Raubdruck, Warnrufe und Wachsamkeit bei Europäischen Zieseln
Spermophilus citellus citellus
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Ilse Eva Hoffmann
- Abgabedatum: Juni 1995
- Umfang: 51 Seiten
- Dateigröße: 2,4 MB
- Institution / Hochschule: Universität Wien Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5178-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5178-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5178-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Hoffmann, Ilse Eva Juni 1995: Raubdruck, Warnrufe und Wachsamkeit bei Europäischen Zieseln, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Beutegreifer, Beutetiere, Überlebenswert, Wachsamkeitsverhalten, Europäisches Ziesel
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Diplomarbeit von Ilse Eva Hoffmann
Zusammenfassung:
In einer zweijährigen Freilandstudie wurde der Raubdruck auf eine Population von Spermophilus citellus citellus und die diesbezügliche Reaktion der potentiellen Beutetiere untersucht.
Es zeigte sich, dass das Auftreten der häufigsten Predatoren, nämlich streunender Hauskatzen, saisonalen Schwankungen unterworfen war und nach dem Erscheinen der Jungtiere an der Oberfläche sein Maximum erreichte. Juvenile Ziesel waren somit die bevorzugte Beute von Katzen, daneben auch von Raubvögeln: Bei ca. 78 % der beobachteten Erbeutungen waren Angehörige dieser Altersklasse betroffen, dies entsprach etwa 19 % der im Untersuchungsgebiet geborenen bzw. dorthin eingewanderten Jungtiere.
Ziesel reagierten auf die Anwesenheit von Räubern mit Warnrufen, und zwar v.a. Muttertiere, nachdem ihr Wurf an der Oberfläche erschienen war, und entwöhnte Juvenile. Der Aktivitätsanteil bipeder Haltungen wurde sowohl durch Warnrufe als auch durch anwesende Räuber verlängert. Zusammen mit anderen Faktoren hatten Warnrufe und Predatoren je nach Alters-Geschlechtsklasse unterschiedlich starke Effekte auf die bipede Wachsamkeit. Sowohl das Warnruf- als auch das Wachsamkeitsverhalten variierte also je nach Kontext, zwischen den Altersgeschlechtsklassen und im saisonalen Verlauf.
Ziesel, die öfter Warnrufe ausstießen bzw. ihren Wachsamkeitsanteil den Randbedingungen entsprechend anpassten, steigerten ihren Überlebenswert. Junge Ziesel profitierten v.a. von Warnrufen ihrer Wurfgeschwister, während die Rufe reproduzierender Weibchen keinen Einfluss auf die Zahl erbeuteter Jungtiere hatten.
Inhaltsverzeichnis:
| Einleitung | 1 | |
| Material und Methoden | 4 | |
| Jahreszyklus | 5 | |
| Datenaufnahme | 6 | |
| Analyse und Statistik | 8 | |
| Ergebnisse | 10 | |
| 1. | Predatoren | 10 |
| Beobachtete Erbeutungen | 12 | |
| 2. | Warn- und Wachsamkeitsverhalten | 13 |
| 2.1 | Einfluss von Predatoren | 13 |
| 2.2 | Alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede | 15 |
| 2.3 | Einfluss ökologischer Strukturen | 18 |
| 2.4 | Saisonaler Verlauf | 19 |
| 3. | Auswirkungen von Warn- und Wachsamkeitsverhalten | 22 |
| Diskussion | 24 | |
| Zusammenfassung | 37 | |
| Summary | 38 | |
| Literatur | 39 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832451783
Arbeit zitieren:
Hoffmann, Ilse Eva Juni 1995: Raubdruck, Warnrufe und Wachsamkeit bei Europäischen Zieseln, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Beutegreifer, Beutetiere, Überlebenswert, Wachsamkeitsverhalten, Europäisches Ziesel




