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Aufbau eines computergestützten Baustellencontrollings mit dem Schwerpunkt der Sicherung der Nachweisführung aus Bauzeitenbehinderung

Angewandt an einem Beispiel

Aufbau eines computergestützten Baustellencontrollings mit dem Schwerpunkt der Sicherung der Nachweisführung aus Bauzeitenbehinderung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sebastian Blecke
  • Abgabedatum: Juni 2001
  • Umfang: 172 Seiten
  • Dateigröße: 7,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Beuth Hochschule für Technik Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4820-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4820-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4820-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Blecke, Sebastian Juni 2001: Aufbau eines computergestützten Baustellencontrollings mit dem Schwerpunkt der Sicherung der Nachweisführung aus Bauzeitenbehinderung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Baubetrieb, Bauzeitverzögerung

Diplomarbeit von Sebastian Blecke

Gang der Untersuchung:

Die Arbeit beschäftigt sich zunächst mit dem Begriff der Kosten-Leistungsrechnung. Hier werden kurz die wichtigsten Begriffe der Kostenrechnung erläutert, da sie im weiteren Verlauf dieser Arbeit die Grundlage für das Verständnis der Zusammenhänge darstellen. Im nächsten Schritt soll die Aufgabe der Arbeitsvorbereitung erläutert werden, bevor der wichtige Aspekt der Bauzeit und abschließend das Baustellencontrolling selbst näher betrachtet werden. Diese Gliederung soll den allgemeinen Teil der Diplomarbeit abschließen.

Im weiteren Verlauf wird auf die konkrete Baumaßnahme eingegangen. Es erfolgt eine Vorstellung der Baustelle und der Bauvertragspartner, sowie eine kurze Beschreibung des Bauvertrages. Des weiteren wird die bestehende Baustellendokumentation beschrieben, bevor diese vom Verfasser beurteilt wird. Als Resultat dieser Bewertung, wird in den folgenden Gliederungspunkten auf die Grundzüge und Funktionsweise des zu entwickelnden Baustellencontrollings eingegangen. Zudem wird ein Verfahren zur Erfassung der monetären Folgen infolge von Bauverzögerungen vorgestellt, welches auch ein Bestandteil des Baustellencontrollings darstellt. Zuletzt wird in einer Bewertung der erarbeiteten Ergebnisse, einer Zusammenfassung und in einem Ausblick auf die weitere Handhabung der gegebenen Problematik die Diplomarbeit abgeschlossen.

Die Darstellung der einzelnen EDV-Controlling-Module sowie die Ergebnisdarstellung des Nachweisverfahrens zur Bewertung der monetären Folgen ist in dieser Diplomarbeit nur schwer in Papierform darzustellen. Lediglich die wichtigsten Elemente sind als Bildschirmansichten in diese Arbeit eingefügt. Die genauen Programmstrukturen und Entwicklungen der Ergebnisse sind der beiliegenden CD-ROM zu entnehmen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 7
1.1 Einführung 7
1.2 Zielsetzung 8
1.3 Aufbau der Arbeit 9
2. Kosten im Baubetrieb 11
2.1 Kosten-Leistungsrechnung 12
2.1.1 Bauauftragsrechnung 12
2.1.2 Baubetriebsrechnung 13
2.2 Arbeitsvorbereitung 15
3. Begriff der Bauzeit 17
3.1 Bedeutung der Bauzeit 17
3.1.1 Rechtliche Bedeutung der Bauzeit 18
3.1.2 Baubetriebliche Bedeutung der Bauzeit 19
3.2 Bedeutung der Bauzeit aus der Sicht der Vertragsparteien 20
3.2.1 Die Bedeutung der Bauzeit für den Auftraggeber 20
3.2.2 Die Bedeutung der Bauzeit für den Auftragnehmer 20
3.3 Der Bauzeitenplan 21
3.4 Gestörter Bauablauf 22
3.4.1 Ursachen für Bauverzögerungen 23
3.4.2 Rechtliche Folgen aus Bauverzögerungen 24
4. Baustellencontrolling 27
4.1 Definition des Begriffs Baustellencontrolling 27
5. Die Baumaßnahme 31
5.1 Historie 31
5.2 Das Bauvorhaben 32
5.2.1 Herstellung von Stahlbetonbodenplatten 32
5.2.2 Erneuerung von Kellerdecken in Teilbereichen 33
5.2.3 Verstärkung von Deckensystemen durch Spritzbeton 33

Automatisiert erstellter Textauszug:

Während einer Baumaßnahme wird von dem Polier des Auftragnehmers das Bautagebuch geführt. In diesem Dokumentationsinstrument der Baustelle werden sämtliche relevanten Geschehnisse der Baustelle festgehalten (siehe Kap. 6.1.1). Die Bautagebucheinträge werden in regelmäßigen Abständen der Bauherrnschaft zur Kontrolle vorgelegt. All diese Kriterien mussten bei der Umwandlung eines herkömmlich geführten Bautagebuchs in ein digitales Dokumentationsinstrument berücksichtigt werden. Es wurden aber noch andere Details in das Modul eingearbeitet, auf die im weiteren Verlauf näher eingegangen wird. Zunächst enthält das Modul zum Erstellen der Bautagesberichte die selben allgemeinen Abfrageinformationen, wie ein herkömmliches Bautagebuch. Diese sind: Datum Witterung Regen Schnee Wind Frost Temperaturen Arbeitszeit Die Angaben über die Anzahl der Arbeitnehmer und das jeweilige Datum des Arbeitstages werden automatisch aus dem Modul zur Erfassung der täglichen Arbeitszeit übernommen. Da im Gegensatz zum Stundenerfassungsmodul hier die gesamte Arbeitnehmerschaft mit Anzahl und Arbeitsstunden erfasst werden sollte, befindet sich bei der Zusammenstellung der Arbeitnehmerangaben noch ein weiteres Feld mit der Bezeichnung „Sonstige/Fremd“. Hier können nun alle Arbeitnehmer eingetragen werden, die in dem Modul zur Stundenerfassung nicht berücksichtigt wurden. Die Addition der Anzahl der Arbeitnehmer sowie der geleisteten Arbeitsstunden geschieht selbstständig. - 75 - [...]

In diesem Formular, welches man über die Schaltflächen „Bautagebuch“ – „Stundenbuch / Personal“ erreicht, werden täglich die Angaben über die Arbeitszeiten aller „eigenen“ Arbeitnehmer festgehalten. Die Arbeitszeiten von Subunternehmern kann und darf nicht registriert werden, da die Nachunternehmerleistungen in der Arbeitskalkulation nicht mit Aufwandswerten für den Stundenverbrauch versehen sind und sich somit bei der Gegenüberstellung von Soll- und Ist-Stunden eine Verfälschung der tatsächlichen Stundensummierung einstellen würde. Lediglich Hilfsbetriebe, wie z. B. Transportleistungen, werden hierbei in der Datenerfassung mit berücksichtigt. Bei der Dateneingabe ist für jede Berufsgruppe ein eigenes Registerblatt angelegt. In diesen Registern sind Felder für die Eingabe der Namen der Arbeitnehmer vorgesehen, wobei sich sämtliche Namen der in Frage kommenden Arbeitnehmer in mehreren Datenbanken im Hintergrund befinden, so dass der Bediener die jeweiligen Namen nicht mehr eingeben muss, sondern über ein Kombinationslistenfeld auswählen kann. Befindet sich ein Arbeitnehmer nicht in der zur Verfügung gestellten Auswahl, so kann trotzdem manuell ein weiterer Name hinzugefügt werden. Somit ist der Arbeitsaufwand erheblich reduziert. Nach der Festlegung des Arbeitnehmers wird in der dahinter befindlichen Eingabezelle die Arbeitszeit in Stunden eingetragen. Ist die Eingabe für eine Berufsgruppe abgeschlossen, wird durch das Anklicken eines beliebigen Registersteuerelementes die nächste zu bearbeitende Berufsgruppe erreicht. Als letztes Registerblatt befindet sich eine Gesamtübersicht für jeden Arbeitstag, indem sich Informationen über die Anzahl der Arbeitnehmer (aufgeschlüsselt nach Berufsgruppen) und Summe der Arbeitsstunden befinden. - 72 - [...]

Der Bauherr hat mit seinen Erfüllungsgehilfen dafür zu sorgen, dass die Erstellung eines Bauwerkes durch den Auftragnehmer ohne von ihm zu verantwortende Mängel, wie z. B. fehlerhafte Planungsunterlagen, falsche Geländeabsteckungen, mangelhafte bauseits gestellte Baustoffe, usw. erfolgt. Sollten Mängel aufgrund der o. g. Gründe dem Bauunternehmen bekannt werden, so hat der Auftragnehmer die Verpflichtung nach § 3, Nr. 3 bzw. § 4, Nr. 1 und 3 VOB/B dem Auftraggeber die Bedenken über die Art und Weise der Ausführung in Kenntnis zu setzen. Dies realisiert der Auftragnehmer durch die schriftliche Anmeldung von Bedenken. Im Rahmen des Schriftverkehrmoduls des entwickelten Baustellencontrollings wurde auch für diesen Punkt ein Eingabeformular entwickelt, welches im Folgenden erläutert werden soll. [...]

Arbeit zitieren:
Blecke, Sebastian Juni 2001: Aufbau eines computergestützten Baustellencontrollings mit dem Schwerpunkt der Sicherung der Nachweisführung aus Bauzeitenbehinderung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Baubetrieb, Bauzeitverzögerung

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