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UMTS: Grundlagen der W-CDMA Zellplanung

UMTS: Grundlagen der W-CDMA Zellplanung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Alexander Beck
  • Abgabedatum: Juni 2001
  • Umfang: 90 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 1,2
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik Esslingen (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4535-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4535-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4535-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Beck, Alexander Juni 2001: UMTS: Grundlagen der W-CDMA Zellplanung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: 3. Generation, CDMA, Mobilfunk, UMTS, W-CDMA

Diplomarbeit von Alexander Beck

Einleitung:

Es gibt heutzutage weltweit unterschiedliche Mobilfunktechniken. Zu der am weitverbreitetsten Technik gehört das „Globale System für Mobilkommunikation“, der sogenannte GSM-Standard. Er wird derzeit von rund 440 Millionen Teilnehmern auf der ganzen Welt genutzt. Obwohl mit GSM fast überall ausgezeichnet zu telefonieren ist, lassen sich Daten jedoch nur bis 9,6 kbit/s übertragen. Nur neue Verfahren ermöglichen eine schnellere und größere Menge von Datenüber-tragungen.

Der Einsatz des „Universal Mobile Telecommunication System“ (UMTS) soll nun die Möglichkeiten bieten, mit höheren Datenübertragungsraten mobil zu kommunizieren. Dieses neue System hat an der Luftschnittstelle geradezu revolutionäre Eigenschaften, die sich vom klassischen Funkbetrieb und auch vom GSM drastisch unterscheiden. Hinter UMTS verbirgt sich die sogenannte „Wideband Code Division Multiple Access“-Technik (W-CDMA).

Schwerpunktmäßig konzentriert sich die Ausarbeitung auf die Luftschnittstelle der UMTS-Technologie. Die Arbeit ist für Personen konzipiert, die über ein entsprechendes technisches Verständnis verfügen und sich einen Überblick über die W-CDMA-Technik verschaffen möchten.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 5
1.1 Aufgabenstellung / Task 5
1.1.1 Deutsch 5
1.1.2 English 6
1.2 Aufbau der Diplomarbeit 7
2. Mobilfunkgeschichte in Deutschland 8
3. Die weltweite Standardisierung der UMTS-Luftschnittstelle 9
3.1 Frequenzband für UMTS in Deutschland 12
3.2 UMTS-Lizenzen in Deutschland 13
4. Die Systemarchitektur bei UMTS 15
5. Mehrfachzugriff auf die Luftschnittstelle 17
5.1 Frequence Division Multiple Access (FDMA) 17
5.2 Time Division Multiple Access (TDMA) 18
5.3 Code Division Multiple Access (CDMA) 19
5.4 UTRA-FDD (W-CDMA) 20
5.5 UTRA-TDD (TD-CDMA) 21
6. Code-Spreizung 22
6.1 Rahmenaufbau und Codierung im Uplink-Pfad (FDD) 28
6.2 Rahmenaufbau und Codierung im Downlink-Pfad (FDD) 32
6.3 Ermittlung des Spreizfaktors 33
7. Scrambling Codes 34
7.1 Spreizcodes vs. Scrambling Codes im Uplink-Pfad 35
7.2 Spreizcodes vs. Scrambling Codes im Downlink-Pfad 36
8. Rake Empfänger 37
9. Leistungsregelung 40
9.1 Open-loop power control 41
9.2 Closed-loop power control 42
9.3 Outer-loop power control 44
10. Handover 46
10.1 Hard Handover 47
10.2 Softer Handover 48
10.3 Soft Handover 49
10.4 Beispiel für einen Soft Handover 50
11. Zellstruktur und Datenrate 52
12. Adaptive Antennen 54
13. Zusammenfassung und Ausblick 58
Anhang 60

Automatisiert erstellter Textauszug:

Abbildung 20: Beziehung zwischen Spreiz- und Scrambling Codes Bei den Verwürfelungscodes handelt es sich um pseudo-zufällige Codes mit einer Länge von 218 − 1 in Downlink- und 2 24 − 1 in Uplink-Richtung. Die Länge entspricht hier auch der Anzahl verschiedener Codes. UMTS nutzt aus diesen Codes nur 10 ms lange Segmente. Dies entspricht einer Codelänge von 2560 chips x 15 Time Slots = 38400 Chips pro Rahmen [13]. Scrambling Codes müssen außerdem eine gute Autokorrelation besitzen, d.h. dass das „innere“ Produkt (Skalarprodukt) mit sich selbst möglichst groß sein sollte. Ist dies der Fall, kann der Empfänger auf den Codekanal des Senders synchro-nisieren und das Signal decodieren. Beispielsweise weist der bei ISDN eingesetzte BarkerCode (+1, -1, +1, +1, -1, +1, +1, +1, -1, -1) eine sehr gute Autokorrelation auf. Das Skalarprodukt beträgt hier 11. Sobald aber der Barker-Code um 1 Chip versetzt wird, ergibt das Skalarprodukt nur noch den Wert 1. Beträgt das „innere“ Produkt den Wert 11, so ist der Anfang eines Datenbits erkannt [3]. [...]

Abbildung 15 veranschaulicht eine ideale Übertragung von 5 Teilnehmersignalen. Teilnehmer A bis E wollen jeweils 1 Bit, Teilnehmer F kein Bit übertragen. Für die Übertragung der Signale sind die Daten mit ihren jeweiligen orthogonalen Spreizcodes zu multiplizieren. Die Bits des Teilnehmersignals werden „Symbols“ und die des Codesignals als „Chips“ bezeichnet. Die Code-Spreizung erfolgt hier mit einem SF von 8. Das bedeutet, dass 1 Datenbit (Symbol) mit 8 Codebits (Chips) zu multiplizieren ist. Anschließend erfolgt die Übertragung der überlagerten Signale (Summe). Nachdem der Empfänger das Summensignal erhalten hat, wendet er seinen jeweiligen Spreizcode auf das Summensignal an (Integrator) und gibt das Ergebnis an einen Komparator weiter, d.h.: Der Integrator multipliziert das Summensignal mit dem jeweiligen Spreizcode und addiert die einzelnen Produkte auf (Skalarprodukt). Ein Komparator entscheidet schließlich, ob der Sender ursprünglich eine 1 oder 0 geschickt hat [3]. [...]

Jeder Teilnehmer bekommt einen einzigartigen Spreizcode zugewiesen, den sogenannten „Channelization Code“. Mit diesem Spreizcode wird das zu übertragende Informationssignal multipliziert. Anschließend wird das gespreizte Informationssignal auf eine Trägerfrequenz moduliert und übertragen. Bei der Übertragung ist das breitbandige Signal Störungen ausgesetzt [4]. Die Übertragung erfolgt unterhalb des Rauschpegels, da sich die spektrale Leistungsdichte aufgrund der Bandspreizung absenkt. Ist das Signal am Empfänger angekommen, folgt die Decodierung. Dies ist aber nur möglich, wenn dem Empfänger die jeweilige Codesequenz des Senders bekannt ist [12]. In Abbildung 12 ist das eben erklärte Vorgehen nochmals grafisch dargestellt. Es ist deutlich zu erkennen, dass ein schmalbandiger Störer auf dem Übertragungsweg kaum Einfluss auf das rückgewonnene Sendesignal hat. [...]

Arbeit zitieren:
Beck, Alexander Juni 2001: UMTS: Grundlagen der W-CDMA Zellplanung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
3. Generation, CDMA, Mobilfunk, UMTS, W-CDMA

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