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Electronic Human Resource

Neue Wege im Personalmarketing

Electronic Human Resource
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Pamela Plath
  • Abgabedatum: Juli 2001
  • Umfang: 117 Seiten
  • Dateigröße: 3,9 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4727-4
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Plath, Pamela Juli 2001: Electronic Human Resource, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Electronic Human Resource, Internet, E-HR, Online-Rekrutierung, Personalbeschaffung

Diplomarbeit von Pamela Plath

Einleitung:

Fast alle Unternehmen präsentieren sich und ihre Produkte mittlerweile im Internet. Als Informations- und Kommunikationsmittel (IuK) hat es sich inzwischen zur Basistechnologie entwickelt. Die Vernetzung überwindet Zeit und Raum. Sie führt zu neuen Konkurrenten und gleichzeitig zu neuen Möglichkeiten, um den Kundenwünschen zu entsprechen. Die technologische Entwicklung beschleunigt die Geschäftsprozessen. Bestehende Abläufe und Strukturen werden daraufhin in vielen Großunternehmen überarbeitet.

Die Anzahl der Internet-Nutzer in Deutschland stieg laut einer Umfrage des GfK-Online Monitors (2001, Januar) auf knapp die Hälfte (24,2 Millionen = 46 Prozent) der Bundesbürger im Alter von 14 bis 69 Jahren. Die Umfrage verzeichnete von Mitte 2000 bis Anfang 2001 einen Zuwachs an Nutzern von 34 Prozent. Die weltweite Nutzerzahl wird auf ca. 429 Millionen (Nielsen/Netratings 2001, Juni) geschätzt. Die durchschnittliche Verweildauer im Netz erhöht sich ebenfalls. Das Internet wird verstärkt zur Stellensuche verwendet. Nach einer Jupiter MMXI Europe Untersuchung (2001, April) sind rund 1,75 Millionen Deutsche Online aufJobsuche. Für die Wirtschaft wird das Internet als Personalbeschaffungsinstru-ment zunehmend wichtiger.

In der heutigen Informationsgesellschaft zählen hauptsächlich Ideen und deren Umsetzung. Verpackt sind sie als Patente, Produktpläne, Computerprogramme oder neue Seiten im World Wide Web (WWW). Die Organisationen arbeiten verstärkt im tertiären und quartären Sektor, verkaufen also Dienstleistungen oder Informationen. Die Bedeutung des Personals bei der Erstellung dieser immateriellen Güter liegt auf der Hand. Nur kreative Mitarbeiter schaffen neues Know-How. Die Produktqualität und Kundenorientierung hängt von ihrem Ausbildungsstand und ihrer Motivation ab.

Jeder Mitarbeiter trägt zur Wandlungs- und Innovationsfähigkeit des Unternehmens bei. Kaplan/Norton formulieren die Situation wie folgt:

„Die Investition in das Wissen und die Nutzung der Fähigkeiten eines jeden Mitarbeiters ist ein Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens im Informationszeitalter geworden.“.

Organisationen erwirtschaften Gewinn mit guten und loyalen Kunden und ebensolchem Personal. Personalmarketing definiert die Mitarbeiter als Kunden des Personalbereiches. In der vorliegenden Arbeit werden Bereiche des Personalmarketing behandelt, die für die Anwendung elektronischer Medien besonders interessant und in der Praxis in vielen Unternehmen akzeptiert sind. Der Schwerpunkt liegt auf der Personalbeschaffung über das Internet dem sogenannten E-Cruiting (auch E-Recruiting genannt). Fraglich sind hier besonders die Möglichkeiten und Grenzen des Internet als Medium zum Austausch von Bewerber- und Unternehmensinformationen. Basis der Betrachtungen sind modernen deutsche Großunternehmen, denn die Übertragung personalpolitischer Funktionen und Instrumente auf Klein- und Mittelbetriebe vollzieht sich nur zögerlich.

Um heutige und zukünftige Entwicklungen in der Personalarbeit einzuordnen, beginnt die Arbeit mit einer kurzen Übersicht der Geschichte des Personalwe-sens. Darauf folgen die Veränderungen der Arbeitswelt durch elektronische Medien. Die Definitionen der Grundlagen: Electronic Human Resource (E-HR), Personalmarketing und Personalbeschaffung schließen sich an. Im Hauptteil werden Online-Beschaffungswege vorgestellt und die Vor- und Nachteile des Internet als Instrument zur Personalakquisition (Kombination aus Personalbe-schaffung und Personalimagewerbung) kritisch betrachtet. Den Abschluß der Arbeit bildet ein Ausblick auf Trends im E-Cruiting und der Personalarbeit. Kapitel 6 erläutert die verwendete Literatur und die Zahlen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
Einleitung 1
1. Neue Anforderungen an die Personalpolitik 3
1.1 Veränderte Arbeitsbedingungen 3
1.2 Personalarbeit früher und heute 6
1.3 Veränderung der Arbeitswelt durch neue Technologien 8
2. Grundlagen 11
2.1 Definition von Personalmarketing 12
2.1.1 Ziele des Personalmarketing 12
2.1.2 Instrumente des Personalmarketing 13
2.1.3 Argumente für Personalmarketing 15
2.2 Definition von Personalbeschaffung 17
2.2.1 Interne Personalbeschaffung 18
2.2.2 Externe Personalbeschaffung 18
2.3 Definition von Electronic Human-Resource 20
2.4 Übertragung von E-Business-Strukturen auf das Personalmanagement 21
3. Online-Personalbeschaffung 24
3.1 Rekrutierung über die Unternehmens-Website 25
3.2 Vorauswahlinstrumente 27
3.3 Online-Stellenbörsen 30
3.4 Nicht-Kommerzielle Online-Stellenbörsen 32
3.5 Angebote von Personalberatungen 32
3.6 Sonstige Online-Rekrutierungsmöglichkeiten 33
3.7 Online-Rekrutierung in den USA 34
4. Möglichkeiten und Grenzen des Internet als Instrument des Personalmarketing 37
4.1 Medieneigenschaften 37
4.1.1 Informationsfülle und Reichweite 37
4.1.2 Werbewirkung 39
4.1.3 Individualisierung 40
4.2 Personalimagewerbung über das Internet 41
4.3 Bewerbungslogistik 43
4.3.1 Zeitvorteile 45
4.3.2 Kostenersparnisse 46
4.4 Ansprache der Zielgruppe 48
4.5 Die elektronische Bewerbung 50
4.5.1 Standardisierung 50
4.5.2 Datenschutz 52
4.5.3 Die Qualität der Bewerbungen 53
4.6 Bindungsmanagement 53
5. Fazit und Ausblick 57
5.1 Trends im E-Cruiting 57
5.2 Neudefinition des Personalwesens 58
6 Verwendete Literatur und Zahlen 61
6.1 Literatur 61
6.2 Zahlen 61
7. Literaturverzeichnis 68
Anhang 78

Automatisiert erstellter Textauszug:

Mit Zuwächsen von 34 Prozent im vergangenen halben Jahr liegt die Zahl der Online-Nutzer zwischen 14 und 69 Jahren in Deutschland jetzt bei über 24 Millionen Hamburg, 20. März 2001 - Mit Zuwächsen von 34 Prozent im vergangenen halben Jahr zählen jetzt knapp die Hälfte (46 Prozent) der Bundesbürger im Alter von 14 bis 69 Jahre zu den Internet-Nutzern. Damit sind mittlerweile 24,2 Millionen Deutsche im Alter von 14 bis 69 Jahren online. Das geht aus den heute in Hamburg vorgestellten Ergebnissen der siebten Erhebungswelle des GfK OnlineMonitors hervor. Diese Struktur-Analyse der Internetnutzung wurde von der GfK Medienforschung in Nürnberg im Namen der Auftraggeber-Gemeinschaft GfK Online-Monitor - von Dezember 2000 bis Januar 2001 durchgeführt. Die Auftraggeber-Gemeinschaft besteht aus AOL Deutschland, Bertelsmann eCommerce Group, Deutsche Telekom AG, G+J Electronic Media Service GmbH, GWP online marketing ECONOMY.ONE AG, Interactive Advertising Center GmbH, interactive media ContentSuite AG, MilleMEDIA GmbH, OMS Online Marketing Service GmbH & Co. KG, Quality Channel GmbH, Tomorrow Internet AG. [...]

Untersuchungsgegenstand: Personalmarketingaktivitäten im Internet Methode: Unternehmen wurden hinsichtlich der Kriterien Umsatz und Anzahl der Mitarbeiter ausgewählt. Branchen, die nach diesem ersten Schritt unterrepräsentiert waren, wurden durch weitere Unternehmen „aufgefüllt“. Einteilung in 15 Branchen. Auswahl und unterschiedliche Gewichtung von Kriterien, um Personalmarketingkriterien zu „bestimmen“. Auswahl und Gewichtung erfolgte durch ein Expertenteam von Vertretern der TU und DIE WELT online. Der Kriterienkatalog untergliedert sich in sieben Bereiche. Die einzelnen Themenbereiche wurden durch verschiedene Indikatoren gemessen. Am Ende wurde ein Ranking der einzelnen Unternehmensauftritte durchgeführt. Stichprobe: 118 größte Unternehmen Deutschlands Zeitraum: 24.04.2000 bis 05.05.2000 Anmerkung: Es handelt sich um eine Momentaufnahme. Zwischenzeitliche Änderungen [...]

Methode: Analyse der Homepages von Unternehmen, die in Deutschland rekrutieren. Quantitative Auswahl: Top 250 Recruiter, nach Zahl der jährlichen Einstellungen und Top 20 jeder Branche nach Umsatz. Nur Unternehmen, die bereits online rekrutieren, in den wichtigsten Jobbörsen vertreten waren und permanent in Printmedien rekrutierten. Definition von 36 Kriterien und Formulierung als Ja-/Nein-Fragen, die als Indikator für gelungene Karriereseiten gelten können. Gewichtung der Kriterien erfolgte nach den Gesichtspunkten: im Internet üblich, besonders wichtig für Personalmarketing/Recruiting, hoher Informationsgehalt, mediengerechte Interaktivität damit verbunden oder hohes Innovationspotential. Am Ende erfolgte ein Ranking der besten Karriere-Seiten. Die Top 30-Unternehmen dieses Rankings wurden von einer Jury aus Professoren (Personal- und Medienwirtschaft), Studenten (Vertreter von AIESEC und bonding), Internet- Experten (Multimedia- Agentur), Kommunikationswissenschaftlern und Journalisten auf qualitative und subjektive Aspekte wie Design und Professionalität untersucht. Die Wertung der Jurymitglieder und das vorangegangene Ranking (50/50) ergaben die Top-5-KarriereSeiten. [...]

Arbeit zitieren:
Plath, Pamela Juli 2001: Electronic Human Resource, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Electronic Human Resource, Internet, E-HR, Online-Rekrutierung, Personalbeschaffung

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