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Unternehmensbewertung im Wandel von der Old Economy zur New Economy

Unternehmensbewertung im Wandel von der Old Economy zur New Economy
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sten Aßmann
  • Abgabedatum: Februar 2001
  • Umfang: 96 Seiten
  • Dateigröße: 844,9 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Reutlingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4409-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4409-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4409-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Aßmann, Sten Februar 2001: Unternehmensbewertung im Wandel von der Old Economy zur New Economy, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Businessplan, Due Dilligence, Internet, New Economy, Unternehmensbewertung

Diplomarbeit von Sten Aßmann

Gang der Untersuchung:

Um die Bewertungsproblematik bei jungen Wachstumsunternehmen aus der „New Economy“ darzustellen, werden folgende bewertungsrelevante Komponenten vorgestellt: Markt, Bewertungsmittel, Bewertungsgrundlagen und die Besonderheiten der „New Economy“.

Das erste Kapitel dieser Arbeit (Gliederungspunkt II.) soll einen allgemeinen Überblick über die Gründungsdynamik in Deutschland bieten. Nach einer Definition und einer engeren Eingrenzung der „New Economy“ (welche Produkte und Dienstleistungen werden hierunter gefasst) werden und die im Laufe der Arbeit auch synonym „Wachstumsbranche“ genannt wird, beschäftigt sich das Kapitel mit dem Phänomen Startup. Es analysiert diesen Unternehmenstypus in Deutschland mittels einer neuesten Studie über Internet/E-Commerce Startups und liefert hierzu Hintergrundinformationen, wie z.B. die Persönlichkeitsprofile der Gründer. Ferner werden unterschiedliche Finanzierungsformen vorgestellt, auf die junge Wachstumsunternehmen zurückgreifen können. Schließlich endet dieses Kapitel mit einer Konjunkturprognose.

Um solche jungen Wachstumsunternehmen bewerten zu können, bedarf es Bewertungsmittel und Bewertungsgrundlagen. Hiermit befasst sich das nächste Kapitel (Gliederungspunkt III.). Es stellt die gängigen Bewertungsmethoden vor, wie z.B. die Discounted Cash Flow-Methode, das Vergleichsverfahren oder das Ertragswertverfahren.

Anschließend behandelt dieses Kapitel den Businessplan, eine wichtige Bewertungsgrundlage im Bereich der Wachstumsunternehmen. Da es als zentrales Dokument zur Information über das Unternehmen selber und das ökonomische Umfeld des jungen Wachstumsunternehmens (Kunden, Lieferanten, Kapitalgeber, etc.) dient, wird auf die Merkmale des Businessplans eingegangen. Mit dieser Analyse wird die Grundlage für das folgende Kapitel geschaffen.

Das nächste Kapitel (Gliederungspunkt IV.) stellt Überlegungen vor, wie man erfolgreiche Unternehmenskonzepte von weniger erfolgreichen Konzepten trennen kann. Es werden Werttreiber der „New Economy“ vorgestellt, die erfolgsbestimmend und Phänomen der Wachstumsbranche sind. Es ist von Bedeutung, die Werttreiber zu identifizieren, die bei einer schnellen Analyse und Plausibilisierung der Planung eines Wachstumsunternehmens erkannt werden müssen. Dieses Kapitel liefert somit unterstützende Überlegungen zur Analyse des Businessplans - eine Analyse, die grundlegend und vorausgehend für ein anschließende Bewertung und eventuelle Preisfindung für ein junges Unternehmen sein kann.

Schließlich endet die Arbeit mit einem Fazit (Gliederungspunkt V.), in dem zusammenfassend auf die Bedeutung der eruierten Ergebnisse eingegangen wird.

Inhaltsverzeichnis:

I. Einleitung 1
1. Problemstellung 1
2. Vorgehensweise 3
II. Der Markt der New Economy - Die Rahmenbedingungen und Konsequenzen 4
1. Eigenschaften und Abgrenzung der Wachstumsbranchen 4
a) Die Eigenschaften der New Economy 4
b) Ein genereller Überblick über die ”New Economy” 5
(1) Life-Science 5
(i) Biotechnologie 5
(ii) Produkte und Dienstleistungen für die menschliche Gesundheit 5
(2) Informations-/Kommunikationstechnologie 6
(i) Hardware / Datenverarbeitung 6
(ii) IT-Software und Dienste 7
(iii) Telekommunikation 7
(iv) Information 7
(3) Neue Technologien 7
2. Von der Gründung bis zum Neuen Markt 8
a) Die Unternehmensentwicklung in Deutschland im allgemeinen 9
b) Die Gründerwelle Startup im besonderen 10
(1) Die Struktur der Startups 11
(2) Das Profil der Internet/E-Commerce-Gründer 12
(3) Die aktuelle Gründerentwicklung im Internet/E-Commerce-Wirtschaftszweig 12
c) Die Finanzierung von Startups 13
(1) Die staatliche Förderung 14
(2) Die Venture Capital-Gesellschaften 14
(3) Die Unterstützung durch private Investoren (Business Angels) 15
(4) Der Börsengang an den Neuen Markt als oberes Ziel des Startups 16
3. Die Prognose für die Wachstumsbranchen 17
III. Die Bewertungsmittel und Grundlagen in der NewEconomy 20
1. Darstellung klassischer Methoden der Unternehmensbewertung 20
a) Die Funktion der Unternehmensbewertung 20
(1) Die objektive Werttheorie 20
(2) Die subjektive Werttheorie: 21
(3) Die funktionale Unternehmensbewertung: 21
(i) Die Kölner Funktionslehre: 21
(ii) Die Funktionslehre nach dem Institut für Wirtschaftslehre in Deutschland e.V. (IDW) 22
b) Die Bewertungsanlässe 23
c) Die klassischen Bewertungs-Tools 24
(1) Die kapitalmarktorientierte Methode als marktwertorientiertes Verfahren 25
(2) Die Einzelbewertungsverfahren 26
(i) Das Liquidationsverfahren 26
(ii) Das Substanzwertverfahren 26
(iii) Das Vergleichsverfahren 27
(iv) Das Zukunftserfolgswertverfahren 28
(3) Die DCF-Methode 28
(i) Die Bruttoverfahren 30
(01) DerFree Cash Flows (FCFt) als Ausgangspunkt 30
(02) Der Residualwert (FCFT) als weiterer Summand 31
(03) Das nichtbetriebsnotwendige Vermögen (WNBV) 31
(04) Die unterschiedlichen Prämissen der Bruttomethoden für die Unternehmenswertermittlung 31
(05) Die Entity-Methoden 32
1. Kapitalkostenansatz 32
2. Total Cash Flow - Ansatz 32
(06) Der Adjusted Present Value Ansatz 33
(ii) Nettoverfahren 33
(4) Das Ertragswertverfahren 33
2. Der Businessplan als Kerndokument eines Wachstumsunternehmens 34
a) Ziel und Funktion des BP 35
b) Die Gestaltung des Businessplans 36
c) Der Inhalt des Businessplans 38
(1) Die Executive Summary 38
(2) Das Produkt und/oder die Dienstleistung 39
(3) Das Unternehmerteam 39
(4) Das Marketing 40
(5) Das Geschäftssystem und die Organisation 40
(6) Der Realisierungsfahrplan 41
(7) Die Risiken 42
(8) Die Finanzierung 42
(9) Der Anhang 43
IV. Strategische Überlegungen zu den Werttreibern und der Wertschöpfung in der New Economy 44
1. Die Planungsbewertung: ein Anlass strategischer Überlegungen 44
2. Die Betrachtung der Werttreiber in Wachstumsunternehmen 46
a) Identifizierte Werttreiber - ein erster Überblick 46
b) Das Management als Dreh- und Angelpunkt 49
(1) Die intrinsischen Fähigkeiten des Managements 49
(2) Die Fähigkeiten des Managements in der Organisation und im Umfeld 50
(i) Das Management im Innenverhältnis 51
(ii) Das Management im Außenverhältnis 53
(3) Die emotionale Intelligenz des Managements 54
c) Das Geschäftsmodell – mehr als nur Produktinnovation 56
(1) Value Dynamics von Arthur Andersen - ein Überblick in die Analysemethode des Geschäftsmodells 57
(i) Stein des Anstoßes für Value Dynamics 57
(ii) Die strategische Betrachtung der Vermögenswerte 58
(2) Dell Computer - ein erfolgreiches Geschäftsmodell 59
(i) Dell Computer erstes erfolgreiches Geschäftsmodell in den 80ern 60
(ii) Dell Computer Geschäftsmodell heute 60
3. Mögliche Maßnahmen bei der Analyse eines Wachstumsunternehmens 62
a) Das Management rückt ins Zentrum des Interesses 62
b) Erweiterung des Analyserahmens auf alle Vermögenswerte 63
V. Fazit 65
Anhang 66
Literaturverzeichnis 78
Eidesstattliche Erklärung 82

Automatisiert erstellter Textauszug:

Dieses Berechnungsverfahren stellt die einfachste Art dar, einen Unternehmenspreis zu bestimmen, da die Daten einfach zu ermitteln sind und die Berechnung unkompliziert ist. Es setzt jedoch voraus, dass das Unternehmen börsennotiert ist oder zumindestens die Preise für die Kapitalanteile leicht verfügbar sind. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass der Kurswert auf Grund von Informationsineffizienzen oder Spekulationserwartungen i.d.R. nicht den objektiven Marktwert des Anteils wiedergeben wird. Ist das zu bewertende Unternehmen nicht börsennotiert, so sollte für die Berechnungen ein vergleichbares am Kapitalmarkt vertretenes Unternehmen als Referenzobjekt zugrunde gelegt werden. Das Referenzobjekt sollte eine wenn nicht äquivalente so doch ähnliche Ertrags- und Risikosituation [...]

22 Die Beratungsfunktion: die Bewertung dient dem potentiellen Käufer/Verkäufer und ermittelt einen Preis für das Unternehmen bzw. den Unternehmensteil. Hierbei wird ein ”Entscheidungswert[...]”65 aus den subjektiven Interessen der zu beratenden Partei bestimmt. Ergebnis ist folglich ein Grenzpreis, der den maximal zahlbaren Preis des Käufers (minimal akzeptablen Preis des Verkäufers) darstellt. 66 Vermittlungsfunktion: hier soll ein Arbitrium- oder Schiedsspruchwert ermittelt werden. Unter dem Anspruch des Gerechtigkeitspostulats oder in der Einführung einer Konfliktlösungsregel gilt es, einen ”Interessensausgleich zwischen den konfligierenden Parteien” zu schaffen.67 Argumentationfunktion: in dieser Funktion steht die Bewertung als Verhandlungsinstrument im Vordergrund. Dem Verhandlungsführer soll ermöglicht werden, ein bestimmtes Verhandlungsziel zu erreichen. Der ermittelte Unternehmenswert wird während der Verhandlungen als Druck- oder Überzeugungsmittel eingesetzt. (ii) Die Funktionslehre nach dem Institut für Wirtschaftslehre in Deutschland e.V. (IDW) Wie bei der Kölner Funktionslehre werden die Funktionen der Unternehmensbewertung durch die (an den Wirtschaftsprüfer) gestellten Aufgaben definiert. Auch lassen sich Ähnlichkeiten in der Nomenklatur der beiden Lehren feststellen. Eine genauere Analyse weist jedoch sehr schnell Unterschiede in der vorgeschriebenen Methodik der Ermittlung des Wertes [...]

Diese Theorie setzt im Vergleich zur objektiven bzw. subjektiven Werttheorie den Bewertungszweck in den Vordergrund, von dem die Wertdefinition abgeleitet wird. Einerseits bedarf es somit keines Abstraktionsschrittes, um einen Normalwert zu bestimmen wie bei der objektiven Werttheorie, andererseits erlangt die Ermittlung des Entscheidungswertes der subjektiven Werttheorie einen anderen Fokus: Bewertungssubjekt und Bewertungsziel werden in Beziehung gesetzt und in den Vordergrund des Interesses gestellt. Diese Inbezugsetzung wird zentraler Inhalt der Definition. An dieser Stelle sei vermerkt, dass es in der Bestimmung der Funktionslehren zwei theoretische Strömungen gibt. Die erste wird durch die sogenannte ”Kölner Schule” bestimmt (Sieben, Busse von Colbe, Coenenberg)64, die zweite durch das Institut der Wirtschaftsprüfer (IdW, Düsseldorf). Auch wenn sie sich im ersten Eindruck ähneln, so sind sie jedoch unterschiedlich in der Betrachtung. Im folgenden seien die wesentlichen Grundzüge dargestellt. (i) Die Kölner Funktionslehre: [...]

Arbeit zitieren:
Aßmann, Sten Februar 2001: Unternehmensbewertung im Wandel von der Old Economy zur New Economy, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Businessplan, Due Dilligence, Internet, New Economy, Unternehmensbewertung

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