervor. Diese hinderlichen Vorstellungen kosten die Teammitglieder mehr Mühe im Umgang miteinander, so dass die sozialen Interaktionen zwischen den Teammitgliedern eingeschränkt werden. Je größer das Ausmaß an Diversity hinsichtlich sichtbarer Merkmale unter den Teammitgliedern sein wird, desto weniger attraktiv und erstrebenswert wird der Kontakt zu einzelnen Teammitglieder wie auch zum gesamten Team erachtet werden. Dies wirkt sich negativ auf den Zusammenhalt des Teams aus und es wird dem Team in Folge schwerer fallen, gemeinsame Normen und Ziele zu definieren und Konflikte zu lösen. Dies bedeutet, dass sich Diversity hinsichtlich sichtbarer Merkmale auch negativ auf die folgenden Phasen des „Storming“ und „Norming“ auswirken wird. und Konflikten aufgrund unterschiedlicher [...]

Diversity hat Einfluss auf das einzelne Mitglied und das gesamte Team, Diversity wirkt sich auf die Team-Prozesse aus und beeinflusst die Leistung des Teams im Sinne von Produktivität, Effizienz und Effektivität. Die genauen Auswirkungen sind so vielfältig wie der Begriff Diversity an sich. Sie sind abhängig davon, auf welche Eigenschaften sich Diversity im konkreten Fall bezieht, wie die Diversity Konstellation dabei aussieht und vor allem auch abhängig von äußeren Faktoren wie dem Organisationsumfeld, in dessen Kontext das Team agiert und den Rahmenbedingungen der Teamarbeit sowie der Aufgabenstellung. Diese vielfältigen Betrachtungsmöglichkeiten sind von der wissenschaftlichen Seite bis dato noch lange nicht erschöpfend untersucht worden. Trotz der Menge bisher vorliegender Studienergebnisse, lassen sich wenig endgültige Schlussfolgerungen ziehen, da die meisten Studien nicht direkt vergleichbar sind.123 So wurden unterschiedliche Diversity Merkmale – demographische, funktionale oder andere - in Betracht gezogen, oder der Fokus lag auf unterschiedlichen Aspekten – Auswirkungen auf Teamprozesse oder auf die Leistung. Trotzdem haben einige Autoren versucht, ihre Theorien auf diese Studienergebnisse zu stützen oder zumindest versucht, allgemeinere Aussagen über die Auswirkungen von Diversity im Team auf Basis dieser Ergebnisse zu machen. Das amerikanische Autorengespann Raghuram und Garud stellte nach der eingehenden Betrachtung von existierender Literatur über die Auswirkungen von Team Diversity eine eigene These auf. Demnach können Teammitglieder mit unterschiedlichen Fähigkeiten ein Mehr an Kreativität und Innovation erzielen und zeigen besonders gute Ergebnisse bei der Bearbeitung von Aufgaben, welche keine Routine beinhalten.124 [...]

Arbeit zitieren:
Bax, Natalie Juli 2002: Managing Team Diversity, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Interkulturelles Management, Teamarbeit, Diversity-Training, Gemsichte Gruppen, Multikulturelle Organisation

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