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Marketingstrategische Ansätze zur Steigerung der Kundenbindung im Electronic Commerce

Marketingstrategische Ansätze zur Steigerung der Kundenbindung im Electronic Commerce
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Cornelia Albers
  • Abgabedatum: Dezember 2001
  • Umfang: 85 Seiten
  • Dateigröße: 634,3 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule Bremen, University of Applied Sciences Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5234-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5234-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5234-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Albers, Cornelia Dezember 2001: Marketingstrategische Ansätze zur Steigerung der Kundenbindung im Electronic Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kundenbindung, Electronic Commerce, Internet, Marketing

Diplomarbeit von Cornelia Albers

Einleitung:

In der heutigen Zeit ist Electronic Commerce keine neue Option, sondern eine Notwendigkeit geworden. Die Möglichkeiten des Electronic Commerce verändern derzeit die Strukturen in vielen Branchen. Interaktivität, Multimedialität, Vernetzungspotential, permanente Verfügbarkeit und Globalität können das Medium zu einem interessanten Instrument für das Beziehungs-Marketing machen. Da Electronic Commerce für viele Unternehmen immer mehr ein wichtiges Instrument zur Wettbewerbsdifferenzierung geworden ist, sehen die Unternehmen in diesem Medium neue Chancen, in Kundenbeziehungen zu investieren. Besondere Relevanz erlangt das Thema Kundenbindung durch das prognostizierte expansive Wachstum des Electronic Commerce und der bislang weitgehend unzureichenden Berücksichtigung in der praktischen Umsetzung.

Das Erkenntnisinteresse dieser Arbeit beschäftigt sich daher mit der grundsätzlichen Fragestellung, wie die neuen Möglichkeiten des Internet als Medium des Electronic Commerce zur Kundenbindung eingesetzt werden können und welche Maßnahmen zur Steigerung der Kundenbindung zur Verfügung stehen.

Gang der Untersuchung:

In Kapitel 2 werden die Grundlagen der Kundenbindung betrachtet. Es werden die Definitionen der Kundenbindung und des Kundenbindungsmanagements, sowie die Bestimmungsfaktoren und die Kundenbindungsstrategien der Kundenbindung unterschieden. Bestimmte Ansätze der Kundenbindung im Online-Marketing und die Verfahren zur Ermittlung des Kundenwertes aus Unternehmenssicht bilden einen weiteren Schwerpunkt des Kapitels.

In Kapitel 3 wird auf die Grundlagen des Electronic Commerce eingegangen. Zusätzlich werden die technischen Grundlagen und die Gestaltungsmöglichkeiten des Electronic Commerce erörtert. Ausgehend vom Nutzen und Aufwand des Electronic Commerce für die Kunden, werden die Anforderungen an dieses System aus Kundensicht beschrieben. Unter der Beachtung der Nutzenpotentiale erfolgt eine Betrachtung der Chancen und Risiken des Electronic Commerce Marktes auf der Unternehmensseite.

In Kapitel 4 werden die Instrumente beschrieben, die eine Kundenbindung im Electronic Commerce positiv beeinflussen können. Softwarelösungen sowie ergänzende Maßnahmen außerhalb des Internets schließen dieses Kapitel ab.

Danach erfolgt die Anwendung eines Kundenbindungskonzeptes einer ausgewählten Website in Kapitel 5. Das Vorhandensein von kundenbindungswirksamen Instrumenten im Web werden am Beispiel des Versandhauses Quelle AG untersucht.

Die Arbeit schließt in Kapitel 6 mit einem Fazit ab. Es werden sowohl Implikationen für die praktische Umsetzung abgeleitet, als auch Ansatzpunkte für zukünftige Forschungsarbeiten aufgezeigt.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 3
1.3 Abgrenzung des Themas 3
2. Kundenbindung als Zieldimension im Unternehmen 4
2.1 Wandel der Wettbewerbssituation 4
2.2 Grundlagen der Kundenbindung 6
2.2.1 Begriffliche Erklärung der Kundenbindung und des Kundenbindungsmanagements 6
2.2.2 Bestimmungsfaktoren der Kundenbindung 7
2.2.2.1 Kausalität zwischen Kundenbindung .und Kundenzufriedenheit 7
2.2.2.2 Vertrauen als Voraussetzung für Kundenloyalität 9
2.2.2.3 Wechselkosten 10
2.2.3 Kundenbindungsstrategien 12
2.3 Kundenbindung mit Online Marketing 13
2.3.1 Veränderungen im Marketing 13
2.3.2 Relationship Marketing 14
2.3.3 Database Marketing 17
2.4 Kundenbewertung aus Unternehmenssicht 19
2.4.1 Allgemeine Kundenbewertungskonzepte 20
2.4.2 Customer Lifetime Value als Entscheidungsgröße im Relationship-Marketing 22
3. Das Internet als Medium für Electronic Commerce 23
3.1 Definition des Electronic Commerce 23
3.2 Technische Grundlagen des Electronic Commerce 24
3.3 Ausprägungen des Electronic Commerce 26
3.3.1 Dimensionen des Electronic Commerce 26
3.3.2 Teilnehmerszenarien des Electronic Commerce 27
3.4 Die Entwicklungstendenzen des Electronic Commerce Marktes 29
3.5 Kundennutzen im Electronic Commerce 30
3.5.1 Nutzen des Kunden. 31
3.5.2 Aufwand des Kunden 32
3.6 Chancen und Risiken im Electronic Commerce Markt für Unternehmen 33
3.6.1 Chancen des Electronic Commerce für Unternehmen 33
3.6.2 Risiken des Electronic Commerce für Unternehmen 35
4. Kundenbindungsinstrumente im Electronic Commerce 36
4.1 Grundlegende Informationen zum Website-Umfeld 36
4.2 Content 37
4.3 Event-Marketing 40
4.4 Electronic Services 41
4.4.1 Selbstbedienung und Personalisierung 41
4.4.2 Service und Support 45
4.4.3 Direkte Kommunikation und Nutzung der E-Mail 47
4.4.4 Virtuelle Communities 49
4.4.5 Elektronische Ferndiagnose, -wartung und -reparatur 51
4.5 Vertrauensbildende Maßnahmen 52
4.6 Softwarelösungen für die Kundenbindungsinstrumente 53
4.7 Ergänzende Maßnahmen außerhalb des Internet 56
5. Kundenbindungskonzept im Web am Beispiel des Versandhauses Quelle AG 57
5.1 Konzeptionelle Grundlagen 57
5.2 Phasen einer Geschäftsbeziehung als Untersuchungsrahmen. 57
5.3 Untersuchungskriterien 60
5.4 Zuordnung der Kundenbindungsinstrumente im Web bei Quelle AG 62
5.5 Beurteilung 67
6. Fazit 69
Literaturverzeichnis 70

Automatisiert erstellter Textauszug:

• Verbesserung der Wettbewerbssituation Viele Unternehmen nutzen zur Stärkung ihrer Wettbewerbssituation Kooperationen und Netzwerke zur Vervollständigung der unternehmensspezifischen Kernkompetenzen. Neue Formen der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit wie das „virtuelle Unternehmen“ basieren auf der elektronischen Geschäftsabwicklung im Rahmen des EC und erfordern einen schnellen und reibungslosen Austausch von Informationen und Daten zwischen den beteiligten Partnern. 143 Neue Märkte und neue Kundensegmente lassen sich durch Expansion einfacher erschließen. Zusätzlich können Wettbewerbsvorteile durch eine Differenzierung des Marktes erzielt werden. • Verbesserung der Kundenorientierung Die zunehmende Bedeutung des Kundendienstes in vielen Branchen kann durch neue ECAngebote verwirklicht werden – mit dem Resultat, eine höhere Kundenzufriedenheit und damit eine langfristige Kundenbindung zu erzielen. EC unterstützt zahlreiche Möglichkeiten, wie beispielsweise einen Online After-sale-Service z.B. mit Produktinformationen oder Verwendungshinweisen. Zusätzlich ist durch Online-Gestaltung der Kundenbeziehung ein Individual-Marketing möglich, wodurch individualisierte Produkte und Dienstleistungen angeboten werden können. Die Kaufgewohnheiten der Kunden bilden die Grundlage um für jeden Kunden ein individuelles Angebot zu erstellen. 144 Zusätzlich können automatische Preisreduktionen oder Cross-Selling-Möglichkeiten genutzt werden. Cross-Selling ist der Versuch, einem Kunden durch Verkauf eines Produktes gleichzeitig ein anderes Produkt aus dem Leistungsprogramm mit zu verkaufen. Dadurch erfolgt eine Erhöhung der Kundenbindung durch verbesserten Service.145 3.6.2 Risiken des Electronic Commerce für Unternehmen [...]

• Kosteneinsparungen Durch den Einsatz moderner IuK-Technologien lassen sich vom Einkauf bis zum Verkauf die Kosten senken. Durch die elektronische Geschäftsabwicklung ist z.B. eine Reduzierung der Personalkosten möglich. Zugleich werden Abstimmungsvorgänge vereinfacht und Kosten aufgrund von Mehr-/Doppelarbeit vermieden. Zudem ergibt sich eine Reduzierung der Beschaffungskosten durch eine verbesserte Markttransparenz. Es können bei der Wahl der Zulieferer vergrößerte Auswahlmöglichkeiten sowie relativ kurzfristige Beschaffungsvorgänge initiiert werden. Somit können Lagerhaltungskosten minimiert werden. Die Vernetzung mit anderen Unternehmen ermöglicht eine Verringerung der Entwicklungs- und Produktionskosten, da beispielsweise durch den Einsatz integrierter computergestützter Systeme eine effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Abteilungen und Personen möglich ist.139 Der optimale Einsatz von Electronic Commerce im Marketing und Vertrieb kann den hohen Anteil an variablen Kosten durch eine flächendeckende Vertriebsstruktur senken. Bei geeigneten Produkten lassen sich Kosten durch Umgehung des Handels einsparen. Allerdings können dadurch wiederum höhere Distributionskosten entstehenden.140 • Zeiteinsparungen Es sind nicht nur Kosteneinsparungen im Rahmen des Electronic Commerce möglich, sondern auch beträchtliche Zeiteinsparungen. EC erlaubt eine Verkürzung der Durchlaufund Abwicklungszeiten, da Informationen in einem standardisierten Format vorliegen und somit ohne Zeitverzögerung weitergegeben werden können. Jeder Teilnehmer kann sich 24 Stunden am Tag von jedem Ort Zugriff zu den gewünschten Daten verschaffen. Es kann so rund um die Uhr von der ganzen Welt aus beispielsweise an einem Projekt gearbeitet werden. Es gibt keine Einschränkungen durch Zeitverschiebungen, da von jedem Telefonanschluß aus der Zugang möglich ist. Dies ist vorteilhaft für die Produktentwicklung, da durch die verbesserte Kommunikation Parallelarbeiten möglich sind.141 • Steigerung des Absatzpotentials Das Absatzpotential kann durch eine kontinuierliche Marktpräsenz im Rahmen des EC gesteigert werden, da Kunden ständig auf aktuelle Informationen und Angebote zugreifen können. Zusätzlich ist die Möglichkeit gegeben, neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten sowie neue Kundenkreise und neue globale Märkte zu erschließen.142 [...]

Zunächst waren es nur Imagegründe, die Unternehmen zur Nutzung des Internets im Rahmen der Marktkommunikation veranlassten. Zahlreiche Unternehmen habe inzwischen erkannt, dass weitaus mehr positive Effekte durch Electronic Commerce zu erzielen sind. Folgende allgemeine Vorteile bietet die digitale Geschäftsabwicklung im Rahmen des Electronic Commerce:138 • Die Durchführung von Transaktionen ist nicht zeitgebunden. • Eine Beschleunigung der Informations- und Transaktionsprozesse durch die Nutzung moderner IuK-Technologien (z.B. Internet). Dies führt zu erheblichen Einsparungen der Informations-, Kommunikations- und Transaktionskosten. • Der Einsatz von EC gibt den Unternehmen die Chance, die Abwicklung aller Transaktionen zu verbessern, wodurch neue Produkte, neue Unternehmensformen und neue Dienstleistungszweige entstehen. • Electronic Commerce trägt zur fortschreitenden Vernetzung und Globalisierung der Weltwirtschaft bei und macht internationale Aktivitäten mit geringen Aufwand möglich. Durch die Anwendung dieser allgemeinen Effekte, bietet sich für jedes Unternehmen die Möglichkeit, strategische Wettbewerbsvorteile zu erlangen. In Abb. 10 werden die verschiedenen Nutzenpotentiale vorgestellt. Abbildung 10: Nutzenpotentiale des Electronic Commerce [...]

Arbeit zitieren:
Albers, Cornelia Dezember 2001: Marketingstrategische Ansätze zur Steigerung der Kundenbindung im Electronic Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kundenbindung, Electronic Commerce, Internet, Marketing

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