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Die private Hochschule Witten/Herdecke

Die private Hochschule Witten/Herdecke
Über dieses Buch

Diplomarbeit von Michael Kruska

Gang der Untersuchung:

Die Arbeit beginnt mit einem Überblick über die Entwicklung des deutschen Privathochschulwesens.

Anschließend erfolgt eine Darstellung des Werdeganges der Universität Witten/Herdecke (UW/H) sowie eine Untersuchung der Rolle, die die Uni für ihre Sitzgemeinden Witten und Herdecke spielt. Dabei werden unter anderem sowohl der Makro-, als auch der Mikrostandort der Hochschule einer eingehenden Betrachtung unterzogen.

Thema des nächsten Kapitels ist das der UW/H zugrunde liegende Ausbildungs- und Organisationsmodell, das eine Vielzahl von Eigenheiten aufweist (Stichworte: Praxisintegration, internationale Ausrichtung, Interdisziplinarität, eigenständige Finanzierung usw.). Das Modell stellt eine Hauptursache für die starke Anziehungskraft dar, welche die UW/H auf Studienanfänger ausübt. Daher wird es analysiert, beurteilt und bezüglich seiner Übertragbarkeit auf staatliche Unis geprüft.

Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Faktoren (z.B. Einzugsbereich, Wohn- und Verkehrsverhalten der Hochschulbevölkerung, wissenschaftliche Kooperationen, Rolle der Uni als regionalwirtschaftliche Triebfeder) manifestiert sich im folgenden Abschnitt das spezifische Raumwirksamkeitsprofil der UW/H.

Zusammenfassend wird schließlich die Funktion der UW/H - einerseits für das deutsche Hochschulsystem, andererseits für die Region - definiert.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis
Kartenverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1. Einführung 1
1.1 Einordnung der Arbeit in die bisherige Forschung 1
1.2 Auswahl des Untersuchungsobjektes 2
1.3 Fragestellung und Aufbau der Arbeit 4
1.4 Durchführung der empirischen Erhebung 5
1.4.1 Schriftliche Befragung 5
1.4.2 Persönliche Befragung von Schlüsselpersonen 6
2. Privathochschulen in Deutschland 8
2.1 Privatuniversitäten in den USA als Vorreiter für deutsche Privathochschulen 8
2.2 Geschichtliche Entwicklung des deutschen Privathochschulwesens 10
2.3 Die Ausprägungsformen nichtstaatlicher Hochschulen 11
2.3.1 Hochschulen in Trägerschaft des Bundes 11
2.3.2 Kirchliche Hochschulen 12
2.3.3 Echte Privathochschulen 12
2.4 Realisierte Projekte privater wissenschaftlicher Hochschulen 13
2.4.1 Die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Koblenz 13
2.4.2 Die European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel 14
2.4.3 Die Europäische Wirtschaftshochschule (EAP) in Berlin 15
2.4.4 Die private wissenschaftliche Hochschule in Bierbronnen 16
2.5 Gescheiterte Projekte privater wissenschaftlicher Hochschulen 16
2.5.1 Die private Medizinerhochschule Ingolstadt 16
2.5.2 Die Nordische Universität (NU) Flensburg/Neumünster 17
3. Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) und ihre Sitzstädte 20
3.1 Die Entwicklung der UW/H 20
3.1.1 Der historische Werdegang 20
3.1.2 Die Vorgeschichte: Gescheiterte Kooperationsbestrebungen des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke mit der Universität Essen 22
3.1.3 Die Entwicklung der UW/H nach Größe, Studenten- und Beschäftigtenzahlen 24
3.1.4 Die UW/H und ihr Mikrostandort 26
3.1.4.1 Die Anfänge: Verteilung der Hochschuleinrichtungen 26
3.1.4.2 Der Umzug: Konzentration der Fakultäten auf dem Campus 27
3.1.4.3 Der Status Quo: Die UW/H als Stadtuniversität mit Campus 28
3.1.4.4 Das Fazit: Beurteilung des Mikrostandortes 30
3.2 Die Städte Witten und Herdecke 30
3.2.1 Witten 30
3.2.2 Herdecke 32
3.2.3 Das Verhältnis der Städte zur Universität 33
3.2.4 Politische Auseinandersetzungen 34
3.2.5 Beurteilung des Makrostandortes 36
4. Das Modell UW/H 37
4.1 Die Hochschulkonzeption 37
4.1.1 Die Säulen der UW/H 37
4.1.1.1 Praxisintegration 37
4.1.1.2 Internationale Ausrichtung 39
4.1.1.3 Eigenverantwortung 40
4.1.1.4 Studium fundamentale 41
4.1.1.5 Interdisziplinarität 42
4.1.1.6 Akademie 42
4.1.1.7 Organisation 43
4.1.2 Die Bedeutung der Anthroposophie 45
4.2 Die Finanzierung 46
4.3 Das Aufnahmeverfahren 49
4.4 Die Rolle der Lehrenden 51
4.5 Die Studierenden 53
4.6 Der Campusbau 54
5. Die Raumwirksamkeit der UW/H 58
5.1 Anziehungskraft und Einzugsbereich der UW/H 58
5.1.1 Motive für die Studienortwahl 58
5.1.1.1 Außerhochschulische Gesichtspunkte 59
5.1.1.2 Hochschulische Gesichtspunkte 64
5.1.1.3 Fachliche Gesichtspunkte 65
5.1.1.4 Sonstige Gesichtspunkte 66
5.1.2 Das Informationsverhalten der Studierenden 68
5.2 Die Wohnsituation der Hochschulbevölkerung 70
5.2.1 Studentisches Wohnen 70
5.2.2 Die Wohnortverteilung der übrigen Hochschulbevölkerung 75
5.3 Die UW/H im Verkehrsnetz 76
5.3.1 Der Öffentliche Personennahverkehr 76
5.3.2 Der Individualverkehr 78
5.3.3 Die Verkehrsmittelwahl der Studierenden 79
5.4 UW/H und öffentliches Leben 82
5.4.1 Das Angebot der UW/H an die Bürger 82
5.4.2 Die Studenten im Erscheinungsbild und im öffentlichen Leben der Stadt 83
5.5 Kooperierende Institutionen 85
5.5.1 Kooperationen auf nationaler Ebene 85
5.5.2 Internationale Kooperationen 87
5.6 Die UW/H als Wirtschaftsfaktor 90
6. Schlußbetrachtung 96
6.1 Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse 96
6.2 Die UW/H als Unikum im deutschen Hochschulsystem: Rückblick und Ausblick 97
Quellenverzeichnis
Anhang

Arbeit zitieren:
Kruska, Michael Dezember 1995: Die private Hochschule Witten/Herdecke, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Hochschulsystem, Raumwirksamkeit, Organisations- und Ausbildungsmodells, Region (Standort, Einzugsbereich, Wirtschaftskraft)

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