Strukturwandel im Daimler-Benz-Konzern
Vom Automobilbauer zum Mobilitätskonzern?
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Detlef Apel
- Abgabedatum: Oktober 1996
- Umfang: 195 Seiten
- Dateigröße: 12,9 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3756-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3756-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3756-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Apel, Detlef Oktober 1996: Strukturwandel im Daimler-Benz-Konzern, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Detlef Apel
Einleitung:
Noch 1985 lobte der Spiegel die Untertürkheimer Automobilbauer für ihre Leistungen und titelte „Der Stern strahlt noch in 100 Jahren: Der Stuttgarter Automobilhersteller Daimler-Benz - Deutschlands Musterunternehmen". Die Wirtschaftswoche kommentierte den Jahresabschluß 1984 mit der Überschrift „DAIMLER-BENZ: Mehr Plus als Minus" Ab Ende der achtziger Jahre bis zu Beginn des Jahres 1996 waren die Schlagzeilen weniger euphorisch:
- Unglückliche Vertragsgestaltung mit den Dormer-Erben verteuerte das Luftfahrtengagement.
- Übernahme von MBB und den Airbusanteilen durch Daimler-Benz.
- Ex-Finanzvorstand G. Liener warf in einem inoffiziellen, aber dennoch teilweise veröffentlichten Dossier dem damaligen Vorstandsvorsitzenden E. Reuter schwere Managementfehler und Eitelkeit vor.
- 1995 sorgte das Sparprogramm „Dolores" der Dasa für Aufregung.
- Das Geschäftsjahr 1995 wurde mit einem Verlust von ca. 6 Mrd. DM abgeschlossen.
Im seelisch schwer angeschlagenen Konzern erfolgte 1995, nach Auslaufen des Vertrages mit Edzard Reuter, der Wechsel des Vorstandsvorsitzes zu Jürgen Schrempp. Es entstand der Eindruck, viele der kurz zuvor gemachten Aussagen seien nicht mehr gültig. Vieles spricht dafür, daß Daimler-Benz mehr ist als ein gewöhnliches Unternehmen. Fast jede Entscheidung des Konzerns gerät zum Politikum, wird sofort kommentiert; Jürgen Grässlin betitelt sein Buch „Daimler-Benz: Der Konzern und seine Republik" und Dieter Schweer berichtet über „Daimler-Benz: Innenansichten eines Imperiums". Der Bau eines neuen Werkes für die Fertigung des MCC im französischen Elsaß löste Empörungsrufe von Politikern und Funktionären aus. Die Bekanntgabe, Daimler-Benz steige aus dem Fokker-Engagement aus, honorierte die Börse mit steigender Aktiennotierung.
Für die Öffentlichkeit ist Daimler-Benz ein Sammelsurium der verschiedensten Tätigkeiten, und nur die wenigsten können überhaupt zwischen Daimler- und Mercedes-Benz trennen. Automobilbau, Schienen- und Luftverkehraktivitäten sprechen für einen Verkehrskonzern. Aktivitäten im Bereich des Consulting und der Softwaredienstleistungen passen aber nicht in dieses Bild hinein.
Inhaltsverzeichnis:
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | 4 | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | 5 | |
| PROLOG | 7 | |
| 1. | EINLEITUNG | 9 |
| 1.1 | ABGRENZUNG VON STRUKTURWANDEL | 10 |
| 1.2 | ZIEL DER ARBETT | 11 |
| 1.3 | VORGEHENSWEISE | 12 |
| 2. | VOM AUTOMOBILBAUER ZUM MOBILITÄTSKONZERN | 15 |
| 2.1 | DAIMLER-BENZ VOR DER DIVERSIFIKATION | 18 |
| 2.1.1 | Ausgangsposition des Daimler-Benz-Konzerns vor der Diversifikation | 21 |
| 2.1.2 | Betriebliche Überlegungen vor der Diversifikation | 22 |
| 2.2 | DIE AKQUISITIONSPHASE | 27 |
| 2.2.1 | Die Akquisitionen im geschichtlichen Rückblick | 27 |
| 2.2.2 | Ziel Synergie | 33 |
| 2.2.3 | Das Management während der Akquisition | 34 |
| 2.2.3.1 | Der Visionär Edzard Reuter | 35 |
| 2.2.3.2 | Führungsaufgaben | 37 |
| 2.2.3.3 | Führungsstruktur/ -stil | 42 |
| 2.3 | DAIMLER-BENZ NACH DER AKQUISMONSPHASE | 45 |
| 2.3.1 | Die Konzernstruktur(en) nach den Akquisitionen | 47 |
| 2.3.2 | Führung im Wandel | 56 |
| 2.3.3 | Daimler-Benz & Mobilität | 58 |
| 2.4 | AUFBAU UND STRUKTURIERUNG DES DAMLER-BENZ-KONZERNS HEUTE | 61 |
| 2.4.1 | Aufgaben auf höchster Ebene - Abschied vom Konzept der Holding | 62 |
| 2.4.1.1 | Normatives Management | 67 |
| 2.4.1.2 | Strategisches Management | 69 |
| 2.4.1.3 | Operatives Management | 72 |
| 2.4.1.4 | Mentoring: Auf dem Weg zur lernenden Organisation | 74 |
| 2.4.2 | Gliederung des Konzerns | 76 |
| 2.4.3 | Strategische Neuorientierung: Joint Venture und Kooperationen statt Akquisitionen? | 81 |
| 2.4.4 | Daimler-Benz und die Globalisierung der Märkte | 83 |
| 2.4.5 | Unternehmen im Umbruch: Auf dem Weg in die Zukunft? | 85 |
| 2.4.5.1 | Einleitung einer neuen Ara: J. Schrempp und H. Werner im Konflikt? | 87 |
| 2.4.5.2 | Das Modell „GE" bei Daimler-Benz? Ein Ausblick | 91 |
| 2.4.5.3 | Vorbereitung für die Zukunft: Transformation von Shareholder-Value? | 94 |
| 2.5 | DIE FORSCHUNG IM KONZERN | 100 |
| 3. | KULTUR UND PHILOSOPHIE | 105 |
| 3.1 | DAIMLER-BENZ PHILOSOPHIE | 107 |
| 3.2 | DAIMLER-BENZ KULTUR | 109 |
| 3.3 | FÜHRUNGSRICHTLINIEN | 112 |
| 3.4 | KOMMUNIKATION | 113 |
| 3.5 | AUSGEWÄHLTE EINFLUSSFAKTOREN DER PHILOSOPHIE UND KULTUR | 116 |
| 3.5.1 | Konzernstruktur | 116 |
| 3.5.2 | Joint Ventures | 118 |
| 3.5.3 | Globalisierung | 119 |
| 3.5.4 | Politik | 120 |
| 3.5.5 | Kernkompetenz | 121 |
| 3.5.6 | Shareholder-Value - Die Aufwertung der Geschäftsfelder | 122 |
| 3.6 | SOZIALE VERANTWORTUNG DES KONZERNS | 124 |
| 4. | SCHLUSSBETRACHTUNGEN | 127 |
| 4.1 | DAIIVILER-BENZ: EIN MOBILITÄTSKONZERN? | 128 |
| 4.2 | KONZEPTION DES STRUKTURWANDELS | 130 |
| 4.3 | KRTTISCHE GESAMTBETRACHTUNG DES STRUKTURWANDELS | 132 |
| 4.3.1 | Thesen zu den Akquisitionen von Daimler-Benz | 133 |
| 4.3.2 | Thesen zur Beziehung von Kultur, Philosophie und Strukturwandel | 134 |
| 4.3.3 | Vergeudete Daimler-Benz Ressourcen? | 136 |
| 4.4 | ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK | 137 |
| LITERATURVERZEICHNIS | 143 | |
| INDEX | 169 | |
| ANHANG | 175 | |
| ABSCHRIFTEN DER GUTACHTEN | 189 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832437565
Arbeit zitieren:
Apel, Detlef Oktober 1996: Strukturwandel im Daimler-Benz-Konzern, Hamburg: Diplomica Verlag
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