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Rating - Dreh- und Angelpunkt des Firmenkredits

Eine kritische Analyse vor dem Hintergrund von Basel II

Rating - Dreh- und Angelpunkt des Firmenkredits
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Zdenka Blazevic
  • Abgabedatum: Juni 2001
  • Umfang: 140 Seiten
  • Dateigröße: 773,6 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5493-7
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Blazevic, Zdenka Juni 2001: Rating - Dreh- und Angelpunkt des Firmenkredits, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kreditrisiko, Eigenkapital

Diplomarbeit von Zdenka Blazevic

Einleitung:

Angesichts der Globalisierungs- und Internationalisierungstendenzen der Finanzmärkte, der steigenden Konzentrationsprozesse und des verstärkten internationalen Wettbewerbs im Bankgewerbe gewinnt das Kreditrisikomanagement einer Bank zunehmend an Bedeutung. Der Verdrängungswettbewerb in der Bankenlandschaft, der durch Vorrücken von Non- und Nearbanks in das traditionelle Bankgeschäft zusätzlich verstärkt wird, spielt sich zum einen im Konditionenwettbewerb ab, zum anderen wird auch das (reduzierte) Niveau der Bonitätsanforderungen zum Wettbewerbsinstrument. Der gleichzeitigen Entwicklung neuer Risiken im Kreditgeschäft wird dabei bisher noch zu wenig Beachtung geschenkt.

Vor diesem Hintergrund hat der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht am 16. Januar 2001 einen zweiten Entwurf zur Überarbeitung der internationalen Eigenkapitalvereinbarung von 1988 (sog. „Basel II“-Entwurf) veröffentlicht. Der Akkord hat eine internationale Annährung der bankaufsichtlichen Regelungen zum Ziel. Die neuen Eigenkapitalvorschriften sollen den tatsächlichen Risiken des Bankgeschäfts besser angenähert werden und gleichzeitig die Wettbewerbsgleichheit fördern.

Mit diesen Vorschlägen ist in der Finanzwelt eine Diskussion um ein angemessenes Verfahren zur Bemessung der Eigenmittelunterlegung von Kreditrisiken in Bewegung gekommen. Zukünftig soll die Bonitätseinstufung per Rating eines Kreditnehmers das wesentliche Kriterium zur Bestimmung der erforderlichen Eigenkapitalunterlegung sein und so ein differenzierteres Pricing der Banken nach sich ziehen. Dabei wird sowohl bankinternen als auch externen Ratings durch Ratingagenturen eine neue Bedeutung zukommen. Die Rahmenbedingungen der Kreditvergabe werden sich in absehbarer Zeit sowohl für Banken als auch für ihre Kunden tiefgreifend verändern.

Während der vom Baseler Ausschuss vorgesehenen Konsultationsperiode, die am 31.05.2001 abgelaufen ist, hatte die internationale Kreditwirtschaft Gelegenheit, zu den Entwürfen kritisch Stellung zu nehmen. Doch schon seit geraumer Zeit finden das Baseler Regelwerk und vor allem das Instrument Rating Einzug in die ersten Schlagzeilen der Finanzpresse. Nicht nur Banken, sondern auch betroffene Unternehmen als Kreditnehmer und auch die Ratingagenturen als mögliche Konkurrenten bei der Ratingerstellung schauen gespannt auf weitere Entscheidungen zu Basel II. Die Verabschiedung der geplanten Änderungen soll im November 2001 erfolgen, das endgültige In-Kraft-Treten zum 01.01.2004 durchgesetzt werden.

Gang der Untersuchung:

Ziel dieser Arbeit ist es, die zukünftige Bedeutung des Ratings für das Kreditgeschäft der Banken mit den Unternehmen zu untersuchen. Die kritische Beleuchtung des Basel II-Entwurfes soll mögliche Chancen und potenzielle Schwierigkeiten aufdecken, auf die sich sowohl die Banken als auch die Unternehmen bei Umsetzung der Vorschläge einstellen müssen. Die Analyse wird die wesentlichen Unterschiede zwischen internen und externen Ratings hervorheben und deren Vorteile und Unzulänglichkeiten aufdecken. In diesem Zusammenhang wird auch der Frage nachgegangen, ob sich in Deutschland eine Ratingkultur nach angloamerikanischem Muster entwickelt, oder ob in Zukunft eine bankinterne Ratingprägung der deutschen Wirtschaft zu erwarten ist.

Obwohl Basel II Regelungen für insgesamt sechs Exposureklassen (Kreditnehmergruppen) formuliert, beschränkt sich diese Untersuchung lediglich auf die Klasse der Unternehmen. Der Begriff des Firmenkredites wird hier allgemein als Synonym für den Unternehmenskredit verwendet und soll zunächst frei bleiben von bestehenden bankspezifischen Definitionen bzw. Größenabgrenzungen des Firmenkundensegmentes. Eine genauere Eingrenzung liefern die folgenden Ausführungen. Ebenso werden die Begriffe Kreditinstitut und Bank gleichgesetzt.

Nach einer kurzen Darstellung verschiedener Ratingarten und der Analyse des Ratingmarktes in Deutschland wird die Bedeutung des Ratings für das Kreditrisikomanagement der Banken untersucht. Anschließend folgt eine kurze Skizzierung des zweiten Konsultationspapiers des Baseler Ausschusses mit den Vorschlägen und Zielen der Neuen Eigenkapitalvereinbarung. Im Weiteren wird – mit Fokus auf die erste Säule des Akkords und mit Unterscheidung zweier alternativer Ansätze – die Rolle des Ratings für die neue Eigenkapitalunterlegung beschrieben. Nach Abhandlung der Grundlagen widmet sich der übrige Teil der Arbeit der Untersuchung der sich aus dem Baseler Papier ergebenden Konsequenzen. Es werden Chancen und Problemfelder der Kreditinstitute analysiert und die „pros and cons“ von internem und externem Rating kritisch gegenübergestellt. Abschließend wird die Bedeutung des Ratings im Gesamtzusammenhang bewertet.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 5
Tabellenverzeichnis 6
Abkürzungsverzeichnis 7
1. Einführung 8
1.1 Hintergrund 8
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit 9
2. Rating – Begriff und Abgrenzungen 11
2.1 Was ist Rating? 11
2.2 Ratingarten und -kriterien 12
2.2.1 Emissions- und Emittentenrating 12
2.2.2 Unternehmensrating 15
2.2.3 Bonitätsurteile in Wirtschaftsauskünften / Auskunftsratings 16
2.2.4 Baetge-Bilanz-Rating 17
3. Rolle des Ratings vor dem Hintergrund nationaler Gegebenheiten 19
3.1 Situation und Tendenzen in Deutschland 19
3.1.1 Mittelstandsprägung der deutschen Wirtschaft 19
3.1.2 Aktuelle Lage der Unternehmensgruppe Mittelstand 20
3.1.2.1 Eigenkapitalausstattung des Mittelstandes 20
3.1.2.2 Insolvenzen im Mittelstand 20
3.1.2.3 Investitionsvorhaben des Mittelstandes 20
3.1.3 Bedeutung des Firmenkredits 21
3.1.4 Rating in Deutschland 22
3.1.4.1 Ratinglücke 22
3.1.4.2 Wandel in der Ratinglandschaft 22
3.2 Beispielhafter Vergleich von internem und externem Rating 23
3.2.1 Internes Rating durch Kreditinstitute am Beispiel des Sparkassensektors 23
3.2.2 Externes Rating durch Ratingagenturen am Beispiel der URA 26
3.3 Bedeutung des Ratings für das Kreditrisikomanagement der Kreditinstitute 29
3.3.1 Risikobegriff und -arten 29
3.3.2 Risikoklassensysteme und Berechnung des Ausfallrisikos 30
3.3.3 Ableitung der Ausfallwahrscheinlichkeiten 32
3.3.4 Expected Loss, Unexpected Loss und Value at Risk 33
3.3.5 Kalkulation von Risikokosten 35
3.3.6 Ermittlung der Eigenkapitalunterlegung für Ausfallrisiken 36
4. Ansätze für die Berechnung des Kreditrisikos auf Basis der Neuen Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) 39
4.1 Basel und die Neue Eigenkapitalvereinbarung 39
4.1.1 „Basel“ und seine Aufgaben 39
4.1.2 Hintergründe und Inhalt der Neuen Eigenkapitalvereinbarung 40
Beweggründe für eine neue EK-Vereinbarung 40
Ziele der neuen EK-Vereinbarung 41
Aufbau und Inhalt des zweiten Konsultationspapiers 42
4.2 Der Standardansatz 43
4.2.1 Inhaltliche Darstellung des Standardansatzes 43
4.2.2 Ermittlung der EK-Unterlegung im Standardansatz 44
4.2.3 Anforderungen an externe Ratingagenturen 45
4.2.4 Regelungen für „Mehrfach-Ratings“ 46
4.2.5 Kreditrisikomindernde Verfahren im Standardansatz 46
4.2.5.1 Sicherheiten 47
4.2.5.2 Kreditderivate und Garantien 49
4.3 Der IRB-Ansatz 49
4.3.1 Inhaltliche Darstellung des IRB-Ansatzes 50
4.3.1.1 Bestimmung der Risikogewichte im foundationapproach 51
Bestimmung der Risikogewichte im advancedapproach 54
Vergleich von foundation und advanced approach 58
4.3.2 Berücksichtigung der Granularität 59
4.3.2.1 Zweck der Granularitätsanpassung 59
4.3.2.2 Berechnung der Granularitätsanpassung 60
4.3.3 Ermittlung der EK-Unterlegung an einem Beispiel 63
4.3.4 Kreditrisikominderung im IRB-Ansatz 67
4.3.5 Wichtige Qualitätsanforderungen an Ratingsysteme für Kredite an Unternehmen 69
5. Chancen und Problemfelder für Kreditinstitute und Unternehmen 74
5.1 Folgen aus den Anforderungen für das Ratingsystem der Kreditinstitute und den Ratingprozess 75
5.1.1 Klasseneinteilung der Aktiva und Anwendung des IRB-Ansatzes 75
5.1.2 Harmonisierung interner Ratings mit externen Ratings 76
5.1.3 Neues Rating für Kreditnehmer „alter“ Kredite 77
5.1.4 Bedeutung der qualitativen Komponente 78
5.1.5 Definition des „default“ 79
5.1.6 Anforderungen an die Datenqualität 79
5.1.6.1 Schätzungen der Risikokomponenten 79
5.1.6.2 Interne Validierung 80
5.1.6.3 Einsatz von Kreditrisikomodellen 81
5.1.7 Abwicklung und Überprüfung des Ratingprozesses 82
5.1.7.1 Aufgaben und Zuständigkeiten 82
5.1.7.2 Personelle Anforderungen 84
5.1.7.3 Technische Anforderungen 85
5.1.8 Einsatz des Ratingsystems 86
5.1.9 Anforderungen an die Offenlegung 86
5.2 Schwierigkeiten bei der EK-Berechnung 87
5.2.1 Unterlegung erwarteter Verluste 88
5.2.2 Berücksichtigung der Laufzeiten 90
5.2.3 Sicherheiten und Sicherheitszuschläge 93
5.2.4 Eigenkapital und Konjunktur 95
5.2.4.1 Prozyklizität des Finanzsektors 95
5.2.4.2 Verstärkung der prozyklischen Reaktionen durch Basel II 95
Begriff der „one-year-PD“ 96
Lösungsansätze zur Milderung der Prozyklizität 100
5.2.5 Zukünftige Entwicklung des EK 101
5.3 Folgen für das Kreditgeschäft und den Kreditvergabeprozess 104
5.3.1 Anpassung der Kreditvergabepolitik und Portfoliosteuerung 104
5.3.2 Folgen für die Konditionengestaltung 106
5.3.3 Transparenz und Offenlegung 109
5.4 Mögliche Reaktionen der Unternehmen 110
5.4.1 Nutzung und Anerkennung des internen Ratings 110
5.4.2 Nutzung alternativer Finanzierungsquellen 111
5.5 Anstehende Entscheidungen und Ziele der Kreditinstitute 113
5.5.1 Wahl des „richtigen“ Ratingsystems 114
5.5.2 Sicherung des level playing field 115
6. Internes versus externes Rating – Konkurrenz oder Ergänzung? 116
6.1 Aufsichtsrechtliche Bestimmungen 116
6.2 Qualität des Ratings 118
6.3 Beurteilung der Ratings aus Unternehmenssicht 121
6.4 Zusammenfassende Gegenüberstellung 124
Literaturverzeichnis 127
Anhang 133

Automatisiert erstellter Textauszug:

„Wer dies versucht, versinkt im Staub alter Kreditnehmerakten.“150 Für die vollständige Erbringung des Nachweises der Datenreihen räumt der Ausschuss eine dreijährigen Übergangszeit ein. Bei einem In-Kraft-Treten von Basel II im Jahr 2004 reicht es also aus, zu Beginn des Jahres 2002 mit der Sammlung von Datenmaterial zu beginnen, um der Anforderung zu genügen. Kreditinstitute, die sofort mit der Erfassung der Daten beginnen, werden diese Anforderung problemlos erfüllen können. Diese Einführungsperiode haben die deutschen Mitglieder des Baseler Ausschusses durchsetzen können. Es sollte gewährleistet sein, dass im Ausland langjährig entwickelte Methoden nicht einfach als neuer Aufsichtsstandard für das internationale Bankensystem definiert werden, und die deutschen Kreditinstitute von Beginn an die Anrechnungsvorteile der neuen Regeln nutzen können. Die dreijährige Übergangszeit beginnt mit dem Datum des In-Kraft-Tretens der Neuen Eigenkapitalvereinbarung.151 Hinter dieser Formulierung verbirgt sich eine tückische Tatsache, denn für Kreditinstitute, die es nicht schaffen, zum 01.01.2004 mit ihrem internen Rating an den Start zu gehen, bedeutet das, dass sie ihr internes Rating erst nach Ablauf der Frist, also zum 01.01.2007, wieder anmelden bzw. einsetzen können. Die Datensammlung wird für sie zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Für den Einsatz des advanced approach wird für die Schätzung der LGD und des EAD sogar eine Datenhistorie von mindestens sieben Jahren vorausgesetzt. Weder ist eine betriebswirtschaftliche Begründung für diesen längeren Zeitraum – als bei den PD-Schätzungen vorgesehen – zu erkennen noch liefert Basel eine nachvollziehbare Erklärung für diese Bestimmung. Eine entsprechende Übergangszeit sieht das Papier nicht vor. [...]

Ein wichtiger Punkt beim internen Rating ist die Definition des Ausfalls eines Kreditnehmers. Weltweit gibt es hier unterschiedliche Vorstellung einer Definition des „default“. Eine entsprechende Bandbreite bietet auch die vorgegebene Referenzdefinition des Baseler Ausschusses. Während in vielen Ländern ein default bereits nach einem 90-tägigen Zahlungsverzug als eingetreten gilt, sprechen Länder mit eher schwächeren Kreditnehmern erst bei Einleitung eines Insolvenzverfahrens von einem default. Das in Deutschland übliche entscheidende Kriterium der Vornahme einer Wertberichtigung wird von internationaler Seite nicht akzeptiert. Um das internationale level playing field zu sichern, liegt hier der Wunsch nach einer einheitlicheren Definition nahe. Damit könnte eine passende Gestaltung der Ausfalldefinition und damit die einfach mögliche Senkung der Höhe der Ausfallraten vermieden werden. Andererseits stünden dann einige Länder vor einem Dilemma, denn eine Anpassung an die 90-Tage-Version hieße für Deutschland, dass alle bisher gesammelten historischen Daten wertlos wären und die darauf aufbauenden Risikomanagementsysteme ihre Grundlage verlieren.149 Die Frage des default ist bisher noch nicht geklärt und wird die internationale Kreditwirtschaft sicher noch über die Konsultationsphase hinaus beschäftigen. 5.1.6 Anforderungen an die Datenqualität [...]

Die Änderung der internen Bonitätsprüfungssysteme zeigt sich nicht nur in der Einführung neuer Ratingklassengliederungen, die sich an internationalen Standards ausrichten. Mit der Anerkennung des internen Ratings wird vielmehr ein Baustein für ein System gelegt, welches mit den bisher insbesondere in kleinen, nicht spezialisierten Kreditinstituten angewandten Scoringmodellen nicht vergleichbar ist. Während sich diese nämlich noch stark an quantitativen Messgrößen – wie bestimmten Bilanzkennziffern – orientieren und auf Sicherheiten abstellen, muss das zukünftige Ratingsystem verstärkt auch qualitative Merkmale einbeziehen. Dazu zählen neben der Qualität des Managements vor allem der Produkt- und Produktionsstandard, die Güte der technischen Ausstattung, die Organisationsstruktur sowie z. B. das Vorhandensein von Marketing- und Vertriebskonzepten. Um seine Existenz nicht zu gefährden, muss ein Unternehmen sich mit dem Markt von morgen auseinandersetzen. Genauso muss ein Kreditinstitut sich von der gegenwärtigen und insbesondere der zukünftigen Ertrags- und Finanzkraft seines Kreditnehmers überzeugen, da diese für die Zins- und Tilgungsleistungen entscheidend sind. Die dafür verantwortlichen und immer wichtiger werdenden soft facts gehören daher zu einem tiefgründigen Rating und bilden zugleich den Grundstein für eine effizientere Insolvenzvorsorge bzw. -prognose. Wo bisher kaum ein Vergleich zwischen internem „Rating“ und den Bonitätseinstufungen einer Ratingagentur gezogen werden konnte, stellt nun die durch Basel geforderte verstärkt qualitative Orientierung zumindest einen ersten Ansatz zu einer Annäherung der inhaltlichen Prüfkriterien dar. Für die Kreditinstitute gilt es nun, bei der Entwicklung „baselkonformer“ Ratingsysteme die „richtigen“ qualitativen Prüfkriterien mit ausreichender Trennschärfe zu erkennen, ihre Prioritäten und Zusammenhänge einzuschätzen und durch „richtige“ Gewichtungen zu bewerten. Zusammen mit den gewichteten quantitativen Merkmalen müssen die Faktoren zu einem aussagekräftigen, begründbaren und damit nachvollziehbarem Ergebnis komprimiert werden. Bei der Wahl der „richtigen“ Werte sind insbesondere kleinere, nicht spezialisierte Institute vor große Herausforderungen gestellt, da ihre Bonitätseinstufungen bisher nach einfacheren Systemen gestaltet sind und ihnen dadurch häufig die Erfahrung im Umgang mit solch komplexen Ratingverfahren fehlt. [...]

Arbeit zitieren:
Blazevic, Zdenka Juni 2001: Rating - Dreh- und Angelpunkt des Firmenkredits, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kreditrisiko, Eigenkapital

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