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Entwicklung eines Infrarotdatenübertragungssystems

Entwicklung eines Infrarotdatenübertragungssystems
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Aust
  • Abgabedatum: April 2001
  • Umfang: 87 Seiten
  • Dateigröße: 660,2 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Magdeburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4564-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4564-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4564-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Aust, Michael April 2001: Entwicklung eines Infrarotdatenübertragungssystems, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Automatisierungstechnik, IR, Messtechnik, Logistik, drahtlos

Diplomarbeit von Michael Aust

Zusammenfassung:

Die Forderung der Diplomarbeit ist die klare Dokumentation notwendiger Schritte zur Entwicklung eines drahtlosen Netzwerkes auf der Basis von Infrarotlichtwellen. Die Entwicklungsarbeit soll nahezu lückenlos betrachtet und ausgewertet werden.

Dazu gehören umfangreiche theoretische Vorbetrachtungen, die folgende Aspekte berücksichtigen:

- Produktklassifizierung.

- Vergleich der Übertragungsmedien.

- Analyse der Übertragungsverfahren.

- Festlegung der Protokolle.

- Betrachtung der notwendigen Standards.

- Berechnungen zur Reichweite und Übertragungsarten.

- Erläuterung der erforderlichen Netz-Topologie.

Nach dem Abschluss dieser Betrachtungen soll die Erläuterung der praktischen Realisierung mit nachstehenden Inhalt erfolgen:

- Einführung zur praktischen Entwicklungsarbeit.

- Beschreibung aller Komponenten mit Aufgabe und Funktion.

- Beschreibung der erforderlichen Software für Kommunikation und Visualisierung.

Es wird versucht, alle wichtigen Aspekte der Entwicklungsarbeit ausreichend zu betrachten, um den Leser einen tiefen Einblick in die Funktion des IrLANs und seinen Entwicklungsprozess zu gewährleisten.

Inhaltsverzeichnis:

Bibliographische Beschreibung und Referat
Vorwort
Abkürzungsverzeichnis
Darstellungsverzeichnis
1. Ziel und Aufgabenstellung der Diplomarbeit 1
2. Materialgrundlage 2
3. Theoretische Vorbetrachtungen zur Produktentwicklung 3
3.1 Einführung 3
3.2 Warum drahtlose Datenübertragung, warum mit Infrarot ? 5
3.3 Erste Tests zur Datenübertragung mit Infrarot 8
3.4 Flexibilität durch Standards 10
3.4.1 Wie funktioniert IrDA? 10
3.4.2 Funktion der RS232-Schnittstelle 16
3.5 Berechnungen zur Infrarot-Datenübertragung 19
3.6 Topologien und Kommunikationsablauf 23
3.6.1 LAN-Topolgie für die Infrarot-Datenübertragung 23
3.6.2 Analyse zur Stochastischen Datenübertragung 25
3.6.3 Sichere Datenübertragung mit dem „Polling-mode“ 28
4. Praktische Entwicklungsarbeit 30
4.1 Allgemeine Vorbetrachtung zur Entwicklung elektronischer Baugruppen 30
4.2 Aufbau und Funktion vom Infrarot-Datenübertragungssystem 33
4.2.1 Aufbau und Funktion des IrKnots 35
4.2.2 Aufbau und Funktion der IrCell 39
4.3 Software zur Messdatenerfassung 41
4.3.1 Einleitung 41
4.3.2 Das Programm für den Mikrocontroller der IrCell 42
4.3.3 Visualisierungssoftware unter Windows 44
5. Zusammenfassung der Ergebnisse 49
6. Ausblicke 50
7. Literaturverzeichnis 51
8. Eidesstattliche Erklärung 52
9. Lebenslauf 53
10. Anhang 54
10.1 Programmcode der Mikrocontrollersoftware von der IrCell 54
10.2 Programmcode für das VisualBasic-Programm 59
10.3 Fotos 76

Automatisiert erstellter Textauszug:

Eine Besonderheit des entwickelten Infrarot-Systems ist die Möglichkeit der Programmierung eines sogenannten "Collection-mode"1. In dieser Betriebsart werden Daten von einer technischen Einrichtung (z.B. einem Messgerät) eingelesen und mittels Infrarot ohne Anforderungssignal zum Sternpunkt gesendet. Die so erhaltenen Daten werden (optional) komprimiert und in sehr kleine Datenpakete von der IrCell zum IrKnot gesendet. Die ankommenden Datenpakete gelangen über die serielle Schnittstelle zum PC, der diese entsprechend prüft und weiter verarbeitet. Der große Vorteil für diese Art der "Datensammlung" ist, dass nur eine unidirektionale Kommunikationsverbindung zwischen dem Sternpunkt und den einzelnen Teilnehmer erforderlich ist. Es benötigt jeder Teilnehmer nur eine auf den Sternpunkt ausgerichtete Sendeeinheit. Der Sternpunkt selbst, nutzt nur die Empfangseinheit. Bevor man dieses Prinzip in die Praxis umsetzt, ist es jedoch wichtig, einen mathematischen Zusammenhang zwischen Übertragungszeit, Teilnehmerzahl und dem Zeitraum der Sendewiederholung aufzustellen. Ziel dieser Berechnungen war es, den prozentualen Verlust der Daten bei einer bestimmten Teilnehmerzahl zu ermitteln. Um zu prüfen, ob dies sich in einem zulässigen Rahmen befindet. Da ein direkter Zusammenhang zwischen der Sendedauer der einzelnen Datenpakete und dem Datenverlust besteht, sind schnelle Übertragungsraten und kurze Datenpakete gefordert. Der in der praktischen Arbeit für die Übertragung der Messdaten zum PC entwickelte Frame besitzt folgende Struktur. [...]

Die so errechnete maximal mögliche Übertragungsweite versteht sich jedoch als Richtwert. Aus technischen Unterlagen von HP3 geht hervor, dass bei Verwendung der gleichen Bauelemente eine Reichweite von bis zu 2 m möglich ist. Toleranzen, sowie räumliche Gegebenheiten (z.B. dunkle Wände, Fremdlichteinwirkung) können die praktischen Ergebnisse stark beeinflussen. Weiterhin ist es möglich die Reichweite mittels Optik (Hohlspiegel und Sammellinse) maximal um das Doppelte zu erhöhen. Bei den Tests zur Reichweite konnte allgemein festgestellt werden, dass ein stets gleicher Zusammenhang zwischen der Reichweite und der Häufigkeit der Übertragungsfehler besteht. Entsprechend dem in Abbildung 11 (nachfolgende Seite) dargestellten Verlauf erhöht sich die Fehlerhäufigkeit im zunehmenden Maße mit der Entfernung. Nach dem Überschreiten der zulässigen Entfernung rmax steigt die Fehlerhäufigkeit rapide an und wird nach 115% von rmax so groß, dass eine Übertragung teilweise unmöglich ist. Dabei ist rmax die für jedes beliebige Infrarotdatenübertragungssystem maximale Entfernung zwischen Sender und Empfänger. Die Abbildung 11 versteht sich jedoch nur als grafische Information, da für einen wissenschaftlichen Anspruch die nötigen Messreihen nicht ermittelt wurden. [...]

Gleichung 3 - Quadratischen Abstandsgesetz Die Gleichung 1, auch als Photometrische Grenzentfernung1 bekannt, ist theoretisch nur für ein System mit Kugelsymmetrie, ohne Reflexion und Absorption, anwendbar. In der Praxis ist die Fläche des Empfängers aber eben, und befindet sich somit nicht auf einer Kugelschale um den Sender. Ist jedoch der Abstand des Empfängers vom Sender groß genug, d.h. mindestens 10 mal so groß wie der größte Querschnitt des Empfängers, so kann man die Fläche des Empfängers für die Fläche des Kugelausschnitts einsetzen. Voraussetzung ist allerdings, dass die 2 Empfängerflächennormale in Richtung des Sender zeigt . Abbildung. 10 verdeutlicht den technischen Zusammenhang. Eine punktförmige Quelle sendet mit einer definierten Strahlungsleistung JS und einem festem Winkel in den Raum. Ein Empfänger mit der Fläche A im Abstand r empfängt den gesamten Strahlenfluss, die gleichgroße Fläche eines anderen Empfängers im Abstand 2r erhält jedoch nur noch 1/4 des Strahlenflusses. [...]

Arbeit zitieren:
Aust, Michael April 2001: Entwicklung eines Infrarotdatenübertragungssystems, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Automatisierungstechnik, IR, Messtechnik, Logistik, drahtlos

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