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Einsatzmöglichkeiten der Markierungssprache XML

Betrachtung des aktuellen Entwicklungsstandes

Einsatzmöglichkeiten der Markierungssprache XML
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Alexander Benz
  • Abgabedatum: September 2001
  • Umfang: 110 Seiten
  • Dateigröße: 723,9 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Heidelberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5456-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5456-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5456-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Benz, Alexander September 2001: Einsatzmöglichkeiten der Markierungssprache XML, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: XML, Web Publishing, Electronic Business, EDI, SGML

Diplomarbeit von Alexander Benz

Einleitung:

Die „Extensible Markup Language“ (XML) ist eine textbasierte Meta-Markierungssprache, die es in kurzer Zeit geschafft hat, sich in allen Bereichen der Informationstechnologie und im Besonderen im Internet auszubreiten. XML wurde durch das „World Wide Web Consortium“ entwickelt, um ein offenes, über das Internet nutzbares Datenformat für Dokumente zu bieten. Dieses soll sich im Internet auf einfache Weise nutzen lassen und ein breites Spektrum von Anwendungen unterstützen.

Im Gegensatz zur „Hypertext Markup Language“ (HTML) handelt es sich bei XML um keine starre, vordefinierte Markierungssprache, sondern vielmehr um eine Metasprache. XML stellt Vorschriften bereit und ermöglicht es, eine beliebige Anzahl von Markierungssprachen für verschiedene Einsatzbereiche zu definieren.

Des Weiteren kann XML als Basistechnologie für das Web Publishing, also für die Erstellung, Verwaltung und Pflege von Inhalten über das Internet eingesetzt werden.

Außerdem werden mit XML Daten bzw. Dokumente beschrieben und strukturiert, damit diese über das Internet zwischen einer Vielzahl von Anwendungen und unterschiedlichen Plattformen ausgetauscht und weiterverarbeitet werden können. XML bildet so die Grundlage für verschiedenste EDI- oder E-Business-Anwendungen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Definition Markup 1
1.1.1 Procedural Markup 2
1.1.2 Descriptive Markup 3
1.2 Markierungssprachen 4
1.2.1 Standard Generalized Markup Language (SGML) 4
1.2.2 Hypertext Markup Language (HTML) 5
1.2.3 Extensible Markup Language (XML) 7
1.2.4 Extensible Hypertext Markup Language(XHTML) 10
1.2.4.1 XHTML Version 1.0 10
1.2.4.2 Modularisierung von XHTML 11
1.2.4.3 XHTML Basic 11
1.2.4.4 XHTML Version 1.1 11
2. Technische Grundlagen zu XML 12
2.1 Aufbau eines XML-Dokumentes 12
2.1.1 Prolog 12
2.1.2 DTD-Deklaration 13
2.1.3 Kommentare 13
2.1.4 Inhalt 14
2.1.4.1 Elemente 14
2.1.4.2 Attribute 15
2.1.4.3 Entity-Referenzen 16
2.1.4.4 Processing Instructions (PI) 16
2.1.4.5 CDATA-Abschnitte 17
2.1.4.6 Namespaces 17
2.2 Document Type Definition (DTD) 18
2.2.1 Wohlgeformtheit und Gültigkeit 19
2.2.2 Elementtyp-Deklaration 19
2.2.3 Attributlisten-Deklaration 21
2.2.4 Entity-Deklaration 23
2.3 XML Schema 25
2.3.1 Part 0: Primer 26
2.3.2 Part 1: Structures 26
2.3.2.1 Elementtyp-Deklaration 26
2.3.2.2 Attribut-Deklaration 28
2.3.3 Part 2: Datatype 28
2.3.3.1 Built-in-Datentypen 28
2.3.3.2 User-derived-Datentypen 30
2.3.4 Fazit 30
2.4 Stylesheets in Verbindung mit XML 31
2.4.1 Cascading Stylesheets (CSS) 31
2.4.2 Extensible Stylesheet Language (XSL) 32
2.4.2.1 XSL-Transformation (XSLT) 33
2.4.2.2 XSL-Formating Objects (XSL-FO) 35
2.4.3 Fazit 36
2.5 Verweise in XML 36
2.5.1 Extensible Linking Language (XLink) 37
2.5.1.1 Einfache Verweise 38
2.5.1.2 Erweiterte Verweise 38
2.5.2 XML Pointer Language (XPointer) 39
2.5.3 Fazit 40
2.6 Verarbeitung von XML-Dokumenten 40
2.6.1 Nichtvalidierende Parser 41
2.6.2 Validierende Parser 42
2.6.3 Document Object Model (DOM) 42
2.6.4 Simple API for XML (SAX) 43
2.6.5 Fazit 44
3. XML-Technologien in der Praxis 45
3.1 XML als systemunabhängige Meta-Markierungssprache 45
3.1.1 Wireless Markup Language (WML) 46
3.1.1.1 Wireless Application Protocol (WAP) 46
3.1.1.2 Aufbau eines WML-Dokumentes 48
3.1.1.3 Wireless Markup Language Script (WMLScript) 51
3.1.1.4 Darstellungsmöglichkeiten 52
3.1.2 Voice Extensible Markup Language (VoiceXML) 53
3.1.2.1 Aufbau eines VoiceXML-Dokumentes 53
3.1.2.2 Voice-Browser 55
3.1.2.3 VoiceXML-Interpreter 56
3.1.2.4 Architektur 56
3.1.3 Fazit 57
3.2 Web Publishing mit XML 59
3.2.1 Probleme 59
3.2.2 Web Content Management Systeme (WCMS) 61
3.2.3 Architektur eines WCMS 62
3.2.3.1 Datenbank Management System (DBMS) 62
3.2.3.2 Webserver 63
3.2.3.3 Client 64
3.2.4 Fazit 64
3.3 XML im Bereich Electronic Business 66
3.3.1 Electronic Data Interchange (EDI) 68
3.3.2 EDI for Administration, Commerce and Transport (EDIFACT) 70
3.3.3 XML/EDI-Ansatz 71
3.3.3.1 Templates 72
3.3.3.2 Agenten 73
3.3.3.3 Repositories 74
3.3.4 Weitere XML-Ansätze im E-Business 74
3.3.4.1 Frameworks 75
3.3.4.2 Functions 76
3.3.4.3 Verticals 77
3.3.5 Fazit 77
4. Schlussbetrachtung 80

Automatisiert erstellter Textauszug:

3.1.1.1 Wireless Application Protocol (WAP) Als Übertragungsprotokoll für WML wird nicht das "Hyper Text Transfer Protocol" (HTTP) verwendet, sondern das "Wireless Application Protocol" (WAP). WAP ist ein Protokoll zur Datenübermittlung von Steuerungs- und Betriebsvorschriften in Mobilfunksystemen, welches zwischen dem Mobilfunknetz und dem Internet platziert ist. Dies ermöglicht eine Nutzung von Informationsdiensten auf mobilen Endgeräten mit eingeschränktem Funktionsumfang [VIAG01, www]. Entwickelt wurden die WAP-Spezifikation vom so genannten "WAP-Forum", einer Organisation ähnlich dem W3C, die 1997 mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, Standards für einen Internetzugriff von mobilen Empfangsgeräten zu erarbeiten. Diesem Forum gehören inzwischen mehrere hundert Unternehmen aus dem weiteren Umfeld der mobilen Telekommunikation an, darunter 90 Prozent aller Mobiltelefon-Hersteller, was die enorme Akzeptanz dieses Standards zum Ausdruck bringt [StMa01, S. 42; WAPF01, www]. [...]

Mobile Kommunikation wird immer allgegenwärtiger. In Kombination mit Mobiltelefonen ermöglichen PDA und Notebooks den Zugriff auf das Internet. Es liegt daher nahe, diese Funktionen in einem Gerät zu kombinieren. Mobile Kommunikation stellt insbesondere aus zwei Gründen spezielle Anforderungen an die darzustellenden Inhalte und die Technik der Datenübertragung. Zum einen wegen den kleinen und meist farblosen Displays der Empfangsgeräte, zum anderen wegen den momentan noch sehr geringen Übertragungsgeschwindigkeiten. Dies wird sich jedoch mit der Markteinführung von "Universal Mobile Telecommunication System" (UMTS) mit ca. 2000 Kilobit pro Sekunde (KBit/s) ändern. Zur Zeit sind Geschwindigkeiten bis zu 50 KBit/s möglich [SoAG00c, S. 1-2]. "WML ist eine auf die Bedürfnisse mobiler Endgeräte zugeschnittene Seitenbeschreibungssprache und auf Basis von XML spezifiziert" [Dulz00, S. 272]. Die Erstellung einer WML-Seite ist ähnlich der einer HTML-basierten Seite für das WWW, dennoch sind beide Sprachen inkompatibel zueinander. WML enthält einige Besonderheiten, da sie den Möglichkeiten der geringeren Übertragungsbandbreite und den WAP-fähigen Endgeräten angepasst ist [Hisc00a, www; Dumk01, www]. [...]

3.1 XML als systemunabhängige Meta-Markierungssprache Aufgrund der Erweiterbarkeit und der dadurch entstandenen Flexibilität zeichnet sich ein breites Einsatzfeld für XML ab. Obwohl XML erst 1998 als Empfehlung des W3C verabschiedet wurde, existieren heute bereits eine Vielzahl neuer Markierungssprachen, die XML zur Grundlage haben. Bekannte Beispiele hierfür sind die "Chemical Markup Language" (CML), die "Mathematical Markup Language" (MathML), die "News Markup Language" (NewsML) sowie die "Synchronized Multimedia Integration Language" (SMIL) [SoAG00b, S. 5-7]. CML ist ursprünglich eine auf SGML basierende Markierungssprache, wurde aber nach und nach in XML übertragen. Sie dient zur Darstellung komplizierter, chemischer Strukturen, wie Molekülen, spektographischen Analysen uvm. [MuRz01, www]. MathML verwendet XML, um die Notation komplexer mathematischer Formeln sowohl in ihrer zweidimensionalen Darstellung, als auch in ihrer mathematischen Struktur und Bedeutung zu beschreiben [W3C01j, www]. Für die Verteilung, Erstellung und Durchsuchung von Nachrichten in elektronischen Formaten, wurde NewsML mit dem Ziel einer so genannten "medienneutralen Produktion", entwickelt [IPTC01, www]. SMIL, eine vom W3C empfohlene XMLAnwendung, dient vor allem zur Integration und Erstellung von Multimediapräsentationen. Diese werden im Internet mittels "Streaming" übertragen [W3C01k, www]. Um zu verdeutlichen, welches Potential hinter XML steckt, wird im nächsten Abschnitt zuerst die am weitesten verbreitete Markierungssprache auf XML-Basis, die "Wireless Markup Language" (WML), vorgestellt. Danach wird mit "Voice Extensible Markup Language" (VoiceXML) eine neue und innovative Methode betrachtet, die einen sprachbasierten Zugriff auf Internet-Dienste ermöglicht. [...]

Arbeit zitieren:
Benz, Alexander September 2001: Einsatzmöglichkeiten der Markierungssprache XML, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
XML, Web Publishing, Electronic Business, EDI, SGML

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