Formen der privaten Pensionsvorsorge
Ein Informationstext für LehrerInnen und SchülerInnen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Michaela Amtmann
- Abgabedatum: Januar 2002
- Umfang: 113 Seiten
- Dateigröße: 7,5 MB
- Note: 3,0
- Institution / Hochschule: Wirtschaftsuniversität Wien Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5428-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5428-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5428-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Amtmann, Michaela Januar 2002: Formen der privaten Pensionsvorsorge, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Geldanlage, Wertpapiere, Lebensversicherung, Investmentfonds
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Diplomarbeit von Michaela Amtmann
Einleitung:
Versetzen Sie sich um 20 Jahre zurück und überlegen Sie, wie Sie sich in dieser Zeit für das Alter und Ihre Pension abgesichert haben. Sicherlich werden Sie zu dem Schluss gelangen, dass Sie sich darüber gar nicht allzu viel Gedanken gemacht haben. Die staatliche Pensionsvorsorge in Österreich war so organisiert, dass die Beiträge jedes einzelnen Staatsbürgers vom Bruttobezug in Rahmen der gesetzlichen Sozialversicherung abgezogen wurde und man sich nicht mehr darum kümmern musste. Man war sich zu dieser Zeit einfach noch sicher, dass man, wenn man das gesetzliche Antrittsalter erreicht hatte, eine angemessene Pension erhielt, und diese einem auch absolut sicher war.
Davon kann man heute leider nicht mehr sprechen. Die letzten Jahre und Jahrzehnte waren gekennzeichnet von einem fortschreitenden Bevölkerungsrückgang. Dies hatte (unter anderem) zur Folge, dass das öffentliche Pensionssystem durch die steigende Pensionistenrate immer mehr ins Defizit gelangte und nicht mehr in der Lage ist, weiterhin so „hohle Pensionen auszubezahlen. Die Menschen müssen nun auf private Veranlagungen ausweichen, sollten sie den gewohnten Lebensstandard auch im Alter noch beibehalten wollen. Ziel des Staates ist selbstverständlich, das Pensionssystem weiterhin finanzierbar zu halten. Mit der Pensionsreform 1997, mit der Einführung bzw. Veränderung von Durchrechnungszeiträumen, mit der Einschränkung der Frühpensionen und vielen weiteren Maßnahmen hat die Bundesregierung einen wichtigen Schritt zur langfristigen Sicherung der Pension gesetzt. Mit der Steuerreform 2000 wurde auch die private Vorsorge gefördert und damit das staatliche und betriebliche Vorsorgewesen ergänzt und erweitert.
Die Möglichkeiten sind aber nicht alle gleich - ganz im Gegenteil - diese Möglichkeiten, privat vorzusorgen, sind nicht alle gleich sicher, nicht gleich flexibel, nicht gleich ertragreich. Damit habe ich schon wichtige Punkte meiner Arbeit angesprochen.
Gang der Untersuchung:
Das Werk selber gliedert sich in 11 Kapitel: Kapitel 1 beschreibt das System der aktuellen öffentlichen Pensionsvorsorge und zeigt, warum es wichtig ist, privat vorzusorgen. In Kapitel 2 finden Sie einerseits einen Überblick über verschiedene Anlagemöglichkeiten, andererseits auch Faktoren, die unbedingt zu berücksichtigen sind, wenn man Geld anlegt.
Die Kapitel 3 bis 10 beschreiben die wichtigsten Vorsorgeprodukte in Österreich. Diese sind: Wertpapiere, Investmentfonds, die klassische Lebensversicherung, die fondsgebundene Lebensversicherung, die britische Lebensversicherung, die klassische Rentenversicherung, die fondsgebundene Rentenversicherung und Immobilien. Die Zusammenfassung stellt noch einmal die wichtigsten Punkte im Überblick dar.
Es ist nicht einfach, aus diesem vielfältigen Angebot auf dem Finanzmarkt das beste Vorsorgeprodukt für sich herauszufiltern, aber ich möchte versuchen, durch meine Arbeit eine Hilfestellung zu geben, sich auf dem weiten Feld der Altersvorsorge zurecht und vor allem den besten Weg für sich selbst zu finden.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort des Autors | 4 | |
| 1. | Öffentliche Pensionsvorsorge | 6 |
| 2. | Geldanlage - allgemein | 10 |
| 3. | Wertpapiere | 16 |
| 3.1 | Allgemeines | 16 |
| 3.1.1 | Ausgabe von Wertpapieren | 17 |
| 3.1.2 | Einteilung von Wertpapieren | 17 |
| 3.1.3 | Übertragung von Wertpapieren | 19 |
| 3.1.4 | Ausstattung von Wertpapieren | 20 |
| 3.2 | Einige bedeutende Wertpapiere | 20 |
| 3.2.1 | Die Anleihe | 20 |
| 3.2.2 | Die Aktie | 25 |
| 3.3 | Der Kurs | 32 |
| 4. | Investmentfonds | 37 |
| 4.1 | Die Kapitalanlagegesellschaft | 38 |
| 4.2 | Depotbank des Fonds | 38 |
| 4.2.1 | Das Wertpapierdepotkonto | 39 |
| 4.3 | Arten von Investmentfonds | 41 |
| 4.4 | Einige spezielle Fonds | 43 |
| 4.5 | Risikostreuung | 47 |
| 4.6 | Erträge aus Investmentfonds | 49 |
| 4.7 | Wissenswertes über Fonds | 51 |
| 4.7.1 | Welche Risiken sind mit einem Investmentfonds verbunden? | 51 |
| 4.7.2 | Besteuerung von Fonds | 52 |
| 4.7.3 | Warum in Fonds anlegen? | 53 |
| 4.7.4 | Fondssparpläne | 53 |
| 3.7.5 | Fonds im Internet | 56 |
| 4.8 | Jetzt in Fonds einsteigen? | 58 |
| 5. | Die klassische Lebensversicherung | 61 |
| 5.1 | Allgemeines | 61 |
| 5.2 | Puncto Sicherheit | 63 |
| 5.3 | Puncto Liquidität | 64 |
| 5.4 | Puncto Geldwertstabilität | 65 |
| 5.5 | Puncto Ablaufleistung aus der Lebensversicherung | 65 |
| 6. | Die fondsgebundene Lebensversicherung | 67 |
| 6.1 | Allgemeines | 67 |
| 6.2 | Puncto Sicherheit | 68 |
| 6.3 | Puncto Liquidität | 69 |
| 6.4 | Puncto Leistungserbringung | 69 |
| 7. | Britische Lebensversicherungen | 72 |
| 8. | Die klassische Rentenversicherung | 75 |
| 8.1 | Puncto Sicherheit | 75 |
| 8.2 | Puncto Liquidität | 76 |
| 8.3 | Puncto Leistungserbringung | 76 |
| 8.4 | Puncto Geldwertstabilität | 77 |
| 9. | Die fondsgebundene Rentenversicherung | 78 |
| 10. | Immobilien | 80 |
| 11. | Der „richtige“ Finanzberater | 83 |
| 12. | Zusammenfassung | 86 |
| 12.1 | Vorsorge-Tipps | 88 |
| 30- bis 40-Jährige | 88 | |
| 40- bis 50-Jährige | 89 | |
| 50- bis 60-Jährige | 89 | |
| ANHANG | 91 | |
| Literaturverzeichnis | 110 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832454289
Arbeit zitieren:
Amtmann, Michaela Januar 2002: Formen der privaten Pensionsvorsorge, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Geldanlage, Wertpapiere, Lebensversicherung, Investmentfonds



