Die E-Learning Umgebung learncom
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Daniel Backhausen
- Abgabedatum: Dezember 2004
- Umfang: 136 Seiten
- Dateigröße: 1,1 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Niederrhein Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4072-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4072-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4072-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung: Die Diplomarbeit wurde 2004 mit dem Senatspreis der Hochschule Niederrhein für die jahresbeste Diplomarbeit ausgezeichnet.
- Arbeit zitieren: Backhausen, Daniel Dezember 2004: Die E-Learning Umgebung learncom, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Lernplattform, Lerntheorien, Blended Learning, Kurse, Metadaten
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Diplomarbeit von Daniel Backhausen
Einleitung:
Durch die große Bedeutung des Themas E-Learning in der europäischen Politik werden Entwicklungen in diesem Bereich mit eigenen Förderprogrammen unterstützt. Im deutschen Raum gibt es zum Beispiel das bereits schon seit längerem existierende, „Schulen ans Netz“ oder das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufene „Neue Medien in der Bildung“.
E-Learning, eigentlich ein Oberbegriff für computerunterstütztes Lernen, wird heutzutage häufig in Bezug auf die Nutzung neuer, multimedialer Internettechnologien zur Verbesserung der Lernqualität genannt. Dabei umfasst der Begriff des elektronischen Lernens auch Programme und Lösungen abseits vom webbasiertem Lernen. So gibt es bereits seit längerer Zeit Software zur Erlernung von Sprachen oder Produktumgebungen. Das Bedürfnis nach sofortiger Verfügbarkeit und nach unmittelbarer Anwendbarkeit zu jeder Zeit und an jedem Ort hat den Begriff E-Learning geprägt und populär gemacht.
Mittlerweile gibt es eine Fülle von E-Learning bzw. E-Education-Ansätzen (Anm. Im Weiteren soll hier der Begriff E-Learning verwendet werden), wobei einige auf bestimmte Einsatzbereiche zugeschnitten sind und andere vielseitig verwendbar sind. Eine zielgruppenorientierte Ausrichtung eines E-Learning-Systems würde eine unüberschaubare Masse an Produkten und Lösungen für alle nur erdenklichen Bereiche erzeugen. Jedoch sollte eine Umgebung von ihrem Einsatz unabhängig sein und eine genaue Orientierung der Zielgruppe innerhalb der angebotenen Lerninhalte in einem System erfolgen.
In Bezug auf Bedienung, Modularität, Effektivität und Vielseitigkeit soll mittels „learncom“ eine Lernumgebung entstehen, die die hohen Erwartungen an E-Learning in naher Zukunft annähernd erfüllen kann.
Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll ein Prototyp für eine E-Learning-Umgebung umgesetzt werden, dessen Ziel das begleitete Lernen mit Hilfe von Lern- und Übungseinheiten ist. Unterteilt werden diese Einheiten in verschiedene Kursangebote. Dabei soll der kommunikative Austausch und eine begleitende Hilfestellung durch den Lehrenden, nachfolgend auch Tutor genannt, mit den Teilnehmern unterstützt werden. Die E-Learning-Umgebung soll möglichst unabhängig bezüglich des Einsatzgebietes sein, das heißt die Umgebung kann sowohl in Firmen als auch in öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen und Universitäten eingesetzt werden. Besonderes Ziel ist die einfache Bedienung und Nutzung einer dennoch modular und zu jedem Zeitpunkt erweiterbaren Umgebung.
Aus didaktischer Sicht geht das System von einem aktiven Lernenden aus. Kurse, speziell Seminare sollen tutoriell aufgebaut werden. Durch den Einsatz spezieller Funktionen soll die Förderung der Lerngemeinschaft unterstützt werden. Der Teilnehmer soll durch Übungen und aktive bzw. inaktive Kommunikation mit anderen Teilnehmern und Tutoren zu Handlungen angeregt werden. Anzumerken ist, dass learncom kein Ersatz für konventionelle, klassische Lernmethoden ist, sondern als zusätzliche Möglichkeit dient, Lernziele schneller und effektiver erreichen zu können.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Motivation | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung | 2 |
| 2. | Grundlagen | 3 |
| 2.1 | Der Begriff E-Learning | 3 |
| 2.1.1 | Computerunterstütztes Lernen | 4 |
| 2.1.2 | Blended Learning | 5 |
| 2.2 | Didaktik und Gestaltung | 6 |
| 2.2.1 | Psychologische Phänomene | 6 |
| 2.2.2 | Interaktivität | 9 |
| 2.3 | Klassische Theoriemodelle | 11 |
| 2.3.1 | Behaviorismus: Lernen als Prozess durch Erfahrung | 11 |
| 2.3.2 | Kognitivismus: Lernen durch Aufnahme und Verarbeitung | 12 |
| 2.3.3 | Konstruktivismus: Lernen durch selbstständige Exploration | 12 |
| 2.3.4 | Lernen als sozialer Prozess | 13 |
| 2.3.5 | Lernziele | 15 |
| 2.4 | Technische Grundlagen | 16 |
| 2.4.1 | Lernplattformen | 16 |
| 2.4.2 | Funktionale Möglichkeiten | 20 |
| 2.4.3 | Benutzerfreundlichkeit und Effizienz | 21 |
| 2.4.4 | Standards | 22 |
| 2.5 | Einsatzbereiche | 24 |
| 2.6 | Vor- und Nachteile | 25 |
| 3. | Analyse, Definition und Architektur | 27 |
| 3.1 | Analyse | 27 |
| 3.2 | Anforderungen | 28 |
| 3.2.1 | Allgemeine Anforderungen | 28 |
| 3.2.2 | Funktionale Anforderungen | 30 |
| 3.2.3 | Benutzeranforderungen | 31 |
| 3.3 | Definition und Zielbestimmung | 33 |
| 3.4 | Architektur | 34 |
| 4. | Konzeption und Realisierung | 42 |
| 4.1 | Verwendete Technologien & Werkzeuge | 42 |
| 4.1.1 | Apache Webserver | 43 |
| 4.1.2 | PHP | 43 |
| 4.1.3 | Smarty Template Engine | 44 |
| 4.1.4 | MySQL | 45 |
| 4.1.5 | XML / XSL | 45 |
| 4.1.6 | Cascading Style Sheets (CSS) | 46 |
| 4.1.7 | JavaScript | 46 |
| 4.1.8 | Andere Werkzeuge und Technologien | 47 |
| 4.2 | Die Basis: Das Framework AMF | 49 |
| 4.2.1 | Architektur | 49 |
| 4.2.2 | Prinzip | 51 |
| 4.2.3 | Ergänzungen und Erweiterungen | 52 |
| 4.4 | Realisierung | 54 |
| 4.4.1 | Benutzer und Benutzerrollen | 54 |
| 4.4.2 | Struktur und Navigation | 56 |
| 4.4.3 | Layout und Darstellung | 60 |
| 4.4.4 | Themenbereiche (Topicgroups) | 61 |
| 4.4.5 | Kurse | 61 |
| 4.4.6 | Arbeitsgruppen | 65 |
| 4.4.7 | Seminare | 66 |
| 4.4.8 | Übungen und Übungstypen | 68 |
| 4.4.9 | Dokumentverzeichnis | 77 |
| 4.4.10 | Literaturempfehlungen | 78 |
| 4.4.11 | Internetverweise | 78 |
| 4.4.12 | Glossar | 78 |
| 4.4.13 | Adressbuch | 79 |
| 4.4.14 | Kommunikation und Community | 80 |
| 4.4.15 | Hilfe und FAQ | 87 |
| 4.4.16 | Suchfunktion | 87 |
| 4.5 | Fazit der Konzeption und Realisierung | 89 |
| 5. | Funktion und Anwendung | 90 |
| 5.1 | Schreibtisch | 91 |
| 5.1.1 | Startseite | 91 |
| 5.1.2 | Profil | 92 |
| 5.1.3 | Meine Kurse | 92 |
| 5.1.4 | Meine Arbeitsgruppen | 92 |
| 5.1.5 | Meine Übungen | 92 |
| 5.1.6 | Adressbuch | 93 |
| 5.1.7 | Notizen | 93 |
| 5.1.8 | Kalender | 94 |
| 5.1.9 | Administrative Funktionen | 95 |
| 5.2 | Kurse | 97 |
| 5.3 | Seminare | 99 |
| 5.4 | Übungen | 101 |
| 5.5 | Glossar | 104 |
| 5.6 | Arbeitsgruppen | 105 |
| 5.7 | Dokumente | 107 |
| 5.8 | Internetverweise | 108 |
| 5.9 | Literaturempfehlungen | 109 |
| 5.10 | Mitteilungen | 110 |
| 5.11 | Community | 111 |
| 5.11.1 | Foren | 112 |
| 5.11.2 | Chat | 115 |
| 6. | Fazit | 116 |
| 6.1 | Zusammenfassung und Ausblick | 116 |
| 6.2 | Erweiterungen und Verbesserungen | 117 |
| 6.3 | Schlusswort | 119 |
| 7. | Glossar und Abkürzungen | 120 |
| 8. | Abbildungsverzeichnis | 122 |
| 9. | Quellverzeichnis | 123 |
| 9.1 | Literatur | 123 |
| 9.2 | Publikationen | 125 |
| 9.3 | Internetverweise | 127 |
1. Eine Anfrage („Request“) aus einem vorherigen View wird durch den Controller empfangen. Der Controller prüft die erhaltene URI und die Namen der Form- und Aktionsklasse („Actionclass“). Diese führen, falls notwendig, eine (Formular-)Validierung und die Geschäftslogik durch 2. Falls vorhanden, prüft die Validierungsklasse („Formclass“) die Gültigkeit der Formulareingabe 3. Die Aktionsklasse führt ihre definierten Aktionen bzw. Funktionen durch 4. Sobald die Aktionsklasse ihre Verarbeitung durchgeführt hat, gibt sie die Steuerung dem Controller zurück. Dies erfolgt grundsätzlich mit dem Hinweis, wohin die Weiterleitung für die Darstellung erfolgen soll 5. Die Anfrage ist beendet, wenn der Controller durch Weitergabe („Forwarding“) an einem View das Ergebnis der Aktion anzeigt [...]
Über die in PHP integrierten Datenbankfunktionen werden verschiedene DatenbankenManagement-Systeme (DBMS) unterstützt. Dies ermöglicht eine einfache Entwicklung von datenbankunterstützten Web-Applikationen. 27 Die Scriptsprache PHP besitzt vereinfachte Ansätze der objektorientierten Programmierung. Mit Hilfe dieser Funktionen sind Klassenbildungen, einfache Vererbungen und Objektnutzung möglich. Die objektorientierte Programmierung mit PHP ist keinesfalls vergleichbar mit den Möglichkeiten der Programmiersprache C++. Abzuwarten ist die von den Entwicklern prognostizierte Version 5, die diesbezügliche Verbesserungen enthalten soll. Der Einsatz von PHP ist allerdings je nach Projektgröße vorher abzuwägen, da PHP sich nur bedingt für größere Projekte eignet. Gründe für eine Umsetzung von learncom mit Hilfe von PHP sind unter anderem: Erfahrung und Kenntnisstand des Entwicklers Funktionsumfang für die Entwicklung mehr als ausreichend gute Dokumentation und Community Unterstützung Umsetzung mit AMF (siehe 4.2) als Basissystem gute Datenbankanbindungsmöglichkeiten [...]
PHP (PHP: Hypertext Preprocessor) ist eine in HTML eingebettete, serverseitige Scriptsprache. Mittlerweile ist PHP für verschiedene Betriebsysteme erhältlich. Die Syntax von PHP ähnelt den Programmiersprachen C, Java und Perl. Sie ermöglicht die relativ einfache Entwicklung von dynamisch generierten Webseiten. PHP kann in Zusammenarbeit mit JavaScript, Macromedia Flash®, Java™ und sogar seit Version 3.04 mit dem proprietären ASP (Active Server Pages) genutzt werden. Der Unterschied zwischen clientseitigen (z.B. JavaScript) und serverseitigen Scriptsprachen ist, dass der Code auf dem Server statt auf dem Clientrechner ausgeführt wird. Allgemein gilt, dass nur eine serverseitige Nutzung das Generieren von dynamischen Webseiten ermöglicht. Dabei wird eine Anfrage vom Clientrechner an den (Web-)Server geschickt. Dieser generiert aufgrund der Anfrage eine HTML-Seite und sendet sie zur Darstellung an den Clientbrowser zurück. Durch die direkte Integrierung von PHP als Apachemodul (siehe 4.1.1) oder als eigenständiges CGI (Common Gateway Interfaces) Programm wird eine Einbindung in den HTTP Transfer ermöglicht. [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832440725
Arbeit zitieren:
Backhausen, Daniel Dezember 2004: Die E-Learning Umgebung learncom, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Lernplattform, Lerntheorien, Blended Learning, Kurse, Metadaten



