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Wirtschaftsmediation als Verfahren außergerichtlicher Konfliktregelung

Anforderungen, Umsetzung, Verbreitung

Diplomarbeit
Diplomarbeit von Fabienne Leykauf ; Abgabe Oktober 2000; 90 Seiten, 7,6 MB ; Note 1,0; Sprache Deutsch
Fachhochschule Wiesbaden Deutschland
Inhaltsangabe, Inhaltsverzeichnis und Textauszüge:

Einleitung:

In den USA ist die Mediation inzwischen die verbreitetste Methode der außergerichtlichen Konfliktregelung (AKR) und wird auch der dort sehr etablierten Schiedsgerichtsbarkeit vorgezogen. In Australien bilden Wirtschaftsrechtsfälle den größten Anteil aller privaten Mediationen.

In Deutschland hingegen zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab. Mediation hat z.B. bei Scheidungen, dem Täter-Opfer-Ausgleich und bei ökologischen Konflikten bereits Fuß gefasst. Deutsche Unternehmen scheinen jedoch trotz vermehrter Konferenzen, einer zunehmenden theoretischen Diskussion und einem wachsenden Angebot an Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich noch nicht bereit zu sein, Mediation in der Wirtschaft als eine neue Form der AKR zu akzeptieren, geschweige denn, sie anzuwenden.

Es stellt sich also die zentrale Frage: Warum findet Mediation in wirtschaftsrechtlichen Konfliktfällen in Deutschland nur sehr beschränkt Anwendung?

Diese Problemstellung wird auf drei verschiedenen Ebenen behandelt:

1. Ebene der Anforderungen: Wird die Mediation den Anforderungen an ein zusätzliches AKR - neben den gebräuchlichen Verfahren der AKR (wie Schiedsgericht, Einigungsstelle, Schlichtung) - gerecht? Welche Anforderungen an den Mediator ergeben sich u.a. aus dem Verfahrensverlauf und seiner Komplexität? Was sind die wesentlichen Bereiche, die bei einer Ausbildung zum Mediator abgedeckt sein müssen? Werden die aktuellen Ausbildungsangebote diesen Anforderungen gerecht?

2. Ebene der Umsetzung: Wie wird das Verfahren in die Praxis umgesetzt? Welche Hindernisse und Risiken gibt es dabei zu beachten?

3. Ebene der Verbreitung: Was kann konkret zur Verbreitung der Wirtschaftsmediation in Deutschland getan werden?

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 3
1.1 Problemstellung 3
1.2 Abgrenzung der Wirtschaftsmediation zu anderen Formen der Mediation 4
1.3 Definition 5
1.4 Anwendungsfelder in der Wirtschaft 5
2. Theoretische Grundlagen der Mediation und außergerichtlichen Konfliktregelung (AKR) 6
2.1 Wesentliche Elemente der Konflikttheorie 6
2.1.1 Konfliktarten und deren Ursachen 7
2.1.2 Konflikthandhabung 8
2.1.3 Eskalationsstufen 9
2.2 Das Harvard Konzept 10
2.3 Recht im Rahmen der Mediation 13
2.4 Anforderungen an die Wirtschaftsmediation als AKR-Verfahren 14
2.4.1 Bedeutung von AKR 14
2.4.2 Hintergründe zur Entwicklung von AKR 14
2.4.3 Gemeinsame Grundprinzipien der AKR-Verfahren 16
2.4.4 Verfahren der AKR im Vergleich zum Gerichtsverfahren 17
2.5 Zwischenergebnis 17
3. Umsetzung in die betriebliche Praxis 20
3.1 Mediationsverfahren 20
3.1.1 Verfahrensverlauf 20
3.1.1.1 Mediationsphasen 20
3.1.1.2 Mediationsprozess 22
3.1.2 Techniken der Mediation 22
3.1.3 Rolle des Mediators 24
3.1.3.1 Funktionen des Mediators 25
3.1.3.2 Anforderungsprofil von Mediatoren 25
3.2 Umsetzungschancen in der Wirtschaft 27
3.2.1 Argumente für den Einsatz von Wirtschaftsmediation 27
3.2.2 Risiken beim Einsatz von Wirtschaftsmediation 30
3.2.3 Hindernisse beim Einsatz von Wirtschaftsmediation 32
3.2.3.1 Hindernisse im Zusammenhang mit den Konfliktparteien 32
3.2.3.2 Hindernisse bei dem Verfahrensgegenstand 34
3.2.3.3 Unterschiedliche Rechtstraditionen und ihre Auswirkungen auf die Einführung von Mediation 34
3.2.3.4 Hindernisse im Zusammenhang mit dem Begriff der Mediation 37
3.3 Zwischenergebnis 38
4. Organisationen und Maßnahmen zur Verbreitung von Wirtschaftsmediation 39
4.1 Aus- und Weiterbildung in Mediation 39
4.1.1 Institute / Organisationen mit Spezialisierung auf (Wirtschafts-) Mediation 39
4.1.2 Universitäten / Fachhochschulen mit Studiengang zum Mediator 39
4.1.3 Kritische Würdigung 39
4.2 Maßnahmen zur Verbreitung von Wirtschaftsmediation 41
4.2.1 Staatliche Initiativen 41
4.2.2 Initiativen im Zusammenschluss von organisierten Gruppen 43
4.2.3 Initiativen innerhalb des Unternehmens 45
4.2.3.1 Alternatives Streitbeilegungssystem 45
4.2.3.2 Förderung einer neuen Streitkultur 46
5. Ausblick 46
Schlusswort 50
Anhang i
Verzeichnisse I
Literaturverzeichnis II
Institutsverzeichnis VIII
Gesprächsverzeichnis (Telefonate) XIV
Abkürzungsverzeichnis XV

Link zur Arbeit: http://www.diplom.de/katalog/arbeit/4583
Arbeit zitieren: Leykauf, Fabienne Oktober 2000: Wirtschaftsmediation als Verfahren außergerichtlicher Konfliktregelung, Hamburg: Diplomica Verlag
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Bestellnummer: ISBN 978-3-8324-4583-6
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