Öko-Marketing
Ein Instrument zur Steigerung des umweltbewußten Konsumentenverhaltens
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Lutz Altmann
- Abgabedatum: September 1997
- Umfang: 118 Seiten
- Dateigröße: 6,2 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Bochum Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0554-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0554-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0554-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Altmann, Lutz September 1997: Öko-Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Öko-Marketing, Öko-PR, Öko-Werbung, Umweltbewußtsein, Umweltverhalten
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Diplomarbeit von Lutz Altmann
Einleitung:
In den letzten Jahren wurden viele Produkte mit den Zusätzen „Öko“ oder „Bio“ auf dem Markt plaziert. Diese neuen Produkte sind angeblich dazu noch „umweltfreundlicher“ geworden, und auch einige Unternehmen bekannten sich in ihren Leitbildern zu einem schonenderen Umgang mit der Natur. In der Wirtschaft erfolgte eine „grüne Trendwende“. Denn das Thema Umwelt ist nicht mehr nur noch für eine kleine Gruppe mit entsprechendem ökologischen Sachverstand von Bedeutung, sondern die zunehmende Orientierung der Konsumenten an umweltgerechteren Problemlösungen hat das Thema für alle, den Verbraucher, den Unternehmer und den Händler, interessant gemacht. Es stellt sich hier nur die Frage, ob diese Trendwende auch einen messbaren Erfolg für die Natur (z.B. Verringerung vom Ozonloch, Waldsterben, etc. ) mit sich bringt oder ob sie doch nur als „Ökowelle“ in den vorhandenen Wirtschaftsproblemen wie der steigenden Arbeitslosigkeit verebbt.
In ihrer Produktbroschüre zu „IT'S ONE WORLD“ schreibt Britta Steilmann dazu : „Zu den größten Herausforderungen unserer Zeit gehört ein neues, nachhaltig ökologisches Denken und die Entwicklung ‘intelligenter Produkte’ in geschlossenen Kreisläufen. Umweltbelastendes muss von den Märkten verschwinden, Dauerhaftigkeit erhält einen neuen Wert. Qualität ist oberstes Gebot.“ Diese Ausführung zeigt deutlich, dass ein Umdenkungsprozess einsetzen muss. Ein umweltgerechteres Verhalten sowohl beim Wirtschaften als auch beim Konsumieren kann gleichzeitig zu klaren ökonomischen und sozialen Vorteilen führen. Die Einführung und Aufrechterhaltung einer glaubwürdigen, umweltbewussten Grundhaltung des eigenen Unternehmens sollte als Marktchance gesehen werden, und sie wird dadurch auch Kunden- und Marktorientierung sowie das Ansehen in der Öffentlichkeit erheblich verbessern. Bei der Umsetzung dieser Vorstellungen wird jedes Unternehmen sein individuelles Konzept aufstellen, aber eine entsprechend dominante Rolle wird dabei das Öko-Marketing einnehmen.
Ein offensiv ausgerichtetes Öko-Marketing kann neue, innovative Leistungsangebote initiieren und damit nicht nur das Umweltbewusstsein steigern, sondern auch das Konsumentenverhalten positiv beeinflussen.
Eine Umweltorientierung kann somit Wettbewerbsvorteile schaffen, wobei sich solch eine Umorientierung nicht einzig und allein auf eine offenere Kommunkationspolitik beschränken sollte. Die in der Öffentlichkeit herausgestellten „Umweltfreundlichkeiten“ (Hopfenbeck bezeichnet dies als „Blauer-Engel-Mentalität“) müssen durch neue kommunikationspolitische Gesamtkonzeptionen ersetzt werden.
Gang der Untersuchung:
In der folgenden Arbeit wird die von Meffert aufgestellte Fragestellung, „welchen Beitrag kann das Öko-Marketing leisten, die Lücke zwischen Umweltbewusstsein und -verhalten zu schließen ?“ aufgegriffen und die Möglichkeiten der vorhandenen ökologieorientierten Marketinginstrumente für eine Steigerung des umweltbewussten Konsumentenverhaltens diskutiert. Dazu werden Beispiele aus der Praxis (z.B. Henkel, hess natur oder coop Schweiz) zu einzelnen Marketingmaßnahmen wie Öko-Sponsoring, ökologieorientierte PR-Arbeit, Öko-Werbung, Öko-Bilanzen oder umweltorientierte Marken- und Verpackungspolitik gegeben.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | IIl | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Theoretische Grundlagen zu Ökologie und Marketing | 3 |
| 2.1 | Die Begriffe Ökologie und Umwelt | 3 |
| 2.2 | Umweltschutz - ein Thema fier das Management | 4 |
| 2.3 | Der Marketingbegriff und die Erweiterung zum Öko-Marketing | 6 |
| 3. | Umweltbewußtsein und ökologieorientiertes Handeln | 10 |
| 3.1 | Definitionsversuch zum Umweltbewusstsein | 10 |
| 3.2 | Entwicklung des Umweltbewusstseins | 11 |
| 3.3 | Ökologieorientiertes Konsumentenverhalten | 15 |
| 3.3.1 | Grundstimmung der Konsumenten | 16 |
| 3.3.2 | Entscheidungskriterien beim Einkauf | 18 |
| 3.3.3 | Einteilung in Käufertypen | 21 |
| 3.4 | Ökologieorientiertes Handels- und Wettbewerbsverhalten | 23 |
| 3.5 | Diskrepanz zwischen Bewußtsein und tatsächlichem Verhalten | 25 |
| 4. | Markt für ökologiebewußte Waren | 28 |
| 4.1 | Marktarten und Marktteilnehmer | 29 |
| 4.2 | Ökologierelevante Herausforderungen bei Handel und Hersteller | 31 |
| 4.3 | Umwelt-Betroffenheit in einzelnen Branchen | 34 |
| 5. | Umweltbewußte Unternehmungen | 38 |
| 5.1 | Motive und Maßnahmen zur Ökologieorientierung | 40 |
| 5.2 | Kennzeichen einer umweltbewußten Unternehmung | 41 |
| 5.2.1 | Umweltschutzorientiertes Management | 42 |
| 5.2.2 | Umweltschutz in der Organisationsstruktur | 44 |
| 5.3 | Umweltbezogene Kommunikation der Unternehmen | 46 |
| 6. | Formulierung von Öko-Marketing-Strategien | 50 |
| 6.1 | Basisstrategien im Öko-Marketing | 52 |
| 6.2 | Wettbewerbsstrategien im ökologischen Umfeld | 56 |
| 6.3 | Planungsinstrumente des strategischen Marketings | 58 |
| 7. | Instrumente des Öko-Marketings | 61 |
| 7.1 | Produktpolitische Maßnahmen | 61 |
| 7.1.1 | Produktverantwortung | 63 |
| 7.1.2 | Ökologieorientierte Verpackungspolitik | 64 |
| 7.1.3 | Ökologieorientierte Markenpolitik | 67 |
| 7.1.4 | Ökobilanzierung | 68 |
| 7.2 | Kommunikationspolitische Maßnahmen | 70 |
| 7.2.1 | Öko-Werbung | 73 |
| 7.2.2 | Öko-Labelling | 77 |
| 7.2.3 | Ökologieorientierte PR-Arbeit | 79 |
| 7.2.4 | Öko-Sponsoring | 82 |
| 7.3 | Preispolitische Maßnahmen | 85 |
| 7.4 | Distributionspolitische Maßnahmen | 88 |
| 7.5 | Ökologiebezogenes Marketing-Mix | 92 |
| 7.5.1 | Das Beispiel hess natur | 92 |
| 7.5.2 | Das Beispiel Coop Schweiz | 94 |
| 7.5.3 | Das Beispiel Henkel | 96 |
| 8. | Zusammenfassung und Ausblick | 100 |
| Literaturverzeichnis | 103 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832405540
Arbeit zitieren:
Altmann, Lutz September 1997: Öko-Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Öko-Marketing, Öko-PR, Öko-Werbung, Umweltbewußtsein, Umweltverhalten



