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Möglichkeiten zur Erhöhung der Rücklaufquote bei schriftlichen Befragungen

Diplomarbeit
Diplomarbeit von Axel Bischoff ; Abgabe Januar 1995; 86 Seiten, 4,6 MB ; Note 2,0; Sprache Deutsch
Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg Deutschland
Inhaltsangabe, Inhaltsverzeichnis und Textauszüge:

Gang der Untersuchung:

Die schriftliche Befragung stellt eine kostengünstige Methode zur Sammlung von Daten in der Marketingforschung dar. Allerdings wirkt sich eine niedrige Rücklaufquote, mit der bei schriftlichen Umfragen häufig gerechnet werden muß, auf die Repräsentanz der Erhebung und damit auf die Genauigkeit der Ergebnisse aus.

Die vorliegende Arbeit enthält eine theoretische Reflexion empirischer Untersuchungen, die die Maßnahmen zur Erhöhung der Rücklaufquote analysieren. Dabei stützen sich die Ausführungen vorwiegend auf Studien, die in der Fachliteratur der Felder Marketing, Soziologie und Psychologie veröffentlicht worden sind. Weiterhin wurden die verfügbaren Untersuchungen im deutschsprachigen Sektor in die Arbeit einbezogen.

Zu Beginn der Ausführungen werden der Kontext der Themenstellung geklärt, der Begriff der Rücklaufquote determiniert und die Probleme, die durch eine geringe Rücklaufquote entstehen, erläutert. Anschließend werden die Methoden zur Steigerung der Rücklaufquote in Bezug auf ihre Ausprägungen und ihre Effektivität durchleuchtet, wobei sich die Bewertung auf bereits veröffentlichte Studien bezieht.

Eine Synopsis am Ende der Arbeit bietet die Möglichkeit, die einzelnen Maßnahmen untereinander zu vergleichen.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung 1
1. Die Schriftliche Befragung in der Marketingforschung 2
1.1 Informationsgewinnung als Aufgabe der Marketingforschung 2
1.1.1 Methoden der Informationsgewinnung in der Marketingforschung 2
1.2 Die Befragung als Datenerhebungsmethode in der Marketingforschung 3
1.2.1 Definition der Befragung 3
1.2.2 Stellenwert der Schriftlichen Befragung 4
1.2.3 Voraussetzungen für die Schriftliche Befragung 4
1.2.4 Anwendungsgebiete der Schriftlichen Befragung 5
1.2.5 Mögliche Bestandteile der Schriftlichen Befragung 6
1.2.6 Vor- und Nachteile der Schriftlichen Befragung 6
2. Die Rücklaufquote Schriftlichen Befragung 8
2.1 Definition der Rücklaufquote 8
2.2 Durchschnittliche Höhe der Rücklaufquote 9
2.3 Trends in der Entwicklung des Antwortverhaltens 10
2.4 Die Rücklaufgeschwindigkeit 10
2.5 Mangelnde Repräsentanz der Ergebnisse 11
2.5.1 Das Identitätsproblem 12
2.5.2 Mangelnde Repräsentanz durch geringen Rücklauf 12
2.5.2.1 Unterschiede zwischen Beantwortern und Verweigerern 14
2.5.2.2 Stimulibedingte Repräsentanzbeeinflussung 15
2.5.2.3 Unterschiede zwischen frühen und späten Beantwortern 17
2.5.3 Die Repräsentanzkontrolle 17
2.5.4 Verbesserung der Repräsentanz durch inhaltliche Aufbereitung 18
2.6 Beeinflussungsdeterminanten der Kooperationsbereitschaft 18
2.6.1 Motivationstheorien 18
2.6.2 Ursachen der Stichprobenmortalität 19
2.6.2.1 Generell exkludierende Faktoren 20
2.6.2.2 Individuell motivationale Faktoren 21
2.7 Die Rücklaufquote und die Gütekriterien der Schriftlichen Befragung 22
3. Die Untersuchungen 23
3.1 Einteilung der Untersuchungen 23
3.2 Probleme der verschiedenen Untersuchungsanordnungen 24
3.2.1 Themenspezifische Probleme 25
3.2.2 Stichprobenauswahlspezifische Probleme 26
4. Die Methoden zur Rücklaufquotensteigerung bei Schriftlichen Befragungen 26
4.1 Klassifizierung der Maßnahmen 27
4.2 Befragungssubjekt 29
4.2.1 Das Ansehen des Umfrageträgers 30
4.2.2 Die Person des Untersuchungsleiters 31
4.2.2.1 Titel des Untersuchungsleiters 31
4.2.2.2 Geschlecht des Untersuchungsleiters 32
4.2.2.3 Ethnische Zugehörigkeit des Untersuchungsleiters 32
4.2.3 Die Untersuchung zu karitativen Zwecken 33
4.2.4 Anonymität 34
4.2.4.1 Anonymität und Erinnerungsschreiben 35
4.2.4.2 Anonymität und Personalisierung 36
4.3 Kommunikation zwischen dem Fragesteller und dem Befragten 36
4.3.1 Vorhergehende Benachrichtigung 37
4.3.1.1 Telefonischer Kontakt 38
4.3.1.2 Schriftlicher Kontakt 39
4.3.2 Vorgabe des Rücksendetermins 41
4.3.3 Erinnerungsschreiben 42
4.3.3.1 Erinnerungschreiben und vorhergehende Benachrichtigung 44
4.3.4 Informationsangebot über die Ergebnisse 44
4.4 Der Fragebogen 45
4.4.1 Formale Gestaltung des Fragebogens 45
4.4.1.1 Fragebogenlayout 46
4.4.1.2 Art der Vervielfältigung 47
4.4.1.3 Farbe des Papiers 47
4.4.1.4 Länge des Fragebogens 48
4.4.2 Inhaltliche Gestaltung des Fragebogens 49
4.4.2.1 Anordnung und Formulierung der Fragen 49
4.4.2.2 Vorcodierung des Fragebogens 50
4.4.3 Das Begleitschreiben 50
4.4.3.1 Inhalt des Begleitschreibens 51
4.4.3.2 Länge des Begleitschreibens 51
4.4.4 Personalisierung der Befragung 52
4.5 Zugabe von Belohnungen 54
4.5.1 Wirkungsweise der Belohnungen 54
4.5.2 Zeitpunkt der Belohnungsübergabe 55
4.5.3 Art der Belohnung 56
4.5.3.1 Finanzielle Belohnungen 56
4.5.3.1.1 Höhe der Geldbeträge 56
4.5.3.2 Zugabe von nicht-monetären Reizen 58
4.5.4 Negative Effekte der Belohnung 59
4.5.4.1 Unterschiedliche Beeinflussung der Kooperationsbereitschaft bei bestimmten Gruppen 60
4.5.4.2 Beeinflussung der Einstellung zum Untersuchungsthema 60
4.6 Postalische Beförderung 61
4.6.1 Frankierungsart 61
4.6.2 Art der Versendung 63
4.6.3 Rücksendeumschlag 63
4.6.4 Zeitpunkt der Verschickung 63
4.7 Kombination einzelner Möglichkeiten 64
4.8 Kosten der Maßnahmen 65
5. Zusammenfassung 66
5.1 Gegenüberstellung der Maßnahmen 66
5.2 Ergebnisse 68
5.3 Empfehlungen für weitere Untersuchungen 70
6. Fazit 72
Literaturverzeichnis 73
Erklärung 80

Link zur Arbeit: http://www.diplom.de/katalog/arbeit/3318
Arbeit zitieren: Bischoff, Axel Januar 1995: Möglichkeiten zur Erhöhung der Rücklaufquote bei schriftlichen Befragungen, Hamburg: Diplomica Verlag
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Bestellnummer: ISBN 978-3-8324-3318-5
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